Montag, 24. Juli 2017

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Vandalismus am Lahnufer

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Öffentliche Toilette am Festplatz wurde völlig verwüstet

Lahnstein. Alle Klobrillen abgerissen oder zertrümmert, die Urinale mit Papier verstopft, Feuer in den Waschbecken gelegt. Dieses Bild bot sich den Mitarbeitern der Stadt in der öffentlichen Toilette am Lahnufer bei einem Ortstermin. Bemerkt und gemeldet wurde der Schaden durch die Familie Mileto, die sich seit Jahren um die Anlage kümmert. Den Schaden beziffert die Stadt auf etwa 800 bis 1000 Euro. „Wir werden umgehend eine Sanitärfirma zur Schadensbehebung beauftragen, damit die Toiletten wieder geöffnet werden können“, erklärt Michael Hohn, der sich um die städtischen Liegenschaften kümmert. In der nächsten Woche soll die Anlage wieder nutzbar sein.

(Foto: Kathrin Erz/Stadtverwaltung Lahnstein)

Ehrenamtskarte in Lahnstein weiter auf dem Vormarsch

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Immer mehr beantragen das Dankeschön für ihr Engagement

Lahnstein. Mit als erste hat die Stadt Lahnstein die Ehrenamtskarte des Landes für ihre Bürgerinnen und Bürger eingeführt. Inzwischen wurde 53 Personen die Karte ausgehändigt. „Eine beachtliche Zahl, wenn man die Anforderungen bedenkt“, meint Stadtchef Peter Labonte. Die Karte kann nämlich nur beantragen, wer mindestens 16 Jahre alt, durchschnittlich 5 Stunden pro Woche oder 250 Stunden im Jahr ehrenamtlich tätig ist und dafür keine finanzielle Entscheidung erhält. Sie gilt zwei Jahre.

In Lahnstein bekommen Inhaber der Karte Vergünstigungen in der Stadtbücherei, im Jugendkulturzentrum, in den Bädern und im Theater.

Außerdem erhalten Karteninhaber Zugang zu sämtlichen  Vergünstigungen in Rheinland-Pfalz, die das Land sowie die teilnehmenden Kommunen dafür anbieten. Eine Liste der landesweiten Vergünstigungen findet sich im Internet unter www.wir-tun-wasde/Verguenstigungen.640.0.html .

Anträge sind für Lahnsteiner/innen an der Information des Service-Centers in der Westallee 5 erhältlich, können aber auch auf der Internetseite der Stadt Lahnstein (http://www.lahnstein.de/verwaltung/anliegen-von-a-z/e/ehrenamtskarte/) abgerufen werden Es sind lediglich die in dem Antrag beschriebenen Daten mitzuteilen und die ehrenamtliche Tätigkeit durch die Institution/Organisation zu bestätigen. Der Antrag kann danach entweder an die Stadtverwaltung Lahnstein, Kirchstr. 1, 56112 Lahnstein, gerichtet oder im Service-Center abgeben werden.

Über den Eingang der Ehrenamtskarte wird durch das Service-Center informiert.

 

 

 

Eine Schulsporthalle für Oberlahnstein

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Vor 50 Jahren Richtfest gefeiert

Lahnstein. Trotz der Vielzahl an Schulen, die bereits in den1960er Jahren in der Stadt Oberlahnstein standen, gab es noch keine Sporthalle, die die Goethe-Schule, die Kaiser-Wilhelm-Schule und die Sonderschule nutzen konnten. Daher beschloss im Frühjahr 1964 der Stadtrat, eine große Sporthalle zu errichten, die von den drei Schulen genutzt werden konnte. Der ortsansässige Architekt Heinz Schell wurde zu diesem Zweck beauftragt, die Planung dieser Halle zu übernehmen.

Um die 18 Meter breite, 33 Meter lange und sechs Meter hohe Sporthalle zu erbauen, wurde die Horchheimer Firma Franz Schneider beauftragt, die Erd-, Maurer- und Betonarbeiten zu übernehmen und damit das Fundament der Halle anzufertigen. Außerdem waren an den Bauarbeiten unter anderem die Lahnsteiner Firmen Gebrüder Schnaß (Zimmerarbeiten), Joseph Heimbach (Dachdeckerarbeiten) und Julius Göth (Klempnerarbeiten) beteiligt. Die Gesamtkosten betrugen ca. 1 Million DM. Die Kosten teilten sich das Land Rheinland-Pfalz, die Bezirksregierung Montabaur und die Stadt Lahnstein.

Nachdem die Grundbauarbeiten erledigt waren, galt es mit der Inneneinrichtung anzufangen. Die Halle sollte den Schülern zahlreiche Sportmöglichkeiten bieten, wie zum Beispiel: Gymnastik, Tanz, Geräteturnen, Schulsonderturnen, Handball, Tischtennis, Badminton, Volleyball, Basketball, Tennis, Fechten, Judo, Boxen und Ringen. Doch auch wenn die Halle eigentlich da war, um den Sportunterricht der Schüler zu gewährleisten, sollte sie auch Platz für die Lahnsteiner Vereine und  schulische Veranstaltungen bieten. Daher wurde neben den Duschen, Umkleidekabinen, einer Trennwand, die es ermöglichte, dass zwei verschiedene Gruppen in der Halle gleichzeitig unterrichtet werden konnten, und zahlreichen Sportgeräten auch eine Bühne gebaut.

Als es schließlich am 04. April 1967 zur Übergabe der Sporthalle an die Schulleiter kam, wurde keine große Feier veranstaltet, sondern die neuen Halle wurde im Rahmen einer Stadtratssitzung an sie übergeben. Die Presse schrieb: „Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Stadt Oberlahnstein nunmehr endlich über eine zweckmäßige, moderne und auch schöne Turnhalle verfügt, die allen Anforderungen gerecht wird“.

Vier Tage später lud der Verkehrsverein Oberlahnstein die Bevölkerung zu einem Heimatabend in die neue Halle ein, bei der die Lahnsteiner Männerchöre, der TGO-Fanfarenzug und die Kapelle des Johannesgymnasiums sowie eine Laienschauspielgruppe mitwirkten.

Lahnsteins Abwasserkanäle sind in besserem Zustand

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Kontinuierliche Sanierung zeigt Wirkung

Lahnstein. Die Lahnsteiner Bäderbetriebe und die Abwasserbeseitigung standen auf der Tagesordnung in der letzten Sitzung des Werkausschusses. Zunächst wurde der Jahresabschluss der Bäderbetriebe zum 31.12.2016 vorberaten, der nun dem Stadtrat zur Feststellung vorgelegt wird.

Daran an schloss sich die Vorstellung einer aktuellen Zustandsbewertung der städtischen Abwasserkanäle durch das Ingenieurbüro Kämpfer. Rund 87.000 Meter Kanal im Stadtgebiet von Lahnstein sind bewertet und in vier sogenannte Zustandsklassen eingeordnet (von „kein Sanierungsbedarf“ bis „Sofortmaßnahme“). Mittels kleiner Filmausschnitte wurde das Innenleben von Lahnsteiner Kanälen anschaulich präsentiert. Ein Vergleich des Kanalzustandes aus dem Jahr 2015 mit 2017 zeigt, dass sich der Zustand der Kanäle im Stadtgebiet verbessert hat, was auf die kontinuierlich durchgeführten Kanalsanierungen der letzten Jahre zurückgeführt werden kann.

Für die erforderliche Fortschreibung des Kanalkatasters vergab der Werkausschuss Kanalreinigungs- und TV-Inspektionsarbeiten für rund 113.000 Euro. Außerdem wurden Reparaturarbeiten im Bereich der Burgstraße, Sebastianusstraße, Fichtenweg und im Bereich Harlos mit einem Auftragsvolumen von rund 60.000 Euro beauftragt.

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Im Juli wird nachts an Bahngleisen gebaut

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Lahnstein. Vom 08. Juli bis zum 31. Juli 2017 führt die DB Netz AG jeweils an den Wochenenden in den Nächten von Samstag bis Montag Gleisbaumaßnahmen durch, die aus betrieblichen Gründen in der Nachtzeit erfolgen müssen. Dadurch kann es im Bereich Bahnhof Oberlahnstein zu Lärmbelästigungen kommen.

Die beauftragten Unternehmen sind bemüht, die Lärmbelästigung so gering wie möglich zu halten.

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