Sonntag, 22. Oktober 2017

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Seniorentanz der besonderen Art

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Ein Tanzvergnügen für die reifere Generation

Die Volkshochschule Lahnstein (VHS) bittet, in Kooperation mit dem Verein der Freunde und Förderer des Seniorenbüros „Die Brücke“, e.V., Bad Ems, zum Tanz. Eingeladen sind Einzelpersonen, Paare und Gruppen. Getanzt wird für sich oder JEDER mit JEDEM. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Seniorinnen und Senioren. Ziel ist es, Standardtänze (Grundschritte) in langsamer Schrittfolge aufzufrischen, und dabei auch noch nette Leute zu treffen. Tanzen ist gut für die Gesundheit, für Körper, Geist und Seele.

Das Musikangebot umfasst die schönsten Songs und Ohrwürmer der vergangenen Jahrzehnte sowie Hits der heutigen Zeit. Die Tanzfiguren und Kombinationen werden auf einfache Art gelehrt und geübt. Wer noch nicht tanzen möchte, lauscht einfach der Musik, schaut den Tanzlustigen zu und erinnert sich einfach an die schönste Zeit seines Lebens. Das Leben ist eine Party, man muss nur hingehen! Die Leitung hat die langjährige und zertifizierte Tanzleiterin Renate Krell. Schirmherr der Veranstaltung ist Oberbürgermeister Peter Labonte.


Der Kurs beginnt am Sonntag, 5. November 2017,15 - 16 Uhr, Gasthaus „Koppelstein“, danach freies Tanzen bis in den frühen Abend. Kosten: 5 Sonntage für insgesamt 20 €. Anmeldung zu diesem Kurs bei der VHS Lahnstein, Kaiserplatz 1, Tel. 02621 9142272.


„Mittelstand vs. globaler Handel“

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„CDU im Dialog“ Zu Besuch bei der Ridder GmbH in Singhofen

Eine lebendige Gesellschaft lebt vom regen Austausch miteinander. Aus diesem Grund hat die CDU-Kreistagsfraktion in 2014 „CDU im Dialog“ ins Leben gerufen, um regelmäßig - auch außerhalb von Wahlkampfzeiten - mit Bürgern und Vertretern verschiedener Institutionen ins Gespräch zu kommen. Vorsitzender Matthias Lammert, MdL und die beiden Stellvertreter Günter Groß und Udo Rau luden diesmal nach Singhofen zur Firma Ridder GmbH ein.

Unter dem Titel „Mittelstand vs. globaler Handel“ stand die jüngste Veranstaltung der „CDU im Dialog“-Reihe in der Verbandsgemeinde Nassau. Der Besuch eines Familienunternehmens war wieder einmal ein Beweis dafür, dass die Organisatoren ein interessantes Thema gefunden hatten.

Nach der Begrüßung durch den CDU-Kreis- und Fraktionsvorsitzenden Matthias Lammert, MdL erläuterte Geschäftsführer Marc Ridder die Grundzüge „seines“ Unternehmens, das er mit Bruder Dirk Busch-Ridder leitet.
So zeichnet sich das Familienunternehmen Ridder durch seine über 50-jährige Erfahrung, den hohen Qualitätsstandard, perfekten Service und durch innovative Produkte im Bereich der Badausstattung und dem Komfort und der Sicherheit im Bad aus. Marc Ridder erläuterte die Anforderungen eines mittelständischen Unternehmens an die Arbeitswelt und machte an Hand der seit gut 9 Jahren im Sortiment befindlichen Altershilfeprodukte deutlich, welche Herausforderungen zu bewältigen sind.

„So müssen“, so der Firmenchef, „die Anleitungen in mehrere Sprachen übersetzt werden, und zwar so, dass sie überall auch verstanden und richtig angewendet werden können“. Der Anteil der aus Drittländern (außerhalb EU) bezogenen Produkte betrage rund 70%, wobei der Löwenanteil auf Asien entfalle. Der Exportanteil der erstellten Produkte liege mittlerweile bei über 50%, womit klar sei, was Globalisierung praktisch bedeutet. Ein weiteres Beispiel nannte  der Chef des 65-Mann starken Betriebes mit dem Eintritt in den nordamerikanischen Markt. „Hier sind allein 4 Sprachen nötig, um Produktbeschreibungen anzubringen“, so Marc Ridder.

Das Thema Ausbildung spielt – wie bei anderen mittelständischen Betrieben – eine herausragende Rolle: Die Zukunft stellt heutzutage hohe Ansprüche an Nachwuchskräfte. Daher nehme die Ausbildung einen hohen Stellenwert ein.
So setze die Ridder GmbH auf fachlich qualifizierte Mitarbeiter, die durch Wissen,  Können und ihren Einsatz die Weiterentwicklung des Unternehmens möglich machen. „Eine umfassende und praxisnahe Ausbildung leistet dazu einen entscheidenden Beitrag“, ergänzte der u.a. für die Ausbildung zuständige Lars Gemmer, und erläuterte weiter, „dass mit der qualifizierten Berufsausbildung bei Ridder  junge Menschen den Grundstock für eine zukunftssichernde berufliche Praxis erhielten“.

Nach einer lebhaften Fragerunde bedankte sich der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Udo Rau bei Marc Ridder und Lars Gemmer sehr herzlich für die Gastfreundschaft und interessanten Einblicke in ein mittelständisches Unternehmen. 
Die nächste CDU im Dialog Veranstaltung findet in der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen am 30. Oktober statt.

Zehn Jahre Nastätter Tafel: Kein Grund zum Feiern

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Ohne Ehrenamt nicht zu stemmen: Dank für großen freiwilligen Einsatz am 8. Oktober


NASTÄTTEN/RHEIN-LAHN. (19. September 2017) Im April 2007 eröffnete das Diakonische Werk (DW) Rhein-Lahn nach der ersten Tafel in Diez auch in Nastätten eine Ausgabestelle. Die Nachfrage im Bereich der Verbandsgemeinden Nastätten und Teilen der Loreley ist seither enorm gestiegen. Der ehrenamtliche Einsatz in der Tafel ist unverändert hoch. Das soll auch während einer Jubiläumsveranstaltung am Sonntag, 8. Oktober um 10 Uhr zum Ausdruck kommen.

„Zehn Jahre Tafel – das ist beileibe kein Grund zum Feiern“, sagt die Leiterin des DW Rhein-Lahn in Bad Ems Ulrike Bittner-Pommerenke. „Wir hätten uns das anders gewünscht; denn eigentlich ist es eine Schande, dass Menschen in einem der reichsten Länder der Erde auf eine solche Einrichtung angewiesen sind, um über die Runden zu kommen“, weist die Leiterin auf soziale Missstände hin, die vor allem mit den Hartz-IV-Reformen in Gang gesetzt worden seien.

Daran erinnert sich auch DW-Mitarbeiter Oliver Krebs, der die Nastätter Tafel mit seinen Erfahrungen aus Diez und vielen ehrenamtlichen Kräften aus der Taufe hob. „Wir haben damals in unseren Beratungsstellen gemerkt, dass es den Leuten vorn und hinten nicht mehr zum Leben reicht“, erinnert sich Krebs an die Situation, bevor sich das Werk entschied, auch eine Tafel in Nastätten einzurichten. Den Satz „Wir haben nichts mehr zum Essen zuhause“ habe er damals sehr häufig in den Sprechstunden für Sozialhilfeempfänger zu Ohren bekommen. „Das berührt einen ja auch als Berater, weil es existenzielle Nöte sind, mit denen man da konfrontiert wird“, sagt der Diplom-Sozialarbeiter.

Anregungen holte sich das Diakonische Werk Rhein-Lahn von der Tafel in Grünberg. „Für uns war das absolutes Neuland“, so Bittner-Pommerenke. Dort schauten sie sich auch das „Kisten-System“ ab. Das bedeutet: Bevor die Tür zur Tafel geöffnet wird, sind die Lebensmittel bereits in Kisten verteilt, die ganz konkreten Haushalten und Einzelpersonen zugeordnet sind. „Damit kann auch der Letzte, der kommt, noch in aller Ruhe seine Sachen einsortieren, und die Waren gehen nicht nur an die Ersten und Stärksten, wenn alles in der Mitte zum Aussuchen hingelegt wird.“ Ebenso wichtig war den Verantwortlichen, dass sachlich überprüft wird, wem die Tafel die Tür öffnet. „Nicht der, der meint, bedürftig zu sein, sondern der es auch ist, soll von der Einrichtung profitieren“, so die DW-Leiterin.

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Oscar des Breitensports verliehen

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Volksbank vergibt Auszeichnung

Gemeinsam mit dem Sportkreis Rhein-Lahn hat die Volksbank Rhein-Lahn-Limburg die „Sterne des Sports“ in diesem Jahr zum zweiten Mal im Rhein-Lahn-Kreis sowie zum ersten Mal in Hessen ausgeschrieben. Die Entscheidung ist gefallen - zwei Sportvereine wurden jetzt für ihr besonderes gesellschaftliches Engagement mit den "Sternen des Sports" ausgezeichnet.

Der "Große Stern des Sports" in Bronze 2017 geht an den SV Poseidon Limburg e.V., der mit seinen Kindern und Jugendlichen das Projekt "Wertstoffe erkennen und schätzen lernen" durchgeführt hat. Dabei haben die jungen Sportler Metalle gesammelt und deren Weiterverarbeitung auf einem Wertstoffhof nachverfolgt. Dafür erhält der Verein ein Preisgeld von 1.500 Euro sowie einen Pokal und eine Urkunde.

Der zweite Platz geht an den VfL Lahnstein 1970 e.V. für seine Maßnahme "Die Welt dreht sich und wir drehen uns mit". Der Verein engagiert sich für die alte Sportart Rhönradturnen, bei der insbesondere die Motorik der Kinder trainiert wird. Belohnt wird dieses Engagement mit einem Preisgeld von 1.000 Euro sowie einem Pokal und einer Urkunde.

Als Anerkennung für ihre Teilnahme am Wettbewerb erhalten der Tennisclub 1980 Miehlen sowie der SV 1920 Gutenacker jeweils eine Spende über 200 Euro. Sie hatten eine vordere Platzierung knapp verfehlt.

Der Sieger des "Großen Stern des Sports" in Bronze hat zudem die Chance, sich für die Ausscheidungen auf Landes- und Bundesebene zu qualifizieren. Die Preisverleihung in Silber findet im November statt – auf Bundesebene werden die Gewinner Ende Januar 2018 in Berlin gekürt.

Bildervortrag zur Brillenaktion von Seelbach

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Im Frühjahr diesen Jahres haben die Seelbacher zu einer Brillensammelaktion für Tadschikistan aufgerufen, die mit großen Erfolg geendet ist: Etwa 1100 Brillen wurden im gesamten Rhein-Lahn-Kreis gesammelt und von Frau Dr. Ingrid Niemann mit ihrem Mann Thomas Buttermann unter schwierigen Bedingungen in ein Tal nach Tadschikistan gebracht, wo die bedürftigen Menschen dann endlich zu einer Sehhilfe kommen konnten und die gebauchten Brillen weiter genutzt werden.

Nun möchten die Beiden den Spendern Dankeschön sagen und haben hierfür einen Bildervortrag unter dem Namen „Tadschikistan – Ein Land am Ende der Welt“ erstellt. Dieser Vortrag findet am Samstag, den 7. Oktober um 15.00 Uhr im Seelbacher Bürgerhaus statt, hierfür sind alle interessierten Personen und Spender aus Nah und Fern recht herzlich eingeladen.

Auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz: Es wird Kaffee und Kuchen zu diesem sicher sehr spannendem Vortrag angeboten und natürlich auch sonstige Getränke. Gerne nehmen die Organisatoren Manfred Fischer (02604/9431004) und Stefan Merz (02604/4796) noch Kuchenspenden entgegen.

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