Donnerstag, 23. November 2017

Letztes Update:11:36:41 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Abwasserbeseitigung

Drucken

Der Eigenbetrieb Lahnstein informiert: Fremdstoffe verursachen Probleme bei der Abwasserbeseitigung

Lahnstein. Wer unerlaubte Stoffe in die Kanalisation einleitet, ist mit dem Druck auf die Spülung zwar augenscheinlich seine Probleme los, aber die unbedachte Entsorgung der Abfälle gefährdet die eigene Abwasserleitung, die Pumpwerke im Stadtgebiet, die Zentrale Kläranlage und letztendlich auch unsere Gewässer.

Müll, Arzneimittel, Sanitärartikel, Speisereste und Farben gehören nicht in die Toilette, sondern in den Haus- oder Sondermüll. Jeder Fremdstoff, der aus der Kanalisation oder Kläranlage entfernt werden muss, verteuert die Abwasserentsorgung und führt damit bei jedem Bürger zu steigenden Gebühren. Außerdem können bei einer Verstopfung oder Schädigung der privaten Abwasserleitung zusätzliche Kosten für Eigentümer oder Mieter entstehen.

Die Tabelle zeigt, welche Stoffe nicht in die Toilette gehören, aber häufig dort landen, welche Auswirkungen dies für Kanal und Umwelt hat und wie die Abfälle richtig entsorgt werden:

Feste Abfälle

Auswirkungen

Wohin damit?

Slipeinlagen,  Strumpfhosen, Windeln, Binden, Putzlappen,

und feuchte Tücher

verstopfen Rohrleitungen und setzen Pumpwerke außer Betrieb

graue Restabfalltonne

Speisereste

verstopfen Rohrleitungen und locken Ratten an

Biotonne

Medikamente

vergiften das Abwasser

Rückgabe Apotheke

Flüssige Abfälle

Auswirkungen

Wohin damit?

Farben, Lacke, Pinselreiniger

vergiften das Abwasser

Schadstoffmobil oder AWZ Singhofen

Pflanzenschutzmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel

vergiften das Abwasser

Schadstoffmobil oder AWZ Singhofen

Chemikalien, Putzmittel

vergiften das Abwasser, zerfressen Rohrleitungen und Dichtungen

Schadstoffmobil oder AWZ Singhofen

Streubare Abfälle

Auswirkungen

Wohin damit?

Asche, Katzenstreu und Vogelsand

verstopfen Rohrleitungen

graue Restabfalltonne

 

 

Kürbisse für den guten Zweck

Drucken

Erhalt des Stadtmauerhäuschen

Lahnstein.

Am Hexenmarkt-Sonntag war es wieder soweit: Der Förderkreis Stadtmauerhäuschen lud zur Besichtigung vom Keller bis zum Speicher in die Hintermauergasse 19 nach Lahnstein ein.

Viele kamen zum wiederholten Mal, einige aber auch das erste Mal und staunten über die Eingebung der früheren Erbauer, das Wohnhaus in zwei Bögen der Stadtmauer zu integrieren. Zwar eng ist es, aber heimelig.

Der Förderkeis, der sich seit elf Jahren rührig um den Erhalt und die Verschönerung des Häuschens kümmert, hatte wieder allerlei Kürbisse für den guten Zweck angeboten.

Ob Speise- oder Zierkürbisse oder Dahlien. Alle Abnehmer hatten eine schöne Erinnerung an einen herrlichen Herbsttag unter der Erntekrone. So machte der Hexenmarkt allen Spaß.

Hexenturm wurde von lieben Hexen eingenommen

Drucken

Opa Dexy las Kindern Hexengeschichten vor

Lahnstein. Viele kleine und große Zuhörer hörten gebannt zu, als ihnen Opa Dexy aus Ottfried Preußers „Kleiner Hexe“ vorlies. Auch die neuen Abenteuer von Flora Flitzebesen, geschrieben von Elini Livanios, zeigen, dass Hexen längst keine finstren Gestalten mehr aus dem Mittelalter sind. Schließlich werden in Lahnstein seit 1632 keine Hexen mehr gefoltert und verbrannt und das ehemalige Verlies des Hexenturms ist längst ein Museum.

An Opa Dexys Seite hoch oben im Turm saß die kleine Hexe Franzi und lauschte ebenso gebannt zu, was ihre Kolleginnen so alles auf den fliegenden Besen erleben. Walter Dexheimer zeigte sich von seiner schauspielerischen Seite in Bestform. Stadtarchivar Bernd Geil hatte das passende Ambiente dazu geschaffen. Die Zuhörer dankten mit reichlich Applaus und erklommen den kompletten Turm. Anschließend genossen sie die Aussicht von oben auf den gut besuchten Lahnsteiner Hexenmarkt.

3.500 Euro für die Prüfungsbesten Volksbank verleiht Förderpreis Handwerk

Drucken

Zu einer kleinen Feier in der Geschäftsstelle der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG in Lahnstein wurden die Prüfungsbesten der Bäcker-, Baugewerks-, Dachdecker-, Fleischer-, Maler- u. Lackierer- sowie der Tischler-Innung eingeladen. Vorstandsmitglied Dietmar Basta begrüßte die anwesenden Gäste und informierte über wissenswertes zur Volksbank Rhein-Lahn-Limburg. Marcus Lorenz beleuchtete das Firmenkundengeschäft und die Verbundenheit zum Mittelstand und Handwerk. Die Übergabe der Förderschecks in Höhe von jeweils 500 € an die Prüfungsbesten moderierte Bereichsleiter Günter Groß.

Ausgezeichnet als Prüfungsbeste wurden Bäckerin Carolin Petzka aus Pohl, Fleischerei-Fachverkäuferin Nadja Bonn aus Marienfels, Zimmerer Maximilian Friedrich aus Dörsdorf, Maurer Leon Hamm aus Dahlheim, Tischler Tobias Buchhold aus Dachsenhausen, Maler- und Lackiererin Pia Helbig aus Endlichhofen und Dachdecker Marco Schwan aus Lahnstein.

Kreishandwerksmeister Johannes Lauer richtete lobende Worte an die Prüfungsbesten, aber auch an die Ausbildungsbetriebe, die diese Leistung erst mit ermöglichen. Ein großer Dank ging an die Volksbank Rhein-Lahn-Limburg für diese langjährige großartige Unterstützung des heimischen Handwerkernachwuchses und für die Zusage, dass auch im nächsten Jahr dieser Preis wieder vergeben werden kann.

Der „Volksbank-Förderpreis-Handwerk“ wurde erstmals 2011 von der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg und der Kreishandwerkerschaft Rhein-Lahn zur Unterstützung des Handwerks und des Handwerkernachwuchses vergeben. Die Bank unterstützt dieses Projekt mit jeweils 500 Euro für die Prüfungsbesten der 9 Innungen des RheinLahn-Kreises. Seit Auflegung des Preises sind somit bereits über 35.000 € ausgezahlt worden.

Hochwasserübung in der Sophiengasse

Drucken

Aufbau der Stege wird für den Ernstfall geprobt

Lahnstein. Glücklicherweise blieb die Stadt Lahnstein nun schon einige Jahre vom Hochwasser verschont, weshalb die für den Ernstfall vorgesehenen Hochwasserstege nicht aufgebaut werden mussten. Ein Hochwasser an Rhein und Lahn ist jedoch jederzeit möglich, darüber sind sich die Verantwortlichen bei der Stadt klar.

Um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein, gibt es am Samstag, den 21. Oktober 2017, eine Hochwasserübung in der Sophiengasse. Ab 8 Uhr proben dort das städtische Ordnungsamt, der Baubetriebshof und die Freiwillige Feuerwehr Lahnstein den Aufbau der Steganlage. Die Übung wird voraussichtlich bis 15 Uhr dauern. Danach wird die Straße wieder ungehindert zugänglich sein. Die betroffenen Anlieger wurden seitens der Stadtverwaltung bereits durch Handzettel informiert.

„Hochwasserschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe der vom Hochwasser betroffenen Bürger, der Gemeinden und des Staates. Daher muss und will auch die Stadt Lahnstein im Rahmen ihrer Aufgaben für ein mögliches Hochwasserereignis bestmöglich gerüstet sein“, erklärt Oberbürgermeister Peter Labonte.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL