Donnerstag, 25. Mai 2017

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Deutsches Kinderhilfswerk

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Deutsches Kinderhilfswerk ruft Grundschulen in Rheinland-Pfalz zur Teilnahme am Modellprojekt „Kinderrechteschule“ auf

Das Deutsche Kinderhilfswerk ruft die Grundschulen in Rheinland-Pfalz dazu auf, sich um die Teilnahme am Modellprojekt „Kinderrechteschule“ zu bewerben. In diesem Projekt werden Schulen angeregt, die Vermittlung von Kinderrechten zu einem Leitgedanken ihrer Einrichtung zu machen. Zentrale Zielstellung ist es, die in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriebenen Kinderrechte mit den Schülerinnen und Schülern nicht nur abstrakt zu diskutieren, sondern ihnen zugleich einen konkreten Alltagsbezug zu vermitteln.

„Mehr als 25 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland müssen die Kinderrechte in allen Lebensbereichen verwirklicht werden. Natürlich ist die Diskussion über Kinderrechte im Unterricht wichtig, zentral ist für uns aber ebenso die Umsetzung im Lebensumfeld der Kinder. Leider werden hier die Kinderrechte im Alltag an vielen Stellen missachtet. Durch die aktive Einbindung der Schülerinnen und Schüler wollen wir dazu anregen, dass die Kinder und Jugendlichen über die Schule hinaus für ihre Rechte eintreten und ihre Lebenswelt so kinderfreundlicher machen“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Neben der fachlichen Beratung durch das Deutsche Kinderhilfswerk bietet die Teilnahme am Projekt Grundschulen die Möglichkeit, sich in einem bundesweiten Netzwerk mit anderen Bildungseinrichtungen auszutauschen, themenbezogene Praxismaterialien zu erhalten sowie verschiedene Qualifizierungsangebote wahrzunehmen. Nach erfolgreicher Projektumsetzung erhalten die teilnehmenden Einrichtungen vom Deutschen Kinderhilfswerk das Siegel „Kinderrechteschule“.

Das Projekt „Kinderrechteschule“ wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und von der Kultusministerkonferenz unterstützt. Das Projekt knüpft an den Kinderrechte-Koffer des Deutschen Kinderhilfswerkes an, den bereits mehr als 800 Schulen bundesweit für ihre Arbeit nutzen. Bisher sind im Rahmen des Modellprojektes sieben Schulen in Berlin, Brandenburg, Hessen und Niedersachsen als Kinderrechteschulen ausgezeichnet worden.

Weitere Informationen zum Modellprojekt Kinderrechteschule unter www.dkhw.de/kinderrechteschulen.

Handysammelaktion bei der Naspa

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Gemeinsame Initiative der Wiesbadener ÖKOPROFIT-Unternehmen anlässlich der „Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit“

19. Mai 2017. Wissen Sie nicht wohin mit dem alten Handy? Dann tun Sie Gutes und bringen es zur Nassauischen Sparkasse (Naspa). Anlässlich der „Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit“ sammelt die Naspa vom 22. Mai bis zum 9. Juni ausgemusterte Handys. Sie beteiligt sich an einer gemeinsamen Sammelaktion der Wiesbadener ÖKOPROFIT-Unternehmen, die damit ein Zeichen für Ressourcenschonung setzen und gleichzeitig ökologische Projekte unterstützen. Die Naspa ist seit 2013 Mitglied im Ökoprofit-Klub Wiesbaden und drei Mal als Wiesbadener ÖKOPROFIT-Betrieb ausgezeichnet.

Die Handys werden in drei Finanzcentern (FC) gesammelt:
FC Wiesbaden, Rheinstraße 42-46, 65185 Wiesbaden;
FC Frankfurt, Zeil 127, 60313 Frankfurt;
FC Limburg, Neumarkt 9, 65549 Limburg.

Für die ausgemusterten Handys stehen Sammelboxen von AfB social&greenIT bereit. Das Unternehmen sammelt Handys bei Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen ein und wiederverwertet bzw. recycelt diese. Zuvor werden die darauf befindlichen Daten nach einem zertifizierten Verfahren gelöscht.

Die „Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit“ sind vom Rat für Nachhaltige Entwicklung im Jahr 2012 ins Leben gerufen worden. Sie finden jährlich statt mit dem Ziel, auf das Thema nachhaltige Entwicklung aufmerksam zu machen. Aktionszeitraum in diesem Jahr ist vom 30. Mai bis zum 5. Juni und damit zeitgleich mit der Europäischen Nachhaltigkeitswoche, einer Initiative Deutschlands, Frankreichs und Österreichs.

Großes Interesse an Wohn-Pflege-Gemeinschaften

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Wohn-Pflege-Gemeinschaften sind als Modell immer stärker gefragt und ihre Zahl ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Wie die Vertragsgestaltung dieser neuen Wohnform zu regeln ist, darüber informierte die Landesberatungsstelle Neues Wohnen und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz auf der Informationsveranstaltung „Vertragsgestaltung in Wohn-Pflege-Gemeinschaften“ in Mainz.

Über 90 Interessierte aus Kommunen und Kreisverwaltungen, von Trägern und Verbänden aus dem Sozialbereich, von Pflegediensten und Pflegestützpunkten, aus der Landesverwaltung und von Wohn-Initiativen nahmen an der Veranstaltung teil. Expertinnen und Experten der Verbraucherzentrale, der Landesberatungsstelle Neues Wohnen und der Beratungs- und Prüfbehörden nach dem Landesgesetz über Wohnformen und Teilhabe (LWTG) informierten hier rund um das Thema der Vertragsgestaltung in Wohn-Pflege-Gemeinschaften.

„Zwischenzeitlich gibt es rund 100 Wohn-Pflege-Gemeinschaften in Rheinland-Pfalz und zahlreiche Initiativen sind aktuell dabei neue Projekte ins Leben zu rufen. Da gibt es einen hohen Informationsbedarf, denn in Wohn-Pflege-Gemeinschaften gibt es neben dem Mietvertrag häufig auch einen Betreuungsvertrag, Pflegeverträge und zusätzlich Bewohnervereinbarungen“, erklärte Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

„Die neuen Wohnformen sind deswegen so erfolgreich, weil sie dem Wunsch der Menschen entgegenkommen, möglichst lange Zuhause im gewohnten Dorf oder Quartier leben zu können“, so Ministerin Bätzing-Lichtenthäler weiter. „Eine gute Vertragsgestaltung ist aus Verbrauchersicht wichtig und trägt zu einem guten Miteinander von Vermietern, Dienstleistern und Bewohnern bei. Ich danke daher den Beteiligten für die gemeinsame Organisation der Veranstaltung.“

Die Landesregierung unterstützt den Aufbau von Wohn-Pflege-Gemeinschaften unter anderem mit dem Projekt „WohnPunkt RLP“ und der Landesberatungsstelle Neues Wohnen. Über das Informations- und Beschwerdetelefon Pflege und Wohnen in Einrichtungen bei der Verbraucherzentrale können sich Bewohner und Angehörige informieren. Informationen dazu auf der Homepage „Menschen pflegen“ und unter www.wohnen-wie-ich-will.rlp.de .

Die Informationsveranstaltung „Vertragsgestaltung in Wohn-Pflege-Gemeinschaften“ wurde gemeinsam von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und der Landesberatungsstelle Neues Wohnen Rheinland-Pfalz organisiert.

Der Jugendschutz in Deutschland: Welche Jugendschutzbestimmungen gibt es?

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Der Jugendschutz soll junge Menschen, vor allem Kinder, vor schädlichen Einflüssen, wie Alkohol oder Zigaretten schützen. Zwar liegt die Kindererziehung in der Hand der Eltern, jedoch bildet der Jugendschutz einen gesetzlichen Rahmen, an den sich sowohl die Eltern als auch Außenstehende halten müssen. Durch soll die positive psychosoziale sowie gesundheitliche Entwicklung für alle Kinder und Jugendlichen gewährleistet werden.

In Deutschland existieren insgesamt vier Gesetze zum Jugendschutz. Das Jugendschutzgesetz besteht seit 2002. Es behandelt unter anderem die Bestimmungen zum Alkoholverzehr, den Aufenthalts in Clubs, Bars und Gaststätten sowie dem Konsum von Zigaretten. Grundsätzlich geht es bei diesem Gesetz um den Jugendschutz in der Öffentlichkeit. Das zweite Gesetz zum Jugendschutz ist das Jugendarbeitsschutzgesetz, bei dem es um die beruflichen Tätigkeiten von Kindern und Jugendlichen geht. Laut Gesetz ist die Wochenarbeitszeit für Jugendliche hier auf 40 Stunden begrenzt, wenn diese 5 Tage in der Woche arbeiten. Zudem werden Vorschriften zu Pausen, dem Urlaubsanspruch sowie Feiertagen gegeben, die vom Arbeitgeber in einem Arbeitsvertrag festgehalten und eingehalten werden müssen. Laut §59 des Jugendarbeitsschutzgesetzes machen sich Arbeitgeber, die das Wohl des Jugendlichen absichtlich gefährden strafbar und müssen mit Sanktionen von bis zu 2.500 Euro rechnen. Das Sozialgesetzbuch VIII behandelt unter anderem die Eingliederung von seelisch behinderten Jugendlichen und Kinder. Des Weiteren dreht sich alles um die Vormundschaft sowie die Familienförderung und die Zuständigkeit verschiedener Behörden. Der Jugendschutz im Internet, Fernsehen und bei Musik wird durch den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag geregelt.

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Jetzt ist Zeit zum Schulwegüben

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„Sicher zur Schule“

Einmaleins der Verkehrssicherheit rechtzeitig im Vorschulalter lernen

Rheinland-Pfalz Verkehrssicherheitstraining ist in Kitas immer aktuell und gehört zum Alltag – sei es beim Spaziergang oder beim Ausflug. „Vorschulkinder sollen rechtzeitig mit ihrem künftigen Schulweg vertraut gemacht werden“, raten Landesverkehrswacht und Unfallkasse. Dazu bieten sie Kitas bzw. Kita-Fördervereinen oder -Elternvertretungen kostenfrei die Broschüren „Sicher zur Schule“ an. Ein Arbeitsheft hilft beim Verkehrssicherheitstraining, bei dem die Kinder lernen, Gefahren im Straßenverkehr zu meistern oder – noch besser – zu umgehen. Mit einem Ratgeber wenden sich die Initiatoren direkt an die Eltern. Die Unterlagen eignen sich für Verkehrssicherheitsprojekte in der Kita, können aber auch direkt an die Eltern weitergegeben werden.

Der Unfallkasse Rheinland-Pfalz wurden im vergangenen Jahr 5.267 Wegeunfälle gemeldet, an denen Schul- bzw. Kitakinder beteiligt waren. „Und genau hier möchten wir mit den ‚Sicher zur Schule‘-Medien gegensteuern und uns gemeinsam mit der Landesverkehrswacht, der Polizei, den Kreisverkehrswachten und dem Forum Verkehrssicherheit Rheinland-Pfalz gezielt dafür einsetzen, die Unfälle mit Kindern drastisch zu reduzieren bzw. zu vermeiden und damit auf ‚Null‘ zu setzen“, betont Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz.

Eltern sind gefordert

„Das Projekt spricht bewusst auch die Eltern an, denn ihnen obliegt die Vorarbeit bei der Verkehrserziehung ihrer Kinder“, informiert die Landesverkehrswacht Rheinland-Pfalz. Kein Erwachsener dürfte sein Vorbildverhalten unterschätzen, denn Kinder lernten durch Nachahmen. Das sollte jedem bewusst sein.

Rechtzeitiges Üben vor der Einschulung

Das sichere Verhalten im Straßenverkehr erfassen Kinder am besten, wenn sie es über einen längeren Zeitraum in der Praxis üben. Die Broschüren „Sicher zur Schule“ eignen sich dazu bestens. So können sie wichtige Sicherheitsregeln gut verinnerlichen und sind bei der Einschulung nach den Sommerferien bestens gerüstet.

Die Broschüren für die Kinder und die Eltern erhalten Kitas kostenfrei über die Unfallkasse Rheinland-Pfalz: E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

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