Freitag, 24. März 2017

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Wo der Kompost herkommt: UKEA lädt zur Besichtigung ein

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Rhein-Lahn-Kreis. Die Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft  lädt die Bürger des Rhein-Lahn-Kreises am Freitag, 24. März 2017 von 10 bis 18 Uhr dazu ein, den Umschlagsplatzs für Kompost, Erdaushub und Altbaustoffe, kurz UKEA genannt, in  Dachsenhausen zu besichtigen. Die Bürgerinnen und Bürger können sich dort unter anderem selbst davon überzeugen, wie gut der UKEA-Kompost für den Einsatz im eigenen Garten geeignet ist.

Der Kompost der UKEA hat, so berichtet Günter Müller, technischer Werkleiter der Rhein-Lahn Abfallwirtschaft, jüngst sogar das RAL-Gütezeichen der Bundesgütegemeinschaft Kompost verliehen wurde. Die mit dem RAL-Gütezeichen ausgezeichnete Komposte unterliegen, so Müller, einer unabhängigen und regelmäßigen Qualitätskontrolle. Hierzu erfolgt die Untersuchung des Kompostes durch ein unabhängiges Untersuchungsinstitut.

Am Freitag, 24. März 2017, erhalten die Besucherinnen und Besucher vielfältige Informationen zum Thema Kompost.  angeboten. Außerdem besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Gewinnspiel, bei dem attraktive Preise rund um den Garten gewonnen werden können.

In der UKEA wird der Kompost aus Grünschnitt hergestellt und mit einer Körnung von 0 bis 20 Millimeter abgesiebt. Die Abgabe an Privathaushalte erfolgt bis maximal einem Kubikmeter pro Jahr kostenlos, solange der Vorrat reicht. Ein Hinweis: Zur Abholung von Kleinmengen mittels Pkw-Anhänger o. ä. sollte man Schaufeln zum Selbstladen mitbringen. Privathaushalte können gegen Abgabe des Wertschecks maximal drei Kubikmeter Grünschnitt kostenlos abgeben. Dazu ein weiterer Hinweis der Rhein-Lahn Abfallwirtschaft: Das Produkt Kompost kann nur so gut sein kann, wie seine Ausgangsstoffe. Daher sollen nicht kompostierbare Materialien wie  Plastik, Draht usw. nicht im Grünschnitt vorhanden sein. Hilfsmaterialien zum Transport wie Papiersäcke und Kordeln müssen kompostierbar sein. Und der Durchmesser von Äste und Stämmen darf nicht mehr als zwölf Zentimeter betragen.

Die Annahmebedingungen und Öffnungszeiten der UKEA stehen im Abfall-Info auf Seite 3. Weitere Auskünfte erteilen die Abfallwirtschaftsberater des Rhein-Lahn-Kreises unter Tel.:  02603/972-312 bzw. -301.

Fachleute sprechen über Maßnahmen zur Sanierung der Unwetterschäden an der K103

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Rhein-Lahn-Kreis. Die geplanten Sanierungsmaßnahmen am Bornhofer Bach in Kamp-Bornhofen und an der dortigen Kreisstraße 103 sind Thema einer Besprechung, die auf Initiative von Landrat Frank Puchtler in wenigen Tagen im Kreishaus stattfindet.

Bei den schweren Unwettern im vergangenen Frühjahr war die Straße unterspült worden und Teile der Fahrbahn hatten sich abgesenkt, so dass diese Stellen seit  dem nur eingeschränkt passierbar sind. Der verrohrte Bach, der neben und unterhalb der Straße, teilweise aber auch unterhalb des Geländes des Wallfahrtsklosters verläuft, hatte den Wassermassen nicht standgehalten und muss nun saniert werden. Die beteiligten Behörden und Institutionen, also Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises, Verbandsgemeinde Loreley, das Bistum Limburg, die Ortsgemeinde Kamp-Bornhofen, der Landesbetrieb Mobilität in Diez und andere, werden dort Maßnahmen für die anstehende Sanierung besprechen.

CDU Braubach geht es um die Wurst: Vor Ort in der Fleischerei Wagner

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Schon fast 300 Jahre geht es in der Fleischerei Wagner um die Wurst und um alles andere rund um's Fleisch. Vertreter des CDU Ortsvorstands Braubach stattetem dem Traditionsbetrieb nun einen Besuch ab. Mit dabei CDU Ortsvorsitzender Markus Fischer, sein Stellvertreter Björn Dennert und Beisitzerin Helga Windscheif.

Seit Jahrhunderten bereits versorgen die Angehörigen des Fleischerhandwerks die Menschen mit Fleisch- und Wurstwaren - so auch die Fleischerei Wagner in Braubach: "Unsere Fleischerei besteht schon seit dem Jahr 1737 und wir betreiben sie heute in der 9. Generation als Familienbetrieb", berichtet Wilfried Wagner, der zurecht stolz auf diese lange Tradition ist. Heutzutage verfügt das deutsche Fleischerhandwerk und so auch die Fleischerei Wagner über ein Angebot, das im europäischen Vergleich, sowohl was die Vielfalt als auch die Qualität angeht, führend ist.

Ein Grund für den noch immer währenden Erfolg des Braubacher Fleischereibetriebs ist, dass die Wagners in alle den Jahren immer mit der Zeit gegangen sind. "Das Kotelett, früher ein beliebtes Sonntagsessen, ist heute tot. Um Erfolg zu haben, muss eine Fleischerei schon mehr bieten", erklärt Wagner den CDUlern. Und das tun die Wagners: So findet man die Fleischerei  heute sogar auf Facebook unter facebook.com/FleischereiWagner. Viele tausend Euro wurden auch in die eigene Rauch- und Kochanlage investiert. Mit dieser Anlage lassen sich diverse Wurst- und Fleischwaren mit echten Buchenholzspänen räuchern.

Zu den Spezialitäten der Fleischerei zählt die Salami. Sie ist eine der beliebtesten Wurstsorten und wird von Wagner nach alten Familienrezepten und mit Naturgewürzen hergestellt. Fleisch ist ein Stück Lebenskraft und in seiner natürlichen Belassenheit ein hochwertiges Lebens- und Genussmittel. Für Wilfried Wagner ist daher klar: "Jeden Morgen gehen wir mit frischer Kraft an die Arbeit um unsere Kunden mit leckeren Fleisch- und Wurstwaren zu versorgen."

Gemeinsam mit seiner Ehefrau und seinem Sohn führt Wilfried Wagner die Fleischerei in der Rheinstraße, in die er 1970 als Lehrling eintrat. 1979 trat seine Ehefrau in den Betrieb ein und leitet dort den Verkauf. Auch seine beiden Söhne haben im Betrieb des Vaters gelernt. Noch bis 1993 wurde in der Fleischerei geschlachtet. Nach Schließung des Koblenzer Schlachthofs liefern jetzt andere Koblenzer Qualitätsbetriebe die Rohware, die Wagner und sein Sohn verarbeiten. Im Betrieb beginnt der Arbeitstagbereits morgens um 5:00 Uhr. "Für mich ist die Arbeit trotzdem auch nach alle den Jahrzehnten keine Belastung. Ich liebe meinen Beruf und arbeite gern", sagt Wagner, der auch Obermeister der Fleischer-Innung Rhein-Lahn ist. Die Fleischer-Innung ist die Vertretung der Fleischerei-Fachgeschäfte im Rhein-Lahn-Kreis. Hier gehören ihr noch zwölf selbstständige Betriebe an.

Die Braubacher CDUler zeigten sich beeindruckt von dem Fleischerbetrieb und wünschten Familie Wagner weiterhin viel Erfolg mit ihrem Unternehmen: "Die Fleischerei Wagner gehört seit vielen Jahrzehnten zu den wichtigsten Handwerksbetrieben un­serer Stadt. Mit ihren qualitativ hochwertigen Produkten versorgen die Wagners die Braubacher Bürger und  auch viele Kunden aus der Umgebung, die ganz bewusst den Weg hierher suchen. Mit höchster Qualität und hervorragendem Service schafft es der Familienbetrieb so, sich auch gegen das Massengeschäft der Supermärkte zu behaupten. Dafür gebührt Wilfried Wagner und seinem Team unser Dank und unsere Anerkennung."

Fastenaktion eröffnet: Tun, was den Menschen nutzt

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Sieben Wochen lang stehen regionale und fair gehandelte Produkte sowie weniger Müll im Focus


BAD EMS/RHEIN-LAHN. (5. März 2017) Mit einem Gottesdienst und einem „fairen Frühstück“ ist am Sonntag in Bad Ems die Fastenaktion „7 Wochen mit...“ im evangelischen Dekanat Nassauer Land eröffnet worden. Matthias Metzmacher, Pfarrer für gesellschaftliche Verantwortung, hatte in seiner Predigt zu lokalem Handeln und globalem Denken aufgefordert, als er sich für den Einkauf regionaler und fair gehandelter Produkte und der Vermeidung von Müll aussprach.

„Es geht nicht darum, nur schöne Worte zu machen, sondern um Taten, die den Menschen nutzen“, sagte Metzmacher in der voll besetzten evangelischen Martinskirche von Bad Ems. Dabei seien viele kleine Schritte hilfreich, erklärte der Theologe und gab Beispiele, wie richtiges Fasten heutzutage aussehen kann, die sich nicht in der persönlich nutzenden Diät erschöpft. Er wies auf die lokal erzeugten Produkte der Stiftung Scheuern und vieler Direktvermarkter im Rhein-Lahn-Kreis hin. „Es geht darum, sich der eigenen Konsumgewohnheiten und ihrer Folgen für andere Menschen bewusster zu werden und daraus Konsequenzen zu ziehen.“ Im Sinne des Slogans der Aktion „Auf geht's – den Wandel gestalten!“ warnte er vor einem Wachstum um jeden Preis und wandte sich gegen Mauern in den Herzen gegenüber Menschen, die von Industrienationen vielfach ausgebeutet würden.

Anschauungsmaterial dafür, wie Entwicklungsländern auf die eigenen Beine geholfen werden kann, lieferte im Anschluss an den Gottesdienst ein „Faires Frühstück“ in der Kirche, das die Arbeitsgemeinschaft Eine Welt Bad Ems aufgetischt hatte ebenso wie Waren, die in Afrika oder Lateinamerika produziert und zu fairen Preisen im Rhein-Lahn-Kreis verkauft werden.

Gelegenheit zum Nachdenken geben auch Ortstermine in den kommenden Wochen, zu denen Matthias Metzmacher einlädt. Dies sind die nächsten:


Mittwoch, 8. März, 15 bis 17 Uhr: Abfallwirtschaftszentrum des Rhein-Lahn-Kreises, an der B 260, Singhofen


Donnerstag, 9. März, 15 bis 17 Uhr: Rewe-Markt Pebler, Emser Straße 37, Nassau


Mittwoch, 15. März, 17 bis 18.30 Uhr: Eine-Welt-Laden, Römerstraße 56, Nastätten


Donnerstag, 16. März, 17 bis 18.30 Uhr: Eine-Welt-Laden, Untertalstraße 18, Katzenelnbogen


Mehr Informationen bei Matthias Metzmacher unter Telefon 02603-509-9244 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. sowie auf der Website rhein-lahn-evangelisch.de.

 

 

Senioren wandern in Dornholzhausen auf den Spuren des Limes

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Rhein-Lahn-Kreis. Zu einer Wanderung auf den Spuren des Limes bei Dornholzhausen lädt die Wandergruppe des Seniorenbüros „Die Brücke“ am Mittwoch, 29. März 2017, ein. Los geht es um 10 Uhr in Dornholzhausen auf dem Parkplatz in der Ortsmitte. Die Wanderung beginn an der Luthereiche und führt u.a. zu den Limeswachposten 2/14 und 2/13, den Höfen Dörstheck und zum Ruhewald Oberwies. Durch das Tal der Rommelsbach geht es weiter über die Taunushöhe zurück nach Dornholzhausen. Zum Abschluss treffen sich die Wanderer in der Mühlbachhalle zum Eintopfessen.

Wanderführer ist Manfred Knecht. Die Wanderzeit beträgt etwa drei Stunden. Der Weg weist seniorengerechte Steigungen auf. Festes Schuhwerk, Wanderstöcke und Sonnenschutz werden empfohlen. Anmeldung bis  bei Anneliese Stöhr, Tel.: 0176/434080 20 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

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