Samstag, 25. März 2017

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Niederlahnsteiner Jahrgang 1917/18

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99-jähriger Niederlahnsteiner macht in Düren Bekanntschaft mit Sohn seiner verstorbenen Klassenkameradin - Altes Klassenfoto zeigt den Niederlahnsteiner Jahrgang 1917/18

Lahnstein. Kürzlich erhielt das Lahnsteiner Stadtarchiv eine interessante Anfrage aus Kerpen. Dipl. Ing. Harald H. Berger, Urenkel des Schiffbaumeisters Johann Baptist Hewel (1850-1919) – noch bekannt für Bau, Entwurf und Reparatur der Lahnkähne auf der Helling am Lahnufer hinter der Johannesstraße, besucht regelmäßig in einem Dürener Seniorenheim seinen hochbetagten Schwiegervater Erwin Ritz. Dort machte er die Bekanntschaft mit dem fast 99-jährigen Oberpostdirektor a D. Hugo Dötsch aus Niederlahnstein.

Sowohl Dötsch als auch Berger sind in Lahnstein geboren. Im Gespräch stellte sich heraus, dass Dötsch (Er ist der Sohn aus der früheren Bäckerei Dötsch in der Emserstraße) in dieselbe Volksschulklasse wie Bergers Mutter Margarete Berger, geb. Hewel (1918-2003), ging. Das lässt sich auch anhand der Schulakten der Volksschule Niederlahnstein, die im Stadtarchiv archiviert sind, belegen. Beide wurden am 1. April 1924 eingeschult und besuchten gemeinsam vier Jahre die alte Schule in der Johannesstraße. Der Jahrgang bestand im 1. Schuljahr aus 44 Kindern, zur Hälfte Jungen, die auf dem Klassenfoto 1925 mit ihrem Lehrer Emil Knecht (hier Klasse 2) abgebildet sind. Lediglich vier Schüler und vier Schülerinnen besuchten nach dem 4. Schuljahr die höhere Schule. Hugo Dötsch als Junge wechselte aufgrund der guten Noten auf das Gymnasium Oberlahnstein, Margarete Hewel als Mädchen auf die höhere Töchterschule, die den Namen Hildegardisschule trug und sich an der Ecke Gutenbergstraße, Adolfstraße befand. Der erwähnte Volksschullehrer Emil Knecht war in der Nachkriegszeit Beigeordneter und kommissarischer Bürgermeister von Niederlahnstein und starb1988 im Alter von 100 Jahren.

Das historische Foto zeigt Klasse 2 der Volksschule Niederlahnstein  (Jg. 1917/18) im Jahr 1925: Margarete Hewel mit Schleife im Haar (hintere Reihe 6.v.l., vor der Tafel) und Hugo Dötsch (vordere Reihe 6.v.l.) (Foto: Slg. Stadtarchiv Lahnstein)

Das heutige Foto zeigt Harald Berger mit Hugo Dötsch in einem Dürener Seniorenheim, 2017. (Foto: Harald Berger)

 

 

Abschließende Arbeiten an der Brücke der B42 Über Becherhöllstraße

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Lahnstein. Nach Beendigung der Instandsetzung der beiden Brücken über der Becherhöllstraße, werden diese nun mit Stahlelementen miteinander verbunden.

Für die Durchführung dieser Arbeiten muss der Verkehr auf der B42, ab dem 1. Februar 2017 bis voraussichtlich 10. März 2017, in jeder Fahrtrichtung einstreifig über die hangseitige Brücke geführt werden.

Da die Bauarbeiten an der Unterseite der Brücken durchgeführt werden, ist in der Becherhöllstraße, aufgrund der damit verbundenen eingeschränkten Fahrbahnbreite, eine Ampelregelung erforderlich.

Der Landesbetrieb Mobilität Diez und die Stadtverwaltung Lahnstein bitten alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die damit verbundenen Behinderungen.

Verwaltungsaufbau verändert sich

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Ein Fachbereich mehr - wachsender Bildungssektor wird zusammengeführt

Lahnstein. Vor allem die zunehmenden Aufgaben im Bereich der kommunalen Kinderbetreuung haben jüngst zu einer Umstrukturierung innerhalb der Stadtverwaltung geführt. Aus dem früheren Fachbereich 3, zuständig für Soziales, Ordnung und Verkehr, wurde die Fachbereiche 3 und 5. Der neue Fachbereich 3 ist zuständig für die Bereiche Bildung – hierzu gehören insbesondere die städtischen Kindertagesstätten und Schulen, Soziales (Sozialleistungen, Flüchtlinge, Integration, etc.) und Sport. Der neue Fachbereich 5 ist zuständig für die Bürgerdienste, Ordnung und Verkehr. Zu ihm gehören unter anderem das Service-Center, das Standesamt und auch das Feuerwehrwesen.

„Notwendig wurde die Anpassung der Organisationsstruktur vor allem durch die stetig zunehmende Bedeutung des Kindertagesstättenbereiches“, erläutert Büroleiter Winfried Ries. Im April wird eine zweigruppige Einrichtung in der C.S.-Schmidt-Straße ihre Arbeit aufnehmen und 2018 soll der Neubau neben der Schillerschule in Betrieb gehen, der sechs Gruppen beherbergen wird. „Durch die Verknüpfung der Aufgabengebiete Kindertagesstätten, Schulen und Sport versprechen wir uns auch deutliche Synergieeffekte hinsichtlich der Aufgabenwahrnehmung“, so Ries weiter. Bisher waren die Bereiche Schulen und Sport im Fachbereich 1 angesiedelt.

Das neue Organigramm der Stadtverwaltung ist unter http://www.lahnstein.de/verwaltung/stadtverwaltung/ abrufbar.

 

 

 

Vor 65 Jahren: Kastenschlittenfahren auf der Allerheiligenbergstraße „am Bernche“

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Lahnstein. Heute kaum mehr vorstellbar, diente die Allerheiligenbergstraße vor dem Ausbau des „Lag`s“ in den frühen 1950er Jahren als Schlittenbahn für begeisterte Niederlahnsteiner Kinder und Jugendliche. Damals waren die Winter noch kalt - der Schnee blieb oft von November bis Ende Februar liegen. Nach Schulschluss waren hunderte von Kindern und auch Erwachsenen mit ihren Schlitten unterwegs. Die „Profis“ hatten schwere handgefertigte Kastenschlitten aus stabilem Eichenholz, die alleine schon 50 kg wogen und je nach Länge von zwei oder drei Jugendlichen besetzt sein konnten.

Robert Hastrich erinnert sich: „Gestartet wurde je nach Zustand der Bahn: Anfänger und Kinder im noch nicht schulpflichtigen Alter starteten meist am „Kellerchen“ (Stollenbunker oberhalb des Friedhofs) oder bei den „3-Tannen“ (Treppenaufgang zur ev. Kirche), etwas Mutigere am „Billchen“ (oberhalb der Kurve) oder ab „Tells Greta“ (Weggabelung zum Lag). Die Profis begannen meist am Wasserwerk oberhalb von „Tells Greta“. Hier war das Gefälle noch gering, aber vom „Billchen“ an ging es steil bergab. Oft geriet schon hier der schwere Kastenschlitten aus der Bahn, denn bis zur Kurve am Eingang der kleinen Hohl war der Weg damals noch nicht geteert, Schottersteine ragten aus dem hartgefrorenen Schnee und brachten den Schlitten außer Kurs. Nicht wenige landeten deshalb zuerst mal an der Mauer zur „kleinen Hohl“.

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Jahresbericht der Stadt Lahnstein beschreibt die großen Projekte des letzten Jahres

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Lahnstein. 2016 ist in Lahnstein viel passiert. Die Stadtverwaltung hat die Hauptthemen in einem Jahresbericht zusammengestellt, der einen informativen Überblick über die wichtigsten Themen bietet. Einige Exemplare des Jahresberichts liegen in gedruckter Form im Service-Center der Stadt und im Rathaus in der Kirchstraße zur kostenfreien Mitnahme aus. Wer kein Papierexemplar mehr bekommt, findet den Jahresbericht auch dauerhaft auf der städtischen Homepage unter www.lahnstein.de/aktuelles/.

Unter anderem sind darin folgende Themen zu finden: die Anschlussnutzung des ehemaligen Güterbahnhofs in Oberlahnstein, die Bewältigung der Flüchtlingskrise, der Ausbau der Deines Bruchmüller-Kaserne, die Auszeichnung von Willi Klein mit der Ehrenbürgerwürde, die Sanierung der Rhein-Lahn-Halle, die Wildschweinplage, die städtische Kinderbetreuung, die Bundesgartenschau 2031 oder auch der Straßenausbau „Im Mittelgesetz“. Außerdem berichten Bücherei, die Touristik, das Jugendkulturzentrum, das Stadtarchiv und die Stadthallenverwaltung über ihre Aktivitäten. Ein Blick lohnt sich also aus vielen Gründen.

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