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Religionen vereint im Gebet für den Frieden

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In Bad Ems strömen Menschen aus vier Richtungen in Kirche – Lewentz: Gutes Zeichen


Fünf Gemeinden unterschiedlichen Glaubens und der Migrationsbeirat des Kreises hatten zum Sternmarsch für den Frieden in Bad Ems aufgerufen, an dem auch der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz teilnahm.


BAD EMS/RHEIN-LAHN. (21. November 2017) Eine Sure aus dem Koran wird in einer christlichen Kirche gesungen. Für viele Besucher war das einer der bewegendsten Momente beim diesjährigen Sternmarsch für den Frieden in Bad Ems. Gleich fünf Gemeinden unterschiedlicher Glaubensrichtungen beteiligten sich daran sowie der Migrationsbeirat des Rhein-Lahn-Kreises.

Die katholische und die evangelische Kirchengemeinde, die russisch-orthodoxe Gemeinde, die jüdische Gemeinde und die Ahmadiyya-Gemeinde kamen aus allen Himmelsrichtungen mit Kerzen in der Hand zur katholischen Martinskirche spaziert.


„Was gibt es Besseres, als in diesen Zeiten für den Frieden auf die Straße zu gehen und zu beten“, sagte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz, warum er mit Landrat Frank Puchtler und rund 200 anderen Menschen teilnahm. Dass sich Religionen so einträchtig für den Frieden stark machen, sei zudem ja keine Selbstverständlichkeit. „Dass wir hier gemeinsam zum Frieden aufrufen und beten, das ist ein schönes und gutes Zeichen.“

 

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Verdacht auf Kampfmittel verzögert schnelles Internet

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Kampfmittelräumdienst sondiert geplante Trasse Frücht – Nievern

Ende November sollten die Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde Bad Ems spätestens vom Breitbandausbau im Rhein-Lahn-Kreis profitieren. Dieser Termin ist leider für Nievern, Miellen und Fachbach nicht zu halten, wie jetzt das verantwortliche Telekommunikationsunternehmen inexio mitteilte. Ursache ist der Verdacht von Kampfmitteln – sprich Bomben aus den beiden Weltkriegen -, die entlang der geplanten Bautrasse im Boden liegen könnten. Voraussichtlich in der übernächsten Woche wird daher zuerst ein Feuerwerker des Kampfmittelräumdienstes insgesamt 27 Verdachtsstellen überprüfen, bevor der Bau weitergehen kann.

„Ursprünglich hatten wir eine andere Wegführung vorgesehen, die jedoch durch einen Privatwald ging“, erklärt der verantwortliche Bauprojektleiter von inexio Joshua Klein. „Wir haben uns dann für die Verlegung der Glasfaser auf öffentlichem Gelände entschieden und wurden dann vom Landkreis auf den Verdacht aufmerksam gemacht.“ Seit einigen Wochen ruhen jetzt schon die Bauarbeiten.

„Natürlich hoffen wir, dass die Prüfung negativ ausfällt und wir zügig mit dem Bau fortfahren können“, so Klein. „Das Ergebnis müssen wir jedoch abwarten.“ Betroffen sind von dieser Verzögerung die Ortschaften Nievern, Miellen und Fachbach – sie werden wohl erst zum Ende des ersten Quartals 2018 in den Genuss der neuen, leistungsfähigen Anschlüsse kommen.

Anja Genetsch, Leiterin Vertrieb Kommunen und Privatkunden bei inexio, bedauert diese Verzögerung ausdrücklich: „Wir wissen natürlich, dass die Menschen sehnsüchtig auf schnelle Internetverbindungen warten und wir setzen alles daran, diese so schnell wie möglich bereitzustellen. Das dies in den vier Orten nun länger dauert, bedauern wir sehr, die Sicherheit steht hier jedoch im Vordergrund.“

In den anderen vier Ortsgemeinden der VG Bad Ems, in denen inexio den Breitbandausbau vorantreibt, stehen die Arbeiten alle kurz vor dem Abschluss. „Im Laufe der nächsten Tage werden hier die letzten Handgriffe erfolgen und dann die Kunden entsprechend der Restlaufzeit ihrer Verträge auf unser Netz umziehen können“, so Genetsch.

Andrea Eckert hisst Flagge gegen Gewalt an Frauen

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Rhein-Lahn-Kreis. Flagge zeigen gegen Gewalt an Frauen: Die Wiener Schauspielerin Andrea Eckert nutzte ihr Gastspiel in Bad Ems, um darauf aufmerksam zu machen, dass noch immer weltweit Frauen und Mädchen vielfältigen Formen der Gewalt, Misshandlung, Unterdrückung und Vergewaltigung, aber auch Zwangsehen und der Zwangsprostitution ausgesetzt sind. Gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten des Rhein-Lahn-Kreises, Alice Berweiler-Kaufmann, hisste sie am Kreishaus des Rhein-Lahn-Kreises eine von der Frauenrechtsorganisation „Terre des Femmes“ gestaltete Fahne, die das Recht der Frauen auf ein freies und selbstbestimmtes Leben hervorhebt.

Seit 1999 ist der 25. November als Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ von den Vereinten Nationen anerkannt, und schon seit  2001 beteiligt sich auch die Gleichstellungsstelle des Rhein-Lahn-Kreis an diesem Tag an der von „Terre des Femmes“ initiierten bundesweiten Fahnenaktion. Dass in diesem Jahr Andrea Eckert mit dabei war, ist kein Zufall, hatte Alice Berweiler-Kaufmann doch die prominente Schauspielerin und Sängerin zu einem Musikabend ins Kreishaus eingeladen. Das umjubelte Gastspiel der Künstlerin und ihres musikalischen Partners Benjamin Schatz bot damit den entsprechenden Rahmen für die Fahnenaktion. Die „Terre des femmes“-Fahne wird nun, so Berweiler-Kaufmann, bis zum Gedenktag 25. November im Innern des Kreishauses hängen und so auch im Rhein-Lahn-Kreis auf die bestehende Problematik der weltweiten Gewalt an Frauen und Mädchen aufmerksam machen. „Terre des Femmes“ schätzt, dass deutschlandweit rund 40.000 Fahnen an diesem Tag aufgehängt werden.

Die Gleichstellungsbeauftragte nutzte die Gelegenheit, um auf zwei weitere Veranstaltungen rund um den Gedenktag aufmerksam machen. So findet am Freitag, 24. November, um 18 Uhr im Pfarrsaal Herz-Jesu, Löhrrondell Koblenz, ein Vortragsabend zum Thema „Frauen als Kriegswaffe am Beispiel der jesidischen Frauen“ mit Zemfira Dlovani statt. Und am Mittwoch, 29. November 2017, um 19 Uhr folgt in der Koblenzer Kornpfortstraße 15 (Dreiköniginnenhaus) ein Film- und Diskussionsarbeit unter dem Titel „Die Loverboy-Masche. Wie Mädchen in die Prostitution geraten“. Weitere Veranstaltungen und Informationen bei der Gleichstellungsstelle des Rhein-Lahn-Kreises, Alice Berweiler-Kaufmann,  Insel Silberau 1, 56130 Bad Ems, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel.: 02603/972-285.

Schnelles Internet für Verbandsgemeinde Nassau

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Kunden von inexio stehen Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s zur Verfügung

Das Internet gehört heute zu unserem Leben. Schnell noch einmal die E-Mails checken, etwas bei Wikipedia nachlesen oder abends gemütlich auf der Couch sitzen und einen Film streamen. All das bedarf einer leistungsfähigen Anbindung ans Internet, die nun in der VG Nassau vorhanden ist.

Im Rahmen des kreisweiten Breitbandausbaus hat das Telekommunikationsunternehmen inexio inzwischen in 12 der insgesamt 17 betroffenen Ortsgemeinden die Netze in Betrieb genommen. In Dienethal, der Elisenhütte, Hömberg, Zimmerschied und Scheuern stehen noch letzte Arbeiten an, die inexio in den nächsten Wochen erledigen wird. Bis Ende des Jahres werden dann die schnellen Anschlüsse mit Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s wie vorgesehen flächendeckend zur Verfügung stehen.

„In den letzten beiden Jahren ist im Landkreis eine erstklassige Infrastruktur entstanden“, freut sich Verbandsbürgermeister Udo Rau. „Dank des Breitbandausbaus verfügen unsere Bürgerinnen und Bürger nun über einen leistungsstarken Anschluss an die weltweite Datenautobahn – heute ein absolutes Muss. Ich bin zuversichtlich, dass inexio bis Ende des Jahres die restlichen Arbeiten fertigstellen wird.“

inexio hatte im Sommer 2015 im Ausschreibungsverfahren für insgesamt 97 Ortsgemeinden im Rhein-Lahn-Kreis den Zuschlag für den Ausbau mit schnellen Glasfaserkabeln erhalten. „Kreisweit sind wir in Sachen Internet auf die Zielgerade eingebogen“, freute sich Landrat Frank Puchtler. „Ich hoffe, dass in Kürze alle beteiligten 97 Ortsgemeinden ans schnelle Netz angeschlossen sein werden, womit eine flächendeckende Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen realisiert sein wird.“

„Der Ausbau erfolgte FttC – Fibre to the Curb“, wie Katja Kiefer, Vertrieb Kommunen bei inexio, erklärte. „Dass heißt, wir haben bis zu den neuen Technikstandorten in den Orten Glasfaserkabel verlegt und nutzen auf den letzten Metern das vorhandene Telefonkabel aus Kupfer. Mit diesem Ausbau realisieren wir Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s für die Endkunden.“

An den bereits fertiggestellten Standorten portiert inexio aktuell die Kunden, die bereits einen Vertrag abgeschlossen haben – entsprechend der Restlaufzeit ihrer bestehenden Verträge – auf das neue, leistungsstarke Netz. Wer sich noch einen der Anschlüsse sichern möchte, der findet unter www.myquix.de alle Informationen zu den QUiX-Tarifpaketen und die entsprechenden Formulare zum Download. Zusätzlich bietet inexio weitere Beratungsveranstaltungen in den Orten an.

Lahnsteiner Volkshochschule feierte 70. Geburtstag

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Positive Entwicklung durch neuen Standort

Lahnstein. Als „ein lokales wie regionales Zentrum für das Lernen im Dialog zwischen den Generationen“ bezeichnete Oberbürgermeister Peter Labonte die Lahnsteiner Volkshochschule in seiner Laudatio zu deren 70-jährigen Bestehen. Dass dem tatsächlich so ist, belegen die Zahlen. Die haben nämlich mit dem Umzug in die neuen Räume der ehemaligen Schule am Kaiserplatz deutlich zugelegt. Labonte sieht den Umzug gar als Existenzsicherung der VHS Lahnstein, denn durch das Ganztagsangebot, das zuvor nicht möglich war, konnten neue Nutzergruppen erschlossen und das Kursangebot ausgebaut werden.

Die breite Angebotspalette ist attraktiv, der Stadtchef sieht aber noch einen ganz anderen Vorteil. „Die VHS leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Integrationsarbeit und bietet zum Beispiel verstärkt Sprachkurse an. Hier kann schnell und flexibel auf gesellschaftliche Veränderungen und aktuelle Themen reagiert werden. Kaum eine andere Bildungseinrichtung kann das, vor allem nicht für Erwachsene, leisten“, so Labonte.

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