Donnerstag, 14. Dezember 2017

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Großprojekt ist gestartet

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Lahnsteiner Grundschule wird erweitert und modernisiert

Lahnstein. Pünktlich mit Beginn der Herbstferien geht es los an der Goetheschule in Lahnstein. An die Grundschule wird eine Mensa samt Küchentrakt angebaut, um die Kinder im Ganztagsbetrieb verpflegen zu können. Bisher essen die Schüler im benachbarten Jugendkulturzentrum der Stadt. „Das ist aber nur eine Übergangslösung", erläutert Burkhard Hahn von der Stadtverwaltung Lahnstein. Er betreut gemeinsam mit seinem Hochbaukollegen Christoph Maier das Projekt.

Abgesehen vom Neubau der Mensa passiert aber noch sehr viel mehr an der Schule. Es wird zum Beispiel ein Aufzug eingebaut und damit ein barrierefreier Zugang zu allen Stockwerken hergestellt. Die Toilettenanlagen werden komplett erneuert und auch ein Behinderten-WC wird es künftig geben. „Das Thema Inklusion spielt auch in Lahnstein eine Rolle und wir tragen dem Rechnung", so Oberbürgermeister Peter Labonte, der froh ist, dass nun die Arbeiten beginnen. „Unsere Schulen und Kindertagesstätten sind neben der Infrastruktur die drei Investitionsschwerpunkte der Stadt Lahnstein. Das hat der Stadtrat vor Jahren so beschlossen und danach handeln wir ganz konsequent."

Böden und Fenster werden ebenfalls im kompletten Gebäude ausgetauscht, so dass am Ende die Energiebilanz deutlich besser sein dürfte als sie es jetzt ist. Zudem werden Brandschutzmaßnahmen durchgeführt.

Zum Jahresende 2018 soll alles fertig sein. „Wir hoffen sehr, dass sich der Zeitplan einhalten lässt", meint der beauftragte Lahnsteiner Architekt, Stefan Jost, denn natürlich ist eine Baustelle im laufenden Schulbetrieb eine Herausforderung und auch mit Einschränkungen verbunden. Aus der Not wollen die Lahnsteiner aber eine Tugend machen. So ist geplant, dass die Kinder den Umbau ihrer Schule aktiv miterleben und die Bauarbeiter ab und an besuchen können. „Für die meisten Kinder ist es doch sehr spannend, wenn mit großen Maschinen gearbeitet wird", ist sich der zuständige Fachbereichsleiter Jürgen Becker sicher. „Vielleicht wird da sogar der ein oder andere Berufswunsch geboren", meint er augenzwinkernd.