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Ehrenamt ist „angesagt“!

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Fast 15 Millionen Ehrenamtliche in Deutschland sind in fast allen Bereichen der Gesellschaft aktiv – und damit unverzichtbarer Bestandteil der Gemeinschaft. Am 5. Dezember würdigt der internationale Tag des Ehrenamtes dieses Engagement.

4. Dezember 2017. Allen Thesen zum Egoismus und Werteverfall unserer Gesellschaft zum Trotz: Mit rund 14,9 Millionen Menschen sind heute einer aktuellen Allensbach-Umfrage zufolge 22Prozent mehr Menschen ehrenamtlich tätig als noch vor 5 Jahren – so viel wie noch nie in Deutschland. Seit 1986 dient der jährliche Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember der Anerkennung und Förderung des Einsatzes ehrenamtlicher Freiwilliger.

Ob als Rettungssanitäter oder Wahlhelfer, als Trainer im Sportverein oder Schülerlotse, als Kirchenpfleger oder bei der freiwilligen Feuerwehr – ehrenamtliche Helfer sorgen mit ihrem bürgerschaftlichen Einsatz dafür, dass viele Institutionen unserer Gesellschaft überhaupt erst funktionieren können.

Dabei sind öffentliche Institutionen genau wie kirchliche oder karitative Einrichtungen, Vereine und soziale Initiativen dringend auf die Freiwilligenarbeit der Ehrenamtlichen angewiesen – in letzter Zeit besonders bei der Unterstützung von Flüchtlingen und Migranten. So sind es auch vor allem die Projekte internationaler Solidarität, die die deutlichsten Zuwächse an freiwillig Aktiven verzeichnen (ZiviZ Survey, 2017).

Wie kann man ehrenamtlich tätig werden?

Der Bedarf an ehrenamtlichem Engagement ist groß – das Angebot auch. Doch wie findet man das Ehrenamt, das wirklich zu einem passt?

Hier helfen inzwischen eine ganze Reihe von Organisationen und Internet-Plattformen bei der Auswahl. Etwa die bundesweit einzigartige LandesEhrenamtsagentur in Hessen, eine Service-Stelle für Kommunen, Verbände und Vereine, aber auch für engagierte Einzelpersonen. In Rheinland-Pfalz hilft die Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung der Landesregierung in Rheinland-Pfalz weiter. Oder Freiwilligenagenturen in fast allen Gemeinden, die als Anlauf- und Vermittlungsstelle vor Ort dienen.

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SPD-Fraktion im VG-Rat Loreley

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SPD: Alle Möglichkeiten prüfen, hausärztliche Versorgung zu sichern

Die SPD will alle Möglichkeiten prüfen, die hausärztliche Versorgung in der Verbandsgemeinde (VG) Loreley zu sichern. Das ist das Fazit einer öffentlichen Fraktionssitzung, zu der der Vorsitzende Mike Weiland, der zugleich auch SPD-Kreisvorsitzender ist, neben dem Bürgermeister der VG Katzenelnbogen Harald Gemmer als Referenten auch Ärzte, Apotheker und im Gesundheitsbereich Tätige sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger nach Kaub eingeladen hatte. "Wir haben einen Antrag gestellt, die Thematik im VG-Rat Loreley auf die Tagesordnung zu heben, weil wir nicht zuschauen dürfen, bis es zu spät ist", so Mike Weiland in der Veranstaltung.

Neben Bürgermeister Harald Gemmer, der in Katzenelnbogen seit April 2016 unter der Trägerschaft der VG und in Form einer Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) ein kommunal betriebenes Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) ins Leben gerufen hat und dort derzeit 2 Ärzte in Vollzeit, 2 Ärzte in Teilzeit und einen Arzt rein als Vertretungskraft beschäftigt,  weiß was es bedeutet, in einem Einzugsgebiet von 16.000 Einwohnern für rund 3.500 Patienten da zu sein und die hausärztliche Versorgung im ländlichen Bereich aufrecht zu erhalten. Es habe 3 Jahre Vorlauf und viel Überzeugungsarbeit gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung und dem Land gekostet, bis man alle Details auf den Weg gebracht habe, schließlich sei man mit der Idee landesweit Vorreiter gewesen, so Gemmer zurecht mit etwas Stolz in seinem Impulsreferat. "Die größte Herausforderung war es, Ärzte zu finden, die mitmachen wollten", bekennt er frei. Nach dem ersten Jahr aber stellt Harald Gemmer fest, dass es genau die richtige Entscheidung für Katzenelnbogen und Umgebung gewesen ist, sich auf den steinigen Weg zu machen. "Man ist Arbeitgeber mit allem, was dazugehört", sagt er und betont, dass ein solches Unterfangen nur gemeinsam mit den vor Ort befindlichen niedergelassenen Hausärzten funktionieren kann.

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Amtliche Bekanntmachungen der Ortsgemeinde Kamp-Bornhofen

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Neugestaltung Rheinvorgelände: Startschuss für den 3. BA ist erfolgt!

Abstimmungsgespräch mit Umweltministerium und SGD vor Ort

Das war vorletzten Montag quasi der Startschuss für die Umsetzung des Projektes „Neugestaltung des Rheinvorgeländes, 3. Bauabschnitt von Flüzerplatz bis Bornhofen“. Zu einem Abstimmungsgespräch über die weitere Vorgehensweise konnte Ortsbürgermeister Frank Kalkofen Herrn Dr. Manz vom Umweltministerium und Herrn Präsident Dr. Kleemann von der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord begrüßen. In rekordverdächtiger Zeit konnte die Gemeinde ihre Hausaufgaben erledigen und die nach der Bürgerversammlung vom 23.10.2017 erforderlichen Grundstücksfragen abschließend und zielgerecht klären. Die im Detail vorgetragenen Grundstücksregulierungen wurden von Umweltministerium und SGD abgesegnet und die entsprechende Zusage zur Übernahme der Kosten erteilt. Unproblematisch war aus Sicht von Umweltministerium und SGD auch die Zusage an die Grundstückseigentümer, die im tiefer gelegten Bereich oberhalb des Sportgeländes ein neues Gartengrundstück erhalten, dort zwecks Einfriedung einen maximal 1,50 Meter hohen Zaun zu errichten und im Zuge der Abgrabung evtl. verloren gegangene Bäume nach zu pflanzen. Sodann wurde der Gemeinde das Einverständnis erteilt, auch alle derzeit bereits verfügbaren Grundstücke innerhalb der Sperrfläche unterhalb des Sportgeländes jetzt schon zu erwerben, um sich diese für einen evtl. später möglichen Lückenschluss zum Abschluss des Pilotprojektes zu sichern. Da dies vom Land zugesagt wurde ergibt sich nun die Möglichkeit, das eine zusammenhängende Freifläche innerhalb der Sperrfläche von rund 4.600 m2 bereits jetzt im Rahmen der Maßnahme gerodet, planiert und mit Rasen eingesät werden kann. Abschließend teilten die Vertreter von Umweltministerium und SGD mit, dass auch sämtliche Grunderwerbskosten (Notar, Grundbuch, Steuern etc.) und die Kosten für die erforderlichen Vermessungsarbeiten übernommen werden.

Seitens der SGD wird nun die Ausführungsplanung an das Planungsbüro beauftragt. Grob geschätzt erscheint ein Baubeginn im Herbst 2018 realistisch. Rechtzeitig vorher soll der feierliche Spatenstich durch Frau Umweltministerin Ursula Höfken und Herrn Innenminister Roger Lewentz erfolgen.

Frank Kalkofen

Ortsbürgermeister

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