Donnerstag, 27. Juli 2017

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Wettbewerb „Schönster Vorgarten/Balkon“

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Bereits seit dem Jahre 2001 führt der Kur- und Verkehrsverein Lahnstein e.V. die Aktion „Schönster Vorgarten/ Balkon“ durch.

„Nach dem alle Stadtbereiche und Außenbezirke bereits bewertet wurden“ so KVL-Vorsitzender Günter Groß „schauen wir uns auch in diesem Jahr in erster Linie alle die Vorgärten an, die uns als besonders schön gemeldet wurden“.

Anfang Juni waren dann die Mitglieder des Kur- und Verkehrsvereins Lahnstein mit Fotoapparat „bewaffnet“ unterwegs, um Fotos zu erstellen. Zwischenzeitlich ist die Jurierung erfolgt, an dessen Ende die Prämierung steht.

Diese erfolgt im Rahmen der Lehner Kirmes am Kirmesmontag, dem 04. September. Die Gewinner werden in den nächsten Tagen schriftlich  benachrichtigt.

Vence hat eine neue Bürgermeisterin

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Oberbürgermeister Peter Labonte gratuliert zur Wahl

Lahnstein. Das französische Vence ist bereits seit fast 50 Jahren Partnerstadt von Lahnstein. Im Laufe der Zeit entwickelten sich nicht nur gemeinsame Interessen und Ziele, sondern auch viele Freundschaften.

Nun gratulierte Oberbürgermeister Peter Labonte seiner neuen französischen Amtskollegin, Catherine Le Lan, zur erfolgreichen Wahl der Bürgermeisterin von Vence. „Sie haben es geschafft, als erste Frau dieses Amt in Vence zu übernehmen und ich denke, das ist ein besonderer persönlicher Erfolg“, so Peter Labonte.

Weiterhin wünschte Labonte seiner französischen Kollegin gutes Gelingen, Glück bei der Erfüllung der neuen und zahlreichen Aufgaben, aber auch Freude an den vor ihr liegenden Herausforderungen sowie stets eine glückliche Hand bei allen schwierigen Entscheidungen.

Ein persönliches Kennenlernen zwischen Oberbürgermeister Labonte und Bürgermeisterin Le Lan findet aller Voraussicht nach bei den Jubiläumsfeierlichkeiten der Städtepartnerschaft im kommenden Jahr statt. „Darauf würde ich mich sehr freuen“, so Labonte abschließend.

Dem Amtsvorgänger Loic Dombreval dankte der Oberbürgermeister in einem weiteren Schreiben für die gute Zusammenarbeit in der Städtepartnerschaft.

Ferienzeit ist (Hoch-)Bauzeit

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In vielen Lahnsteiner Einrichtungen wird kräftig gewerkelt

Lahnstein. Es wird gehämmert, gesägt und geschwitzt. Bei hochsommerlichen Temperaturen herrscht trotz der Ferienzeit Hochbetrieb in den Lahnsteiner Kindergärten und Schulen. Denn gerade dieses Zeitfenster ist für die Hochbauer der Stadtverwaltung ein ganz wichtiges, wie Burkhard Hahn, einer der zuständigen Mitarbeiter, erklärt. „Viele Arbeiten können während des laufenden Betriebs nicht ausgeführt werden. Deshalb beauftragen und koordinieren wir die Bautätigkeiten so, dass die Arbeiten in der Ferienzeit stattfinden.“ Ein enges Zeitfenster, sowohl für Verwaltung als auch die beauftragten Firmen und das sind einige.

Bevor jedoch die Fachfirmen loslegen können, müssen die Klassen- und Gruppenräume erst einmal ausgeräumt werden. „Das passiert in Gemeinschaftsarbeit mit den Mitarbeitern der Einrichtung, unseren Hausmeistern und unseren Kollegen vom städtischen Baubetriebshof“, erläutert Hahn. Sind die Arbeiten abgeschlossen, wird auch gemeinsam wieder eingeräumt.

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An „Rhein in Flammen“ länger draußen sitzen

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Lahnsteiner Gaststätten haben Sondererlaubnis für Freisitze

Lahnstein. Am 12. August 2017 steht der Rhein auch in der Rhein-Lahn Stadt wieder einmal „in Flammen“. Jedes Jahr findet das Feuerwerkspektakel am zweiten Samstag im August im Mittelrheintal statt und Europas größter Schiffskorso schlängelt sich von Spay/Braubach über Lahnstein bis nach Koblenz.

Nach Mitteilung der Stadtverwaltung dürfen an diesem Tag im Stadtgebiet Lahnstein alle genehmigten Freisitze der Gaststätten bis 24 Uhr betrieben werden.

Vor 175 Jahren wurde Leo Tepe geboren

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Niederländischer Journalist und Schriftsteller lebte in Lahnstein

Lahnstein. Der Journalist und Dichter Leo Robert Wilrech Wilhelm August Maria Tepe wurde am 24. Juli 1842 als Sohn deutschstämmiger Eltern in Heemstede, einem Ortsteil von Haarlem in den Niederlanden, geboren. Als Schriftsteller nannte er sich nach seinem Geburtsort „Leo van Heemstede“.

Der Besuch des Jesuitengymnasiums in Katwijk sollte prägenden Einfluss auf sein Leben haben. Mit 17 Jahren siedelte er nach Deutschland über und absolvierte die berühmte „Noelle‘sche Handelsschule“ in Osnabrück. Danach machte er eine Lehre als Buchhändler in Berlin, während der er sich sehr intensiv mit Literatur beschäftigte. Nach einem kurzen Intermezzo in Leipzig wurde er – mit nur 23 Jahren – Kompagnon des Buchhändlers Jacobi in Aachen.

1867 übernahm er die Herausgabe der illustrierten Monatszeitschrift „Die Katholische Welt“. Bereits drei Jahre später ging er zurück in die Heimat, wo er von Utrecht aus als Auslandskorrespondent für mehrere niederländische Zeitungen tätig wurde und auch häufig für die „Deutsche Allgemeine Rundschau“ schrieb. Daneben übersetzte er holländische Werke ins Deutsche, vor allem die der von ihm sehr geschätzten „Melati von Java“ und gab ab 1875 die katholische Zeitschrift „Sionsharfe: Monatsblätter für katholische Poesie“ heraus. 1884 erschien sein großangelegtes biblisches Drama „Mathusala“.

Nach dem Ende des preußischen Kulturkampfs sah Tepe seine Chance, die katholisch orientierte literarische Welt Deutschlands zu fördern. 1886 zog er mit seiner Frau ins überwiegend katholische Oberlahnstein. Hier lebte er als Korrespondent für das „Nederlandse katholieke dagbladen“ in der Lahneckstraße 3 (heute Nr. 9) und verfasste u. a. die historischen Dramen „Arnold von Brescia“ (1889), „Boleslaus“ (1895), „Simon von Montfort“ (1907), „Catharina von Siena“ (1908), „Lepanto“ (1911), „Nimrod“ (1913) sowie „Höhenluft“, einen Band religiöser Gedichte (1902).

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