Donnerstag, 23. November 2017

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Die Sonne

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„Wir-für-Lahnstein-Team“ lässt die Sonne strahlen

Lahnstein. Schon Johann-Wolfgang von Goethe sagte: "Fragt man mich, ob es in meiner Natur sei, die Sonne zu verehren, so sage ich abermals: durchaus!"

Ob es dieser Leitspruch des Dichterfürsten war, den das Lahnsteiner "Wir-für-Lahnstein-Team" zum Anlass genommen hat, für den Herbst 2017 im unterhalb der Johannis-Kirche und unmittelbar in den Rheinanlagen gelegenen Blumenbeet mit Blumen eine Sonne zu gestalten, weiß man nicht.

Die Sonne wurde von den fleißigen Helferinnen und Helfern mit insgesamt 1.200 Stiefmütterchen gepflanzt, so dass nunmehr jeder dieses weithin sichtbare neue Blumensymbol der Stadt Lahnstein erkennen kann, getreu dem Ausspruch von Petron: „die Sonne leuchtet allen."

Seit 150 Jahren hat Lahnstein ein Amtsgericht

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Wegen Zerwürfnis 1876 Standort von Ober- nach Niederlahnstein gewechselt

Lahnstein. Aus Anlass der Verabschiedung von Ursula Hartmann-Schadebrodt (Direktorin des Amtsgerichts Lahnstein a.D.) und der Einführung von Ludger Griesar als neuen Direktor des Amtsgerichts Lahnstein macht die Stadt Lahnstein darauf aufmerksam, dass seit genau 150 Jahren das Gerichtswesen in Lahnstein beheimatet ist.

Nach der Annektierung des Herzogtums Nassau durch Preußen erfolgte im Juli 1867 eine neue Justizverfassung. Diese trennte Rechtspflege und Verwaltung. Nur die bürgerliche Rechtspflege und die freiwillige Gerichtsbarkeit verblieben den Gemeindebürgermeistern. Oberlahnstein erhielt eines von zwölf Amtsgerichten, die dem Kreisgericht Limburg unterstellt waren. Oberstes Gericht im Regierungsbezirk Wiesbaden war das Appellationsgericht in Wiesbaden.

Zum Amtsgerichtsbezirk gehörten neben Ober- und Niederlahnstein lediglich Miellen, Nievern, Fachbach und Frücht. Die Stadt Oberlahnstein beschloss zwar Geld für den

Bau eines Kreisgerichts zusammenzustellen, da ein solches „mit vielen und bedeutenden Vorteilen für die Stadt verknüpft sei“, doch ein Neubau unterblieb. Das Amtsgericht kam in die Salkellerei (Hochstraße neben Pfarrkirche). Als Amtsgefängnis bot man zuerst den neben der Kellerei gelegenen früheren Bullenstall nebst dem Turm an, später (1875) das Erdgeschoss des (Alten) Rathauses. Philipp D`Avis (1827-1902) wurde der erste Amtsrichter. Allein wegen der schlechten Wohnungsverhältnisse erfolgte ein Zerwürfnis zwischen ihm und Bürgermeister Reusch. D`Avis betrieb bei seiner vorgesetzten Behörde die Verlegung des Gerichts nach Niederlahnstein. Obwohl die Stadt Oberlahnstein alles aufbot, um die Verlegung rückgängig zu machen und am 7. März 1876 ausreichend Geld zu einem Neubau genehmigte und zwei Vertreter nach Berlin sandte, erfolgte am 1. Juli 1876 die Verlegung nach Niederlahnstein.

Bürgermeister Christoph Strobel von Niederlahnstein (im Amt von 1864-1905) lockte mit dem Umbau eines dreigeschossigen Wohngebäudes nebst Scheune und Hofraum in der heutigen Johannesstraße, das die Stadt von den Erben der Witwe Staas abgekauft hatte. Nach dem Einzug wurde die Straße in Gerichtsstraße umbenannt. Dem Amtsgerichtsrat Philipp D`Avis, mit dem der Vertrag 1876 abgeschlossen worden ist, wurde am 21. Oktober 1899 anlässlich seiner Pensionierung die Ehrenbürgerwürde der Stadt Niederlahnstein verliehen.

Eine völlige Umgestaltung erfuhr das Rechtswesen durch die Reichsjustizreform 1877, insofern der größte Teil des Wiesbadener Regierungsbezirks zum Oberlandesgerichtsbezirk Frankfurt kam. Niederlahnstein war nun eines von 17 Amtsgerichten, die dem Landgericht Wiesbaden nachgeordnet waren.

Nachdem das Amtsgerichtgebäude mit den Jahren zu klein wurde, erfolgte 1912 am heutigen Standort in der Bahnhofstraße ein Neubau, der 1930 erweitert wurde.

Der Bezirk des Amtsgerichts Lahnstein war durch die Auflösung der Amtsgerichtsbezirke Braubach (1932), Bad Ems (1967), Naststätten(1967) und St. Goarshausen (1975) nicht unerheblich vergrößert worden. Die Ausweitung der Geschäfte und die Übernahme weiterer Gerichte nach der Justizreform brachte einen erhöhten Raumbedarf mit sich, so dass zunächst die im Erdgeschoss befindliche Dienstwohnung des Aufsichtsbeamten der Jugendarrestanstalt aufgegeben und 1976 das ehemalige Gerichtsgefängnis, spätere Jugendarrestanstalt, zu Dienstzimmern umgebaut wurde. 2012 wurde auch das ehemalige Haus des Amtsrichters (links vom Hofeingang an der JohannBaptist-Ludwig-Straße) für die Verwaltung umgebaut und bezogen. Außer dem Dienstzimmer des Direktors befinden sich hier die Geschäftsstelle für Familiensachen und der Sitzungsraum des Familiengerichts. So erhielt das Amtsgericht Lahnstein räumlich seine heutige Gestalt.

Aufsichtsführende Richter beim Amtsgericht Lahnstein waren nach dem Zweiten

Weltkrieg: Amtsgerichtspräsident Dr. O. Krauss (1945-1952), Oberamtsrichter Dr. Peter Zimmermann (1952-1957), Direktor des Amtsgerichts Cornelius Dornbusch (19571974), Direktorin des Amtsgerichts Renate Rosch (1974-1990), Direktor des Amtsgerichts Jürgen Conradi (1991-2009) und Direktorin des Amtsgerichts Frau Ursula Hartmann-Schadebrodt (2009-2017). Am 23.10.2017 wurde Ludger Griesar als neuer Direktor des Amtsgerichts eingeführt.

150 Kilo Lahnsteiner Stadtmauerhonig

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Knapp 600 Gläser flüssiges Hexengold

Lahnstein. Die Stadtmauerbienen auf dem Wehrgang oberhalb des Salhofplatzes in Lahnstein waren wieder fleißig und haben in den umliegenden Grünanlagen, Gärten und Blumenbeeten genügend Nahrung für die Honigproduktion gefunden. So konnten die beiden Imker Justus Mayer und Julian Detemple von der Bio-Imkerei BeeOrganic insgesamt rund 150 Kilo Lahnsteiner Stadtmauerhonig „ernten“. „Das waren ungefähr 600 Gläser“, so Justus Mayer sichtlich stolz.

Foto: v.l.n.r.: Justus Mayer, Petra Bückner und Julian Detemple erfreuen sich über den neuen Honig der Stadtmauerbienen. (Fotos: Alina Hillesheim/Stadtverwaltung Lahnstein).

Neben diesem „Lahnsteiner Stadtmauerhonig“ gibt es auch „Blütenhonig“ und „Blütenpollen“ in der Touristinformation Lahnstein zu kaufen.

„Wir verkaufen so viel Honig in unserer Touristinformation, dass wir mehr als froh sind, dass unsere fleißigen Bienchen nun für Nachschub gesorgt haben. Die Nachfrage ist immens hoch“, so Petra Bückner, Leiterin der Touristinformation.

Die drei basteln derzeit auch an einer „Geschenkebox“ mit der man zu jedem Anlass ein Stück Heimat verschenken kann. So viel darf verraten werden: Es befindet sich nicht nur Honig in dieser schönen Box.

Shakespeares „Romeo und Julia“ als Uraufführung in Lahnstein

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Die Probenarbeiten für „Romeo und Julia“ laufen in der Stadthalle

Lahnstein. Einmal im Jahr zieht das Theater der Stadt Lahnstein vom Nassau-Sporkenburger Hof in die Stadthalle Lahnstein um. Und zwar dann, wenn wieder eine große Musicalinszenierung ansteht. Mit insgesamt  18 Schauspielerinnen und Schauspielern und einer siebenköpfigen Band unter Leitung von Ulrich Cleves haben Anfang Oktober die intensiven Proben zu „Romeo und Julia- das Musical“ begonnen. Intendant Friedhelm Hahn zeigte sich mit der bisherigen Arbeit zufrieden. Er ist auch in diesem Jahr für die Regie zuständig und hat das Textbuch für das Musical verfasst. „Frei nach Shakespeare“, erklärt er, „aber mit großem Respekt für die große Wucht des Textes dieses großartigen Autors. Wenn es ein gelungenes Stück über die Größe und Reinheit der Liebe in der Weltliteratur gibt, dann ist es dieses!“ Und gefragt, warum er nicht auf das in Frankreich mit großem Erfolg gespielte „Romeo et Juliette“ zurückgreift, verweist er darauf, dass ihm in diesem Musical der Text zu kurz kommt.

Und so hat er zusammen mit Ulrich Cleves, dem Musikalischen Leiter des Theaters, der auch Arrangeur und Komponist ist, ganz einfach ein neues Musical geschrieben. Über ein Jahr lang haben sie an dem gemeinsamen Projekt gearbeitet. Eine Reihe schöner Balladen sind entstanden, aber auch rockige Stücke mit großer Wucht, in denen sich das große Ensemble tänzerisch beweisen kann und muss. Für die Choreographie in diesem Jahr ist die Frankfurterin Felicitas Hadzik zuständig. Den regelmäßigen Lahnsteiner Theaterbesuchern ist sie bekannt durch ihre beeindruckende Interpretation der Lucy Harris in „Jekyll und Hyde“ vor zwei Jahren. Dort war sie auch für die Choreographie zuständig. Die musikalische Leitung hat Cynthia Grose übernommen. Sie ist vor allem dem Koblenzer Publikum ein Begriff durch ihre Arbeit am Theater Koblenz und der Kulturfabrik.

Mit dem an der Hamburger Stage School ausgebildeten  Musicaldarsteller Alexander Plein als „Romeo“ stellt Hahn einen ganz jungen Schauspieler ins Zentrum des Stücks. “Eine große Herausforderung für einen jungen Darsteller“, sagt Hahn, „aber Alexander  meistert das alles mit Bravour.“ Ihm zur Seite steht mit Patricia Kain, eine dem Lahnsteiner Publikum schon länger bekannte  Musicaldarstellerin. Viele neue Gesichter gibt es in dieser Großproduktion zu sehen und natürlich auch die dem Publikum seit Jahren bekannten Schauspielerinnen und Schauspieler des Lahnsteiner Ensembles. Jedenfalls- es herrscht große Begeisterung im jungen Team und die ist für gute Theaterarbeit natürlich wichtig.

Tickets für das Musical, das vom 4. November 2017  bis zum 7. Januar 2018 gespielt wird, gibt es über alle Vorverkaufsstellen von Ticket Regional.

(Foto: Eva-Maria Hahn)

Wintersaison der Touristinformation Lahnstein

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Neue Öffnungszeiten in den Wintermonaten

Lahnstein. Nach einer sehr erfolgreichen Saison starten ab dem 2. November 2017 die Winteröffnungszeiten für die Touristinformation Lahsntein.

Jetzt beginnt die Hochphase zur Vorbereitung für das kommende Jahr. Das ein oder andere Projekt läuft bereits auf vollen Touren. „Diese Zeit eignet sich besonders gut, um in persönlichen Gesprächen und Vorortterminen mit den touristischen Leistungsträgern die Zusammenarbeit zu stärken und gemeinsame Ideen zu entwickeln. Insbesondere werden neue Angebote, Flyer und Infos für die Gäste und noch vieles mehr entwickelt“, so Petra Brückner, Leiterin der Touristinformation.

Nachfolgend die geänderten Öffnungszeiten vom 2. November 2017 bis 31. März 2018:

Montag bis Freitag täglich von

9.30 Uhr –  13.00 Uhr

14.00 Uhr – 16.30 Uhr

Samstag geschlossen

 

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