Freitag, 26. Mai 2017

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Informationen zur Stadtratssitzung vom 16. März

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Lahnstein. Die letzte Stadtratssitzung hatte es in sich, denn wie man bereits den Tagesordnungspunkten der Einladung entnehmen konnte, stand neben dem Thema Hochwasserschutz und Hochwasservorsorge in Lahnstein auch die Veräußerung des ehemaligen Rathauses in Niederlahnstein, welches bereits seit einigen Jahren weitgehend leer steht, auf der Agenda.

Stadtrat beschließt örtliches Hochwasser-Schutzkonzept als landesweites „Pilotprojekt“

Eingeläutet wurde die Sitzung mit dem Thema Hochwasserschutz und das Aufstellen eines Hochwasserschutzkonzeptes für Lahnstein. Da ein baulicher Hochwasserschutz für Lahnstein unwirtschaftlich und finanziell nicht tragbar war, konnte ein über viele Jahre von Seiten des Landes verfolgtes Hochwasserschutzkonzept nicht realisiert werden. Allerdings hat sich die Situation der von Hochwasser betroffenen Bürgerinnen und Bürger dadurch nicht geändert. Daher hatte sich Oberbürgermeister Peter Labonte bereits im Januar dieses Jahres an das zuständige Ministerium gewandt und darum gebeten, zu prüfen, ob Lahnstein landesweit als Pilotprojekt dienen kann. Dies würde dann für gezielte Einzelmaßnahmen, die zu einer Verbesserung der Hochwassersituation beitragen und zudem auch deutlich günstiger wären, zu finanziellen Unterstützungen vom Land führen Nachdem diesem Pilotprojekt vom Land bereits zugestimmt wurde, stimmte der Stadtrat einstimmig der Aufstellung eines Hochwasserschutzkonzeptes zu, dessen Erarbeitung dann in naher Zukunft mit der Wasserwirtschaftsverwaltung erfolgen wird.

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Baumaßnahmen der DB Netz AG

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Lahnstein. Die DB Netz AG führt Gleisbaumaßnahmen durch, die aus betrieblichen Gründen in der Nachtzeit durchgeführt werden müssen.

Dadurch kann es in der Nacht von Sonntag, den 2. April 2017, auf Montag, den 3. April 2017, im Bereich des Bahnhofs in Oberlahnstein zu Lärmbelästigungen kommen. Auch im Bereich des Niederlahnsteiner Bahnhofes kann es in der Nacht von Montag, den 3. April 2017, auf Dienstag, den 4. April 2017, etwas lauter werden, da auch hier Arbeiten an den Gleisen durchgeführt werden.

Die beauftragten Unternehmen sind jedoch bemüht, die Lärmbelästigung so gering wie möglich zu halten.

Führung in den Stollenbunker Allerheiligenbergstraße

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Lahnstein. Am Samstag, 25. März, bietet das Lahnsteiner Stadtarchiv eine Führung in den Stollenbunker Allerheiligenbergstraße, der in der Bevölkerung „Kellerchen“ genannt wird. Der Bunker ist ein ehemaliger Eiskeller, der im 19 Jahrhundert angelegt wurde. Er diente einer Metzgerei als Kühlraum, wozu er im Winter mit Eis von der Lahn gefüllt wurde. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Luftschutzraum und bot 150 bis 200 Menschen Platz.

Hinter dem gemauerten Vorraum befindet sich ein längerer und höherer, ebenfalls gemauerter, Hauptraum. Vor dem Haupteingang, der durch eine stählerne Luftschutztür gesichert ist, befand sich eine massive Splitterschutzmauer. Am bergseitigen Ende des Vorraums befand sich eine Grotte mit Sitzplätzen und der Eingang zu einem Notstollen, der Ende 1944/Anfang 1945 von der Wehrmacht in den Felsen gesprengt wurde. Letzterer wurde später zugeschüttet.

Traurige Berühmtheit erlangte das „Kellerchen“, als am letzten Kriegstag (26. März 1945) sechs Kinder und eine Erwachsener vor dem Eingang durch die Splitter und den Luftdruck von Artillerie-Granaten ums Leben kamen. Daran erinnert heute über dem Eingang ein schlichtes Holzkreuz mit Namen und Alter der Toten.

Dr. phil. Meinhard Olbrich, der heute in Nassau lebt, überlebte damals als Zehnjähriger den Granateneinschlag und hat darüber im Kreisheimatjahrbuch 2017 geschrieben. Als Zeitzeuge ist er am 25. März dabei, so dass die Besucher Vieles über den Kriegsalltag und Luftschutz in Lahnstein aus erster Hand erfahren.

Da die Wände heute sehr feucht sind und sich das Wasser am Boden ansammelt, ist die Führung nur mit Gummistiefeln möglich. Eine Taschenlampe ist ebenfalls notwendig, da im Bunker keine Beleuchtung vorhanden ist. Warme Kleidung und das Tragen eines Schutzhelms werden empfohlen.

Die Führung beginnt um 15 Uhr und dauert 30 Minuten. Bei mehr als 15 Personen wird eine zweite Führung um 15.30 Uhr angeboten. Der Eintritt ist frei.

 

Niederlahnsteiner Carneval Verein

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NCV-Tanzgruppen auf dem Siegertreppchen

Beim 3. Showtanzfestival des Narren-Club Waschem im März in Koblenz-Wallersheim traten das Show- sowie das Männerballett des Niederlahnsteiner Carneval Vereins (NCV) an!

In der Hauptklasse waren 15 Showtanzgruppen aus Koblenz und Umgebung, bestehend aus reinen Damen- aber auch gemischten Gruppen, vertreten. Zu dieser Kategorie gehörten auch die 24 Mädels des NCV mit ihrer Show "Unser Herz schlägt für den Karneval".

Richtig spannend war dieser Wettkampf für die NCV-Damen! In der Wertung lagen sie punktgleich mit den Silver Sparks aus Kamp (gemischte Gruppe) und den Gülser Seemöwen und nur durch die Streichwertung erlangten die NCV-Mädels den 2. Platz zusammen mit der Gülser Gruppe.

Eine sehr gute Leistung, die große Anerkennung verdient, zumal es sich um eine sehr starke Konkurrenz handelte. Die Trainerinnen Caroline Schneider-Seitz und Melanie Sturmes dürfen sehr stolz auf ihre Schützlinge sein. Mit dabei waren auch die Freunde der Traditionsgarde Rot-Weiß, die den 3. Platz ergattern konnten.
Das Männerballett - begleitet von den Trainerinnen Maren Kloczeck und Marion Maxeiner - "kämpfte" gegen 4 weitere Gruppen. Es punktete mit seiner "90er-Show" und belegte den 3. Platz.

Neben den NCV-Tanzgruppen und den Trainerinnen waren viele "NCV-Schlachtenbummler" ebenfalls dabei. Alle genossen das Showtanzfestival in Wallersheim, auch weil der Veranstalter, der Narren-Club Waschen, sehr gut organisiert hatte und dadurch der Abend - über 5 Stunden Programm - reibungslos verlief.

Das NCV-Showballett wird im April wieder bei einem Freundschaftsturnier vertreten sein. Am 22. April geht es nach Niederneisen. Dann heißt es wieder "Daumen drücken" für den Niederlahnsteiner Carneval Verein!

Stormy Monday

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Mit Krissy Matthews im Jugendkulturzentrum Lahnstein

Lahnstein. Mit seinen gerade einmal 23 Jahren ist Krissy Matthews im Lahnsteiner Jukz schon ein „alter Bekannter“ Schon mit drei Jahren stand er  zusammen mit seinem Vater auf der Bühne, mit 8 Jahren bekam er die erste elektrische Gitarre und mit 12 Jahren holt ihn John Mayall mit auf die Bühne – so begann seine Karriere.

Mittlerweile hat Krissy in ganz Europa und mit zahlreichen Größen des Blues gespielt. So war er unter anderem in England, Schottland, Wales, Norwegen, Schweden, Dänemark, Italien und Polen unterwegs. Im Jugendkulturzentrum Lahnstein hat er auch schon zweimal gespielt und hat eine begeisterte Fangemeinde hinterlassen. Noch im Januar war er mit der Hamburg Blues Band im Hahn und jetzt gastiert er mit seinem Trio beim Stormy Monday in Lahnstein.

Montag, 3. April 2017, Wilhelmstr.59

Einlass: 19 Uhr

Beginn: 20 Uhr

Eintritt: 7 Euro

Weitere Informationen erfährt man unter 02621/50604 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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