Donnerstag, 29. Juni 2017

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Stramme Leistung: Jugendliche erkundeten die Lahn mit dem Rad von der Quelle bis zur Mündung

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Rhein-Lahn-Kreis. 240 Kilometer per Rad in fünf Tagen: Eine stramme Leistung war es, die jetzt 14 Jugendliche und ihre Betreuer absolviert haben! „Tour de Lahn“ nennt sich der Radmarathon, der von Quelle bis zur Mündung der Lahn führt, und seit einigen Jahren vom Team Jugendpflege Jugendschutz der Kreisverwaltung Rhein-Lahn in Kooperation mit dem Jugendhaus Hahnenmühle Nastätten und dem Jugendzentrum Diez angeboten wird.

Los ging es am ersten Tag vom hessischen Biedenkopf aus in Richtung Marburg. Dort angekommen, wurde die Altstadt besichtigt, bevor alle erschöpft in die Betten der Jugendherberge sanken. Wetzlar war der Zielort am nächsten Tag, hier reichte die abendliche Kraft noch für Fußball, Tischtennis und Kicker. Tags darauf ging es weiter nach Odersbach, einem Stadtteil der ehemaligen nassauischen Residenzstadt Wetzlar. Nächstes Etappenziel war dann Diez, wo die Gruppe im Grafenschloss übernachtete. Ein Besuch auf einer Bowlingbahn rundete den Tag dort ab. Dann stand auch schon der Schlussabschnitt vor Augen: Lahnstein, wo die Lahn in den Rhein fließt. Doch da der Radweg in diesem Teilabschnitt noch nicht ganz fertig ist, stiegen die jungen Leute in Balduinstein vom Rad und überbrückten die Strecke bis Laurenburg mit der Bahn.

„Trotz der Anstrengung hatten wir eine super Stimmung in der Gruppe. Alle nahmen Rücksicht aufeinander und halfen sich untereinander, dies zeigte sich z.B. auch bei kleineren Pannen, wo die Jungs sich gegenseitig unterstützten um die Räder wieder schnell flott zu machen“, berichtet Charly Schreiber vom Team Jugendpflege/Jugendschutz der Kreisverwaltung. Gemeinsam mit Harry Hilger (Schulsozialarbeit Realschule Plus Diez), Heinz Hugo vom Jugendhaus Hahnenmühle in Nastätten und Thomas Konschak vom Diezer Jugendzentrum hat er die Gruppe begleitet. Kein Wunder also: Die nächste „Tour de Lahn“, die übrigens auch von Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz unterstützt wird, dürfte auch im kommenden Jahr wieder an den Start gehen.