Freitag, 26. Mai 2017

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Erkennen Sie Lahnstein? (Folge 10) Bilderrätsel zeigt Brauchtum

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Lahnstein. In der letzten Folge wurde der Blick vom Kirchplatz zur Lahnbrücke gesucht. Bei der abgebildeten Brücke handelt es sich um die erste Straßenbrücke von 1873. Im Hintergrund links ist das Gasthaus „Zur Lahnbrücke“ zu sehen, das sich äußerlich kaum verändert hat. Die beiden ersten Häuser links im Bild wichen in den 1980er Jahren Neubauten und wurden dabei leicht zurückversetzt gebaut, nur das letzte Gebäude blieb als Wohnhaus an der Ecke zur Lahnstraße erhalten. Rechts im Bild sind die Mauern der alten St. Barbara-Kirche zu erkennen, die 1937 abgetragen wurde. An sie erinnert auf dem heutigen Kirchplatz nur noch eine Hinweistafel.

Standort des Fotografen ist das Haus, in dem sich heute eine Eisdiele befindet. Die Bildeinsenderin Sibylle Fingerhut-Oppelt kann berichten, dass ihr Urgroßvater Anton Wirges hierin bis ca. 1920 ein Zahnatelier und die staatliche Lotterieeinnahmestelle führte. Anschließend übernahmen dessen Tochter Gertrud mit Ehemann Wilhelm Otto Bretz das Geschäft, um die staatliche Lotterieeinnahmestelle fortzuführen und Tabakwaren zu verkaufen. Nach dem Tod von Bretz (1948) führte seine Witwe den Tabakwarenladen und die Lotterie weiter, ergänzt um ein Reisebüro.

Das neue Bilderrätsel zeigt eine Straße, über der in den 1920er Jahren eine Pfingsteierkrone hing. Wo wurde die Aufnahme gemacht?

Raten Sie mit und mailen ein aktuelles Foto vom gleichen Standort an das Stadtarchiv Lahnstein ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ). Die beste Vergleichsaufnahme wird mit der Auflösung in drei Wochen veröffentlicht. Weitere Bildvorschläge sind willkommen.

Rhein-Lahn-Nixe Katharina I. zu Besuch in Montesilvano

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Der Partnerschaftskreis Lahnstein-Montesilvano hatte zum Besuch in die neue italienische Partnerstadt eingeladen und auch Rhein-Lahn-Nixe Katharina I. war mit von der Partie. Der Vorsitzende des Partnerschaftskreises – Dr. Christian Müller – und Vorstandsmitglied Winfried Ries – zugleich Büroleitender Beamter der Stadt Lahnstein – hatten die Reise sehr gut vorbereitet.

Montesilvano, das in der Region der Abruzzen und  200 km östlich von Rom liegt, bietet einiges. Am Meer spazieren gehend sieht man gleichzeitig die schneebedeckten Berge.

Auch der Bürgermeister der rd. 53.000 Einwohner zählenden italienischen Stadt, Francesco Maragno, ließ es sich nicht nehmen, die Reisegruppe zu begrüßen. Rhein-Lahn-Nixe Katharina I. begrüßte den Bürgermeister und weitere Freunde der Partnerschaft auf italienisch. Bürgermeister Maragno versprach, bei der Lehner Kirmes und der Verabschiedung von Katharina sowie der Inthronisation der neuen Rhein-Lahn-Nixe am ersten Septemberwochende wieder dabei zu sein.

Luxusliner AmaKristina wurde in Lahnstein feierlich getauft

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Reederei finanzierte Anlegestelle vor Ort mit

Lahnstein. Ein Erlebnis der Extraklasse fand dieser Tage in den Oberlahnsteiner Rheinanlagen statt. Die international agierende Reederei AmaWaterways, die sich an der Finanzierung der neuen Anlegestelle auf Höhe des Parkplatzes beteiligt hatte, taufte in einem feierlichen Rahmen ihr neues Flusskreuzfahrtschiff.

„Wir sind sehr stolz, dass die Reederei Lahnstein als Taufort ausgesucht hat. Solch ein Ereignis ist schon etwas ganz Besonderes“, meinte Petra Bückner, Leiterin der Lahnsteiner Touristik, die die Kontakte zur Reederei pflegt und die Veranstaltung seitens der Stadt mit organisiert hat.

Weder Kosten noch Mühen hatte der Veranstalter gescheut, um die Taufe zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen.

Vor der malerischen Kulisse des Mittelrheintals wurde das ankommende Schiff mit Wasserfontänen auf dem Rhein und zu den Klängen des TGO-Fanfarenzuges begrüßt.

Die Gäste schritten von der Gangway über einen „blauen Teppich“ an Land und wurden stilecht von Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte, seiner Frau und Rhein-Lahn-Nixe Katharina I. begrüßt.

Ein kleiner Mittelaltermarkt mit den Spielmannsleuten „Ranunculus“ sorgte gleich neben dem Festzelt für uriges Flair.

Die malerische Kulisse des Rheintals tat bei strahlendem Sonnenschein ihr Übriges dazu.

Vom Empfang und der Örtlichkeit begeistert, zeigten sich die Eigentümer der Reederei Rudi Schreiner und seine Ehefrau Kristin Karst, die zugleich auch Taufpatin war.

So fanden sie beide sehr herzliche Worte in ihren Ansprachen und dankten der Stadt Lahnstein ausdrücklich für ihre Unterstützung.

Oberbürgermeister Peter Labonte gab die Komplimente gerne zurück und wünschte „allseits gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“.

Nachdem sich die Ehrengäste ins Goldene Buch der Stadt eingetragen hatten, wurden zum Zeichen der gegenseitigen Verbundenheit die Flaggen von Stadt und Reederei ausgetauscht, bevor die eigentliche Taufzeremonie – beginnend mit dem Segen für das Schiff von Pfarrer Armin Sturm – vollzogen wurde.

Auf Anhieb zerschmetterte die Champagnerflasche am Schiffsrumpf, so dass einer hoffnungsvollen Zukunft nichts mehr im Wege steht.

(Fotos: Alexandra Schäfer/Stadtverwaltung Lahnstein)

„Internationaler Museumstag“ am Sonntag, den 21. Mai 2017

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Bergbaumuseum und das CCO-Fastnachtsmuseum in Lahnstein bei freiem Eintritt geöffnet

Lahnstein. Bereits am Vormittag öffnet das Bergbaumuseum Grube Friedrichssegen am Sonntag, den 21. Mai 2017, zum Internationalen Museumtag seine Pforten. Das im Jahr 2000 vom Arbeitskreis Grube Friedrichssegen gegründete Museum befindet sich im Stadtteil Friedrichssegen, Ahlerhof, nahe dem Lahnkraftwerk. Beeindruckend sind die ausgestellten Exponate, Mineralien und Fotografien, die an die Zeit des Erzabbaus vor über 100 Jahren erinnern. An einem Modell des Bergbaudorfes um 1900 kann man sich in die Zeit hineinversetzen, als das ganze Tal noch vom Bergbau beherrscht wurde. Das Museum ist am Sonntag, den 21. Mai, von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Ansonsten jeden Dienstag von 14 bis 17 Uhr.

Auch das Lahnsteiner Fastnachtsmuseum, als wahre Fundgrube für Freunde des närrischen Brauchtums, ist wieder geöffnet. Die Museumscrew um Eva Bonn zeigt alles, was zur fünften Jahreszeit in Lahnstein und der Region gehört. Viele Schätzchen wurden von den Fastnachtern zusammengetragen, die es sich lohnt, genauer unter die Lupe zu nehmen. Narrenkappen, Kostüme und Uniformen, Plakate und Programmhefte, Orden und Pins, tausende Fotos und allerlei Kuriositäten sind zu bestaunen. Über den Schwerpunkt Lahnstein hinaus können auch Orden aus Koblenz, Köln, Mainz, den USA und England sowie anderen Fastnachtshochburgen bewundert werden. Wer sich närrisch infizieren möchte, ist am 21. Mai von 14 bis 17 Uhr, an allen weiteren Sonntagen von 15  bis 16.30 Uhr dazu eingeladen. Der Eingang befindet sich im Innenhof des Martinsschlosses.

Das Stadtmauerhäuschen in der Hintermauergasse öffnet erst eine Woche später zu Lahneck Live. Nähere Informationen gibt es im Stadtarchiv Lahnstein, Tel. 02621/914-296.

Flächennutzungsplan und Bebauungspläne waren Thema im Lahnsteiner Ausschuss

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Lahnstein. Der Fachbereichsausschuss 4 befasste sich in seiner letzten Sitzung am 9. Mai 2017 schwerpunktmäßig mit der Bauleitplanung in verschiedenen Stadtbereichen.

Zunächst informierte der Investor des Rheinquartiers über die Entwicklung auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Oberlahnstein und gab dazu einen aktuellen Sachstandsbericht. Im Anschluss daran wurden zum dort geltenden Bebauungsplan Nr. 45 verschiedene Änderungen beraten. Im Einzelnen handelte es sich hierbei um die Anbindung der neuen Max-Schwarz-Straße an eine mögliche spätere Fortführung der Entlastungsstraße, um die Anlage von zusätzlichen privaten Stellplätzen, um die Straßenführung, um die Festsetzung des Maßes der baulichen Nutzungen, um die Modifizierungen bei den Festsetzungen des Lärmschutzes sowie um die Vorgabe über die Größe der Werbeanlagen.

Weitere Änderungen im Zusammenhang mit dem Flächennutzungsplan sowie dem Bebauungsplan Nr. 18 – Sportzentrum im Stadtteil Niederlahnstein wurden zunächst vertagt.

Im weiteren Verlauf der Sitzung gab es Informationen zum aktuellen Sachstand hinsichtlich der Sanierung des Alten Rathauses Oberlahnstein. Bei diesem Tagesordnungspunkt waren sich die Mitglieder des Ausschusses fraktionsübergreifend einig, dass in einer eigenständigen Sitzung der weitere Fortgang der Sanierung beraten und beschlossen werden sollte.

Weitere Informationen zu den städtischen Gremien, die Mandatsträgern und weitere anstehende Sitzungstermine befinden sich auf der städtischen Homepage unter www.lahnstein.de (Rubrik Verwaltung, Rat und Gremien).

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