Dienstag, 17. Oktober 2017

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Pflichten bei Schnee und Eis in Lahnstein

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Lahnstein. In den Wintermonaten freuen sich insbesondere die Kinder über Schnee. Doch für Hauseigentümer und Mieter stehen dann unangenehme Pflichten wie Schneeräumen und Beseitigen von Eis an. Hierbei ist Folgendes zu beachten:

Wer muss räumen oder streuen?

Zuständig für den Winterdienst ist grundsätzlich der Eigentümer oder Vermieter eines Anwesens. Er kann diese Aufgabe an einen Reinigungsdienst, den Hausmeister oder auf die Mieter übertragen. Dennoch bleibt im Ergebnis der Eigentümer bzw. Vermieter mitverantwortlich und muss kontrollieren, ob das Räumen und Streuen auch wirklich durchgeführt wird.

Wo muss geräumt oder gestreut werden?

Schnee beseitigt und bei Glätte gestreut werden muss auf dem Gehweg vor dem betroffenen Grundstück Der weggeräumte Schnee ist dabei auf dem Gehweg oder der Fahrbahn so zu lagern, dass der Verkehr nicht wesentlich eingeschränkt wird. Es muss sichergestellt sein, dass eine durchgehend benutzbare Gehfläche von mindestens 1 m Breite vorhanden ist. Bei Glatteisbildung ist nur der Einsatz von abstumpfenden Mitteln (Asche, Sand, Sägemehl) erlaubt. Auftauende Mittel sind nur in besonderen Ausnahmefällen erlaubt, hierzu zählt Eisregen und der Einsatz an gefährlichen Stellen, wie Treppen, Rampen, Brücken, starkem Gefälle bzw. Steigungen.

Sind vor dem Haus keine Gehwege vorhanden, ist bei Schneefall und Eisglätte von den Verpflichteten für Fußgänger entlang der Häusergrenze eine Bahn von ebenfalls mindestens 1,00 m begehbar zu halten.

Wann muss geräumt und gestreut werden?

Die Gehwege sind täglich in der Zeit von 7.00 bis 20.00 Uhr von Schnee und Eis freizuhalten. Dabei ist gefallener Schnee oder vorhandene Glätte unverzüglich nach Beendigung des Schneefalls bzw. nach dem Entstehen der Glätte zu beseitigen.

Was ist, wenn der Reinigungspflichtige in Urlaub oder krank ist?

Wer verpflichtet ist, den Gehweg von Schnee und Eis freizuhalten muss im Verhinderungsfall, für eine Vertretung sorgen! Es ist dabei gleichgültig, ob dies urlaubsbedingt oder aufgrund einer Erkrankung der Fall ist.

Weitere Details zur Straßenreinigung und zum Winterdienst sind der Satzung über die Reinigung öffentlicher Straßen der Stadt Lahnstein vom 05.12.1999 in der derzeit geltenden Fassung zu entnehmen. Diese ist auf der Homepage der Stadt Lahnstein unter dem Pfad „www.lahnstein.de - Verwaltung - Ortsrecht – Straßenreinigungssatzung“ zu finden.

Bei Fragen steht darüber hinaus zusätzlich Herr Marra von der Stadtverwaltung Lahnstein unter der Durchwahl 02621/914-410 zur Verfügung.

 

Schulträgerausschuss tagte in der Schillerschule Lahnstein

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Lahnstein. Im Mittelpunkt der in den Räumen der Schillerschule durchgeführten Sitzung des Schulträgerausschusses der Stadt Lahnstein war unter anderem die Besichtigung der fertiggestellten, kernsanierten Sporthalle. Die Mitglieder des Ausschusses besichtigten alle den Schüler- und Sporttreibenden zur Verfügung stehenden Räume ausgiebig. Der Ausschuss besteht aus sechs Ratsmitgliedern und jeweils drei Lehrer- bzw. Elternvertretern. Er berät über alle Angelegenheiten der Schulen, die in städtischer Trägerschaft stehen und beschließt über Auftragsvergaben für den schulischen Bereich in einem gewissen Kostenrahmen.

Begleitet wurden die Ausschussmitglieder von Winfried Ries und Alexi Guretzke die für den Bereich Schulen und Sport bei der Stadtverwaltung Lahnstein verantwortlich sind.

Zuvor hatte Rektorin Petra Edel, die seit dem 1. März 2016 als neue Schulleiterin in der Grundschule Friedrichsegen eingesetzt ist, die Gelegenheit, sich den Mitgliedern des Schulträgerausschusses persönlich vorzustellen.

Der Vorsitzende des Schulträgerausschusses, Oberbürgermeister Peter Labonte, deutet die Entscheidung der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion als Schulbehörde, eine bereits ernannte Rektorin nach Friedrichssegen zu versetzen, als deutliches Zeichen für den Erhalt des Schulstandortes Friedrichssegen. Die bisherigen Schulleiter wurden erst nach einer bestimmten Frist an ihrer Wirkungsstätte zu Rektoren ernannt. Petra Edel war vor ihrer Versetzung nach Lahnstein, Schulleiterin der Grundschule Igel in der Nähe von Trier.

Die Mitglieder des Ausschusses wurden über die die Schulen betreffenden Ansätze im Entwurf für den Haushalt des Jahres 2017 informiert. Hier ging es im Detail um die drei in der Trägerschaft der Stadt Lahnstein stehenden Grundschulen, sowie um die den Grundschulen zur Verfügung stehenden Sporthallen.

 

Stadt Lahnstein - Jubilare und Höhergruppierungen

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Oberbürgermeister Peter Labonte ehrte Jubilare für 170 Jahre im Dienst der Stadt Lahnstein und sprach Beförderungen sowie Höhergruppierungen aus

Lahnstein. Oberbürgermeister Peter Labonte gratulierte fünf langjährigen Beschäftigten der Stadtverwaltung zu ihren Dienstjubiläen und sprach ihnen besonderen Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit aus. Darüber hinaus überreichte er ihnen ein Blumen- bzw. Weinpräsent, sowie eine Dankurkunde des Landes mit Unterschrift der Ministerpräsidentin Malu Dreyer (an die 40-jährigen Dienstjubilare), sowie der Stadt Lahnstein (an die 40-jährigen und 25-jährigen Dienstjubilare).

Während Thomas Bendler, stellvertretender Kassenleiter (3.v.h.l.), Astrid Dawirs, Standesbeamtin (2.v.v.r.), Werner Kratz, Fachbereichsleiter Ordnung, Soziales und Verkehr (2.v.h.l.) ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feierten, wurden Tanja Strack, Angestellte im Bereich Zentrale Dienst (v.r.) und Ute Waßeige, Angestellte im Bereich Ordnung und Verkehr (2.v.v.l.) zum 25. Dienstjubiläum gratuliert. Gemeinsam schauen sie auf insgesamt stolze 170 Jahre Dienstzeit zurück.

Peter Ring, Stabsstellenleitung Rechnungsprüfung (3.v.h.r.), und Alina Hillesheim, Angestellte im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (v.l.), durften sich, über ihre Höhergruppierungen freuen. Auch Michael Naß (h.l.) vom Personalamt und Reinhard Theisen (2.v.h.r.), Fachbereichsleiter Finanzen, nahmen an dieser Feierstunde teil.

Alter Bahnbrache wird neues Leben eingehaucht

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Spatenstich für Mammutprojekt in Oberlahnstein

Lahnstein. Dieser Spatenstich war wohl einer der bedeutendsten in der Stadtgeschichte Lahnsteins. Oberbürgermeister Peter Labonte und Landrat Frank Puchtler setzten zusammen mit den Investoren Dr. Thorsten Neumann und Andreas Mangold, den beiden Geschäftsführern der Rheinquartier GmbH & Co. KG und Machern des Projekts, den offiziellen Spatenstich zur Umnutzung des 14 Hektar großen Areals des ehemaligen Güterbahnhofs Oberlahnstein. „Dieses Vorhaben ermöglicht uns eine neue, historische Entwicklung in unserer Stadt“, so Labonte.

Rheinquartier - so lautet der Projekt- bzw. Quartierstitel. Die alten Aufbauten der Bahn sind entfernt, der Boden gesäubert, Baurecht geschaffen. Über 350 Wohneinheiten werden entstehen. Bestehende Gewerbebetriebe haben Platz zur Erweiterung, neue können sich ansiedeln. Für die unter Naturschutz stehenden Mauereidechsen wurden Rückzugsmöglichkeiten geschaffen.

Über 20 Jahre lag das Gelände brach. Zahlreiche Bemühungen zur Nutzung des Geländes, sowohl von öffentlicher als auch privater Seite, waren erfolglos geblieben. 2014 trat dann Dr. Neumann mit seiner Idee an die Stadt heran und machte sehr schnell deutlich, es ist ihm ernst und die komplizierten Rahmenbedingungen schrecken ihn nicht. Mit Unterstützung von Stadt und Land ging es dann Schlag auf Schlag. Nach dem Kauf des Geländes, folgte die Entwidmung durch die Deutsche Bahn und die städtischen Gremien schufen Baurecht. Allein das Abräumen und die Urbarmachung der weitläufigen Fläche sowie die Sortierung und Entsorgung der unterschiedlichen Materialien nahmen geraume Zeit und nicht unerhebliche Gelder in Anspruch.

"Heute ist ein Freudentag für uns alle. Viel Arbeit ist bisher schon in das Projekt geflossen. Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten für die konstruktive Mitarbeit", freute sich der Stadtchef.

Ein weiterer dicker Pluspunkt, der die Stadt Lahnstein weiter voranbringen wird, ist die verkehrliche Erschließung bzw. Anbindung des Quartiers an die restliche Stadt.

Es wird eine sogenannte kleine Ortsentlastungsstraße geben, für die das Land Rheinland-Pfalz im Zuge des Förderprogramms „Stadtumbau West“ eine Bezuschussung in Aussicht gestellt hat. Auch dies wäre ein Abschluss jahrzehntelanger Diskussionen.

Lahnstein vergibt Theaterpreis

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Lahnstein. Es war die Idee des Lahnsteiner Volksschauspielers und Karnevalisten Walter „Dexy“ Dexheimer. Sein Vorschlag: Einen jährlich vergebenen Theaterpreis für die ansprechendste und aufregendste  Schauspielerleistung  am Lahnsteiner Theater für das  jeweils vergangene Spieljahr. Und er hat auch gleich diesen Preis in Form eines wunderbaren Pokals gestiftet. Die beiden Intendanten des Theaters, Friedhelm Hahn und Ulrike Krapp, sind sehr angetan von der Idee. „Das ist eine Möglichkeit, unseren Schauspielern und Schauspielerinnen durch diesen Preis, der von unseren Abonnenten  per Abstimmung vergeben wird, zu danken. Und dass gerade die Abonnenten die Preisträger bestimmen, ist eine schöne Idee“, meinen die beiden Intendanten übereinstimmend. Erfreulich sei auch, dass der Verein zur Kulturpflege Lahnstein, sich an dem Lahnsteiner Theaterpreis  mit einem kleinen Preisgeld beteiligt.

Der Festakt für die Vergabe des Theaterpreises, zu dem alle Theaterfreunde schon jetzt  recht herzlich eingeladen sind,  findet  statt  am Sonntag, den  02. April 2017 um 11.00 Uhr.

 

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