Dienstag, 25. April 2017

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Haupt- und Finanzausschuss arbeitete Tagesordnung ab

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Gremium traf die noch offenen Entscheidungen

Lahnstein. Bereits vor zwei Wochen kam der Haupt- und Finanzausschuss zusammen und beschäftigte sich intensiv mit dem Thema Stadtumbau „Innenstadt Oberlahnstein“. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit entschied er sich damals, die Sitzung zu unterbrechen und die weiter anstehenden Punkte zu einem späteren Zeitpunkt zu beraten.

So stand am vergangenen Donnerstag zunächst der Bebauungsplan Nr. 18 – Sportzentrum im Stadtteil Niederlahnstein – auf der Agenda. Der Plan, der in seiner jetzigen Form seit 2002 in Kraft ist, müsste geändert werden, wenn eine saisonale Erweiterung des Wohnmobilstellplatzes auf dem nahen „Kränchen“ realisiert werden soll. Für eine vom Betreiber des „Kränchens“ angedachte  Erweiterung kämen Flächen im Geltungsbereich dieses Bebauungsplanes, nämlich zwischen dem Sportplatzgelände und dem Rheinufer, in Betracht. Nach ausgiebigem Austausch stimmte der Haupt- und Finanzausschuss grundsätzlich der Änderung der Bauleitplanung im Bereich des Sportzentrums im Stadtteil Niederlahnstein zu. Er beauftragte weiterhin die Verwaltung, die entsprechenden förmlichen Beschlüsse vorzubereiten, um den Flächennutzungsplan der Stadt Lahnstein im Bereich des Bebauungsplanes Nr. 18 und im Parallelverfahren den in Rede stehenden Bebauungsplan entsprechend zu ändern. Ein weiterer Auftrag an die Verwaltung betrifft den Abschluss eines städtebaulichen Vertrages hinsichtlich einer Übernahme der anfallenden Planungskosten. Die Entscheidung fiel mehrheitlich. Neben der Zustimmung des Haupt- und Finanzausschusses wird auch der Fachbereichsausschuss 4 beteiligt, bevor der Stadtrat in seiner Maisitzung die Sache abschließend berät.

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Rhein-Lahn-Nixe Katharina I. bei der GGB

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Unter dem Motto: „Menschen mit Profil“ fand am vierten März-Wochenende die traditionelle Frühjahrstagung der GGB statt.

Die Gesellschaft für Gesundheitsberatung aus Lahnstein, die sich unabhängige Aufklärung in Gesundheitsfragen zum Ziel gesetzt hat - und das seit über 40 Jahren -  zog wieder Hunderte Interessierter nach Lahnstein in die Stadthalle.

Oberbürgermeister Peter Labonte und Rhein-Lahn-Nixe Katharina I. freuten sich sehr, die zahlreichen Besucher in der „guten Stube“ der Stadt zu begrüßen und verwiesen auf das interessante Programm, das von „Menschen mit  Profil“ gestaltet wurde.

Krimilesung „Krähenzeit“ mit Karin Joachim

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Lahnstein. Am Samstag, den 22. April 2017, dem Vorabend des „Welttages des Buches“, ist wieder Krimizeit in der Stadtbücherei Lahnstein. Ab 20 Uhr liest Karin Joachim aus ihrem Regionalkrimi „Krähenzeit“ in den neuen Räumlichkeiten am Kaiserplatz 1. Im Anschluss an die Lesung besteht Gelegenheit, mit der Autorin ins Gespräch zu kommen. „Die Besucher erwartet ein spannender Leseabend inklusive einer Rotwein-Kostprobe von der Ahr“, verspricht Büchereileiterin Heike Handlos.

Karten sind ab sofort in der Stadtbücherei Lahnstein für 10 Euro pro Stück erhältlich.

Karin Joachim ist gebürtige Rheinländerin und lebt im Ahrtal. Sie studierte Germanistik und Anglistik und leitete viele Jahre ein archäologisches Museum, bevor sie sich vor einigen Jahren selbständig machte. Heute ist sie als freie Autorin und Lektorin tätig. Im Juli 2016 erschien ihr erster Regionalkrimi "Krähenzeit", der in und um die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler spielt. Der nachfolgende Auszug stimmt auf den spannenden Abend ein:

Im idyllischen Ahrtal erholt sich Jana Vogt von ihrem letzten Einsatz als Tatortfotografin bei der Kölner Kripo. Allerdings währt die entspannte Ruhe nicht lange. Kaum hat sie zum ersten Mal ihre Wanderschuhe geschnürt, als ihr Hund Usti in einem Weinberg zwischen Ahrweiler und Marienthal eine Leiche findet. Während der Koblenzer Kommissar Wieland die Ermittlungen aufnimmt, siegt Janas Neugier. Sie beginnt sich umzuhören und erfährt immer mehr über die Ortsgeschichte, nicht ahnend, dass sie damit den Mörder gegen sich aufbringt.

(Bild: Gmeiner Verlag)

Jahreshauptversammlung des Kur- und Verkehrsvereins Lahnstein e.V. mit Neuwahlen

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Günter Groß und Klaus Wagner führen weiter den Verein

Der Dank an alle Aktive und die Stadtverwaltung sowie der Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr standen bei der Jahreshauptversammlung des Kur- und Verkehrsvereins auf dem Programm.

Nach der Eröffnung ging Vorsitzender Günter Groß auf die zahlreich durchgeführten Aktivitäten des Kur- und Verkehrsvereins im abgelaufenen Jahr 2016 ein.

„Wir beginnen“ so Günter Groß „traditionell mit dem Neujahrsempfang, den wir schon seit vielen Jahren gemeinsam mit der Stadt Lahnstein durchführen“. Im Jahr 2016 war der Festredner Gereon Haumann, Präsident des Hotel- und Gastronomieverbandes DEHOGA, der die Bedeutung dieser Dienstleistungssparte beleuchtete.
Innerhalb der Stadt als auch außerhalb wird der KVL durch die amtierende Rhein-Lahn-Nixe repräsentiert. Im Namen des Vorstandes dankte Günter Groß Saski I. (Saskia Laros) für ihr Engagement in ihrer Amtszeit. Ob Ausstellungen, Konzerte, Weinfeste, Umzüge, dem Rheinland-Pfalz-Tag oder sogar dem Königinnentag in Blomberg, bei dem auch der König von Ghana  anwesend war: Saskia I.  hatte ein interessantes Programm innerhalb ihrer Amtszeit zu bewältigen.

Bereits zum 16.Mal wurde der Wettbewerb „Schönster Vorgarten/schönster Balkon“ durchgeführt, der auch in 2017 wieder durchgeführt werden wird. Der Jury-Rundgang-Termin werde im Juni (geplant ist der 10.06.) stattfinden und die Bevölkerung ist aufgerufen, schöne Vorgärten und/oder Balkone zu melden. Das Repräsentantinnentreffen feierte 2016 sein 33. Geburtstag, wurde zum achten Mal in die Lehner Kirmes eingebunden  und erfreute auch in 2016 wieder die zahlreiche angereisten Majestäten. Der Höhepunkt der  Lehner Kirmes war auch im vergangenen Jahr die Inthronisierung der neuen Rhein-Lahn-Nixe für das Amtsjahr 2016/2017. „Mit Katharina I. so der KVL-Vorsitzende, haben wir wiederum eine junge, charmante und sehr engagierte  Repräsentantin inthronisiert“. Den „Lehner Anker“ erhielt für sein langes Wirken der ehemalige Festwirt Rüdiger Schmidt.  Nach dem Rechenschaftsbericht gab Markus Hebgen den Kassenbericht,  die Kassenprüfer Karl Heinz Caspari und Annerose Thörmer bestätigten sodann eine einwandfreie, ordentliche Kassenführung und Karl Heinz Caspari beantragte die Entlastung des Schatzmeisters und des Vorstands.

Die Neuwahlen des Vorstandes ergaben folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Günter Groß, 2. Vorsitzender Klaus Wagner, Schatzmeister Markus Hebgen, Geschäftsführer Sebastian Seifert. Als Beisitzer gewählt wurden: Elke Spartz, Sabine Fein, Alexander Groß, Sebastian Schmitt und Andreas Korn.

Danach gab Günter Groß noch einen Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen, auf die in der Presse und auf der Homepage des Vereins rechtzeitig hingewiesen werde.

"Pirmasenser Erklärung": Es geht um die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse

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Mehr Bundes- und Länderhilfe im Sozialbereich und Unterstützung beim Schuldenabbau

Lahnstein/Pirmasens. Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte, engagiertes Mitglied im parteiübergreifenden Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“, fordert gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen aus 69 weiteren finanzschwachen Kommunen den Bund und die Bundesländer dazu auf, jetzt die Entschuldung der meistverschuldeten Städte in Deutschland in Angriff zu nehmen und ihnen erheblich höhere Finanzmittel vor allem für den Sozialbereich zur Verfügung zu stellen. Begründet wird dies in einer "Pirmasenser Erklärung", die aktuell in der westpfälzischen Schuhstadt Pirmasens einstimmig beschlossen wurde.

Danach haben sich insbesondere in den vom Strukturwandel betroffenen Städten des Bündnisses in den letzten Jahrzehnten – mit steigender Tendenz – Kassenkreditschulden in Milliardenhöhe aufgebaut. Diese Kreditaufnahme wurde fast ausschließlich dadurch verursacht, dass den Kommunen von Bund und den Ländern gesetzlich Aufgaben im Sozialbereich übertragen wurden, die vor allem vom Strukturwandel betroffene Kommunen aus eigener Kraft nicht bewältigen konnten. Die wegbrechenden Steuereinnahmen wurden bei überdurchschnittlich steigenden Sozialausgaben nicht angemessen mitfinanziert beziehungsweise setzte eine stärkere Mitfinanzierung viel zu spät ein. Da es sich dabei um Pflichtaufgaben handelt, die jeweils einen Anspruch der Bürgerinnen und Bürger auf Umsetzung oder Leistung gegenüber den Kommunen begründeten, blieb diesen Städten nichts anderes übrig, als Kredite aufzunehmen, um diesen Auftrag erfüllen zu können. Allein im Bereich der Bündnisstädte haben sich so Schulden in immenser Höhe angehäuft, die auch in hundert und mehr Jahren nicht getilgt werden können.

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