Montag, 24. Juli 2017

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Upcycling im Wald

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Mit gutem Gewissen Platz nehmen

Lahnstein. Upcycling ist gerade ein starker Trend und in vielen Lebensbereichen möglich. Gemeint ist die Wiederverwertung von Abfallprodukten oder (scheinbar) nutzlosen Stoffen zu neuen und neuwertigen Produkten (englisch up „nach oben“ und recycling „Wiederverwertung“). Und das funktioniert auch im Wald - wie Jens Blümel, zuständig für die Wanderwege im Lahnsteiner Stadtgebiet, beweist.

Er ersetzte eine alte, morsche Bank durch eine neue. Der Clou dabei: die neue Sitzgelegenheit besteht aus Forstrestholz, Bauhofabfall und aufgearbeiteten Resten der alten Bank. „Material, dass eigentlich entsorgt worden wäre, hat so eine neue, sinnvolle Bestimmung gefunden. Das schont Ressourcen und Geldbeutel gleichermaßen“, erklärt Blümel. Und man kann mit guten Gewissen Platz nehmen.

Parkplätze in den Rheinanlagen wegen Lahneck Live gesperrt

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Besucher werden gebeten den ÖPNV zu nutzen

Lahnstein. Für das Kulturfestival Lahneck Live, das vom 26. bis 28. Mai 2017 in den Oberlahnsteiner Rheinanlagen stattfindet, werden die Parkplätze vom Martinsschloss bis zum Restaurant Rheinkrone von Mittwoch, 24. Mai bis einschließlich Montagmorgen, 29. Mai, für jeglichen Fahrzeugverkehr gesperrt. Besucher des Festivals werden dringend gebeten, nach Möglichkeit den ÖPNV zu nutzen.

Nächtliche Baumaßnahmen der DB Netz AG

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Lahnstein. Die DB Netz AG führt  in der Nacht von Samstag, den 10. Juni 2017, bis Sonntag, den 11. Juni 2017, im Bereich des Bahnhofes in Niederlahnstein Gleisbaumaßnahmen durch, die aus betrieblichen Gründen in der Nachtzeit stattfinden müssen. Wie die DB mitteilt, kann es dadurch zu Lärmbelästigungen kommen.

Die beauftragten Unternehmen sind bemüht, die Lärmbelästigung so gering wie möglich zu halten. Die Stadtverwaltung Lahnstein und die Deutsche Bahn bitten die betroffenen Anwohner um Verständnis.

Vom Märkerhof zur Städtischen Bühne

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Zur 600-jährigen Geschichte des Nassau-Sporkenburger Hofs

Lahnstein. Als im Mai vor 20 Jahren im Nassau-Sporkenburger Hof die Städtische Bühne eröffnet wurde, gingen fünf Jahre der Sanierung, des Umbaus und der Erweiterung zu Ende. Über 5 Millionen DM kosteten die vom Land geförderten Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Der dreigeschossige gotische Steinbau aus dem 14. Jahrhundert, der seit 1980 unter Denkmalschutz steht, konnte durch die grundlegende Erneuerung als ein wichtiges regionales Kulturerbe vor dem Verfall gerettet werden.

Das Gebäude ist eines von sieben Märkerhöfen, die heute noch in Niederlahnstein stehen. Die Märker waren zumeist als Burgmannen der Burgen Lahneck und Stolzenfels verpflichtet, die sie in Kriegszeiten zu verteidigen hatten. In ruhigen Zeiten wohnten sie auf ihren Höfen in Niederlahnstein. Die urkundlichen Überlieferungen belegen, dass ein Herr Johann Mohr von der Walde im 14. Jahrhundert, verheiratet mit einer Petersin von Lahnstein, als Besitzer des Märkerhofs genannt wird.

Die Glanzzeit des Gebäudes begann jedoch 1527, als der Hof für 500 Gold Florentiner Gulden an den Amtmann von Wellmich, Quirin von Nassau, überging. Er und seine Nachkommen vermehrten den Besitz durch den Zukauf zweier Nachbarhäuser und das benachbarte Hofgut, das der Abtei in Altenberg gehörte. Der ganze Besitz war von einer wehrhaften Mauer umgeben, wie sie auch für die anderen Niederlahnsteiner Märkerhöfe, in Ermangelung einer Stadtmauer, nachzuweisen ist. Das herrschaftliche, burgartige Wohnhaus mit vorgesetztem, achteckigem Treppenturm, erhielt unter Quirin von Nassau seine heutige Gestalt einschließlich dem, beim Umbau rekonstruierten, hohen Satteldach. Das Wappen der Nassau-Sporkenburger, ein goldener Löwe mit sieben silbernen Kugeln, am Eingangsportal des Turmes zeugt noch heute vom Stolz seiner Besitzer. Die Nassauer Grafen aus Nassau an der Lahn führten im Wappen den gleichen Löwen, jedoch umgeben mit Schindeln. Die mit ihnen verwandte Seitenlinie der Nassau-Sporkenburger benannte sich nach ihrer Stammburg, der heutigen Ruine Sporkenburg zwischen Bad Ems und Arzbach.

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Lahnsteiner Burgspiele: „Don Camillo und Peppone“

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Am neuen Spielort an der Johanniskirche

Lahnstein. Die Lahnsteiner Burgspiele präsentieren in ihrem 66. Jahr am neuen Spielort im mittelalterlich kirchlichen Ambiente rund um die Johanniskirche die Komödie »Don Camillo und Peppone« von Gerold Theobalt.

Jeder, der Fan der Erfolgsfilme mit Don Camillo und Peppone aus den fünfziger und sechziger Jahren ist, erinnert sich mit Vergnügen an den immer wieder faszinierenden Kampf zwischen dem kommunistischen Bürgermeister Peppone und dem raffiniert-kauzigen Priester Don Camillo, die beide gerne ihre Angelegenheiten zum Wohle des Örtchens Brescello mit den Fäusten austragen, egal ob es um die Frage geht, ob man ein neues Volkshaus oder einen neuen Glockenturm bauen soll, oder um die Frage, ob man sein Kind auf den Namen Lenin taufen lassen kann. Nur Jesus am Kreuz, der Don Camillo immer wieder in seinen Verrücktheiten bremsen muss, behält den Überblick in dieser turbulenten Komödie.

Ab sofort gibt es Tickets bei allen Vorverkaufsstellen von Ticket-Regional (0651-9790777) oder online unter www.ticket-regional.de/lahnstein.

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