Dienstag, 23. Mai 2017

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Sprechstunde des Behindertenbeauftragten

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Rhein-Lahn-Kreis. Die nächste Sprechstunde des „Kommunalen Beauftragten für Menschen mit Behinderung“, Bernd Dietrich, findet am Donnerstag, 11. Mai 2017 von 15 bis 17 im Kreishaus des Rhein-Lahn-Kreises, Insel Silberau 1, 56130 Bad Ems statt. Um Anmeldung unter Tel.: 02603/972-155 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. wird gebeten.

Mit Reformationsgedanken über den Rheinsteig

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Evangelisches Dekanat Nassauer Land setzt Reihe Wort-Wege in Kaub fort

RHEIN-LAHN. (3. Mai 2017) Morgens einen Abschnitt aus der Bibel lesen und gemeinsam darüber nachdenken, wie Martin Luther diese Textstelle ins Heute übersetzt hätte und am Nachmittag mit diesen Gedanken auf Wanderschaft gehen: so ist die Reihe „Wort-Wege“ des evangelischen Dekanats Nassauer Land aufgebaut. Am Samstag, 27. Mai um 9 Uhr führt sie diesmal nach Kaub ins evangelische Gemeindehaus und auf ein Stück des Rheinsteigs.

Das Motto des Tages lautet diesmal „Evangelium und Gesetz“. Es bringt die Teilnehmenden im Reformationsjahr zusammen mit Pfarrerin Yvonne Fischer zum Nachdenken über einen Abschnitt aus dem Römerbrief der Bibel. Dabei geht es unter anderem um die Frage, wie Freiheit und Gebunden-Sein im Glauben eigentlich zusammenpassen. Freiheit ist ein zentraler Begriff der Reformation, die vor 500 Jahren begann. Nach einem gemeinsamen Mittagessen machen sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann auf Schusters Rappen auf den Weg über einen besonders schönen Abschnitt des Rheinsteigs.

Mehr Informationen und Anmeldung bei Pfarrerin Yvonne Fischer, Telefon 02621-6285231; E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

SPD-Fraktion im VG-Rat Loreley

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Welterbeverträglichkeit von Ortsumgehung Braubach wird geprüft - Tempo 30 in Sichtweite

SPD-Fraktionsvorsitzender im VG-Rat Loreley Mike Weiland, der zugleich auch SPD-Kreisvorsitzender ist, begrüßte jetzt anlässlich eines Treffens mit dem Vorstand der Bürgerinitiative "Braubach lebenswerter e.V." (BI) um deren Vorsitzenden Helmut Veit die Entscheidung von Staatsminister Roger Lewentz, den Managementplan Welterbe zügig fortschreiben zu wollen.

Der Minister hatte zuvor im Gespräch mit dem BI-Vorstand noch einmal seine Entscheidung, die er bereits Anfang April verkündet hatte, dargelegt und den Aktiven erläutert. Roger Lewentz dringt auf eine rasche Fortschreibung des Managementplans für das Welterbe Oberes Mittelrheintal. Der auf Bitten der UNESCO neu aufzulegende Managementplan für das Welterbe Oberes Mittelrheintal soll nun gemeinsam mit den betroffenen Ministerien und Gremien unter Federführung der im Innenministerium angesiedelten Landesplanung zügig vorangebracht werden. Das hatte der Minister bereits Anfang April in einem Schreiben an den Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal, das auch der BI vorliegt, vorgeschlagen und wie Lewentz jetzt beim Gespräch ausführte, habe der Zweckverband um seinen Vorsitzenden Landrat Frank Puchtler (SPD) hierzu zwischenzeitlich bereits seine Unterstützung und Bereitschaft bestätigt.

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875 Jahre Seelbach: Die HIGHLANDGAMES stehen bevor

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Seelbacher Kirmesgesellschaft organisiert das Event

Nachdem die ersten Jubiläumsveranstaltungen an Fastnacht vorbei und die beiden Schnitzelfestivals durchorganisiert und ausverkauft sind, steht das nächste große Highlight in Seelbach an: Die Kirmesgesellschaft lädt ein zu den ersten HIGHLANDGAMES in der Dorfgeschichte.

Diese finden am Samstag den 17.06.2017 ab 13 Uhr, auf dem Seelbacher Sportplatz statt.

In 8 traditionellen sowie modernen Disziplinen (Wettsägen, Wettnageln, Tauziehen, Baumstammweitwurf, Hindernisparcours, Schubkarrenparcours, Gummistiefelweitwurf, Todesbalken) gilt es, sich mit anderen Mannschaften (Clans) zu messen.

Ein echter Dudelsackspieler wird die Games und Teilnehmer mit volkstümlicher Musik und Hymnen anfeuern. Als erster Preis winkt ein Gutschein in Höhe von 120 EUR für den Escaperoom in Limburg, sowie der Ruhm, der stärkste Clan des Rhein - Lahn - Kreises zu sein.

Im Anschluss an die Siegerehrung startet eine Aftergamesparty mit Cocktailstand und DJ. Für das leibliche Wohl sorgt den ganzen Tag das Team vom Restaurant Pfeffermühle aus Bad Ems.

Die Startbedingungen sind recht einfach: Jeder Clan sollte aus mind. 5 Personen bestehen. Die Startgebühr beträgt 10 EUR. Als besonderes Schmankerl erhält jeder Clan, der in Kilts antritt, einen Meter Freibier.

Wer mitmachen möchte oder noch Fragen hat, kann sich per Mail oder Telefon unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder 0163-4057215 an die Veranstalter wenden. Anmeldeschluss ist der 3. Juni 2017.

Kirmesgesellschaft, Festausschuss, Gemeinderat und Ortsbürgermeister würden sich über zahlreiche Teilnehmer und Zuschauer aus Nah und Fern freuen, zumal der Erlös dieses Events den weiteren Jubiläumsfeiern zugutekommt.

Lammert: Auch Lehrer und Polizisten wünschen sich faire Arbeitsbedingungen

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Anlässlich des Tages der Arbeit erklärt der Kreisvorsitzende der CDU Rhein-Lahn Matthias Lammert, MdL, dass gerade die SPD-geführte Landesregierung als Arbeitgeber bei der Frage nach fairer Arbeit ihrem eigenen Anspruch nicht gerecht werde. Befristete Kettenarbeitsverträge bei Lehrern oder die Überlastung von Polizei und Justiz müssten gerade auch am Tag der Arbeit konkret angesprochen werden. Wer im Abstrakten bleibe und wie die Ministerpräsidentin davon rede, die Arbeitswelt müsse gerechter werden, der müsse erst selbst mit gutem Beispiel voran gehen. Nur das sei glaubwürdig:

Lammert: "Arbeit zu haben ist die Grundlage, um sein Leben bestreiten zu können. Aber auch, um teilhaben, seine Talente einbringen und unsere Gesellschaft voranbringen zu können. Gute Arbeit gehört zur Würde des Menschen. Und es geht immer um die Balance zwischen Sicherheit, Flexibilität und Weiterentwicklungsmöglichkeiten für den Arbeitsmarkt der Zukunft, der stärker auf die individuellen Fähigkeiten und auch Bedürfnisse eingehen muss. Für uns Christdemokraten ist klar: Nicht die Familien müssen arbeitsmarktgerechter werden, sondern der Arbeitsmarkt muss familiengerechter werden. In Deutschland, dem Land der Chancen, hat sich viel getan. Die Tarifautonomie und die Zusammenarbeit der Sozialpartner ist und bleibt zudem ein hohes Gut.

Uns bereitet gerade mit Blick auf Rheinland-Pfalz und den Rhein-Lahn-Kreis, dass die öffentliche Hand, dass die SPD-geführte Landesregierung massiv auf befristete Arbeitsverträge setzt. Auch in den Schulen zeigt sich, wie sehr die Motivation und die Qualität darunter leidet, wenn über Jahre Lehrer in befristeten Kettenarbeitsverträgen wie Leiharbeiter behandelt werden.

Die enorme Überstundenzahl bei der Polizei oder die Überlastung im Strafvollzug und bei den Gerichten ist weder fair, noch gerecht. Hier erwarten wir, dass die Ministerpräsidentin und die Sozialministerin bei ihren Mai-Reden endlich auch selbstkritisch sind und Änderungen angehen.

Wir müssen auch ein waches Auge auf diejenigen haben, die nicht im gleichen Maße von den Chancen in unserem Land profitieren und auf die schauen, die seit langem keinen Fuß auf dem Arbeitsmarkt fassen“, so  Matthias Lammert, der zudem gezielte, unbürokratische Hilfsangebote, die schon früh greifen, fordert.

"Vielen Arbeitnehmer sind auch von dem tiefgreifenden Wandel betroffen, den die Digitalisierung mit sich bringt. Wir sollten darin nicht zuvorderst die Gefahren, sondern die Chancen für einen stabilen Arbeitsmarkt sehen. Deshalb wird das Investieren in Qualifizierungen und in die Weiterentwicklung von Berufsbildern immer wichtiger werden“, betont Landtagsabgeordneter Lammert abschließend.

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