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Jubiläumsausgabe der Krimi-Lese-Nacht im Lahnsteiner JUKZ

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Noch wenige freie Plätze

Lahnstein. Man mag es kaum glauben, aber dieses Jahr feiert die Krimi-Lese-Nacht im Jugendkulturzentrum Lahnstein tatsächlich 10-jähriges Jubiläum.

Gemeinsam ist man literarisch, musikalisch und kulinarisch durch ferne Länder und nahe Regionen gereist und hat sich mit bittersüßer, tiefschwarzer und mordsmäßiger Musik befasst. Nun werden die Korken knallen gelassen und ein kleines, aber feines Feuerwerk der besten Texte, schönsten Lieder, köstlichsten Leckereien entfacht.

Wie immer natürlich mit Manuela Weichenrieder und Gerd Stein in Zusammenarbeit mit dem Jugendkulturzentrum und der Stadtbücherei Lahnstein.

Freitag, 20. Oktober 2017

Einlass: 19.30 Uhr

Beginn: 20 Uhr

Eintritt: 20 Euro.

Um Voranmeldung wird gebeten!

Anmeldung und Infos: Jukz Lahnstein, Wilhelmstr. 59 in Lahnstein, Tel. 02621/50604, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Seniorentanz der besonderen Art

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Ein Tanzvergnügen für die reifere Generation

Die Volkshochschule Lahnstein (VHS) bittet, in Kooperation mit dem Verein der Freunde und Förderer des Seniorenbüros „Die Brücke“, e.V., Bad Ems, zum Tanz. Eingeladen sind Einzelpersonen, Paare und Gruppen. Getanzt wird für sich oder JEDER mit JEDEM. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Seniorinnen und Senioren. Ziel ist es, Standardtänze (Grundschritte) in langsamer Schrittfolge aufzufrischen, und dabei auch noch nette Leute zu treffen. Tanzen ist gut für die Gesundheit, für Körper, Geist und Seele.

Das Musikangebot umfasst die schönsten Songs und Ohrwürmer der vergangenen Jahrzehnte sowie Hits der heutigen Zeit. Die Tanzfiguren und Kombinationen werden auf einfache Art gelehrt und geübt. Wer noch nicht tanzen möchte, lauscht einfach der Musik, schaut den Tanzlustigen zu und erinnert sich einfach an die schönste Zeit seines Lebens. Das Leben ist eine Party, man muss nur hingehen! Die Leitung hat die langjährige und zertifizierte Tanzleiterin Renate Krell. Schirmherr der Veranstaltung ist Oberbürgermeister Peter Labonte.

Der Kurs beginnt am Sonntag, 5. November 2017,15 - 16 Uhr, Gasthaus „Koppelstein“, danach freies Tanzen bis in den frühen Abend. Kosten: 5 Sonntage für ins- gesamt 20 €. Anmeldung zu diesem Kurs bei der VHS Lahnstein, Kaiserplatz 1, Tel. 02621 9142272.

Kanalleitungen werden saniert

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Bauarbeiten beginnen am 04. Oktober im Falknersteig, der Hintermauergasse und Am Schillerpark

Lahnstein. Die Stadt Lahnstein ist - wie alle Kommunen im Land - gesetzlich dazu verpflichtet, die öffentlichen Kanalleitungen regelmäßig auf ihren Zustand hin zu überprüfen und eventuell erforderliche Sanierungsmaßnahmen durchzuführen.

Ab Mittwoch, den 04. Oktober 2017, finden solche Untersuchungen in den Straßen Am Schillerpark, Falknersteig und Hintermauergasse statt. Gearbeitet wird dabei mit dem sogenannten Inlinerverfahren, auch Schlauchlining genannt. Bei diesem Verfahren können Rohre saniert werden, ohne dafür Gräben ausheben zu müssen

Von einem Kanalschacht ausgehend wird ein Kunststoffschlauch in das defekte Kanalrohr geführt und anschließend mit sogenannten Spezialpackern an das reparaturbedürftige Rohr angelegt. Danach erfolgt die Aushärtung des Schlauchs mit einer fahrbaren UV-Strahlungsquelle. So entsteht ein nahtloses „Rohr im Rohr“. Abzweige wie beispielsweise Hausanschlussleitungen werden anschließend mit TV-überwachten Fräsrobotern wieder geöffnet.

„Die Arbeiten werden so zügig wie möglich durch die beauftragten Firmen ausgeführt, um die Behinderungen so kurz wie möglich zu halten“, so Stefan Best, zuständiger Tiefbauer bei der Stadtverwaltung. „In der Regel beträgt die Arbeitszeit nur wenige Tage.“

Uhrmacher vermacht Stadtarchiv sein Meisterstück

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Handgefertigte Uhr wird dauerhaft im Hexenturm ausgestellt

Lahnstein. Der Lahnsteiner Uhrmachermeister Werner Fischer hat kürzlich dem Stadtarchiv Lahnstein eine handangefertigte Uhr übereignet. Es handelt sich um sein Meisterstück, das er im Sommer 1953 in rund 300 Stunden anfertigte, um die Meisterprüfung vor der Handwerkskammer in Koblenz abzulegen.

Die Prüfungsaufgabe bestand darin, den kompletten Rädersatz einer Armbanduhr, Eterna cal. 312, in linearer Anordnung mit Handaufzug und Sekunde aus der Mitte, mit dem üblichen Uhrmacherwerkzeug von Hand anzufertigen. 57 einzelne Teile sind von Hand angefertigt worden. Fischer betont, dass in späteren Jahren keine Prüfungsaufgabe mehr in dieser extremen Form angehenden Uhrmachern gestellt wurde. Es handelt sich also um eine der letzten Handanfertigungen zu Prüfungszwecken, die er selbst mit der Note „gut“ bestand.

35 Jahre betrieb Werner Fischer mit seiner Frau Margarete ein Juwelier- und Uhrengeschäft in der Burgstraße. Ende 1990 setzten sie sich zur Ruhe, das Fachgeschäft wurde geschlossen.

Die Uhr wird in einer Vitrine im Stadtmuseum (Hexenturm) dauerhaft ausgestellt.

Sehenswürdigkeiten warben für sich selbst

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Zum „Tag des offenen Denkmals“ kamen viele Besucher nach Lahnstein

Lahnstein. Zum bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“ öffneten auch in Lahnstein einige Sehenswürdigkeiten ihre Pforten.

Besonders großes Interesse zeigten die Besucher am zentral gelegenen Martinsschloss in den Rheinanlagen. Die Anlage ist eine der wenigen unzerstörten Burgen am Mittelrhein. Erstmalig war der große Wehr- und Wohnturm zu besichtigen und rund 230 Besucher nutzten diese Gelegenheit. Vier Führungen bot die Lahnsteiner Rittergilde, die im Weinsberger Turm des Schlosses ihren Sitz hat, in stilechtem Outfit und erläuterte die Restaurierungen der letzten Jahre.

Einen ebenfalls nicht alltäglichen Einblick bot sich beim Besuch des Bahnwasserturms an der Braubacher Straße. Das Bauwerk ist in Privatbesitz und wird gerade im Inneren zu einer Ferienwohnung umgebaut. Von hier aus wurden im Dampfzeitalter alle Loks im Güterbahnhof Oberlahnstein mit Wasser versorgt, eine Leitung führte sogar zum Bahngelände in Niederlahnstein.

An der Lahnmündung informierte der Förderkreis der Johanniskirche über die älteste Emporenbasilika am Mittelrhein. Rund 80 Personen verschafften sich einen Eindruck von dem Kirchenbauwerk bei den angebotenen Führungen und auch der Informationsstand samt Weinausschank vor der Kirche fand regen Zuspruch.

Mit von der Partie war auch der Förderkreis des Stadtmauerhäuschens, der zum Besuch in die Hintermauergasse 19 einlud. Viele Auswärtige, die das um 1700 in zwei Bögen der Stadtmauer angebaute Fachwerkhaus noch nicht kannten, zeigten sich beeindruckt von der Enge des ehemaligen Wohnhauses, aber auch von der besonderen Atmosphäre des Gebäudes.

Die nächste Öffnung des Häuschens ist zum Hexenmarkt am Sonntag, den 15. Oktober 2017, von 13 bis 18 Uhr.

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