Samstag, 25. März 2017

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CDU im Dialog: Jagd im Spiegel der Gesellschaft

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Eine lebendige Gesellschaft lebt vom regen Austausch miteinander. Aus diesem Grund hat die CDU-Kreistagsfraktion in 2014 „CDU im Dialog“ ins Leben gerufen, um auch außerhalb von Wahlkampfzeiten mit Bürgern und Vertretern verschiedener Institutionen ins Gespräch zu kommen. Vorsitzender Matthias Lammert (MdL) und die beiden Stellvertreter Günter Groß und Udo Rau luden diesmal in das Hotel Wilhelm von Nassau in Diez ein.

Unter dem Titel „Die Jagd im Spiegel der Gesellschaft“ stand die Veranstaltung der „CDU im Dialog“-Reihe in Diez. Der bis auf den letzten Platz besetzte Klubsaal war eine Bestätigung für das allgemeine öffentliche Interesse an dem vielfach kontrovers diskutierten Thema.

Als Referenten vom Fach konnte der Kreisvorsitzende Matthias Lammert (MdL) den Leiter der Kreisgruppe Rhein-Lahn im Landesjagdverband Rheinland-Pfalz, Werner Dittmar aus Holzheim, begrüßen. „Die Jagd gehört zu den Themen, die immer wieder die Gemüter erregen“, eröffnete Dittmar seinen Beitrag mit dem Hinweis auf die zu Teil emotionale und kontroverse Bewertung der Jägerei in unserer Gesellschaft. Für den einen gelten Jäger als blutrünstige Menschen, die gerne möglichst viele in der freien Natur lebende Tiere gezielt  töten, für andere dagegen sind Jäger – mit Hinweis auf zunehmende Wildschäden - nicht in der Lage die Zielvorgaben der jeweils beschlossenen Mindestabschusspläne zu erfüllen.

Besonderen Wert legte der Vorsitzende der Kreis-Jagdgruppe auf die Feststellung, dass die Jäger mit ihrem Landes- und Bundesverband zu den gesetzlich anerkannten Naturschützern zählen. Ziel sei es, den Kreislauf von Flora und Fauna für die nachfolgenden Generationen zu erhalten. „Jagen heißt, nachhaltig die Natur nutzen“ betonte der Referent. Dabei konnte er insbesondere auf die sehr erfolgreiche Initiative mit der mobilen „Erlebnisschule Wald und Wild“ verweisen, mit der rund 30 eigens geschulte Jäger im Rhein-Lahn-Kreis ehrenamtlich dazu beitragen, vor allem Kinder ab dem Vorschulalter für die Erhaltung des Gleichgewichtes der Umwelt zu begeistern. Mit dieser Kreisgruppe sei der Rhein-Lahn-Kreis die einzige in Rheinland-Pfalz, die über ein eigenes Fahrzeug und solche Möglichkeiten verfüge.

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Seelbach lädt ein zum Spielplatzfest

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Die Ortsgemeinde Seelbach denkt bei ihrem 875-jährigen Jubiläum auch an die Kleinen: Zu einem Spielplatzfest für Groß und Klein laden die Seelbacher am Samstag, 22. April 2017 ab 14.00 Uhr auf den Spielplatz in Seelbach recht herzlich ein. Bei Spaß und Spiel, Kaffee und Kuchen sowie sonstigen Getränken soll der Frühling bei hoffentlich schönem Wetter eingeläutet und die Spielsaison eröffnet werden. Hierbei wird es auch einige Wettbewerbe geben, wo die Kinder um kleine Preise kämpfen können.

Ebenfalls werden am diesem Tag die Gewinner des Luftballonwettbewerbes von 2016 bekannt gegeben und erhalten ihre Preise. Außerdem besteht die Möglichkeit, an den Tischen und Bänken zu malen, um bei dem Gestaltungswettbewerb „Unser Seelbach – gestern und heute“ mitzumachen. Die Prämierung der Bilder erfolgt dann an der Anne-Kerb im Juli durch den Gemeinderat als Jury.

Federführend wird die Veranstaltung durch den Festausschuss, hier insbesondere Karin Trost und Gisela Pierburg, durchgeführt. Gleichzeitig hilft die Kirmesgesellschaft, die am diesem Tag auch bereits die ersten Lose für die Verlosung an der Kirmes anbietet. Da die Veranstaltung im Freien ist, findet Sie nur bei guten Wetter statt. Bei Regen fällt die Veranstaltung aus und wird später nachgeholt.

Schulz-Effekt auch bei SPD Rhein-Lahn

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Der vielzitierte bundesweite "Martin Schulz-Effekt", der der über 150 Jahre alten SPD derzeit sehr gute Sympathie- und Umfragewerte beschert, beschert laut SPD-Kreisvorsitzenden Mike Weiland auch der Partei im Rhein-Lahn zahlreiche neue Mitglieder. Die Zahl von über 10.000 neuen Mitgliedern bundesweit und mehr als 700 Beitritten in Rheinland-Pfalz kann sich wahrlich sehen lassen. "Im Rhein-Lahn-Kreis freuen wir uns seit der Bekanntgabe der Kanzlerkandidatur von Martin Schulz über etwa 30 Neuzugänge", zeigt sich Mike Weiland erfreut. Die Zahl ändert sich täglich. Zudem kommen nicht nur neue Mitglieder hinzu, sondern auch vorher insbesondere mit der Bundespolitik unzufriedene ehemalige SPDler kehren zurück zur Partei.

Damit hat die Kreis-SPD in weniger als 2 Monaten in diesem Jahr schon etwa die Hälfte aller Neueintritte des Jahres 2016 erreicht. Selbstverständlich habe man im Kreis wie auch andere Parteien seit vielen Jahren mit dem Mitgliederrückgang zu kämpfen, so Mike Weiland, der seit seiner Amtsübernahme von Frank Puchtler im September 2014 als Kreisvorsitzender zwei besondere Arbeitsschwerpunkte beackert: Betreuung und Pflege von Ortsvereinen und Mitgliedern sowie die politische Nachwuchsarbeit. Auch Juso-Kreissprecher Kevin Winter aus Miehlen betont: "Etwa 40 Prozent der neuen Mitglieder ist jünger als 35 Jahre." Dies sei gut für die SPD, denn wie auch andere Parteien brauche man junge Menschen, die sich für ihre Zukunft einsetzen und mit anpacken wollten.

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„Ideen für unsere Heimat“ werden gesucht

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Rhein-Lahn-Kreis. Landrat Frank Puchtler ruft die Bürgerinnen und Bürger des Rhein-Lahn-Kreises zu einem Ideenwettbewerb auf. Unter dem Motto „Ideen für  unsere Heimat“ sollen Projekte von Bürgern, Unternehmen, Verbandsgemeinden, Ortsgemeinden, Vereinen, Kirchen, Verbänden und anderen gesellschaftlichen Vereinigungen, die ihren Sitz im Rhein-Lahn-Kreis haben, gefördert werden, die zur Stärkung der Region Rhein-Lahn beitragen. Dies können sowohl neue Ideen und Projekte sein, die noch nicht umgesetzt werden konnten als auch Projekte, die bereits bestehen, wenn sie von besonderer Bedeutung oder von Nachhaltigkeit geprägt sind.

Unbürokratisch und direkt möchte Landrat Frank Puchtler die genannten Institutionen dazu motivieren, ihre Ideen und Projekte einzureichen. Die Nassauische Sparkasse stellt das  Preisgeld zur Verfügung.

Es brauchen keine Antragsformulare ausgefüllt zu werden; es genügt ein formloses Schreiben mit einer Beschreibung des Projekts. Dieser Antrag kann ab sofort entweder per Brief an die Kreisverwaltung Rhein-Lahn, Referat 03, Ideenwettbewerb, Insel Silberau 1, 56130 Bad Ems, oder per E-Mail an die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. gerichtet werden. Rückfragen und nähere Informationen unter der Rufnummer 02603/ 972-176. Anmeldeschluss ist der 31. Mai 2017.

Wo der Kompost herkommt: UKEA lädt zur Besichtigung ein

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Rhein-Lahn-Kreis. Die Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft  lädt die Bürger des Rhein-Lahn-Kreises am Freitag, 24. März 2017 von 10 bis 18 Uhr dazu ein, den Umschlagsplatzs für Kompost, Erdaushub und Altbaustoffe, kurz UKEA genannt, in  Dachsenhausen zu besichtigen. Die Bürgerinnen und Bürger können sich dort unter anderem selbst davon überzeugen, wie gut der UKEA-Kompost für den Einsatz im eigenen Garten geeignet ist.

Der Kompost der UKEA hat, so berichtet Günter Müller, technischer Werkleiter der Rhein-Lahn Abfallwirtschaft, jüngst sogar das RAL-Gütezeichen der Bundesgütegemeinschaft Kompost verliehen wurde. Die mit dem RAL-Gütezeichen ausgezeichnete Komposte unterliegen, so Müller, einer unabhängigen und regelmäßigen Qualitätskontrolle. Hierzu erfolgt die Untersuchung des Kompostes durch ein unabhängiges Untersuchungsinstitut.

Am Freitag, 24. März 2017, erhalten die Besucherinnen und Besucher vielfältige Informationen zum Thema Kompost.  angeboten. Außerdem besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Gewinnspiel, bei dem attraktive Preise rund um den Garten gewonnen werden können.

In der UKEA wird der Kompost aus Grünschnitt hergestellt und mit einer Körnung von 0 bis 20 Millimeter abgesiebt. Die Abgabe an Privathaushalte erfolgt bis maximal einem Kubikmeter pro Jahr kostenlos, solange der Vorrat reicht. Ein Hinweis: Zur Abholung von Kleinmengen mittels Pkw-Anhänger o. ä. sollte man Schaufeln zum Selbstladen mitbringen. Privathaushalte können gegen Abgabe des Wertschecks maximal drei Kubikmeter Grünschnitt kostenlos abgeben. Dazu ein weiterer Hinweis der Rhein-Lahn Abfallwirtschaft: Das Produkt Kompost kann nur so gut sein kann, wie seine Ausgangsstoffe. Daher sollen nicht kompostierbare Materialien wie  Plastik, Draht usw. nicht im Grünschnitt vorhanden sein. Hilfsmaterialien zum Transport wie Papiersäcke und Kordeln müssen kompostierbar sein. Und der Durchmesser von Äste und Stämmen darf nicht mehr als zwölf Zentimeter betragen.

Die Annahmebedingungen und Öffnungszeiten der UKEA stehen im Abfall-Info auf Seite 3. Weitere Auskünfte erteilen die Abfallwirtschaftsberater des Rhein-Lahn-Kreises unter Tel.:  02603/972-312 bzw. -301.

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