Freitag, 24. November 2017

Letztes Update:01:22:05 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Seit 35 Jahren für das Wohl der Tiere da

Drucken

Tierarztpraxis feiert Jubiläum

Lahnstein. Seit 35 Jahren setzen sich Dr Wolfgang Schnabl und seine Mitarbeiterinnen in der Lahnsteiner Praxis für das Wohl ihrer tierischen Patienten ein. Ein schöner und willkommener Anlass für Oberbürgermeister Peter Labonte und Lahnsteins Wirtschaftsförderer Marc Klaßmann der Tierarztpraxis Schnabl zum 35-jährigen Bestehen mit einem Blumenpräsent im Namen der Stadt Lahnstein zu gratulieren.

Bei einer Führung durch die modern ausgestatteten Praxisräume, die sich für den Laien nicht in Vielem von einer herkömmlichen Arztpraxis unterscheiden, gewannen Labonte und Klaßmann einen Eindruck darüber, wie umfangreich das Aufgabenfeld eines Tierarztes ist.

 

Theater zu Weihnachten verschenken

Drucken

Städtische Bühne Lahnstein präsentiert auch 2017 ein abwechslungsreiches Programm

Lahnstein. Den Liebsten zu Weihnachten eine schöne Zeit im Lahnsteiner Theater zu schenken, dazu bieten sich die Gutscheine der Städtischen Bühne Lahnstein an. Für jeden Geschmack ist im kommenden Jahr etwas dabei. Für „Frankie Boy – Das Dean Martin und Frank Sinatra – Musical“ sind noch genauso Karten erhältlich wie für die Heinz-Erhardt-Revue.

Aber auch Spannung gibt es mit einem Krimi der Extraklasse: „Das Verhör“ heißt das Kriminalschauspiel, bekannt geworden durch den Film mit Lina Ventura und Romy Schneider. „Sonny Boys“, die wunderbar schrullige Komödie von Neil Simon, wird für einen eher heiteren, ausgelassenen Abend sorgen. Auch für die anderen Stücke wie J. P. Sartres „Geschlossene Gesellschaft“, die Komödie „Schwester George muss sterben“ und verschiedene Gastspiele können die Gutscheine eingelöst werden.

Diese sind erhältlich im Theaterbüro und beim Ticket-Service in Oberlahnstein oder bei den Vorverkaufsstellen von Ticket-Regional (0651-9790777) oder online unter www.nassau-sporkenburger-hof.de.

Punkte in Flensburg online einsehen

Drucken

Lahnstein. Seit dem 08. Dezember 2016 bietet das Kraftfahrt-Bundesamt die Möglichkeit, eine Auskunft zu Punkten online einzusehen. „Voraussetzung dafür ist, der neue Personalausweis mit Freischaltung der online-Funktion und PIN, ein Computer mit Internetanschluss und Kartenlesegerät sowie die Ausweis-App“, erläutert Manfred Pöpping, Leiter des Service-Centers der Stadt Lahnstein.

Unter www.kba.de kann dann die online-Auskunft durchgeführt werden.

Daneben besteht auch die Möglichkeit, den Punktestand schriftlich per Post zu erfragen. Ein entsprechendes  Formular ist auf der Internetseite des Kraftfahrt-Bundesamtes zum Heruntergeladen bzw. Ausdruck eingestellt. Dies ausgefüllt und mit einer Kopie des Identifikationsnachweises, zum Beispiel des Personalausweises oder  Reisepasses, an das Kraftfahrt-Bundesamt verschickt, kommt die Auskunft über den Punktestand auf dem Postweg ins Haus.

Erkennen Sie Lahnstein? (Folge 5)

Drucken

Lahnstein. Die vergangene Folge der Serie „Erkennen Sie Lahnstein“ war offensichtlich schwer zu erraten, zeigte es doch ein Gebäude in der Westallee, Ecke Casinostraße, das 1978 für den Neubau der MKW (heutige SÜWAG) weichen musste. An das alte Wohn- und Geschäftshaus genau erinnern, konnte sich noch Rudolf Mettler Die Vergleichsaufnahme zeigt den Neubau, in dem sich heute auch das Service-Center der Stadt Lahnstein befindet. Herzlichen Dank allen fürs Mitmachen!

Die neue Rätselfrage zeigt angesichts der Advents- und Weihnachtszeit den Chorraum einer Lahnsteiner Kirche. Aber in welcher Kirche entstand diese Innenaufnahme aus dem Jahr 1947?

Machen Sie eine Vergleichsaufnahme von heute und mailen diese an das Stadtarchiv Lahnstein ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ). Das beste Vergleichsfoto wird mitsamt der Auflösung in drei Wochen veröffentlicht.

Auch weitere Bildvorschläge sind jederzeit willkommen.

Blockhütte in der Ruppertsklamm bietet seit 40 Jahren Schutz

Drucken

Lahnstein. Theodor Zais, Eisenbahnbeamter (1855-1930), hatte die wildromantische Ruppertsklamm in den Jahren 1910 bis 1912 mit Treppen, Brücken und Seilen erschlossen. Bereits 1913 wurde eine Waldschenke am Ausgang der Ruppertsklamm eröffnet, die fortan von April bis Herbst durch Gastwirt Johann Nitzling betrieben wurde. Sie war bald ein beliebtes Ausflugsziel von Nah und Fern. In den letzten Kriegswochen des 2. Weltkrieges wurde die Holzhalle zerstört. 1950 wurde die Waldschenke im Ruppertstal auf der gegenüberliegenden Seite neu errichtet und bis 1962 von Fritz Reinhardt, anschließend von Familie Georg Zapperdil betrieben. Ende September 1971 wurde sie geschlossen und abgerissen.

In der Stadtratssitzung vom 4. Dezember 1973 wurde ein Sonderausschuss „Ruppertsklamm“ gebildet, der die Errichtung einer Schutzhütte oder Waldgaststätte beurteilen sollte. Der Sonderausschuss empfahl den Bau einer rustikalen Waldgaststätte In der Stadtratssitzung vom 2. Februar 1974 wurde der Vorschlag, eine Waldgaststäte mit Wohnung für einen Pächter zu errichten – ohne Rücksicht darauf, ob ein Pächter gefunden wird oder nicht – abgelehnt. Der Kompromissvorschlag, in der Ruppertsklamm baldmöglichst ein Bauwerk zu errichten, das einen Schankraum, eine Küche und die erforderlichen Nebenräume sowie den möglichen Anbau einer Wohnung für einen später noch zu verpflichtenden Pächter vorsieht, hingegen mehrheitlich angenommen.

Die Kreisverwaltung versagte jedoch die benötigte Zustimmung zur Baugenehmigung im Außenbereich, wogegen die Stadt Widersprich erhob. Die Verwaltung erarbeitete daraufhin eine „kleine Lösung“: es sollte eine größere Blockhütte und ein Grillplatz errichtet werden.

Am 18. August 1975 beschloss der Stadtrat einstimmig, in der Ruppertsklamm eine offene Blockhütte für etwa 70 Personen zu errichten. Der Einbau einer Toilettenanlage mit Wasserspülung einschließlich notwendiger Be- und Entwässerungsanlagen sowie die Errichtung einer Schankwirtschaft wurden vielfach diskutiert, aber aufgrund der hohen Investitionssummen bzw. der umfangreichen gesetzlichen Anforderungen nicht weiter verfolgt.

Im Frühjahr 1976 wurde die Schutzhütte errichtet. Rund 46.700 DM kostete die Maßnahme, die aus Mitteln des „Naturparks Nassau“ bezuschusst wurde. Im Rahmen eines Wäldchenfestes wurde die Blockhütte am 1. Mai 1976 eingeweiht.

Seit nunmehr 40 Jahren dient die Blockhütte vielen Wanderern und Vereinen als willkommener Aufenthalts- und Feierort nach Besteigen der Klamm.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL