Freitag, 26. Mai 2017

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Nächtliche Baumaßnahmen der DB Netz AG

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Lahnstein. Die DB Netz AG führt  in der Nacht von Samstag, den 10. Juni 2017, bis Sonntag, den 11. Juni 2017, im Bereich des Bahnhofes in Niederlahnstein Gleisbaumaßnahmen durch, die aus betrieblichen Gründen in der Nachtzeit stattfinden müssen. Wie die DB mitteilt, kann es dadurch zu Lärmbelästigungen kommen.

Die beauftragten Unternehmen sind bemüht, die Lärmbelästigung so gering wie möglich zu halten. Die Stadtverwaltung Lahnstein und die Deutsche Bahn bitten die betroffenen Anwohner um Verständnis.

Vom Märkerhof zur Städtischen Bühne

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Zur 600-jährigen Geschichte des Nassau-Sporkenburger Hofs

Lahnstein. Als im Mai vor 20 Jahren im Nassau-Sporkenburger Hof die Städtische Bühne eröffnet wurde, gingen fünf Jahre der Sanierung, des Umbaus und der Erweiterung zu Ende. Über 5 Millionen DM kosteten die vom Land geförderten Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Der dreigeschossige gotische Steinbau aus dem 14. Jahrhundert, der seit 1980 unter Denkmalschutz steht, konnte durch die grundlegende Erneuerung als ein wichtiges regionales Kulturerbe vor dem Verfall gerettet werden.

Das Gebäude ist eines von sieben Märkerhöfen, die heute noch in Niederlahnstein stehen. Die Märker waren zumeist als Burgmannen der Burgen Lahneck und Stolzenfels verpflichtet, die sie in Kriegszeiten zu verteidigen hatten. In ruhigen Zeiten wohnten sie auf ihren Höfen in Niederlahnstein. Die urkundlichen Überlieferungen belegen, dass ein Herr Johann Mohr von der Walde im 14. Jahrhundert, verheiratet mit einer Petersin von Lahnstein, als Besitzer des Märkerhofs genannt wird.

Die Glanzzeit des Gebäudes begann jedoch 1527, als der Hof für 500 Gold Florentiner Gulden an den Amtmann von Wellmich, Quirin von Nassau, überging. Er und seine Nachkommen vermehrten den Besitz durch den Zukauf zweier Nachbarhäuser und das benachbarte Hofgut, das der Abtei in Altenberg gehörte. Der ganze Besitz war von einer wehrhaften Mauer umgeben, wie sie auch für die anderen Niederlahnsteiner Märkerhöfe, in Ermangelung einer Stadtmauer, nachzuweisen ist. Das herrschaftliche, burgartige Wohnhaus mit vorgesetztem, achteckigem Treppenturm, erhielt unter Quirin von Nassau seine heutige Gestalt einschließlich dem, beim Umbau rekonstruierten, hohen Satteldach. Das Wappen der Nassau-Sporkenburger, ein goldener Löwe mit sieben silbernen Kugeln, am Eingangsportal des Turmes zeugt noch heute vom Stolz seiner Besitzer. Die Nassauer Grafen aus Nassau an der Lahn führten im Wappen den gleichen Löwen, jedoch umgeben mit Schindeln. Die mit ihnen verwandte Seitenlinie der Nassau-Sporkenburger benannte sich nach ihrer Stammburg, der heutigen Ruine Sporkenburg zwischen Bad Ems und Arzbach.

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Lahnsteiner Burgspiele: „Don Camillo und Peppone“

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Am neuen Spielort an der Johanniskirche

Lahnstein. Die Lahnsteiner Burgspiele präsentieren in ihrem 66. Jahr am neuen Spielort im mittelalterlich kirchlichen Ambiente rund um die Johanniskirche die Komödie »Don Camillo und Peppone« von Gerold Theobalt.

Jeder, der Fan der Erfolgsfilme mit Don Camillo und Peppone aus den fünfziger und sechziger Jahren ist, erinnert sich mit Vergnügen an den immer wieder faszinierenden Kampf zwischen dem kommunistischen Bürgermeister Peppone und dem raffiniert-kauzigen Priester Don Camillo, die beide gerne ihre Angelegenheiten zum Wohle des Örtchens Brescello mit den Fäusten austragen, egal ob es um die Frage geht, ob man ein neues Volkshaus oder einen neuen Glockenturm bauen soll, oder um die Frage, ob man sein Kind auf den Namen Lenin taufen lassen kann. Nur Jesus am Kreuz, der Don Camillo immer wieder in seinen Verrücktheiten bremsen muss, behält den Überblick in dieser turbulenten Komödie.

Ab sofort gibt es Tickets bei allen Vorverkaufsstellen von Ticket-Regional (0651-9790777) oder online unter www.ticket-regional.de/lahnstein.

Viele Bürger beteiligten sich am Stadtumbau

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Gute Resonanz bei Auftaktveranstaltung

Lahnstein. Der Auftakt zum Stadtumbau ist geglückt – so das Fazit nach der Veranstaltung am Mittwoch in der Lahnsteiner Stadthalle. Trotz strahlendem Sonnenschein fanden sich über 100 Bürgerinnen und Bürger ein, um sich über das Projekt zu informieren, die Ergebnisse der Fragebogenaktion zu erfahren und sich für verschiedene Themenworkshops anzumelden.

Oberbürgermeister Peter Labonte und Stadtplaner Winfried Hoß stellten zusammen mit Ingrid Schwarz und Christoph Bökenbrink vom beauftragten Planungsbüro WSW & Partner aus Kaiserlautern das Projekt, die bisherigen Untersuchungsergebnisse und die weitere Vorgehensweise dar. Wie wichtig dabei die Meinung der Bürger ist, betonte Labonte noch einmal in seiner Begrüßung: „Gutes Zusammenleben erfordert ein soziales Band, das die Menschen miteinander verknüpft. Nur mit dieser Verbindung wird aus einem Stadtteil das „eigene Zuhause“, mit dem man sich identifiziert und für das man Verantwortung übernimmt. Deshalb ist die Bürgerbeteiligung bei den Projekten der Städtebauförderung so ein hohes Gut.“

Damit der Beteiligungsprozess weiter läuft und möglichst viele Ideen aus der Bevölkerung mit einfließen, gibt es noch im Mai zwei Workshop-Veranstaltungen, bei denen sich Interessierte zu verschiedenen Themen austauschen können. Vier Themenblöcke wurden festgelegt: „Bauen und Gestaltung“, „Kultur, Freizeit und Tourismus“, „Verkehr, Mobilität, Erreichbarkeit und Parken“ und „Infrastruktur, Versorgung, soziales Miteinander“. Mitmachen können dabei alle interessierten Lahnsteiner, unabhängig davon, ob sie an der Auftaktveranstaltung teilgenommen haben. „Es sind offene Termine, die von ihrer Beteiligung leben“, erklärt Stadtplaner Hoß, der Ansprechpartner bei der Verwaltung für dieses Projekt ist.

Der erste Termin für die Arbeitsgruppen „Bauen und Gestaltung“ und „Kultur, Freizeit und Tourismus“ ist am Dienstag, den 23. Mai 2017, in der Stadthalle. Los geht es um 18 Uhr mit dem Thema „Bauen und Gestaltung“. Um 19.30 Uhr schließt sich dann das Thema „Kultur, Freizeit und Tourismus“ an.

Der zweite Termin ist am Dienstag, den 30. Mai.

Neuer Freisitz mit Blick am Rheinsteig

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Lahnsteins Wegepate schnitzt kreative Ruhebank

Lahnstein. Ein neuer, attraktiver Aussichtspunkt am Rheinsteig lädt die Wanderer im Lahnsteiner Stadtwald zum Verweilen ein. Jens Blümel, Rheinsteiglotse und Wegepate der Stadt Lahnstein, ist wieder kreativ geworden und hat eine neue Ruhebank in einem besonders steilen Abschnitt des Rheinsteigs im Bereich Todtenthaler Weg geschaffen. Von dort bietet sich ein herrlicher Blick auf Friedrichssegen.

„Bisher gab es dort keine Sitzgelegenheit, nun hat es sich aber angeboten, da in diesem Bereich Bäume wegen Borkenkäferbefall gefällt wurden“, erklärt Petra Bückner, Leiterin der städtischen Touristinformation. In ihrem Auftrag ist Blümel in der Tourismussaison unterwegs und kümmert sich um die zahlreichen Wanderwege im Stadtgebiet.

Der neue Freisitz besteht aus Eichen- und Douglasienholz und ist mit vielen Details verziert. „Die ersten Wanderer haben in ihm schon jetzt einen neuen Lieblingsplatz gefunden“, verrät Blümel.

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