Donnerstag, 25. Mai 2017

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Kaisers Zeiten werden in Lahnstein lebendig

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Stadtmauerhäuschen öffnet am 28. Mai

Lahnstein. Das Stadtmauerhäuschen startet am Sonntag, den 28. Mai 2017, in die neue Saison.

Von 13 bis 18 Uhr wird es dort majestätisch zugehen, denn die Akteure des Fördervereins Stadtmauerhäuschen feiern „Kaisers Geburtstag“.

Früher war der Geburtstag des Kaisers noch ein gesellschaftliches Großereignis, das in jeder Stadt und vielen Dörfern ausgiebig gefeiert wurde.

An das bürgerliche Leben dieser, von 1866 bis 1918 andauernden Zeitspanne der Preußischen Monarchie erinnern die Mitglieder des Fördervereins mit zeitgenössischer Kleidung und zahlreichen Erinnerungsstücken.

Auch fast die gesamte Einrichtung im Stadtmauerhäuschen entstammt jener Zeit und kann vom Keller bis zum Dachboden besichtigt werden. Eintritt wird zur Feier des Tages nicht erhoben.

Gleichzeitig ist auch in der nahegelegenen Hospitalkapelle die Ausstellung des Stadtarchivs zur königlich-preußischen Zeit in Lahnstein geöffnet.

Lahnsteinerin für Engagement ausgezeichnet

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Ingrid Ludwig-Dornbusch erhält Ehrennadel

Lahnstein/Bad Ems. Ingrid Ludwig-Dornbusch engagiert sich seit vielen Jahren in Lahnstein auf ehrenamtlicher Basis im sozialen und kommunalpolitischen Bereich. Oberbürgermeister Peter Labonte schlug sie deshalb Ministerpräsidentin Malu Dreyer für eine Auszeichnung vor und diese stimmte zu.

„Damit findet das Engagement von Ingrid Ludwig-Dornbusch eine würdige und sichtbare Anerkennung“, so Labonte. Denn viele Missverständnisse entstünden dadurch, dass ein Dank nicht ausgesprochen sondern nur empfunden werde, zitiert er den deutschen Lyriker Ernst Hauschka in seiner Gratulation an Ludwig-Dornbusch.

Ludwig-Dornbusch engagiert sich seit 1968 im (kommunal)politischen Bereich, zunächst in der Jungen Union, später im CDU-Kreisverband Rhein-Lahn und seit 1985 in der Frauen-Union Lahnstein, deren Vorsitzende sie seit nunmehr 15 Jahren ist. Seit 1999 arbeitet sie in verschiedenen Gremien der Stadt Lahnstein mit und war außerdem als Schöffin bei Gericht tätig.

Im sozialen Bereich organisiert sie seit dem Jahr 2000 regelmäßige Seniorennachmittage in der Pro Seniore Residenz Lahnstein, die sie thematisch vorbereitet und durchführt. Bisher haben mehr als 200 solcher Nachmittage stattgefunden. „Es zeigt sich hier wieder einmal, wie unverzichtbar ehrenamtliche Tätigkeit für unser Gemeinwesen ist und ich danke Ihnen sehr herzlich für Ihren Einsatz“, meint Labonte abschließend.

Lahnsteiner Stadtrat tagte

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Wohnmobilstellplatz, Rheinquartier und Mensabau auf der Tagesordnung

Lahnstein. In der letzten Sitzung des Lahnsteiner Stadtrates standen mehrere wichtige Tagesordnungspunkte auf der Agenda, die für reichlich Gesprächsstoff sorgten.

Dabei ging es zunächst um die temporäre Nutzung der sogenannten „Hundeweise“ in Niederlahnstein als Wohnmobilstellplatz. Während Oberbürgermeister Peter Labonte für das Vorhaben warb und in seinem Beitrag insbesondere die damit verbundenen Effekte für die weitere touristische Entwicklung der Stadt darstellte, sah die Mehrheit des Rates dies anders und sprach sich gegen eine Umsetzung des Projektes aus.

Beim nächsten Punkt ging es um die Änderung des Bebauungsplanes Nr. 45 - Rheinquartier Lahnstein, Teilgebiet Nord. Hier hatte sich im Zuge der Ausführung der Maßnahme Anpassungsbedarf ergeben, der vom Stadtrat in allen Punkten mehrheitlich mitgetragen wurde.

Weiterhin wurde der Ausschreibung der verschiedenen Gewerke für die  Neuerrichtung eines Mensa- und Küchenbereichs sowie der Durchführung von Sanierungsarbeiten an der Goethe-Schule grundsätzlich zugestimmt.

Mitteilungen erfolgten zum Abschluss des Verfahrens zur Prüfung der Jahresrechnung 2014 sowie zu geführten Gesprächen von Politik und Verwaltung mit der Bürgerinitiative „Pro Marktplatz“.

Weitere Informationen zum Stadtrat, den Mandatsträgern und anstehende Sitzungstermine finden sich auf der städtischen Homepage unter www.lahnstein.de (Rubrik Verwaltung, Rat und Gremien).

Fairer Handel verbreitet sich weiter in Lahnstein

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Lahnsteiner Musikszene trägt nun faire Kleidung

Lahnstein. Zum Kulturfest Lahneck Live, das vom 26. bis 28. Mai in den Rheinanlagen von Oberlahnstein stattfindet, hat der veranstaltende Verein, die  Lahnsteiner Musikszene, neue T-Shirts mit dem Lahneck-Live-Logo angeschafft. Die sollten aber nicht von der Stange sein, sondern dem offiziellen Titel von Lahnstein als „Fair Trade Stadt“ Rechnung tragen.

In Zusammenarbeit mit Helmut Schröder, mitverantwortlich für die städtischen Aktivitäten der „Fair Trade Stadt Lahnstein“, und Katja Voss von „ELAN“, dem Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz, hatte man schnell ein passendes Kleidungsstück gefunden, das unter menschenwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt und die Baumwolle zu festen Mindestpreisen abgenommen wird.

Beim letzten Vorbereitungstreffen des Organisationsteams in den Rheinanlagen wurden die frisch gelieferten T-Shirts begutachtet. Mit dabei war auch Bürgermeister Adalbert Dornbusch, Chef der Steuerungsgruppe für die „Fair Trade Stadt Lahnstein“, dem der Faire Handel eine Herzensangelegenheit ist und der das Thema bei der Stadtverwaltung federführend betreibt.

Die Lahnsteiner Firma Sticktipp unterstützte das ganze Projekt und machte einen äußerst fairen Preis für das Bedrucken der T-Shirts.

Upcycling im Wald

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Mit gutem Gewissen Platz nehmen

Lahnstein. Upcycling ist gerade ein starker Trend und in vielen Lebensbereichen möglich. Gemeint ist die Wiederverwertung von Abfallprodukten oder (scheinbar) nutzlosen Stoffen zu neuen und neuwertigen Produkten (englisch up „nach oben“ und recycling „Wiederverwertung“). Und das funktioniert auch im Wald - wie Jens Blümel, zuständig für die Wanderwege im Lahnsteiner Stadtgebiet, beweist.

Er ersetzte eine alte, morsche Bank durch eine neue. Der Clou dabei: die neue Sitzgelegenheit besteht aus Forstrestholz, Bauhofabfall und aufgearbeiteten Resten der alten Bank. „Material, dass eigentlich entsorgt worden wäre, hat so eine neue, sinnvolle Bestimmung gefunden. Das schont Ressourcen und Geldbeutel gleichermaßen“, erklärt Blümel. Und man kann mit guten Gewissen Platz nehmen.

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