Montag, 24. Juli 2017

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Neuer zentraler Internetauftritt rund um die elektronische Steuererklärung

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www.elster.de leichter und bequemer
Ab dem 25. Juli 2017 gibt es nur noch einen zentralen Internetauftritt rund um die elektronische Steuererklärung (ELSTER). Unter der Adresse www.elster.de werden die bisherigen Webseiten von ELSTER und das ElsterOnline-Portal zu einem gemeinsamen Internetauftritt zusammengeführt. Die bisher von ELSTER genutzten Domains: www.elsteronline.de, www.elsterformular.de, www.elster.de/belegabruf/ bleiben selbstverständlich erhalten und leiten künftig auf das neue Angebot weiter.

Der private Bereich nach dem Login des Anwenders wird umbenannt in „Mein ELSTER – Ihr Online-Finanzamt“.

Der Internetauftritt von ELSTER wurde mit Hilfe von modernster Webdesign-Technologie neu gestaltet und zugleich für die Anzeige auf mobilen Geräten (Smartphones, Tablets) optimiert. Durch ein klares und modernes Erscheinungsbild wurden die Benutzerführung und das Benutzererlebnis wesentlich verbessert.
Wer sich bisher gescheut hat, seine Steuererklärung elektronisch abzugeben, sollte dies ab 25. Juli ganz bequem und papierlos einfach über „Mein ELSTER“ ausprobieren. Die neue Website ist benutzerfreundlich, übersichtlich und intuitiv zu bedienen. Der Nutzer wird individuell durch den Registrierungsprozess geführt. Durch automatische Steuerberechnungen während der (Formular-) Bearbeitung, praktische Suchfunktionen, eine individuell angepasste Startseite sowie die Datenübernahme aus Vorjahresangaben wird die Anwenderfreundlichkeit ebenfalls erhöht.

Wer also noch eine Steuererklärung abzugeben hat, sollte sich schnellstmöglich unter www.elster.de registrieren! Mit „Mein ELSTER“ steht einer papierlosen/digitalen Steuererklärung nichts mehr im Weg.

Hrsg.: Landesamt für Steuern, Verantw.: Wiebke Girolstein, (0261) 4932 - 36726,
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Die Info-Hotline Ihres Finanzamtes: 0261 – 20 179 279

Zahl der unter 3-Jährigen in Kindertagesbetreuung weiter gestiegen

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Die Zahl der unter 3-jährigen Kinder, die tagsüber außerhalb des Elternhauses betreut werden, ist im Jahr 2017 weiter gestiegen. Nach ersten vorläufigen Auswertungen des Statistischen Landesamtes besuchten zum Stichtag 1. März rund 33.900 Mädchen und Jungen im Alter von bis zu drei Jahren eine Kindertageseinrichtung oder wurden in öffentlich geförderter Kindertagespflege von Tagesmüttern und -vätern betreut. Das waren rund acht Prozent mehr als im Jahr zuvor.

In dieser Altersgruppe sind es vor allem Zweijährige, die eine Tageseinrichtung besuchen oder im Rahmen der Kindertagespflege betreut werden. Im März 2017 traf dies landesweit auf etwa 25.600 Kinder zu. Von den Einjährigen wurden rund 7.700 und von den unter 1-Jährigen fast 580 Kinder außerfamiliär betreut.

Die Mehrzahl der betreuten Kinder unter drei Jahren ist in einer Tageseinrichtung untergebracht. So besuchten im März dieses Jahres nahezu 31.200 Mädchen und Jungen eine Kindertageseinrichtung. In öffentlich geförderter Kindertagespflege gab es rund 2.700 Betreuungsverhältnisse für Kinder unter drei Jahren.

In Rheinland-Pfalz standen im März 2017 für die Kinderbetreuung insgesamt 2.515 Einrichtungen und 1.519 Tagespflegepersonen zur Verfügung. Verglichen mit dem Vorjahr stieg die Zahl der Kindertageseinrichtungen geringfügig an (plus 17 bzw. plus 0,7 Prozent), während die Zahl der Tagesmütter und -väter abnahm (minus 37 bzw. minus 2,4 Prozent).

Regional unterschiedlich starke Zuwächse

In den einzelnen kreisfreien Städten und Landkreisen hat sich die Zahl der betreuten Kinder unter drei Jahren unterschiedlich stark verändert. Unter den kreisfreien Städten hatte Pirmasens die prozentual kräftigste Zunahme gegenüber dem Vorjahr zu verbuchen (plus 25 Prozent). Demgegenüber nahm die Zahl der betreuten unter 3-Jährigen in der kreisfreien Stadt Speyer um 6,5 Prozent ab. Bei den Landkreisen reichte die Spannweite von plus 22 Prozent im Landkreis Birkenfeld bis plus 0,2 Prozent im Landkreis Bad Kreuznach.

Hinweis

Die Betreuungsquoten zum Stichtag 1. März 2017 stehen noch nicht zur Verfügung, da die zur Berechnung benötigten Bevölkerungszahlen noch nicht vorliegen.

Die Angaben stammen aus der Statistik der Kinder- und Jugendhilfe. Gegenstand der Erhebung ist die Inanspruchnahme der Kindertagesbetreuung, das heißt, es wird auf die tatsächlich betreuten Kinder abgestellt. Die zur Verfügung stehenden Plätze werden nicht erhoben.
Die hier ausgewiesenen Zahlen zum Stichtag 1. März 2017 sind noch vorläufig. Zum jetzigen Zeitpunkt der Auswertung können Mehrfachzählungen von Kindern, die sowohl von einer Tagespflegeperson als auch in einer Kindertageseinrichtung bzw. von mehreren Tagespflegepersonen betreut werden, nicht herausgerechnet werden.
Die Tagespflege umfasst nur die bei Jugendämtern registrierten Betreuungsverhältnisse.

Autorin: Dr. Julia Stoffel (Referat Auswertungen, Analysen Abteilung 1)

237 Adoptionen im Jahr 2016

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Im Jahr 2016 wurden in Rheinland-Pfalz 237 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren adoptiert. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 44 Adoptionen mehr als ein Jahr zuvor (plus 23 Prozent). Mädchen und Jungen waren gleichermaßen betroffen.

In 127 Fällen erfolgten die Adoptionen durch den Stiefvater, die Stiefmutter oder durch Verwandte und damit in einem für das Kind vertrauten Umfeld (54 Prozent). Familienfremde Paare oder Personen adoptierten 110 Mädchen und Jungen; 62 Prozent dieser Kinder hatten das dritte Lebensjahr noch nicht vollendet.

Von allen im Jahr 2016 adoptierten Kindern und Jugendlichen waren 102 bzw. 43 Prozent jünger als drei Jahre, 22 von ihnen waren noch kein Jahr alt. Annähernd ein Drittel der adoptierten Minderjährigen hatte nicht die deutsche Staatsangehörigkeit (74 Personen bzw. 31 Prozent). Unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit wurden im vergangenen Jahr 61 Kinder und Jugendliche im Zusammenhang mit der Adoption nach Deutschland geholt (so genannte internationale Adoption).

Von den abgebenden Eltern bzw. sorgeberechtigten Elternteilen waren 140 ledig, 47 geschieden. Insgesamt 20 Kinder wurden von verheirateten bzw. in eingetragener Lebenspartnerschaft lebenden Eltern bzw. Sorgeberechtigten zur Adoption freigegeben. Bei zwei Adoptierten war der abgebende Elternteil verwitwet, drei Kinder waren Vollwaisen. In 25 Fällen war der Familienstand der abgebenden Person unbekannt.

43 Kinder und Jugendliche waren Ende 2016 bei den Adoptionsvermittlungsstellen zur Adoption vorgemerkt (ohne Auslandsvermittlungsstellen). Gleichzeitig lagen den Vermittlungsstellen insgesamt 387 Bewerbungen von Ehepaaren und Einzelpersonen vor, 162 davon bei Auslandsvermittlungsstellen.

Die Angaben zu den im Laufe eines Kalenderjahres rechtskräftig erfolgten Adoptionen sowie zu den jeweils am 31. Dezember vorgemerkten Adoptionsbewerbungen und zur Adoption vorgemerkten Kindern und Jugendlichen liefern die Adoptionsvermittlungsstellen der öffentlichen sowie der freien Träger der Jugendhilfe einmal jährlich.

Die Angaben zu den Adoptionsbewerbungen können Doppelzählungen enthalten.

Autorin: Dr. Julia Stoffel (Referat Auswertungen, Analysen Abteilung 1)

Gefährdung des Kindeswohls: Fast 2.700 Fälle im vergangenen Jahr

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Die rheinland-pfälzischen Jugendämter haben auf der Grundlage von Verdachtsmeldungen im Jahr 2016 insgesamt 7.106 Verfahren zur Einschätzung der Kindeswohlgefährdung abgeschlossen, 398 bzw. 5,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Fast jedes vierte betroffene Kind hatte das dritte Lebensjahr noch nicht vollendet (24 Prozent).

In 2.690 Fällen, also bei mehr als einem Drittel der Verdachtsmeldungen (38 Prozent), wurde im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte tatsächlich eine akute oder latente Gefährdung des Kindeswohls erkannt. Dabei sind Mädchen und Jungen gleichermaßen betroffen. Eindeutig als Kindeswohlgefährdung (akute Kindeswohlgefährdung) beurteilten die Jugendämter 1.252 Verfahren (18 Prozent). Kann die Frage, ob gegenwärtig tatsächlich eine Gefahr besteht, nicht eindeutig beantwortet, eine Kindeswohlgefährdung aber nicht ausgeschlossen werden, so liegt eine latente Gefährdung vor. Die Einschätzung der Fachkräfte führte in 1.438 Fällen (20 Prozent) zu einem solchen Ergebnis. Gegenüber 2015 erhöht sich damit die Zahl der Gefährdungen um elf Prozent; seit 2012 ist eine weitere Steigerung zu verzeichnen.

Keine Gefährdung des Kindeswohls lag bei 4.416 aller Verdachtsfälle vor (62 Prozent). Bei weit mehr als der Hälfte dieser Verfahren (2.543 Fälle) wurde aber dennoch ein Hilfebedarf festgestellt, etwa in Form von Beratungs- und Unterstützungsleistungen für die Mütter und Väter. Kein weiterer Hilfebedarf bestand dagegen in 1.873 Verdachtsfällen.

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Pflanzendoktor im Juli

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Koblenz. Die Lieblingspflanze ist erkrankt, man sieht Blatt- oder Schildläuse. Was hilft dagegen, was soll man tun? Guten Rat erteilt der Pflanzendoktor, der seine Praxis öffnet.

Am Donnerstag, 13. Juli, von 16.00 bis 18.00 Uhr, stehen die Pflanzendoktoren Jutta Ofenstein und Andreas Mayer in der Stadtgärtnerei in der Beatusstraße 37 wieder interessierten Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort.

Aktuelles Thema ist der Buchsbaumzünsler.

Um die Diagnose zu erleichtern, werden die Ratsuchenden gebeten, Pflanzenteile zur Bestimmung mitzubringen.

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