Montag, 24. Juli 2017

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Kur- und Verkehrsverein Lahnstein e.V.

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Rhein-Lahn-Nixe Saskia I. unterwegs

Runder Tisch der Flüchtlingshilfe und pro seniore feierten

Zu einem Tag der offenen Tür lud der „Runde Tisch für Flüchtlinge“ in das alte Rathaus in der Johannesstraße ein.

Dort, wo jahrzehntelang Akten bearbeitet wurden, ist nun ein neuer Treffpunkt für neue und alte Lahnsteiner entstanden.

Die neuen Räumlichkeiten bieten den dringend benötigten Platz, um zahlreiche Aktivitäten entwickeln zu können.

Sprachkurse werden nun täglich angeboten, Arbeitsgruppen können sich treffen und austauschen und auch Spieleabende können gemeinsam durchgeführt werden.

Auch für das leibliche Wohl war am Tag der offenen Tür, der sehr großen Zuspruch erfuhr, mit Köstlichkeiten aus verschiedenen Ländern, bestens gesorgt.

Anschließend ging es dann zum Sommerfest der pro seniore Residenz.

Die Bewohner hatten – gemeinsam mit Renate Krell - einen Tanz einstudiert, den sie natürlich der amtierenden Rhein-Lahn-Nixe unbedingt zeigen wollten.

Saskia I. und KVL-Vorsitzender Günter Groß nutzten die Gelegenheit und kamen mit eingen Bewohnern und Besuchern ins Gespräch.

 

Vor 100 Jahren wurde Johannes Knauf geboren

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Lahnstein. Johannes Knauf wurde am 1. Juli 1916 in Lahnstein geboren. Nach der Volksschule erlernte er einen handwerklichen Beruf als Landschaftsgärtner. 1938 zum Wehrdienst einberufen, kehrte er 1944 schwer verwundet in die Heimat zurück. Nach Kriegsende begann er sich für den demokratischen Wiederaufbau von Oberlahnstein zu engagieren. Er wurde Mitbegründer des CDU-Ortsverbandes und nahm bereits 1950 als Delegierter beim 1. Parteitag der CDU in Goslar teil. 1946 wurde er in den Stadtrat gewählt und arbeitete darüber hinaus in verschiedenen Ausschüssen mit. 1963 wurde er erster Beigeordneter der Stadt Oberlahnstein.

Der Kommunalpolitiker Johannes Knauf engagierte sich besonders im sozialen Bereich, vor allem im Wohnungsbau. So ist es ihm entscheidend mit zu danken, dass die St. Martin-Siedlungen in Oberlahnstein und Friedrichssegen entstanden sind, aber auch für die St. Florian-, St. Ulrich- und die Allerheiligenberg-Siedlung hatte er Gründerfunktionen inne.

Historisches Kulturgut wäre ohne den Einsatz von Johannes Knauf dem Verfall preisgegeben worden: der Salhof und die Hospitalkapelle. Er bewahrte den Salhof 1965 vor dem vollständigen Abriss und setzte sich seit 1962 für den Ankauf und die Sanierung der Hospitalkapelle ein. Ende 1981 wurde die Kapelle gekauft, der Förderverein Hospitalkapelle St. Jakobus Lahnstein e. V. gegründet, das Objekt unter Denkmalschutz gestellt und in den Jahren 1982-1984 saniert. In der Altgasse steht das sogenannte Jakobushäuschen. Dieses ließ Knauf als Eigentümer des Hauses 1979 renovieren und von dem Braubacher Maler Erich Senz mit Jakobus-Pilgern bemalen.

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Oberbürgermeister Labonte und Präsident Stein freuen sich auf engere Zusammenarbeit

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Lahnstein/Koblenz. Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte konnte dieser Tage den Präsidenten des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), Harald Stein, im Rathaus begrüßen.

Durch die Verlagerung von rund 2.600 Dienstposten des BAAINBw von Koblenz in die benachbarte Lahnsteiner Deines-Bruchmüller-Kaserne werden die beiden Behördenchefs künftig enger zusammenarbeiten. "Wir werden die ohnehin schon gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit der letzten Jahre weiter intensivieren und den Bundeswehrstandort Koblenz-Lahnstein gemeinsam vorantragen", so Labonte. Die Stadt Lahnstein geht durch die Entscheidungen des Bundesverteidigungsministeriums zugunsten der Deines-Bruchmüller-Kaserne gestärkt aus der Bundeswehrstrukturreform hervor und kann sich über eine langfristige Anschlussnutzung der Liegenschaft freuen.

Schnelles Internet für Lahnstein und ein neues Förderprogramm zur städtebaulichen Erneuerung

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Stadtratssitzung am 23. Juni 2016

Lahnstein. Oberbürgermeister Peter Labonte hatte eine Vertreterin der Firma Inexio zur letzten Ratssitzung eingeladen, damit diese über den geplanten Breitbandausbau, der momentan im gesamten Rhein-Lahn-Kreis im Zuge eines Pilotprojektes vorangetrieben wird, im Lahnsteiner Stadtgebiet berichtet. Ziel ist es, in mindestens 95 % aller Haushalte eine Datenübertragungsrate von mindestens 30Mbit/s im Download zu gewährleisten.

Bisher schon gut versorgt, gibt es noch für einige Bereiche wie beispielsweise in Friedrichssegen oder Teilen von Niederlahnstein Handlungsbedarf in Sachen schnelles Internet. Die Firmenvertreterin berichtete, dass insgesamt 96 Ortslagen im Kreisgebiet ausgebaut werden. Der Start für die Stadt Lahnstein sei im 2. Quartal 2017 vorgesehen. Für die Verlegung der Glasfaserkabel würden Tiefbaumaßnahmen erforderlich, allerdings versuche man vor allem im Bereich der Gehwege zu arbeiten, um die Beeinträchtigungen auf den Straßenverkehr möglichst gering zu halten. Anfang 2017 sei eine Informationsveranstaltung für die betroffenen Bürger geplant und auch vor den jeweiligen Tiefbaumaßnahmen würden die Haushalte informiert.

Der Stadt Lahnstein wurde seitens des rheinland-pfälzischen Innenministeriums kurzfristig die Teilnahme am Förderprogramm „Städtebauliche Erneuerung“ angeboten und die Ratsmitglieder sprachen sich einstimmig dafür aus. Welcher Bereich konkret überplant werden soll, steht noch nicht im Detail fest. Die Beschlussfassung bezog sich zunächst auf die grundsätzliche Bewerbung der Stadt zur Aufnahme in das Förderprogramm, die Festlegung des Untersuchungsbereichs sowie die Durchführung von vorbereitenden Untersuchungen, insbesondere die für die endgültige Gebietsabgrenzung erforderliche Erstellung eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes.

Ebenfalls einstimmig beschloss der Stadtrat den Ausbau der Straßen Im Mittelgesetz, Horchheimer Höll und der Horchheimer Straße. Mit der Baumaßnahme soll Mitte Juli 2016 begonnen werden. Die Fertigstellung ist für Ende Oktober 2017 vorgesehen. In einem ersten Bauabschnitt sollen die Kanalbauarbeiten und die Kabelarbeiten im Auftrag der Syna in der Straße Im Mittelgesetz ausgeführt werden.

Weitere Informationen zum Stadtrat, den Mandatsträgern und anstehende Sitzungstermine finden sich auf der städtischen Homepage unter http://www.lahnstein.de (Rubrik Verwaltung, Rat und Gremien).

 

Lahnstein Vorfahrt missachtet

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Erneut kracht es an der Kreuzung Adolfstraße/Südallee

Obwohl die zuständigen Behörden in der Vergangenheit wiederholt durch geeignete Maßnahmen (u.a. Rückschnitt des Baumbewuchses, gelbhinterlegtes Stopp-Zeichen, Stopp Zeichen Markierung auf der Fahrbahn) versuchten, die Vorfahrtsregelung an der unfallträchtigen Kreuzung Adolfstraße/Südallee in Lahnstein zu verdeutlichen, kam es am vergangenen Mittwochmorgen erneut zu einem Verkehrsunfall, der glücklicherweise glimpflich verlief. Gegen 09:30 Uhr übersah ein 51 jähriger Mercedes-Fahrer beim Überqueren des Kreuzungsbereichs einen auf der Adolfstraße fahrenden VW-Tiguan.

Laut Polizei war dies bereits der 6. Verkehrsunfall in diesem Jahr an dieser Örtlichkeit.

Straßenverkehrsbehörde und Polizei werden im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten zeitnah weitere Maßnahmen zur Entschärfung der Unfallörtlichkeit prüfen.

Schreck in der Morgenstunde

Als eine 38 jährige Lahnsteinerin am Mittwochmorgen kurz nach sechs Uhr mit ihrem PKW zur Arbeit fahren wollte, stellte sie fest, dass alle vier Reifen ihres in der Straße „Hinter Lahneck“ in Lahnstein abgestellten Mini Coopers platt waren. Offensichtlich hatte ein Unbekannter in der Nacht die Luft an allen vier Reifen abgelassen. Auch an einem in der Nähe geparkten Chevrolet Matiz waren alle vier Reifen platt. Die Polizei leitete Strafverfahren wegen Sachbeschädigung ein und bittet um Hinweise unter Tel.: 02621/913.

Polizeiinspektion Lahnstein

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