Dienstag, 25. April 2017

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Wehren Sie sich gegen unerlaubte Werbeanrufe

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Unerlaubte Werbeanrufe sind verboten. Sie bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung des Angerufenen. Das schreckt aber viele - zumeist unseriöse  Unternehmen - nicht ab: Die Zahl der Beschwerden über unerlaubte Werbeanrufe reißt nicht ab. In solchen Fällen rät die Polizei sich Datum, Uhrzeit und Grund des Anrufs sowie Namen, Unternehmen und Rufnummer des Anrufers zu notieren und sich damit an die örtliche Verbraucherzentrale zu wenden.

So wehren sich Verbraucher gegen unerlaubte Werbeanrufe:

- Lassen Sie sich nicht auf lästige Werbeanrufe ein. Legen Sie einfach den Hörer auf!
- Erhalten Sie unerlaubte Werbeanrufe, notieren Sie sich Datum, Uhrzeit und Grund des Anrufs sowie Namen, Unternehmen und Rufnummer des Anrufers. Wenden Sie sich mit diesen Informationen an Ihre örtliche Verbraucherzentrale.
- Am Telefon abgeschlossene Verträge sind gültig! Wenn Sie eine Auftragsbestätigung erhalten, obwohl Sie lediglich der Zusendung von Informationsmaterial zugestimmt haben, widerrufen Sie umgehend und zwar schriftlich, am besten per Einschreiben.
- Geben Sie bei jedem Vertragsabschluss nur die hierzu notwendigen Daten an.
- Geben Sie nie Ihre Kontonummer preis, wenn Sie den Gesprächspartner nicht
kennen.
- Stimmen Sie nicht der Nutzung Ihrer Telefonnummer zu Werbezwecken zu.
Falls Sie es doch einmal tun: Ein einmal gegebenes Einverständnis können Sie - auch telefonisch - widerrufen.

Weitere Informationen über unerlaubte Werbeanrufe finden Sie unter:
www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/unerlaubte-werbeanrufe.html

Beschwerdestelle der Bundesnetzagentur kann per E-Mail direkt angeschrieben
werden: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Martin Mendelski erhält den THESUS-Award

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Wissenschaftler forscht an der Universität Trier zur Europäischen Union

Martin Mendelski von der Universität Trier hat den „THESEUS Award for Promising Research in European Integration“ erhalten. Der Preis für vielversprechende Forschung zu Europäischer Integration zeichnet eine exzellente Arbeit eines Nachwuchswissenschaftlers im Bereich der Europäischen Integrationsforschung aus. Die Preisverleihung fand im Rahmen einer zweitägigen Konferenz am 17. und 18. März in Köln statt.

Dr. Martin Mendelski wurde für seine Dissertation ausgezeichnet, in der er die Auswirkungen der Europäischen Union (EU) auf die Entwicklung der Rechtsstaatlichkeit in Zentral- und Osteuropa (Polen, Rumänien und Moldawien) untersucht hat. Seine empirische Analyse zeigt, dass die EU eine differenzierte und kontextabhängige Wirkung hat. Während die EU (und innerstaatliche Reformer) in relativ stabilen und gefestigten Rechtssystemen (wie z.B. Polen) durchaus förderliche Effekte erzeugt, können in instabileren und defizitären Rechtssystemen wie Rumänien und Moldawien „pathologisch“-negative Auswirkungen auftreten. Reformpathologien (Instabilität, Inkohärenz und Nicht-Durchsetzung des Rechts) werden vor allem dann erzeugt, wenn uneingeschränkte Reformer den Reformprozess, die neu geschaffenen staatlichen Behörden und das Recht instrumentalisieren.

Martin Mendelski studierte Europäische Studien an der Viadrina-Universität in Frankfurt/Oder und promovierte an der Universität Luxemburg. Er war zudem Gastforscher an zahlreichen Instituten und Universitäten wie z.B. dem Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung (MPIfG), Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte, Europäische Rechtsakademie, European University Institute, Harvard University, Alexandru Ioan University of Iasi, Bilkent University, University of Georgia. An der Universität Trier forscht und lehrt er in den Bereichen politische Ökonomie, Wirtschaftssoziologie und vergleichende Regierungslehre. Aktuell erforscht er die Rolle der EU bei der Herausbildung der „Spielarten des Kapitalismus" in Mittel- und Osteuropa.

THESEUS

THESEUS ist ein gemeinsames Programm des Jean-Monnet-Lehrstuhls der Universität zu Köln, des Centre d’études européennes der Hochschule Sciences Po in Paris, der Trans European Policy Studies Association (TEPSA) in Brüssel und der Fritz Thyssen Stiftung. Das Programm hat sich der Förderung des Zusammenwachsens der europäischen Gesellschaft(en) durch die Unterstützung des grenzüberschreitenden wissenschaftlichen Diskurses verschrieben. Jährlich werden ein „THESEUS Award“ für herausragende Forschung und ein Award für vielversprechende Forschung an Nachwuchswissenschaftler – jeweils auf dem Gebiet der Europäischen Integration – verliehen.

 

Bevölkerung

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Netto rund 55.000 Zuwanderer aus dem Ausland im Jahr 2015

Statistische Ämter des Bundes und der Länder legen Schnellschätzung vor

Im Jahr 2015 wanderten in Rheinland-Pfalz schätzungsweise rund 92.000 Ausländerinnen und Ausländer über die Bundesgrenze zu. Dies sind 23 Zuwanderer je 1.000 der zur Jahresmitte ansässigen Bevölkerung. Rund 37.000 ausländische Personen, das sind neun je 1.000 der Bevölkerung, zogen ins Ausland fort. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, ließen sich damit im Saldo rund 55.000 ausländische Personen mehr in den rheinland-pfälzischen Gemeinden nieder, als im Laufe des Jahres in das Ausland abwanderten (14 je 1.000 der Bevölkerung). Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Zuzüge von Ausländerinnen und Ausländern über die Bundesgrenzen um 55 Prozent. Die Zahl der Fortzüge nahm dagegen um lediglich 19 Prozent zu, sodass sich der Wanderungsüberschuss gegenüber dem Ausland um 94 Prozent erhöhte.

Mit einer Nettozuwanderungsrate von 14 ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern je 1.000 der Bevölkerung liegt Rheinland Pfalz im Mittelfeld der Bundesländer. Eine überdurchschnittliche Nettozuwanderung ergibt sich für Bremen (20), Nordrhein-Westfalen und Hessen (jeweils 16). Am geringsten ist die Rate für Brandenburg und Hamburg sowie für den Freistaat Sachsen mit jeweils 10 je 1.000 der Bevölkerung.

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Flüchtlingsbetreuung verbessern

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Landkreis vernetzt Akteure, um Integration zu fördern

KREIS MYK. Die Flüchtlingsarbeit verbessern und die Vernetzung zwischen haupt- und ehrenamtlichen Akteuren ausbauen, war das Ziel einer Veranstaltung des Landkreises Mayen-Koblenz in Kottenheim. Rund 70 haupt- und ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuer trafen sich, um zu diskutieren, wie sich Behörden und andere Einrichtungen auf die gestiegene Anzahl von Migranten einstellen können, wie Hürden bei Amtsgängen abgebaut werden sollen und wie sich die Arbeit der Flüchtlingsnetzwerke vertiefen lässt.

Referentin Derya Can von der Firma „imap“ und Professor Claus Reis von der Frankfurt University of Applied Sciences führten mit Vorträgen zur Willkommens- und Anerkennungskultur als Schlüssel einer gelungenen Integration in das Thema ein. In Gruppen wurden dann die Inhalte und Projekte der Flüchtlingsarbeit besprochen und vertieft. Als praktikables Beispiel wurde die virtuelle Plattform „Netzwerk Flüchtlingshilfen“ des Landkreises als zeitgemäßes Medium zur Vernetzung und zum Austausch unter den Flüchtlingshelfern vorgestellt. Auch das Lotsenhaus für Flüchtlinge in Koblenz wurde vorgestellt. Hier arbeiten Landkreis und Jobcenter Mayen-Koblenz mit insgesamt acht Einrichtungen und Behörden zusammen, um zuwandernde Menschen bei der Integration in Gesellschaft, Ausbildung und Arbeit zu begleiten, zu unterstützen und zu beraten. Auf einem Flur im Gebäude der Bundesagentur für Arbeit sind alle wichtigen Ansprechpartner unter einem Dach versammelt, wodurch Flüchtlingen lange Wege zu den jeweils zuständigen Verwaltungen erspart bleibt.

 

 

Hochschule Koblenz vom Stifterverband für Strategien im Umgang mit Vielfalt zertifiziert

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BERLIN/KOBLENZ. Die Hochschule Koblenz gehört neben der EBZ Business School Bochum, der Hochschule Bremen, der Universität Kassel und der Hochschule Reutlingen zu den fünf Hochschulen, die als erste Hochschulen regulär das Diversity Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes durchlaufen haben. Die Zertifizierung bescheinigt ihnen Konzepte und Maßnahmen, um für Studierende mit unterschiedlicher Herkunft und sozialem Hintergrund mehr Chancengerechtigkeit in der Bildung zu eröffnen.

In Berlin erhielten die Hochschule Koblenz und die vier anderen Hochschulen nun ihre Zertifikate für die erfolgreiche Auditierung. Sie haben ein zweijähriges Verfahren durchlaufen, in dem jede Hochschule eine individuelle Diversity-Strategie entwickelt und umgesetzt hat. Diese betrifft sowohl organisatorische Strukturen als auch Studium und Lehre. Service-Leistungen für Studierende, Kommunikation, Personal oder bauliche Veränderungen können ebenfalls Teil der Diversity-Strategie sein.

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