Mittwoch, 18. Oktober 2017

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Erste Sprechstunde des Behindertenbeauftragten im Kreishaus

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Rhein-Lahn-Kreis. Die erste Sprechstunde des „Kommunalen Beauftragten für Menschen mit Behinderung“ Bernd Dietrich findet am Montag, 19. Dezember 2016, von 15 bis 17 Uhr im Kreishaus des Rhein-Lahn-Kreises, Insel Silberau 1, 56130 Bad Ems, Raum 125, statt. Weitere Sprechstunden werden im kommenden Jahr für die Menschen im Raum Diez und im Raum Nastätten/St.Goarshausen angeboten. Die Termine werden rechtzeitig öffentlich bekannt gemacht. Um Anmeldung unter Tel.: 02603/972-155 wird gebeten. Darüber hinaus wurde eine eigene E-Mail-Adresse ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) eingerichtet, so dass Bernd Dietrich künftig auch direkt zu erreichen ist.

Gemeinsam gegen Keime: MRE-Qualitätssiegel verliehen

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Rhein-Lahn-Kreis. Insgesamt 45 Krankenhäuser, Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie ambulante Pflegedienste haben jetzt für ihr besonderes Hygiene- und Qualitätsmanagement das MRE-Qualitätssiegel des MRE-Netzwerkes Altenkirchen, Westerwald und Rhein-Lahn erhalten. Dieses Siegel bescheinigt den Einrichtungen hohe Qualitätsstandards in der Bekämpfung von multiresistenten Erregern. 13 der 45 ausgezeichneten Institutionen stammen aus dem Rhein-Lahn-Kreis.

Voraussetzung war u.a. die Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: So wurden zwischen April 2015 und Sommer 2016 von Netzwerkkoordinator, Dr. Wolfgang Dörwaldt, insgesamt 2770 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen geschult. Dabei fanden 56 Schulungen und 45 Arbeitsgruppensitzungen statt.

Auch waren der Siegelverleihung umfangreiche Prüfungen vorausgegangen. So wurden bei ambulanten Pflegediensten neun Qualitätsziele gefordert und bei Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen elf Qualitätsziele. Für den Erwerb des MRE-Siegels mussten die teilnehmenden Institutionen mindestens 75 Prozent der maximal möglichen Gesamtpunktzahl erreichen. Ein Prüfungsteam unter Leitung von Dr. Dörwaldt analysierte den gesamten Qualitätsmanagement-Prozess, angefangen von Wissensmanagement, Beobachtung, epidemiologische  Daten-Patienten-Sicherheit, Hygienemaßnahmen und vieles mehr. Am Ende des Prozesses stand eine Begehung der teilnehmenden Einrichtungen mit umfangreicher Überprüfung durch ein qualifiziertes Team aus den drei Gesundheitsämtern Altenkirchen, Westerwald und Rhein-Lahn.

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So friert der Inhalt der Biotonne nicht an

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Rhein-Lahn-Kreis. Bei frostigen Temperaturen frieren feuchte Abfälle schnell an den Innenwänden der Bioabfalltonnen fest. Eine reguläre Leerung der Behälter wird dadurch erschwert und manchmal sogar unmöglich gemacht. Ärgerlich für den Tonnenbesitzer, denn in diesem Fall von höherer Gewalt gibt es keine Ersatzabfuhr. Darauf weist die Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft hin.

Ein Festfrieren des Inhaltes lässt sich jedoch mit einfachen Hilfsmitteln leicht vermeiden: Nach dem Leeren der Tonne  eine Lage Zeitungspapier unten in die Tonne legen und auch zwischendurch Papier, zum Beispiel zwischen den Blättern, dazugeben. Gerade die feuchten Bioabfälle sollten immer in ausreichend viel Zeitungspapier eingepackt werden. Papier saugt Flüssigkeit auf und lässt sich auch problemlos mitkompostieren. Die Zugabe von kleingerissenem Pappkarton oder Strauchschnitt als Strukturmaterial hilft ebenfalls mit, ein Festfrieren der Abfälle zu verhindern. Die Bioabfälle sollten locker in die Tonne eingefüllt und nicht reingepresst werden. Bei angekündigtem Frost vor der Leerung die Innenseite der Biotonne mit einem Stock oder Spaten von Anhaftungen vorsichtig lösen oder – wenn möglich – die Biotonne vor der Abfuhr über Nacht an einem frostsicheren Standort, beispielsweise in der Garage, stellen.

Ist der Inhalt der Gefäße erst einmal festgefroren ist, sind die Mitarbeiter der Müllabfuhr machtlos. Sie können die festgefroren Abfälle nicht zeitraubend in Handarbeit vom Behälter lösen. Auch bei der Schüttung kann die Tonne nicht  stärker gerüttelt werden. Es besteht die Gefahr, dass die Tonne platzt oder sogar in den Müllwagen fällt. Auch eine Nachleerung zu einem späteren Zeitpunkt ist nicht möglich. Abfälle sind so in den Tonnen bereitzustellen, dass sie sich beim ersten Kippen lösen. „Was auch nach dem Schlagen der Tonne gegen den Schüttungsrand des Fahrzeuges nicht von allein herausfällt, bleibt notgedrungen in der Tonne zurück", so der technische Werkleiter Günter Müller.

Weitere Informationen zu allen Fragen im Bereich Abfallwirtschaft gibt es bei den Abfallwirtschaftsberatern des Rhein-Lahn-Kreises unter Tel.: 02603/972-301.

SPD Rhein-Lahn gratuliert Roger Lewentz zur Wiederwahl

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SPD-Landesvorsitzender mit guten 88 Prozent im Amt bestätigt

Roger Lewentz bleibt Vorsitzender der rheinland-pfälzischen SPD. Mit guten 88 Prozent der Delegiertenstimmen wurde der Kamp-Bornhofener von den knapp 400 Delegierten des Landesparteitages jetzt in Ludwigshafen erneut für 2 Jahre im Amt bestätigt.

Die Stimmung war gut beim diesjährigen Landesparteitag, bei dem neben einem Rückblick auf die Landtagswahl natürlich auch wichtige Zukunftsthemen auf der Agenda standen. Die SPD will sich künftig noch mehr auf den Zusammenhalt konzentrieren und sich auch selbst ein Stück neu aufstellen. Auf Veränderungen in der Gesellschaft müsse sich auch eine Volkspartei wie es die SPD im Land ist, einstellen. Nur so könne man Rechtspopulisten die Stirn zeigen, so SPD-Generalsekretär Daniel Stich in seiner Ansprache.

Trotz einiger kniffeliger Themen, wie der Erneuerung des Rentensystems oder auch Mitgliedsbeitragsanpassungen, ist es der SPD im Gegensatz zur politischen Konkurrenz gelungen, erneut einen harmonischen Parteitag über die Bühne zu bringen. "Auch das zeichnet die Genossinnen und Genossen in Rheinland-Pfalz aus," so Kreisvorsitzender Mike Weiland nach dem Parteitag, der Roger Lewentz herzlich gratulierte.

SPD-Fraktion im VG-Rat Loreley

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SPD-Fraktion drückt bei Einrichtung von Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h in Braubach aufs Tempo - Verwaltung hätte schon im Sommer aktiv werden können

Nach einem Gespräch mit Vertretern der BI "Braubach lebenswerter e.V." hat der Vorsitzende der SPD-Fraktion im VG-Rat Loreley, Mike Weiland, in einem Schreiben Bürgermeister Werner Groß jetzt aufgefordert, die Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h in der vollständigen Ortsdurchfahrt Braubach, von der Brunnenstraße über die Oberallee- und Rheinstraße bis zur Einmündung in die B 42, endlich anzuordnen.

Für seine Fraktion hatte Mike Weiland in den jüngst zurückliegenden beiden VG-Ratssitzungen nach dem aktuellen Sachstand gefragt, jedoch keine inhaltliche Auskunft erhalten. In einem Gespräch mit der Bürgerinitiative "Braubach lebenswerter" (BI) wurde der SPD jetzt bekannt, dass der Verwaltung seit Mitte Juli eine Einschätzung des Landesbetriebs Mobilität (LBM) über die in Braubach durchgeführten Messergebnisse vorliegt.

Aus dem Schreiben des LBM, das zwar an die BI adressiert, der Verwaltung aber als Kopie zugesandt worden ist, geht hervor, dass derzeit der maßgebende Lärmschutz-Richtwert im Nachtzeitraum an 16 Gebäuden in der Brunnenstraße überschritten wird. An 14 dieser Gebäude kann der Richtwert mit Einrichtung von Tempo 30 unterschritten werden, an einem weiteren Gebäude wird zumindest eine Minderung des Pegels um etwa 3 dB (A) erreicht. Eine Überschreitung des maßgebenden Richtwertes im Tageszeitraum ist am selben Gebäude gegeben. Dieser kann am Tag ebenfalls mit der Geschwindigkeitsreduzierung unterschritten werden.

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