Samstag, 25. November 2017

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Stärkung der Kommunen durch Verfassungsgericht

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Aktionsbündnis "Für die Würde unserer Städte" bekräftigt Forderung nach Neuordnung des Finanzsystems

Lahnstein. In ihrer Forderung nach einer grundlegenden Neuordnung des Kommunalen Finanzsystems sehen sich 69 im parteiübergreifenden Aktionsbündnis "Für die Würde unserer Städte" zusammengeschlossene Kommunen aus acht Bundesländern mit mehr als neun Millionen Einwohnern durch ein Urteil des Landesverfassungsgerichtes Schleswig-Holstein bestätigt. Die gründliche Auswertung der am 27. Januar verkündeten Entscheidung aus Schleswig mit Hilfe wissenschaftlicher Berater führt zu dem Ergebnis, dass den Kommunen eine "aufgabenadäquate" Finanzausstattung zustehe. Die kürzlich vom Lahnsteiner Stadtrat gefasste Resolution zur Haushaltslage, in der die städtischen Vertreter ebendies dies einstimmig forderten, wird damit sachlich bestätigt.

Die Bundesländer, die laut Grundgesetz für die Finanzausstattung der Kommunen verantwortlich sind, dürfen also nicht aus eigenem Ermessen bestimmen, was sie angesichts eigener begrenzter Mittel für lediglich "angemessen" halten.

Damit wird der Grundsatz "Wer bestellt, bezahlt!" nochmals bestätigt. Die Länder müssen also die kommunalen Bedarfe zum Kriterium der Finanzzuweisungen machen. Dass dies in der Vergangenheit nicht der Fall war, hat wesentlich zu der hohen Verschuldung vieler Kommunen beigetragen, so auch in Lahnstein. Deshalb fordert das Aktionsbündnis, dass die Länder, aber auch der Bund als Veranlasser vieler gesetzlicher Aufgaben, hier endlich handeln.

Dazu der Lahnsteiner Oberbürgermeister Peter Labonte: "Weil der größte Teil der kommunalen Schuldenberge eine Folge von Gesetzen ist, die den Kommunen von Bund und Ländern ohne ausreichende Finanzierung immer wieder zusätzliche Aufgaben zugewiesen haben, ist dieses Urteil aus Schleswig-Holstein für die kommunale Familie und unsere Stadt von großer Bedeutung. Die begonnene Neuordnung des Kommunalen Finanzsystems muss nun zügig weiter vorangetrieben werden. Wir erwarten, dass die von unseren Bürgern in die Parlamente entsandten Mandatsträger in ihren Fraktionen und Parteien aktiv um Mehrheiten werben, damit die entsprechenden Bund-Länder-Gespräche unmittelbar nach der Bundestagswahl bereits im Dezember dieses Jahres beginnen können!"

 

Volles Programm in der Lahnsteiner Stadthalle

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Auch nach den Karnevalstagen geht es bunt weiter

Lahnstein. Nach der turbulenten Faschingszeit sind traditionell am ersten Wochenende danach die Internationalen Modelbahntage in der Lahnsteiner Stadthalle zu Gast. Die große Tauschbörse für Eisenbahnen, Autos, Modul- und Schauanlagen in Verbindung mit Modellbahn-Workshops ist immer ein besonderes Highlight.

Am darauffolgenden Sonntag, den 12. März, wird das Fantasy-Musical „Mitternacht in Cupples Town“ gezeigt. Nach der gelungenen Aufführung vom „Besuch auf der Weihnachtswolke“, beweist die Lahnsteiner MA-Musical-Academy unter Leitung von Corinna Schmitz, endgültig, dass ihre "Teens-Klasse" den Kinderschuhen entwachsen ist. Phantasievolle Kostüme und aufwendige Kulissen verschmelzen mit poppigen Songs und einer bewegenden Story zu einem ganz besonderen Erlebnis, das tief berührt.

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Lahnsteins Oberbürgermeister Labonte gratuliert seinem Amtsvorvorgänger zum 80. Lebensjahr

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Lahnstein. Der amtierende Oberbürgermeister von Lahnstein, Peter Labonte, gratulierte Rolf Weiler, dem ersten Oberbürgermeister der vereinigten Stadt Lahnstein, zu seinem 80. Geburtstag.

Weiler blickt auf ein bewegtes Leben zurück, vor allem was die Stadtgeschichte angeht. Er begleitete 1969 die Zusammenlegung der beiden Städte Nieder- und Oberlahnstein und durfte sich ab dem 01. Januar 1970 selbst Oberbürgermeister von Lahnstein nennen.

„Rolf Weiler hat die damals neu gebildete Stadt in die Zukunft getragen und maßgeblich zum Zusammenwachsen der beiden ehemals eigenständigen Gemeinden beigetragen“, würdigte Oberbürgermeister Labonte den Jubilar. Im Namen der Stadt überbrachte Labonte die besten Glückwünsche und ein Präsent.

Vor zehn Jahren ging die Ära Maiwald zu Ende

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Zum 10. Todestag von Inge Maiwald erinnert das Stadtarchiv an das traditionsreiche Lahnsteiner Fotogeschäft

Lahnstein. August Maiwald (1886-1950), gebürtiger Koblenzer, machte eine Ausbildung zum Fotografen und beendete diese 1905 in Bad Ems bei dem Hoffotographen Julius Göbel. Danach arbeitete er vermutlich im Koblenzer Fotoatelier Paul Stein in der Löhrstraße. Stein hatte um 1900 bereits eine Filiale in Niederlahnstein im Gebäude Bahnhofstraße 16. In diesem Haus bestand später jahrzehntelang das Café Allmang. Im Juni 1910 ehelichte August Maiwald Therese Bittschier und zog mit ihr nach Niederlahnstein, um dort im Fotoatelier für Stein zu arbeiten.

Ab 1912 führte er das Geschäft auf eigenem Namen fort. So warb August Maiwald zur Erstkommunion 1912 in einer Annonce des Lahnsteiner Tageblatts als „Photogr. Atelier Maiwald vorm. P. Stein“ und lockte mit „Preisermäßigung“ für Kommunikanten. Bei der Gewerbeausstellung 1914 stellte August Maiwald „Ergebnisse künstlerischer Lichtbildnerei“ aus. Die Presse schrieb: „Als vorzüglich gelungen fallen in die Augen: das Bild des Bürgermeisters (Theodor) Rody, eine naturechte, lustige Stammtischgesellschaft, eine Lahnlandschaft mit Ochsengespann und ein entzückender Blick aus dem Turm der Johanniskirche mit sehr geschickter Berechnung der Bildwirkung“. Einer Annonce von 1918 ist zu entnehmen, dass das Photoatelier Maiwald sogar sonntags von 10.00 bis 15.30 Uhr geöffnet hatte.

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Reiner Burkard ist neuer Ehrenelferrat "humoris causa"

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Der Niederlahnsteiner Carneval Verein (NCV) hat zum 31. Mal die Ehrenelferratswürde "humoris causa" verliehen.

Mit Reiner Burkard reiht sich dieses Jahr wiederum ein sympathischer „Kappenträger“ in die Riege der Ehrenelferräte ein, der seit Jahrzehnten als Unternehmer am Rhein-Lahn-Eck tätig ist.

Elferratspräsident und Ehrenelferrat 2004 Günter Groß konnte in einen sehr gut gefüllten Veranstaltungssaal blicken, der normalerweise als Präsentationsfläche für Autos zur Verfügung steht.

Die Aktiven des NCV hatten ganze Arbeit geleistet, um nun bereits zum fünften Mal das Autohaus Schöntges in eine Narrhalla zu verwandeln. Als Dank erhielt Andreas Vierzefski, Geschäftsführer des Autohauses, den ersten NCV-Orden des Vormittags.

Aus der Mainzer Fassenacht war Birgit Menger gekommen, die es schnell schaffte, die bunte Gästeschar zum Schunkeln und Mitsingen zu animieren.

Traditionell hielt die Ehrenelferrätin „humoris causa“ des Vorjahres, Hilde Klein, die Laudatio auf ihren Nachfolger. Charmant und launig erläuterte sie, warum der NCV mit Reiner Burkard den richtigen Mann gekürt hat.

Nun war der Moment gekommen. Mit Elferratskappe und Urkunde wurde Reiner Burkard, zum 31. Ehrenelferat „humoris causa“ des Niederlahnsteiner Carneval Vereins ernannt.

Auch die Tollitäten Prinz Dirk I. von Blitz und Funken und Ihre Lieblichkeit Lahno-Rhenania Anna I. waren samt Gefolge vor Ort, um ihre Aufwartung zu machen. Groß war die Gratulantenschar: alle karnevalistischen Gruppierungen waren dabei, um zu gratulieren und ihre Orden zu verleihen.

Im Namen aller Ehrenelferräte gratulierte am Ende einer gelungenen Veranstaltung Sitzungspräsident Günter Groß, der – auch das ist schon Tradition – neben der Moderation ebenfalls in die Bütt steigt.

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