Montag, 24. Juli 2017

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Comedy der Extraklasse geboten

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Volles Haus und viele Lacher in der Stadthalle Lahnstein

Lahnstein. Zwei Abende, elf Künstler, 1800 Gäste und unzählige Lacher – das ist die erfolgreiche Bilanz des Comedy-Projekts „Zusammen Lachen“. Die grundlegende Idee kam von höchster Stelle: Oberbürgermeister Peter Labonte und die Koblenzer Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz hatten überlegt, gemeinsame Projekte der Städte zu initiieren und dabei auch an etwas Humoristisches gedacht. Die Ausführung übernahm mit Begeisterung Stadthallenmanager und Kulturkenner Walter Nouvortne zusammen mit dem in Lahnstein lebenden Comedian Roberto Capitoni.

Den Anfang machte jeweils der „Hejel“ Rainer Zufall, der richtig „good droff“ war. Im schönsten Kowelenzer Platt berichtete er von seinen Erlebnissen mit „Schabos“ aus der Heimatstadt und gab auch besondere Einblicke in das Leben der Koblenzer Stadtteile Lützel und Neuendorf.

Ihm folgten zwei weitere Originale: Manfred Gniffke aus Koblenz und Karl Krämer aus Lahnstein. Die beiden debattierten bei zwei Flaschen Bier (selbstverständlich aus der Brauerei der jeweiligen Heimatstadt) über ihre beiden Städte. Einig waren sie sich darin, dass sich die sprachlichen Eigenheiten unterscheiden. Uneinig, als Manfred Gniffke mit seiner Koblenz-Fahne wedelte und Karl die baldige Zugehörigkeit seiner Stadt zu Koblenz prophezeite. Doch am Ende des Auftritts waren sie im Gesang vereint und gaben Teile des Lahnstein- und des Schängelliedes wieder, worin auch das Publikum klatschend einfiel.

Diese einzigartige Veranstaltung rief sogar die Weltpolitik auf den Plan. Vor der Pause fand Angela Merkel mit hoch gereckten Daumen und „Wir-schaffen-das-Parole“ den Weg in die Stadthalle Lahnstein und spannte einen interessanten, wenn auch leicht verwirrten Bogen zur aktuellen Weltpolitik. Kleines Beispiel: Der neue französische Präsident? „Manuel Makkaroni oder so ähnlich.“ Die Lacher waren ihr sicher.

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Partnerschaftskreis Lahnstein-Kettering e.V.

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Familienbesuch der Ketteringer steht an

Am Samstag, 27. Mai werden die Teilnehmer der Familienfahrt aus Kettering eintreffen. Der Partnerschaftskreis mit seinem Vorsitzenden Axel Happe erwartet rund 30 Besucher, die mit dem Bus anreisen und eine Woche in Lahnstein verbringen werden.

Die Teilnehmer sind jeweils zur Hälfte in Gastfamilien und Hotels untergebracht, wobei die Hotelgäste von sogenannten "Sonntagsfamilien" auch die Woche über betreut werden. Der Partnerschaftskreis in Lahnstein hat ein ansprechendes Besuchsprogramm erarbeitet. Es werden Halb- und Ganztagesausflüge nach Mainz, in die Eifel, nach Andernach, Bad Kreuznach und Herrstein sowie Koblenz durchgeführt werden.

Gefeiert wird natürlich auch. Es steht eine Rheinfahrt am Mittwochabend auf der "La Paloma" auf dem Programm, an der die englischen Gäste und deren Gastgeber sowie die Seagrave Singers teilnehmen werden (Anmeldung erforderlich). Zum Ende der Woche trifft man sich zum geselligen Abend auf "Maximilians Brauwiesen".

"Seagrave Singers" aus der englischen Partnerstadt treten auf

Die "Seagrave Singers" sind ein beliebter Damenchor aus der Partnerstadt Kettering in Mittelengland, von denen sich rund 30 Mitglieder Ende Mai auf eine Konzertreise nach Lahnstein begeben.

Die Damen werden im Rahmen des Kulturfestivals "Lahneck Live" am Sonntag, 28. Mai 2017 um 13.30 Uhr in den Rheinanlagen Lahnsteins sowie am Montag, 29. Mai 2017 um 15.30 Uhr im Kurpark Bad Ems auftreten.

Der Chor nimmt seit vielen Jahren erfolgreich an Wettbewerben teil und hat schon etliche Preise gewonnen. Das Repertoire reicht von Händel, Chilcott, Rutter bis zu "Songs from Shows", Abba, Adele, Michael Jackson und anderen beliebten Künstlern. Die Damen sind nach ihrem Besuch im Jahr 2015 das zweite Mal in Lahnstein und Bad Ems.

Foto: Verein

Erkennen Sie Lahnstein? (Folge 10) Bilderrätsel zeigt Brauchtum

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Lahnstein. In der letzten Folge wurde der Blick vom Kirchplatz zur Lahnbrücke gesucht. Bei der abgebildeten Brücke handelt es sich um die erste Straßenbrücke von 1873. Im Hintergrund links ist das Gasthaus „Zur Lahnbrücke“ zu sehen, das sich äußerlich kaum verändert hat. Die beiden ersten Häuser links im Bild wichen in den 1980er Jahren Neubauten und wurden dabei leicht zurückversetzt gebaut, nur das letzte Gebäude blieb als Wohnhaus an der Ecke zur Lahnstraße erhalten. Rechts im Bild sind die Mauern der alten St. Barbara-Kirche zu erkennen, die 1937 abgetragen wurde. An sie erinnert auf dem heutigen Kirchplatz nur noch eine Hinweistafel.

Standort des Fotografen ist das Haus, in dem sich heute eine Eisdiele befindet. Die Bildeinsenderin Sibylle Fingerhut-Oppelt kann berichten, dass ihr Urgroßvater Anton Wirges hierin bis ca. 1920 ein Zahnatelier und die staatliche Lotterieeinnahmestelle führte. Anschließend übernahmen dessen Tochter Gertrud mit Ehemann Wilhelm Otto Bretz das Geschäft, um die staatliche Lotterieeinnahmestelle fortzuführen und Tabakwaren zu verkaufen. Nach dem Tod von Bretz (1948) führte seine Witwe den Tabakwarenladen und die Lotterie weiter, ergänzt um ein Reisebüro.

Das neue Bilderrätsel zeigt eine Straße, über der in den 1920er Jahren eine Pfingsteierkrone hing. Wo wurde die Aufnahme gemacht?

Raten Sie mit und mailen ein aktuelles Foto vom gleichen Standort an das Stadtarchiv Lahnstein ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ). Die beste Vergleichsaufnahme wird mit der Auflösung in drei Wochen veröffentlicht. Weitere Bildvorschläge sind willkommen.

Rhein-Lahn-Nixe Katharina I. zu Besuch in Montesilvano

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Der Partnerschaftskreis Lahnstein-Montesilvano hatte zum Besuch in die neue italienische Partnerstadt eingeladen und auch Rhein-Lahn-Nixe Katharina I. war mit von der Partie. Der Vorsitzende des Partnerschaftskreises – Dr. Christian Müller – und Vorstandsmitglied Winfried Ries – zugleich Büroleitender Beamter der Stadt Lahnstein – hatten die Reise sehr gut vorbereitet.

Montesilvano, das in der Region der Abruzzen und  200 km östlich von Rom liegt, bietet einiges. Am Meer spazieren gehend sieht man gleichzeitig die schneebedeckten Berge.

Auch der Bürgermeister der rd. 53.000 Einwohner zählenden italienischen Stadt, Francesco Maragno, ließ es sich nicht nehmen, die Reisegruppe zu begrüßen. Rhein-Lahn-Nixe Katharina I. begrüßte den Bürgermeister und weitere Freunde der Partnerschaft auf italienisch. Bürgermeister Maragno versprach, bei der Lehner Kirmes und der Verabschiedung von Katharina sowie der Inthronisation der neuen Rhein-Lahn-Nixe am ersten Septemberwochende wieder dabei zu sein.

Luxusliner AmaKristina wurde in Lahnstein feierlich getauft

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Reederei finanzierte Anlegestelle vor Ort mit

Lahnstein. Ein Erlebnis der Extraklasse fand dieser Tage in den Oberlahnsteiner Rheinanlagen statt. Die international agierende Reederei AmaWaterways, die sich an der Finanzierung der neuen Anlegestelle auf Höhe des Parkplatzes beteiligt hatte, taufte in einem feierlichen Rahmen ihr neues Flusskreuzfahrtschiff.

„Wir sind sehr stolz, dass die Reederei Lahnstein als Taufort ausgesucht hat. Solch ein Ereignis ist schon etwas ganz Besonderes“, meinte Petra Bückner, Leiterin der Lahnsteiner Touristik, die die Kontakte zur Reederei pflegt und die Veranstaltung seitens der Stadt mit organisiert hat.

Weder Kosten noch Mühen hatte der Veranstalter gescheut, um die Taufe zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen.

Vor der malerischen Kulisse des Mittelrheintals wurde das ankommende Schiff mit Wasserfontänen auf dem Rhein und zu den Klängen des TGO-Fanfarenzuges begrüßt.

Die Gäste schritten von der Gangway über einen „blauen Teppich“ an Land und wurden stilecht von Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte, seiner Frau und Rhein-Lahn-Nixe Katharina I. begrüßt.

Ein kleiner Mittelaltermarkt mit den Spielmannsleuten „Ranunculus“ sorgte gleich neben dem Festzelt für uriges Flair.

Die malerische Kulisse des Rheintals tat bei strahlendem Sonnenschein ihr Übriges dazu.

Vom Empfang und der Örtlichkeit begeistert, zeigten sich die Eigentümer der Reederei Rudi Schreiner und seine Ehefrau Kristin Karst, die zugleich auch Taufpatin war.

So fanden sie beide sehr herzliche Worte in ihren Ansprachen und dankten der Stadt Lahnstein ausdrücklich für ihre Unterstützung.

Oberbürgermeister Peter Labonte gab die Komplimente gerne zurück und wünschte „allseits gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“.

Nachdem sich die Ehrengäste ins Goldene Buch der Stadt eingetragen hatten, wurden zum Zeichen der gegenseitigen Verbundenheit die Flaggen von Stadt und Reederei ausgetauscht, bevor die eigentliche Taufzeremonie – beginnend mit dem Segen für das Schiff von Pfarrer Armin Sturm – vollzogen wurde.

Auf Anhieb zerschmetterte die Champagnerflasche am Schiffsrumpf, so dass einer hoffnungsvollen Zukunft nichts mehr im Wege steht.

(Fotos: Alexandra Schäfer/Stadtverwaltung Lahnstein)

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