Montag, 18. Dezember 2017

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CDUler im Gespräch mit Innenexperte Wolfgang Bosbach

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Wolfgang Bosbach ist der heimliche Star deutscher Fernsehtalkshows. Jetzt machte der CDU-Innenexperte am Mittelrhein Station. Hier trafen ihn auch der Vorsitzende der CDU Karthause, Leo Biewer, und Braubachs CDU Ortsvorsitzender Markus Fischer.

Erster Halt der regionale Fernsehsender TV Mittelrhein: In der Talkshow "Opitz und der Fuchs" stand Bosbach Rede und Antwort. Ob Renten- und Sozialpolitik, Arbeitsmarktpolitik oder innere Sicherheit, Wolfgang Bosbach hat zu allen Themen eine dezidierte Position. Vor allem die Innenpolitik liegt ihm am Herzen: „Es gibt in Deutschland eine Leitkultur, und danach haben sich alle zu richten, wenn 80 Millionen Menschen in der Bundesrepublik in Frieden miteinander leben wollen“, stellte Bosbach eindeutig klar.

"Auch in unserer Stadt leben heute Menschen aus vielen Nationen. Menschen anderer Religion, Nationalität oder Hautfarbe sind unsere Arbeitskollegen, Nachbarn oder Sportkameraden. Dass das Zusammenleben funktioniert, hat auch etwas damit zu tun, dass sich alle an die Regeln halten und unsere Kultur akzeptieren", bestärkte Braubachs CDU-Ortsvorsitzender Markus Fischer die Position des CDU-Innenpolitikers.

Bei Bosbachs zweitem Termin an diesem Tag, der Podiumsdiskussion im Koblenzer Forum Confluentes machte er deutlich, was heute getan werden muss, damit Deutschland auch künftig wirtschaftlich stark bleibt. Für Wolfgang Bosbach steht fest: Im digitalen Zeitalter ist Bildung das Wichtigste: „Wer nichts im Boden hat, muss was in der Birne haben.“ Nur mit einer starken konkurrenzfähigen Wirtschaft könne man auch die entsprechenden Sozialleistungen finanzieren.

"Wolfgang Bosbach hat damit sehr eindrücklich deutlich gemacht, was getan werden muss, damit es Deutschland und damit auch uns in der Region auch in Zukunft wirtschaftlich gut geht", sagte Leo Biewer am Ende des Gesprächs. "Mit ihm verlässt ein streitbarer Politiker den Bundestag. Kein Querdenker, sondern ein echter Vordenker. Ein Mann der Klartext redet. Seine Stimme wird im politischen Diskurs fehlen", ergänzte Markus Fischer.