Dienstag, 23. Mai 2017

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Tablets für die Stadtbücherei gespendet

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Sparda-Gewinnsparverein unterstützt das Projekt Leseförderung der Stadt Lahnstein

Lahnstein. Die Stadtbücherei Lahnstein hält für jeden, der Freude am Lesen hat, etwas zum Schmökern bereit: das Angebot reicht von Bilderbüchern für die ganz Kleinen sowie Kinder- und Jugendbüchern über Belletristik und Sachbücher für Erwachsene bis hin zu Hörbüchern und E-Books. Am 21.04.2017 besuchten Petra Hahn, Thomas Grebel und Daniela Urmetzer - alle drei Mitarbeiter der Sparda-Bank Südwest in Koblenz – die Lahnsteiner Stadtbücherei am Kaiserplatz. Mit im Gepäck hatten sie einen Spendenscheck in Höhe von 1.000 Euro aus Mitteln des Gewinnsparvereins der Sparda-Bank Südwest e.V. Peter Labonte, Oberbürgermeister der Stadt Lahnstein, nahm die Spende entgegen.

„Die Stadtbücherei leistet eine tolle Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Lahnstein. Das große und breit gefächerte Angebot hält für jeden etwas bereit, wobei der Fokus ganz besonders auf dem Lesenachwuchs liegt. Wir freuen uns, dass wir mit der Spende des Gewinnsparvereins der Sparda-Bank Südwest dieses Repertoire jetzt noch erweitern können“, erklärte Peter Labonte. Die Stadtbücherei nutzt die Spende und investiert in die Tablet-Ausrüstung. Die Tablets kommen zur Leseförderung für die kleinen Bibliotheksnutzer zum Einsatz, die bei ihrem Büchereibesuch über Kinderbuch- bzw. Bilderbuch-Apps spielend an die Literatur herangeführt werden sollen.

„Als Genossenschaftsbank verstehen wir es als unsere Aufgabe, kulturelle Einrichtungen und Angebote in unserer Region zu fördern. Wir freuen uns deshalb sehr, die Stadtbücherei mit einer Spende des Gewinnsparvereins unterstützen zu können“, so Petra Hahn, Leiterin der Gebietsdirektion Koblenz-Trier der Sparda-Bank Südwest. Sie dankte auch allen Sparda-Bank-Kundinnen und -Kunden, die Gewinnsparlose kaufen und damit das soziale Engagement der Sparda-Bank Südwest möglich machen. Vom Spielkapital des Gewinnsparvereins der Sparda-Bank Südwest e.V. wird satzungsgemäß ein Teil für gute Zwecke eingesetzt.

Mit Luther gegen den Strom pilgern

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Evangelisches Dekanat Nassauer Land bietet Tour am Lahn-Camino in drei Etappen

RHEIN-LAHN. (21. April 2017) „Hier gehe ich und kann nicht anders“ hat Matthias Metzmacher, Pfarrer für gesellschaftliche Verantwortung im Dekanat Nassauer Land, eine Pilgertour in drei Etappen auf dem Lahn-Camino überschrieben. „Wir wollen mit Luther gegen den Strom durch unser neues Dekanat Nassauer Land pilgern“, beschreibt der Theologe und Diplom-Psychologe. Dass es dabei nicht in Flussrichtung geht, hat durchaus inhaltliche Bedeutung im Reformationsjahr 2017.

In drei Tagesetappen geht es von Lahnstein bis nach Diez meist am „Lahncamino“ entlang. „Im Reformationsjahr können wir so Spuren und Inspirationen von Luther auf dem Weg entdecken, gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen und für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung auch gegen den Zeitstrom mit Gottes Hilfe unterwegs sein.“ Kirchen auf dem Weg, kleine geistliche Übungen, Phasen der Stille, das Beten mit den Füßen, Lutherweisheiten an den Etappen-Zielen und eine heitere singende Weggemeinschaft sollen diese Tage zu einem besonderen Erlebnis machen.

„Es besteht auch die Möglichkeit, nur an einzelnen Tagen teilzunehmen“, so Metzmacher. Jede Etappe könne auch per Bahn beendet werden, falls die Kräfte schwinden, „denn wir kreuzen immer wieder die Zugstrecke durchs Lahntal“. Ansonsten dauern die Pilgertage jeweils von 9.30 bis etwa 18 Uhr und folgen diesen Streckenabschnitten: Samstag, 13. Mai von Lahnstein nach Bad Ems (zirka 22 Kilometer), Samstag, 15. Juli von Bad Ems nach Obernhof (zirka 18 Kilometer) und Samstag, 7. Oktober von Obernhof nach Diez (zirka 26 Kilometer).

Mehr Informationen und Anmeldungen bei Pfarrer Matthias Metzmacher unter Telefon 02603-5099244 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 

Pflege durch Angehörige dominiert

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Rhein-Lahn-Kreis, 21. April 2017 - Die meisten Pflegebedürftigen im Rhein-Lahn-Kreis werden durch ihre Angehörigen versorgt. Das zeigt der Pflegereport der BARMER, den die Universität Bremen erstellt hat. Demnach lassen sich 36,6 Prozent der Pflegebedürftigen durch ihre Angehörigen versorgen und 33,9 Prozent stationär. Nur 29,1 Prozent entfallen auf die ambulante Pflege.

Thomas Esch, Regionalgeschäftsführer der BARMER, sagt: „Bei den Menschen im Rhein-Lahn-Kreis hat die Pflege durch Angehörige offensichtlich einen hohen Stellenwert.“ Beeinflusst werde die Form der Pflege zudem von der Einkommenshöhe der Pflegebedürftigen und davon, wie gut familiäre Netzwerke Pflege zuhause bewältigen können oder überhaupt wollen. Bei geringem Einkommen würden die privaten Zuzahlungen die Wahrscheinlichkeit mindern, dass ein Pflegebedürftiger im Heim gepflegt wird.

Anteil der Pflegebedürftigen an der Gesamtbevölkerung

Auffallend ist, dass der Anteil der Pflegebedürftigen an der Gesamtbevölkerung im Rhein-Lahn-Kreis zwischen 2011 und 2015 gestiegen ist. Zählten die Statistiker 2011 noch 1,56 Prozent Pflegebedürftige an der gesamten Bevölkerung des Landkreises, waren es nur vier Jahre später schon 1,68 Prozent.

„Die Pflegekassen sind vor allem als Impulsgeber für gute Ideen gefordert“, betont Esch. So biete die BARMER bislang als einzige Kasse individuelle Beratung durch Familiengesundheitspfleger. Kurse für pflegende Angehörige seien besonders sinnvoll, da dabei nicht nur wichtiges Wissen vermittelt, sondern auch ein Austausch der Betroffenen untereinander ermöglicht werde.

„Eine effiziente Pflegeunterstützung sollte aber nicht nur von der Mitgliedschaft in einer bestimmten Krankenkasse abhängig sein. Wir müssen dafür sorgen, dass alle Betroffenen in schwierigen Lebenssituationen uneingeschränkt die Unterstützung erhalten, die sie benötigen“, sagt Esch. Die BARMER berät pflegende Angehörige persönlich, aber auch online unter www.pflegen-und-leben.de.

 

Info-Nachmittag beim Mensch-Tier

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Am 28. April findet auf dem Friedhof Unser Hafen Braubach in der Zeit von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr ein Info-Nachmittag statt.

Dort wird für Interessierte das Konzept des ersten Friedhofes für die gemeinsame Beisetzung von Mensch und Tier in einem Grab erläutert. Neben einer Besichtigung des Mensch-Tier Friedhofes stehen die Experten der Deutschen Friedhofsgesellschaft für Fragen zur Verfügung. Tiere sind bei dem Info-Nachmittag übrigens ausdrücklich willkommen.

Treffpunkt ist das Büro der Friedhofsverwaltung: Zum Dinkholder 1, 56338 Dachsenhausen. Parkplätze sind ausreichend vorhanden.

Eine Woche rund um die Musik

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Kreismusikschule Rhein-Lahn bietet kostenlose Schnupperstunden

Rhein-Lahn-Kreis. Unter dem Motto „Kinder musizieren für Kinder“ öffnet die
Kreismusikschule Rhein Lahn in der Woche vom 8. bis 12. Mai ihre Türen und bietet interessierten Eltern und Kindern die Möglichkeit, einfach mal beim Unterricht reinzuschauen, sich in einem der vielen Konzerte musikalisch inspirieren zu lassen und bei kostenlosen Schnupperstunden das Lieblingsinstrument auszuprobieren.

Zur Auswahl stehen die Instrumente Klavier, Blockflöte, Querflöte, Keyboard, Gitarre, E-Gitarre, Klarinette, Saxophon, Akkordeon, Geige, Schlagzeug, Trompete und Posaune.

Damit jedes Kind seine individuelle Probierzeit erhält bittet die Kreismusikschule für die kostenlosen Schnupperstunden einen Termin in der Geschäftsstelle zu vereinbaren. Eine Übersicht über das unterschiedliche Unterrichts- und Schnupperangebot sowie über Konzerte in den Zweigstellen Bad Ems, Diez, Lahnstein, Katzenelnbogen, Hahnstätten, Nassau, Kamp-Bornhofen,  Nastätten und  St. Goarshausen sind unter der Adresse www.kreismusikschule-rhein-lahn.de zu finden.

Die Kreismusikschule freut sich über viele kleine und große Besucher. Für weitere Informationen stehen  die Mitarbeiter der Kreismusikschule unter der Telefonnummer 02603 972 204 oder 972 207 zur Verfügung.

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