Samstag, 24. Juni 2017

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Buchsbaumzünsler: Richtige Entsorgung ist wichtig

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Rhein-Lahn-Kreis. Der ursprünglich aus Ostasien stammende Buchsbaumzünsler tritt seit einigen Jahren vermehrt in Deutschland auf. Auch im Rhein-Lahn-Kreis häufen sich die Meldungen über den Befall von Buchsbäumen mit der grünen, schwarzgepunkteten Raupe des Buchsbaumzünslers. Um eine weitere Verbreitung des Schädlings zu verhindern, bittet die Abfallwirtschaft um eine Anlieferung der befallenen Pflanzen und Pflanzenteile im Abfallwirtschaftszentrum Rhein-Lahn (AWZ) bei Singhofen.

Mit der direkten Anlieferung in die Bioabfallbehandlungsanlage im AWZ ist gewährleistet, dass der Zünsler sicher abgetötet wird. Die Abfallwirtschaft Rhein-Lahn bittet um eine telefonische Anmeldung der Anlieferung unter Tel.: 02604/960662. Die Behandlung kann dann umgehend veranlasst werden und eine längere Lagerung der mit dem Buchsbaumzünsler befallenen Pflanzen wird vermieden.

Die Abfallwirtschaft Rhein-Lahn weist daraufhin, dass mit Buchsbaumzünsler befallene Pflanzenteile nicht auf den eigenen Komposthaufen im Garten gehören. Bei der Eigenkompostierung werden die für die Abtötung der Raupen erforderlichen Temperaturen – insbesondere in den Randbereichen der Rottekörper – nicht sicher erreicht. Auch wird durch die Lagerung kranker Pflanzenteile die weitere Vermehrung des Schädlings gefördert.

Die Öffnungszeiten des AWZ finden sich im aktuellen Abfall-Info „Re:Tour“ oder im Internet auf www.rhein-lahn-kreis-abfallwirtschaft.de.

Wissenswertes über „Hormone in Balance“

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Rhein-Lahn-Kreis. Einen Gesundheitsvortrag zu dem Thema „Hormone in Balance – Wertvolles Wissen für Frauen“ bietet die Kreisvolkshochschule Rhein-Lahn am Donnerstag, 1. Juni 2017, um 19 Uhr an. Referentin Frauke Struck-Haas gibt viele Informationen und wertvolle Tipps rund um den weiblichen Hormonhaushalt. Dabei geht es auch um den Beitrag, den Homöopathie und Phytotherapie leisten können, um mehr Lebensqualität zu erreichen und Beschwerden wie PMS, Panikattacken, Gewichtszunahme oder Wechseljahrsbeschwerden in den Griff zu bekommen.

Der Vortrag findet in Bad Ems im Goethe-Gymnasium, Schulstraße 36, im Raum 322 im zweiten Obergeschoss statt. Ende ist gegen 21 Uhr. Die Gebühr beträgt 8 Euro und ist an der Abendkasse zu entrichten. Der Vortrag findet ab acht Personen statt. Anmeldungen bei der Kreisvolkshochschule Rhein-Lahn, Tel.: 02603/972-163, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Bienen, Hummeln und Hornissen sind besonders geschützt

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Rhein-Lahn-Kreis. Alljährlich in den Sommermonaten erhält die Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises viele Anrufe aus der Bevölkerung mit der Frage, wie mit störenden Nestern von Wespen, Bienen, Hummeln und Hornissen umzugehen ist.

Aus diesem Grund weist die Untere Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung erneut darauf hin, dass Bienen, alle heimischen Arten der Hummeln sowie auch Hornissen nach dem Bundesnaturschutzgesetz zu den besonders geschützten Tierarten gehören.  Dies hat zur Folge, dass es verboten ist, diese Tiere zu fangen, zu verletzen, zu töten, die Nist-, Wohn-, oder Zufluchtsstätten der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören. Sollte sich dennoch die Notwendigkeit ergeben, Nester dieser Tierarten entfernen zu müssen, wie zum Beispiel ein Hornissennest im Rollladenkasten des Kinderzimmers, bedarf es hierzu einer besonderen Genehmigung (Befreiung) durch die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord. Ansprechpartner ist dort Herr Michael Ehlting, Tel.: 0261/120-2102, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Einige Personen bzw. Firmen haben bereits eine pauschale Ausnahmegenehmigung zur Entfernung der Nester. Sollte eine der nachstehenden Firmen die Arbeiten durchführen, erübrigt sich eine Befreiung für den Einzelfall durch die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord. Es handelt dabei um: die Firma Rosenbach-Schurter, Triftstr. 1, 56337  Eitelborn, Tel.: 02620/2542; die Firma Nobaxx GbR, Koblenzer Str. 90 – 92, 53489  Sinzig, Tel.: 02642/905-920, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ; Manfred Vogel, Steinebirkerweg 2, 56072 Koblenz, Tel.: 0261/942-33-21 sowie die Firma Gilles Schädlingsbekämpfung GmbH, Koblenzer Str. 56, 56112 Lahnstein, Tel.: 02621/972-10.

Sollte die Notwendigkeit bestehen, Wespennester entfernen zu müssen, so ist zu beachten, dass Wespen zwar nicht dem besonderen Schutz des Bundesnaturschutzgesetzes unterliegen. Dennoch dürfen diese weder mutwillig beunruhigt noch ohne vernünftigen Grund gefangen, verletzt oder getötet werden. Deshalb sollten auch in den Fällen der Entfernung von Wespennestern Fachleute die notwendigen Arbeiten durchführen.

Egal ob Wespen-, Bienen-, Hummel- oder Hornissennester – sollte ungerechtfertigter Weise ein Nest entfernt werden, droht ein Ordnungswidrigkeitsverfahren.

Schülerinnen und Schüler zeigten ihr musikalisches Können

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Rhein-Lahn-Kreis. Lahnstein, Katzenelnbogen, Diez, Hahnstätten und Bad Ems: Höchst erfolgreich ging jetzt die Musikschulwoche der Kreismusikschule Rhein-Lahn zu Ende. Die Schülerkonzerte begeisterten das Publikum mit einem unterhaltsamen und abwechslungsreichen Programm aus Barock, Klassik, Filmmusik und Pop und zeigten das hohe Niveau der zumeist jungen Musikerinnen und Musiker. Trotz Lampenfieber meisterten sowohl die Anfänger als auch die fortgeschrittenen Schülerinnen und Schüler ihren Auftritt souverän. Die Auswahl der Stücke wie auch die verschiedenen Instrumente wie Gitarre, Blockflöte, Klavier, Querflöte, Akkordeon, Saxophon und Klarinette spiegeln die ganze Bandbreite der Kreismusikschule wieder, freute sich Schulleiterin Jutta Findeklee über die gelungenen Beiträge. Viel Anklang fanden auch die verschiedenen Schnupperangebote. Zahlreiche Kinder probierten Instrumente ihrer Wahl aus, wobei einige auch ihr persönliches Lieblingsinstrument gefunden haben.

Demente ins Andersland begleiten statt stoppen wollen

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Buchautor wirbt in Nassau für menschenwürdige Gesellschaft, die sich nicht nur an Funktionalität orientiert

NASSAU/RHEIN-LAHN. (1. Juni 2017) Demenz und Lachen – passt das zusammen? Wenn ein Experte wie Erich Schützendorf mit seinem feinsinnig rheinischen Humor von seinen jahrzehntelangen Erfahrungen über den Umgang mit den Erkrankten berichtet, durchaus. Nachdem zum Auftakt des Programms zum zehnjährigen Bestehen des Demenz-Netzwerks Bad Ems-Nassau die medizinische Diagnose der Krankheit im Mittelpunkt stand, ging es in Schützendorfs Vortrag in Nassau vor allem um den alltäglichen Umgang mit den Patienten, um deren Innenleben und Gedankenwelt.

 

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