Dienstag, 25. April 2017

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17-Tonnen-Siebtrommel für Bioabfälle im AWZ installiert

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Rhein-Lahn-Kreis. Teilweise schon seit 1996 ist die biologische Behandlungsanlage im Abfallwirtschaftszentrum (AWZ) des Rhein-Lahn-Kreises in Singhofen in Betrieb. Klar, dass da in einigen Bereichen Modernisierungen und Anpassungen an die aktuellen Erfordernisse notwendig sind. Und so wurde die zurückliegende Winterzeit, in der naturgemäß weniger Bioabfall anfällt, dazu genutzt, die Siebanlage zu erneuern. Jetzt wurde das neue Kernstück, eine elf Meter lange Siebmaschine mit einem Durchmesser von 2,5 Meter und einem Gewicht von rund 17 Tonnen, eingesetzt. Dieses so genannte „Trommelsieb“ trennt als letzter Verfahrensschritt den für die Weiterkompostierung geeigneten Bioabfall von dem Bioabfall, der nach einer weiteren Behandlung in Biomassekraftanlagen eingesetzt wird. Das riesige Sieb konnte nur mit einem Schwertransporter angeliefert werden und benötigte zwei Lastkräne, um in die erforderliche exakte Position manövriert zu werden. Ein neues Transportband sorgt nun dafür, dass der für diese Siebtrommel mögliche Durchsatz von 65 Kubikmetern pro Stunde an vorbehandeltem Bioabfall auch erreicht werden kann. Darüber hinaus wurde die Gelegenheit genutzt, auch den Korrosionsschutz des Gebäudes zu überarbeiten. Für die Gesamtmaßnahme wurden seitens der Rhein-Lahn Abfallwirtschaft rund 400.000 Euro veranschlagt. Die gesamte Maßnahme war sehr anspruchsvoll, berichtet der technische Werkleiter Günter Müller, denn die eng miteinander verzahnten Arbeitsschritte verliefen während des regulären Betriebes. „Wir mussten ja weiterhin die ordnungsgemäße Verwertung der angelieferten Bioabfälle gewährleisten“ so Müller.

 

Gemeinsames Positionspapier zur Lahn an Verkehrsminister Dobrindt versandt

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Rhein-Lahn-Kreis. Die „Erarbeitung eines Zukunftskonzeptes als Handlungsrahmen für die Bundeswasserstraße Lahn“ ist die zentrale Forderung des „Positionspapiers der Region zur Bundeswasserstraße Lahn“, das die Industrie- und Handelskammer Koblenz, die Industrie- und Handelskammer Limburg, die Initiative ProLahn e.V. und die Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft Rhein-Lahn gemeinsam erarbeitet haben. Landrat Frank Puchtler, der zugleich Vorsitzender der Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft ist, hat das Positionspapier jetzt an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt versandt und ihn um einen Gesprächstermin gebeten, „damit wir Ihnen persönlich unsere Anliegen unterbreiten können“, so Puchtler wörtlich.

Kernaussage des gemeinsamen Positionspapiers ist der Satz: „Sowohl die Tourismus- und Wassersportverbände als auch die Industrie- und Handelskammern fordern klare Aussagen vom Bund, welche Veränderungen durch die aktuellen Entwicklungen auf Bundesebene im Bereich der Bundes- und Nebenwasserstraßen infolge der Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sowie durch das neue Wassertourismuskonzept und Bundesprogramm ,Blaues Band Deutschland‘ erfolgen sollen.“ Hintergrund ist die Befürchtung, dass sich der Bund aus immer weiter aus der Verantwortung für den Erhalt und die Unterhaltung der Bundeswasserstraßen zurückziehen will. Landrat Puchtler und seine Mitstreiter heben dabei hervor, dass die Lahn von wesentlicher, in einzelnen Bereichen von existenzieller Bedeutung für die Region bzw. die Landkreise, welche die Lahn bis zur Mündung in den Rhein durchfließt, ist. Durch die bisherigen „klaren Verantwortungen des Bundes“ wie auch zahlreiche „Investitionen an den richtigen Standorten“ sei in den vergangenen Jahren ein wettbewerbsfähiges touristisches Angebot – so für Wassersportler, Erholungsuchende, Freizeit- und Traditionsschifffahrt – entstanden; Einrichtungen wie Wehre, Anlegestellen, Sportboothäfen, aber auch auf „Landseite“ ( Radwege, Lahnanlagen und Bahnhöfe) seien von hoher Qualität. Landrat Puchtler: „Die Bundeswasserstraße Lahn ist die Lebensader der Region.“

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Amtliche Bekanntmachungen der Ortsgemeinde Kamp-Bornhofen

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Goldhochzeit in Bornhofen

Margret und Hans-Werner Schreiner feiern 50. Hochzeitstag

„Haus der offenen Tür“ an Karsamstag im Gartenhotel

Margret und Hans-Werner Schreiner feiern an Karsamstag ihre Goldene Hochzeit in Bornhofen. Foto: Frank Kalkofen

An Karsamstag, 15.04.2017, feiern Margret und Hans-Werner Schreiner ihre Goldene Hochzeit und laden alle Freunde und Bekannten herzlich ein: in der Zeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr ist das Gartenhotel Schreiner in der Burgenstraße ein „Haus der offenen Tür“ und das Jubelpaar freut sich auf den Besuch der Gratulantenschar.

Frank Kalkofen

Ortsbürgermeister

Großbaustelle 2017 ist gestartet

Gemeinde bittet alle Verkehrsteilnehmer um Rücksichtnahme!

Die Bauarbeiten zum Radwegebau entlang der Rheinuferstraße haben zu Beginn der letzten Woche begonnen.

Foto: Frank Kalkofen

Bereits nach dem ersten Bautag mit Ampelphase musste zur Vermeidung von Verkehrsproblemen ein absolutes Halteverbot vom Flüzerplatz rheinabwärts in die Wege geleitet werden, um Verkehrsprobleme zu verhindern. Es ist eigentlich offensichtlich, das in diesem Bereich, mindestens bis zur Bachstraße, bergseitig nicht geparkt, auch nicht kurz gehalten werden kann, wenn talseitig die Fahrzeuge vor einer roten Ampel stehen und der Gegenverkehr nicht an den parkenden Autos vorbeikommt. Des einen Bequemlichkeit ist der vielen anderen Last – bitte nehmen sie Rücksicht, parken sie nicht auf der Straße und laufen sie ein paar Meter - vielen Dank!

Frank Kalkofen

Ortsbürgermeister

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Fusioniert jetzt auch Lahnstein mit Umlandgemeinden?

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Lahnstein. Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen im Innenministerium Rheinland-Pfalz wurde bekannt, dass die anstehende Kommunal- und Verwaltungsreform nunmehr auch die Stadt Lahnstein betreffen könnte. Dies würde zu radikalen und spürbaren Veränderungen der bisherigen kommunalen Strukturen führen.

Die früher einmal auch von Lahnstein verfolgten Überlegungen einer Fusion der Stadt Lahnstein mit den ehemaligen Verbandsgemeinden Braubach und Loreley zu einer neuen Verbandsgemeinde Mittelrhein ist ja damals bekanntlich nicht zustande gekommen.

Nunmehr aber könnte es sein, dass im Rahmen der nächsten Stufe der Gebietsreform aus der Stadt Lahnstein mit einigen Umlandgemeinden künftig die neue Verbandsgemeinde „Rhein-Lahn“ gebildet wird.

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Fahndung nach Alexander Lisowski

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Seit dem vergangenen Mittwoch, 29. März 2017, wird Alexander Lisowski aus Braubach vermisst.

Der 53-Jährige verließ in den frühen Morgenstunden seine Wohnung, erschien aber nicht auf seiner Arbeitsstelle.

Die Suchmaßnahmen nach dem etwa 175 cm großen und schlanken Mann mit kurzen, dunklen Haaren führten bislang nicht zum Erfolg.

Möglicherweise befindet sich Herr Lisowski in einer hilflosen Lage, daher bittet die Kripo Koblenz um Mithilfe der Bevölkerung und fragt:

- Wer kann Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten geben?

- Wer hat ihn seit dem 29. März 2017 gesehen?

Hinweise bitte an die Polizei in Lahnstein, Telefon: 02621/9130 oder die Kripo Koblenz 0261/103-0

 

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