Sonntag, 22. Oktober 2017

Letztes Update:12:59:07 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Sachbeschädigung an einem Grabstein

Drucken

Bad Ems (ots) - In der vergangenen Nacht, zwischen dem 04. und 05.10.2017 wurde im Bad Ems auf dem Friedhof durch unbekannte Täter ein wertvoller Glas-Grabstein erheblich beschädigt. Täterhinweise werden an die PI Bad Ems unter 02603 9700 bzw. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. erbeten

Sachbeschädigung an der Eingangstür eines Friseurladens

Bad Ems (ots) - In der vergangen Nacht hat ein bislang unbekannter Täter mit einer Klebemasse (vermutlich Sekundenkleber) das Schloss eines Friseurladens in der Bahnhofstraße in Bad Ems verstopft. Es ist nicht mehr Schließbar und musste ausgetauscht werden. Täterhinweise werden an die PI Bad Ems unter 02603 9700 bzw. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. erbeten.

Polizeidirektion Montabaur

CDUler im Gespräch mit Innenexperte Wolfgang Bosbach

Drucken

Wolfgang Bosbach ist der heimliche Star deutscher Fernsehtalkshows. Jetzt machte der CDU-Innenexperte am Mittelrhein Station. Hier trafen ihn auch der Vorsitzende der CDU Karthause, Leo Biewer, und Braubachs CDU Ortsvorsitzender Markus Fischer.

Erster Halt der regionale Fernsehsender TV Mittelrhein: In der Talkshow "Opitz und der Fuchs" stand Bosbach Rede und Antwort. Ob Renten- und Sozialpolitik, Arbeitsmarktpolitik oder innere Sicherheit, Wolfgang Bosbach hat zu allen Themen eine dezidierte Position. Vor allem die Innenpolitik liegt ihm am Herzen: „Es gibt in Deutschland eine Leitkultur, und danach haben sich alle zu richten, wenn 80 Millionen Menschen in der Bundesrepublik in Frieden miteinander leben wollen“, stellte Bosbach eindeutig klar.

"Auch in unserer Stadt leben heute Menschen aus vielen Nationen. Menschen anderer Religion, Nationalität oder Hautfarbe sind unsere Arbeitskollegen, Nachbarn oder Sportkameraden. Dass das Zusammenleben funktioniert, hat auch etwas damit zu tun, dass sich alle an die Regeln halten und unsere Kultur akzeptieren", bestärkte Braubachs CDU-Ortsvorsitzender Markus Fischer die Position des CDU-Innenpolitikers.

Bei Bosbachs zweitem Termin an diesem Tag, der Podiumsdiskussion im Koblenzer Forum Confluentes machte er deutlich, was heute getan werden muss, damit Deutschland auch künftig wirtschaftlich stark bleibt. Für Wolfgang Bosbach steht fest: Im digitalen Zeitalter ist Bildung das Wichtigste: „Wer nichts im Boden hat, muss was in der Birne haben.“ Nur mit einer starken konkurrenzfähigen Wirtschaft könne man auch die entsprechenden Sozialleistungen finanzieren.

"Wolfgang Bosbach hat damit sehr eindrücklich deutlich gemacht, was getan werden muss, damit es Deutschland und damit auch uns in der Region auch in Zukunft wirtschaftlich gut geht", sagte Leo Biewer am Ende des Gesprächs. "Mit ihm verlässt ein streitbarer Politiker den Bundestag. Kein Querdenker, sondern ein echter Vordenker. Ein Mann der Klartext redet. Seine Stimme wird im politischen Diskurs fehlen", ergänzte Markus Fischer.

Infos zum Ultranet im Kreishaus

Drucken
Bau- und Umweltausschuss tagt am 12. Oktober öffentlich zum Thema Ultranet

Rhein-Lahn-Kreis. Der Bau- und Umweltausschuss des Rhein-Lahn-Kreises tritt am kommenden  Donnerstag, 12. Oktober 2017, um 17 Uhr im großen Sitzungssaal des Kreishauses  Bad Ems zu einer öffentlichen Sitzung zum Thema “Ultranet” zusammen.

„Der geplante Ausbau der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung, prägnant „Ultranet“ genannt, beschäftigt auch die Menschen in unserer Region, denn diese Gleichstromverbindung zwischen Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg soll auch durch den Rhein-Lahn-Kreis führen“, so Landrat Frank Puchtler. In der Sitzung werden sowohl der Vorhabenträger Amprion wie auch das Bundesamt für Strahlenschutz und die Bundesnetzagentur aus ihrer Sicht zum Thema „Ultranet“ informieren. Landrat Frank Puchtler lädt ausdrücklich auch die Bevölkerung, insbesondere der betroffenen Verbandsgemeinden Bad Ems, Diez, Hahnstätten, Katzenelnbogen und Nassau dazu ein,  an der Sitzung teilzunehmen, sich zu informieren und die Möglichkeit der Einwohnerfragestunde zu nutzen, um Fragen zu stellen und Wünsche zu formulieren.

Noch freie Plätze bei den Musikzwergen in Diez

Drucken
Neue Kursleiterin Joanna Dinnella
Nr. 227 – 04. Oktober 2017 / Rhein-Lahn-Kreis / Diez. Seit einigen Wochen unterrichtet Joanna Dinnella elementare Musikpädagogik an der Kreismusikschule Rhein-Lahn. Die ausgebildete Musiklehrerin setzt sich besonders für die musikalische Frühförderung ein und führt die Kinder spielerisch und kindgerecht an die Musik heran.
Bei dem Angebot „Musikzwerge“ sammeln Kinder im Alter von 18 Monaten bis drei Jahren in Begleitung eines Erwachsenen musikalische Erfahrungen mit Stimme, Körper, Spielmaterial und einfachen Instrumenten.
Die „Musikalische Früherziehung" fördert bei Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren durch singen, spielen, tanzen und musizieren das rhythmische Empfinden, die Ausbildung des Gehörs sowie die Entwicklung der Musikalität.
Bei beiden Angeboten gibt es noch wenige freie Plätze. Zur kostenlosen Schnupperstunde lädt die Kreismusikschule herzlich ein. Um telefonische Voranmeldung wird gebeten.
Die „Musikalische Früherziehung“ findet dienstags und freitags von 14:30 – 15:15 Uhr, die „Musikzwerge“ dienstags und freitags von 15:30 – 16:15 Uhr und freitags von 16:30-17:15 im Schulzentrum Diez (Danziger Str. 30) statt.
Weitere Informationen unter www.kreismusikschule-rhein-lahn.de bzw. bei der
Geschäftsstelle der Kreismusikschule Rhein-Lahn, Insel Silberau 1, 56130 Bad Ems,
Telefon 02603/972-204.
Neue Kursleiterin Joanna Dinnella

Rhein-Lahn-Kreis / Diez. Seit einigen Wochen unterrichtet Joanna Dinnella elementare Musikpädagogik an der Kreismusikschule Rhein-Lahn. Die ausgebildete Musiklehrerin setzt sich besonders für die musikalische Frühförderung ein und führt die Kinder spielerisch und kindgerecht an die Musik heran.

Bei dem Angebot „Musikzwerge“ sammeln Kinder im Alter von 18 Monaten bis drei Jahren in Begleitung eines Erwachsenen musikalische Erfahrungen mit Stimme, Körper, Spielmaterial und einfachen Instrumenten.

Die „Musikalische Früherziehung" fördert bei Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren durch singen, spielen, tanzen und musizieren das rhythmische Empfinden, die Ausbildung des Gehörs sowie die Entwicklung der Musikalität.
Bei beiden Angeboten gibt es noch wenige freie Plätze. Zur kostenlosen Schnupperstunde lädt die Kreismusikschule herzlich ein. Um telefonische Voranmeldung wird gebeten.

Die „Musikalische Früherziehung“ findet dienstags und freitags von 14:30 – 15:15 Uhr, die „Musikzwerge“ dienstags und freitags von 15:30 – 16:15 Uhr und freitags von 16:30-17:15 im Schulzentrum Diez (Danziger Str. 30) statt.

Weitere Informationen unter www.kreismusikschule-rhein-lahn.de bzw. bei der
Geschäftsstelle der Kreismusikschule Rhein-Lahn, Insel Silberau 1, 56130 Bad Ems, Telefon 02603/972-204.

Demenz bewegte im Kino Jugend und Erwachsene

Drucken

Evangelische Jugend und Allianz rückten Erkrankung in Schule und Filmtheater in Fokus

NASTÄTTEN/RHEIN-LAHN. (2. Oktober 2017) Mit einem Schul- und Kinoprojekt hat die Lokale Allianz für Menschen mit Demenz in Nastätten im Umfeld des Weltalzheimer-Tages die Erkrankung auch für junge Menschen in den Focus gerückt. In Zusammenarbeit von Diakoniestation, Pflegestützpunkt, Stadt und Verbandsgemeinde mit der Evangelischen Jugend im Dekanat Nassauer Land wurde an der Integrierten Gesamtschule in Nastätten sowie in einer Konfirmanden-Gruppe der evangelischen Kirchengemeinde Gemmerich das Thema aufgegriffen.

„Es ist wichtig, dass auch Kinder und Jugendliche mehr Informationen über die Demenz-Erkrankung erhalten, denn schließlich kann das auch ältere Familienangehörige von ihnen betreffen“, erklärte Dekanatsjugendreferent Andreas Kleemann zum Hintergrund des Projektes, das er zusammen mit Christa Klamp vom Pflegestützpunkt Loreley-Nastätten vorbereitet hatte. Das startete mit einem Besuch in der Integrierten Gesamtschule, wo 45 Neuntklässlern Symptome von Alzheimer-Patienten und der richtige Umgang mit ihnen erläutert wurde. Alltagssituationen wurden aufgezeigt und besprochen und als Beispiel der Tagesablauf eines „Opa Karl“ vorgestellt. „Junge Menschen sollen Verständnis für Demenz bekommen, nicht zuletzt auch, weil es sie selbst einmal betreffen kann“, so Kleemann.

Höhepunkt des Projektes war die Präsentation des Films „Honig im Kopf“, den sich nicht nur Jungen und Mädchen der IGS im Kino-Center Nastätten anschauten. Am Nachmittag nutzten auch Erwachsene und eine Konfirmandengruppe aus Gemmerich die Chance, den tief bewegenden Streifen dank Fördergeldern des Bundesfamilienministeriums kostenlos zu erleben. Die Leiterin der Diakoniestation Loreley-Nastätten Sonja Schmidt und deren Stellvertreterin Christine Metz-Wöll freuten sich, dass es in Kooperation mit Kino-Besitzer Ralf Holl und der Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz in der Verbandsgemeinde bereits zum dritten Mal möglich wurde, das Thema für viele Interessenten über einen Film zugänglich zu machen. „Neben ganz praktischer Hilfe wie etwa Urlaubsangeboten für Demenzpatienten wollen wir vor allem auch die Bevölkerung durch Projekte wie dieses sensibilisieren“, so Schmidt. Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nastätten Jens Güllering lobte die Aufklärungsarbeit der Allianz und die Anwesenheit der Jugendlichen, um zu begreifen, warum Oma oder Opa beispielsweise der Name ihrer Enkel nicht mehr einfalle.

Während der Film mit Hauptdarsteller Dieter Hallervorden vor allem die Gefühle der jugendlichen und der erwachsenen Zuschauer ansprach und bewegte, hielten die Veranstalter im Kino-Foyer noch eine Reihe ganz praktischer Ratgeber rund ums Thema von den Pflegestützpunkten und dem Netzwerk Demenz zum Mitnehmen für sie bereit.

Fragen zum Thema Demenz beantwortet der Pflegestützpunkt Loreley-Nastätten in Nastätten (Borngasse 14a), Telefon 06772-939614.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL