Freitag, 26. Mai 2017

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Dekanin führt Silke Funk an Pfingsten ins Amt ein

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Pfarrerin übernimmt die evangelische Kirchengemeinde Becheln, Dornholzhausen und Schweighausen


DORNHOLZHAUSEN/RHEIN-LAHN. (22. Mai 2017) Am Pfingstsonntag, 4. Juni, wird Silke Funk als neue Gemeindepfarrerin für die Kirchengemeinde Becheln, Dornholzhausen und Schweighausen von Dekanin Renate Weigel in ihr Amt eingeführt. Die Theologin tritt dort die Nachfolge von Pfarrer Martin Ufer an, der im vergangenen Sommer als Schulleiter ans Leifheit-Campus in Nassau wechselte.

Seit 2004 ist Funk als Pfarrerin in der Kirchengemeinde Dienethal mit Misselberg und Sulzbach tätig, die sie auch weiterhin dann als Vakanzvertreterin betreut. Mit halber Stelle wirkte sie außerdem in der Stiftung Scheuern, ab September 2007 in den Außenorten der evangelischen Kirchengemeinde Braubach in Kamp-Bornhofen, Filsen und Osterspai. Dienst tat sie auch im Rhein-Taunus-Krematorium in Dachsenhausen, wenn dort kirchliche Beisetzungsfeiern gewünscht wurden.

Der Einführungsgottesdienst in der evangelischen Kirche von Dornholzhausen beginnt um 14 Uhr.

SPD besuchte VfL Nochern

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Von der gelungenen Sanierung, des Um- und des Ausbaus der vereinseigenen Turnhalle konnten sich jetzt SPD-Fraktions- und Ausschussmitglieder beim VfL Nochern überzeugen. Holger Kappus, Vorsitzender des rund 300 Mitglieder starken Vereins, der Fußball, Laufen, Turnen und Aerobic anbietet, konnte zudem neben dem Fraktionsvorsitzenden Mike Weiland (Kamp-Bornhofen) mit Dieter Roß (St. Goarshausen) auch einen der Sprecher des SPD-Gemeindeverbands Loreley begrüßen.

Der alte Zustand der Sporthalle wies Schäden und Mängel auf, die eine optimale Nutzung nicht mehr zuließen. Ein Wassereintritt durch das Hallendach hatte zudem Folgeschäden verursacht. Folgerichtig stellte der VfL Nochern 1900/49 e.V. einen Antrag auf Landesförderung zur Modernisierung der in den 1960-er Jahren in Massivbauweise errichteten Halle. Ausgehend von zuwendungsfähigen Gesamtkosten in Höhe von 215.000 Euro stellte das Land in Person des hiesigen Innenministers Roger Lewentz einen Betrag von 86.000 Euro zur Verfügung. In seiner Funktion als Mitglied des Kreistages konnte Mike Weiland ergänzen, dass die Sportförderung des Rhein-Lahn-Kreises weitere 21.500 EUR übernommen hat. Die weiteren Kosten wurden aus den Reihen des Vereins bzw. der Gemeinde und in Eigenleistung erbracht.

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Dausenauer Kirche voller Lebenslust

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Frühlingslieder des Chores der Stiftung Scheuern erfüllten stimmungsvoll das Gotteshaus

DAUSENAU. (19. Mai 2017) Lebenslust herrschte in der evangelischen St. Kastorkirche in Dausenau beim jüngsten „Nach(t)klang-Gottesdienst“. Für die Musik sorgte diesmal der Chor der Stiftung Scheuern unter der Leitung von Gisela Schönrock.

Der stimmte auf die blühende Jahreszeit mit fröhlich und aus vollem Herzen vorgetragenen Frühlingsliedern und über den Mai ein. Auch die Auswahl an Gemeindeliedern war ungewöhnlich wie „Alle Vögel sind schon da“ oder „Winter ade“. Von Gisela Schönrock vorgetragene Mundartgedichte sowie Texte und Gebete  waren ebenso aufs Thema abgestimmt.

In seiner Predigt ging der Vorstand der Stiftung Scheuern Pfarrer Gerd Biesgen aus zwei Perspektiven aufs Thema ein. Lebenslust zeige sich oft in großen Emotionen, zum Beispiel im Sport beim Gewinnen und Verlieren, aber auch in den Momenten der Verliebtheit oder bei der Geburt eines Kindes. Aber nicht nur dann, wenn Freude überschwappt, sei Lebenslust zu erkennen, sondern auch in schwierigen Zeiten, nämlich darin, wie andere Menschen in der Not helfen. „Von Jesus haben wir gelernt, dass wir nicht alleine gehen müssen“, so Biesgen. Mit einem Lied beendete der Theologe seine Predigt sehr bewegend und eindrucksvoll, als er mit der Gitarre das Lied „You raise me up“ (Du richtest mich auf, du machst mich groß) anstimmte.

Viel geklatscht und gelacht wurde während des außergewöhnlichen Gottesdienstes, der pure Lebenslust spürbar werden ließ. Dies auch am Ende des Abends, als die Kirche noch einmal mit dem dreistimmigen Kanon „Es tönen die Lieder, der Frühling kommt“ zum Klingen gebracht wurde.

Evangelische Öffentlichkeitsarbeit Rhein-Lahn

Religionsunterricht berührt Grundfragen des Lebens

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Kirchenpräsident führt neue Lehrkräfte aus dem Dekanat Nassauer Land ins Amt ein

MAINZ/RHEIN-LAHN. (19. Mai 2017) Knapp 100 evangelische Religionslehrerinnen und Religionslehrer aus dem gesamten Einzugsbereich der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) sind in der Mainzer Christuskirche in ihren Dienst eingeführt worden. Zu ihnen zählten auch junge Pädagogen aus dem evangelischen Dekanat Nassauer Land, denen Dekanin Renate Weigel zum Dienst Gottes Segen wünschte.

In einem feierlichen Gottesdienst überreichte ihnen der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung die so genannte Bevollmächtigungs-Urkunde. Die Lehrerinnen und Lehrer, von denen etwa ein Drittel aus Rheinland-Pfalz stammt, dürfen nun mit allen Rechten und Pflichten evangelische Religion unterrichten. In Deutschland erhalten evangelische und katholische Lehrkräfte neben der staatlichen Befähigung auch eine kirchliche Vollmacht, die es ihnen erlaubt, Religionsunterricht zu erteilen.

Bei der Einführung der Lehrkräfte in der Mainzer Christuskirche bezeichnete Kirchenpräsident Volker Jung Religion als das Fach, in dem „Grundfragen des Lebens berührt werden“. Wie in anderen Schulstunden auch müssten zunächst Themen und Zusammenhänge erklärt und beschrieben werden. Darüber hinaus gehe es in Religion aber auch darum, „darüber zu reden und nachzudenken, was dieses Leben mit uns macht“. So böten die Stunden auch Raum dafür, über Krisensituation zu reden, etwa dem Erwartungsdruck oder persönlichen Problemen wie Trennungen von Eltern. Dabei könnten „die Bilder des Glaubens“ helfen, die zeigten, „dass es Hoffnung und Halt auch schwierigen Situationen gibt“.

Der Religionsunterricht ist nach Jung „Unterricht im Vertrauen auf Gott und Unterricht zum Vertrauen in Gott und damit Vertrauen in uns selbst und das Leben, mit dem wir beschenkt sind“. Religionslehrerinnen und Religionslehrer sind deshalb nach Jung nicht nur Fach,- sondern immer auch besondere „Vertrauenslehrerinnen und Vertrauenslehrer“.

In der EKHN werden pro Jahr rund 200 Lehrerinnen und Lehrer in zwei großen Gottesdiensten bevollmächtigt. Über 6000 Lehrkräfte unterrichten im Kirchengebiet derzeit evangelische Religion. Dazu kommen rund 950 Gemeindepfarrerinnen und -pfarrer mit Aufträgen im Schuldienst sowie fast 250 hauptamtliche Schulseelsorgerinnen und -seelsorger. Für die Förderung und Begleitung der religionspädagogischen Arbeit hat die EKHN fünf Kirchliche Schulämter und das mit der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck gemeinsame Religionspädagogische Institut in Marburg mit seinen regionalen Arbeitsstellen eingerichtet.

Hintergrund: Religionsunterricht in Deutschland

Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und die Hessische Verfassung garantieren das Recht auf konfessionellen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen. Damit übernimmt der Staat die Verpflichtung zur Einrichtung, organisatorischen Einbettung und personellen Absicherung des Religionsunterrichtes. Die inhaltliche Verantwortung für den Religionsunterricht gibt der Staat an die betreffenden Kirchen ab. Sie sind für die Themen der Lehrpläne, für die vermittelten Inhalte, für die verwendeten Unterrichtswerke und die fachliche Integrität und Qualität der Lehrkräfte verantwortlich. Gleiche Bedingungen gelten für den neuen islamischen Religionsunterricht, der aus Sicht der EKHN einen wichtigen Beitrag zur Integration der muslimischen Gläubigen in die Gesellschaft bei gleichzeitiger Wahrung ihrer Identität leistet und zur Weiterentwicklung des interreligiösen Dialogs beiträgt.

 

Handysammelaktion bei der Naspa

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Gemeinsame Initiative der Wiesbadener ÖKOPROFIT-Unternehmen anlässlich der „Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit“

19. Mai 2017. Wissen Sie nicht wohin mit dem alten Handy? Dann tun Sie Gutes und bringen es zur Nassauischen Sparkasse (Naspa). Anlässlich der „Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit“ sammelt die Naspa vom 22. Mai bis zum 9. Juni ausgemusterte Handys. Sie beteiligt sich an einer gemeinsamen Sammelaktion der Wiesbadener ÖKOPROFIT-Unternehmen, die damit ein Zeichen für Ressourcenschonung setzen und gleichzeitig ökologische Projekte unterstützen. Die Naspa ist seit 2013 Mitglied im Ökoprofit-Klub Wiesbaden und drei Mal als Wiesbadener ÖKOPROFIT-Betrieb ausgezeichnet.

Die Handys werden in drei Finanzcentern (FC) gesammelt:
FC Wiesbaden, Rheinstraße 42-46, 65185 Wiesbaden;
FC Frankfurt, Zeil 127, 60313 Frankfurt;
FC Limburg, Neumarkt 9, 65549 Limburg.

Für die ausgemusterten Handys stehen Sammelboxen von AfB social&greenIT bereit. Das Unternehmen sammelt Handys bei Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen ein und wiederverwertet bzw. recycelt diese. Zuvor werden die darauf befindlichen Daten nach einem zertifizierten Verfahren gelöscht.

Die „Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit“ sind vom Rat für Nachhaltige Entwicklung im Jahr 2012 ins Leben gerufen worden. Sie finden jährlich statt mit dem Ziel, auf das Thema nachhaltige Entwicklung aufmerksam zu machen. Aktionszeitraum in diesem Jahr ist vom 30. Mai bis zum 5. Juni und damit zeitgleich mit der Europäischen Nachhaltigkeitswoche, einer Initiative Deutschlands, Frankreichs und Österreichs.

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