Donnerstag, 23. November 2017

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Mehr als 62.000 Menschen erhielten im Jahr 2015 besondere Leistungen der Sozialhilfe

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Eingliederungshilfe für behinderte Menschen war die häufigste Hilfeart

Diese Pressemitteilung wurde am 18. Oktober 2016 korrigiert. Ein örtlicher Träger der Sozialhilfe hatte aufgrund eines Softwareproblems falsche Zahlen gemeldet. Im Text und in den Grafiken sind die korrigierten Werte fett dargestellt, in der Kreistabelle sind sie mit einem r gekennzeichnet.

Im Laufe des Jahres 2015 erhielten in Rheinland-Pfalz 62.185 Frauen und Männer Sozialleistungen nach dem 5. bis 9. Kapitel des Zwölften Buches des Sozialgesetzbuches (SGB XII „Sozialhilfe“). Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes 1.402 Personen bzw. 2,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Seit 2005 – dem Jahr, in dem das Bundessozialhilfegesetz durch das SGB XII ersetzt wurde – ist die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger kontinuierlich gestiegen; verglichen mit 2005 erhöhte sie sich um gut 18.500 bzw. 42 Prozent. Frauen und Männer waren 2015 gleichermaßen auf Unterstützung in Form von Sozialhilfe angewiesen (31.065 Frauen und 31.120 Männer).

Zu den Leistungen der Sozialhilfe nach dem 5. bis 9. Kapitel des SGB XII zählen die Hilfen zur Gesundheit (5. Kapitel), die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen (6. Kapitel), die Hilfe zur Pflege (7. Kapitel), die Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten (8. Kapitel) sowie die Hilfe in anderen Lebenslagen (9. Kapitel). Wenn eine Person mehrere Leistungen nach den einzelnen Kapiteln bezieht, wird sie bei jeder Hilfeart gezählt.

 

Die zahlenmäßig wichtigste Hilfeart ist die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen. Im Jahr 2015 waren 37.459 Personen auf diese Leistungen angewiesen – im Vergleich zu 2014 ein Plus von 2,7 Prozent. Bezogen auf alle Empfängerinnen und Empfänger besonderer Leistungen der Sozialhilfe erhielten 60 Prozent Eingliederungshilfe. Im Durchschnitt waren diese Personen 37,2 Jahre alt.

Die zweithäufigste Hilfeart ist die Hilfe zur Pflege: Gut einem Drittel (21.190 Personen) aller Empfängerinnen und Empfänger von Leistungen nach dem 5. bis 9. Kapitel des SGB XII wurde Hilfe zur Pflege gewährt. Verglichen mit dem Vorjahr waren 3,2 Prozent mehr Menschen auf diese Leistungen angewiesen. Mehr als drei Viertel von ihnen erhielten die Leistungen in Einrichtungen (16.606 Personen). Das Durchschnittsalter der Leistungsempfänger betrug 77,5 Jahre.

Hilfen zur Gesundheit – als unmittelbar vom Sozialamt erbrachte Leistungen – wurden im Laufe des Jahres 2015 von 2.167 Personen in Anspruch genommen (minus 10,3 Prozent gegenüber 2014); das durchschnittliche Alter lag bei 49,7 Jahren. Mit der Hilfe zur Überwindung sozialer Schwierigkeiten (z. B. bei Obdachlosigkeit) und der Hilfe in anderen Lebenslagen (z. B. Blindenhilfe oder die Übernahme von Bestattungskosten) wurden 3.550 Frauen und Männer unterstützt (plus 6,6 Prozent gegenüber 2014); sie waren im Mittel 55 Jahre alt.

In den Städten verhältnismäßig mehr Menschen auf Sozialhilfe angewiesen

Regional betrachtet zeigen sich in Rheinland-Pfalz große Unterschiede bei der Inanspruchnahme von besonderen Leistungen der Sozialhilfe. Im Jahr 2015 kamen in den kreisfreien Städten im Schnitt auf 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner 19,6 Empfängerinnen und Empfänger von Leistungen nach dem 5. bis 9. Kapitel des SGB XII, in den Landkreisen waren es dagegen nur 13,6 Personen. Die – relativ gesehen – mit Abstand meisten Leistungsbezieher verzeichnete Pirmasens mit 31,5 Hilfeempfängern je 1.000 Einwohner. Im Rhein-Pfalz-Kreis waren am wenigsten Menschen auf besondere Leistungen der Sozialhilfe angewiesen (9,3 Empfänger/-innen je 1.000 Einwohner/-innen).

Hinweis zur Zählweise:

Die Angaben beziehen sich auf die Empfängerinnen und Empfänger im Laufe des Berichtsjahres, d. h. es werden alle Personen gezählt, die mindestens einmal während des Berichtsjahres eine Leistung erhalten haben. Empfängerinnen und Empfänger mit mehrmaligem Leistungsbezug werden – bei einer Unterbrechung der Hilfe um mehr als acht Wochen – mehrfach gezählt. Darüber hinaus werden in der Statistik auch die Empfängerzahlen am Jahresende (31.12.) erfasst. Die stichtagsbezogenen Daten sind stets kleiner als die Angaben im Laufe des Berichtsjahres. Am 31.12.2015 bezogen in Rheinland-Pfalz 49.274 Personen Leistungen nach dem 5. bis 9. Kapitel des SGB XII.

Weitere Informationen:

Pressemitteilung Nr. 147 (Ausgaben der Sozialhilfe)

Die Daten stammen aus der Statistik über die Empfänger von Leistungen nach dem 5. bis 9. Kapitel SGB XII. Die Angaben erhält das Statistische Landesamt einmal jährlich von den kreisfreien Städten und Landkreisen als zuständige örtliche Träger und dem Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung als zuständiger überörtlicher Träger der Sozialhilfe sowie den kreisangehörigen Gemeinden und Gemeindeverbände, soweit sie Aufgaben des Zwölften Buches des Sozialgesetzbuchs (SGB XII) wahrnehmen.

Anspruch auf Sozialhilfe hat, wer sich in einer Notlage befindet, die nicht aus eigenen Kräften und mit eigenen Mitteln behoben werden kann. Die Sozialhilfe greift ein, wenn andere Personen, andere Sozialleistungssysteme oder sonstige Stellen keine Leistungen vorsehen. Rechtliche Grundlage für die Leistungen zur Sozialhilfe ist das Zwölfte Buch des Sozialgesetzbuchs (SGB XII).

Autorin: Dr. Julia Stoffel (Referat Soziale Leistungen)

Wertvolle Naturbestandteile bewahren

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17 Naturdenkmäler und 6 geschützte Landschaftsbestandteile in MYK

KREIS MYK. In regelmäßigen Abständen untersucht die Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz naturschutzrelevante Objekte. Imposante Bäume, wie die dicke Eiche in Kirchwald, oder die alte Eiche „Eiserne Hand“ bei Wolken, die schöne Parkanlage der Andernacher Burg Namedy, die Kastanienallee in Ochtendung oder auch die Bäume am Polcher Friedhof, wurden bei der jüngsten Kontrolle von Juli bis August durch die Mitarbeiter aus dem Kreishaus unter die Lupe genommen und deren Zustand dokumentiert.

Im Landkreis Mayen–Koblenz gibt es insgesamt 17 Naturdenkmäler und sechs geschützte Landschaftsbestandteile. „Naturdenkmäler sind Einzelschöpfungen der Natur, beispielsweise sehr alte Bäume, welche aufgrund ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit als besonders Erhaltenswert gelten und daher dieses besonderen Schutzstatus bedürfen. Unter geschützten Landschaftsbestandteilen versteht man kleinräumige, überschaubare Strukturen, deren Erhalt eine hohe Bedeutung für den Naturhaushalt und das Landschaftsbild hat“, erklärt Martin Weißenfels von der Unteren Naturschutzbehörde. So ist gesetzlich geregelt, dass der Eigentümer eines Naturdenkmals dieses nur nach Absprache mit der Behörde verändern oder entfernen darf. Muss beispielsweise in einer geschützten Allee ein Baum entfernt werden, weil er krank ist oder ein Sicherheitsrisiko darstellt, ist vorgeschrieben, dass Ersatz gepflanzt wird, um den ökologisch wertvollen Zustand wieder herzustellen.

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Bündnis für Familie stellt sich neu auf:

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Neuer Bündnispartner, flexiblere Kita-Öffnungszeiten, Veranstaltungen 2017

Tausende Kinder im Alter von sechs Jahren haben vor drei Wochen ihren ersten Schultag gefeiert. Der Übergang vom Kindergarten in die Schule ist ein entscheidender Schritt.

Auch unser Bündnis ist jetzt sechs Jahre alt und stellt sich neu auf:

Die Arbeitsgruppen gehen über in projektbezogene Teams. Auf diesem Weg wollen wir jährlich bis zu drei Veranstaltungen organisieren, um das Thema Vereinbarkeit einer breiteren Öffentlichkeit ins Bewusstsein zu rücken.

Im Jahr 2017 wird das Bündnis seinen Schwerpunkt auf die Kindertagesbetreuung und hier insbesondere auf die Öffnungszeiten legen.

Auch an anderen Stellen im Bündnis geht die Arbeit an unseren Projekten weiter. Aktuelle Informationen dazu haben wir hier für Sie zusammengestellt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedern und Bündnispartnern.

Flexiblere Öffnungszeiten für Eltern und Unternehmen
Bündnis initiiert Debatte in Trier

Nach den Ferien ist vor den Ferien
Das Ferienbetreuungsticket FerTick ist ein Renner - und bringt dem Familienbündnis neue Partner

Vereinbarkeit per Smartphone testen
Bündnis und Hochschule entwickeln App mit Selbsttest für Unternehmen

Familie, Studium, Beruf - alles unter einen Hut
Neues Familienbüro an der Universität Trier

Armutsgefährdungsquote bei 15,2 Prozent

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Wert liegt unter dem Bundesdurchschnitt

Im Jahr 2015 waren 15,2 Prozent der rheinland-pfälzischen Bevölkerung – also gut jeder siebte Einwohner – von Armut bedroht. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems auf Basis der Ergebnisse des Mikrozensus 2015 mitteilt, lag die Armutsgefährdungsquote für Rheinland-Pfalz damit geringfügig unter den Werten der beiden vorangegangenen Jahre (2014: 15,5 Prozent; 2013: 15,4 Prozent). Im Bundesdurchschnitt ergab sich eine Armutsgefährdungsquote von 15,7 Prozent. Die höchsten Werte wiesen die Stadtstaaten Bremen und Berlin mit 24,8 bzw. 22,4 Prozent auf, die niedrigsten Werte waren mit 11,6 Prozent in Bayern und mit 11,8 Prozent in Baden-Württemberg zu verzeichnen. Lediglich vier Länder hatten niedrigere Armutsgefährdungsquoten als Rheinland-Pfalz.

Gemäß EU-Konvention ist die Armutsgefährdungsquote definiert als Anteil der Personen, deren Einkommen weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens (Median) der jeweiligen Bevölkerung beträgt. Das hier verwendete Konzept der relativen Einkommensarmut dient somit in erster Linie der Messung der Einkommensverteilung. Der 60-Prozent-Wert wird auch als Armutsgefährdungsschwelle bezeichnet. Unter Zugrundelegung des mittleren Einkommens im gesamten Bundesgebiet (Bundesmedian) lag er 2015 für einen Ein-Personen-Haushalt bei 942 Euro. Für einen Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren errechnet sich – unter Berücksichtigung der Kostenersparnis in einem Mehrpersonenhaushalt – eine Armutsgefährdungsschwelle in Höhe von 1.978 Euro.

Bevölkerungsgruppen

Lebensalter: In erhöhtem Maß von Armut bedroht waren unter 18-Jährige (19,4 Prozent) sowie die 18- bis unter 25-Jährigen (24,5 Prozent), die sich zum Teil noch in der Ausbildung befinden dürften. Auch für die Gruppe der 65-Jährigen und Älteren lag die Armutsgefährdungsquote mit 16,9 Prozent über dem Durchschnitt der Bevölkerung.

Geschlecht: Die Armutsgefährdungsquote der rheinland-pfälzischen Männer (14,0 Prozent) lag über zwei Prozentpunkte unter der der Frauen (16,4 Prozent). Insbesondere ältere Frauen (65 Jahre und älter) wiesen mit 19,7 Prozent eine deutlich höhere Armutsgefährdung auf als gleichaltrige Männer (13,4 Prozent). Hier dürften – z. B. durch Kindererziehung oder die Pflege von Angehörigen – unterbrochene Erwerbsbiografien der Frauen eine Rolle spielen.

Haushalts- und Familienzusammenhang: In besonderem Maß armutsgefährdet waren 2015 – wie in den vergangenen Jahren – Alleinerziehende (zumeist Frauen) und deren Kinder unter 18 Jahren, die eine Armutsgefährdungsquote von 44,2 Prozent aufwiesen. Die Armutsrisikoquote einer Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern lag dagegen bei 10,2 Prozent.

Qualifikationsniveau: Geringqualifizierte wiesen mit 30,5 Prozent eine mehr als sechsmal so hohe Armutsrisikoquote auf wie Hochqualifizierte (4,7 Prozent).

Erwerbsstatus: Unter allen betrachteten Bevölkerungsgruppen waren Erwerbslose am stärksten von Armut bedroht. Die Quote lag im Jahr 2015 bei 49,4 Prozent.

Migrationshintergrund: Auch Menschen mit Migrationshintergrund (Armutsgefährdungsquote von 26,9 Prozent) waren in erhöhtem Maß von Armut bedroht.

Regionale Betrachtung

Unter den rheinland-pfälzischen Regionen wies die Region Trier im Jahr 2015 das geringste Armutsrisiko auf. Gemessen am Bundesmedian waren dort 13,6 Prozent der Bevölkerung von Armut bedroht. In der Region Mittelrhein-Westerwald waren es 14,5 Prozent, im rheinland-pfälzischen Teil der Region Rhein-Neckar 15,4 Prozent, in der Westpfalz 16,3 Prozent sowie in der Region Rheinhessen-Nahe 16,4 Prozent. Bundesweit die niedrigsten Armutsgefährdungsquoten mit Werten unter zehn Prozent wiesen Regionen in Baden-Württemberg und Bayern auf, die höchsten Quoten mit 25 Prozent und mehr waren in Regionen in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Bremen zu verzeichnen.

Die Armutsgefährdung kann nach verschiedenen Maßstäben betrachtet werden. Neben dem hier verwendeten Vergleich mit dem mittleren Einkommen im Bundesgebiet kann auch der Median des jeweiligen Landes bzw. der jeweiligen Region zugrunde gelegt werden.

Einkommensreichtumsquote

Als Gegenstück zur Armutsgefährdungsquote ist die Einkommensreichtumsquote anzusehen, die nach herrschender Meinung den Anteil der Personen wiedergibt, deren Einkommen 200 Prozent des mittleren Einkommens übersteigt. Auf Basis des Bundesmedians betrug die Einkommensreichtumsquote im Jahr 2015 für Rheinland-Pfalz 8,6 Prozent; vier Bundesländer wiesen eine höhere Quote auf.

Diese und weitere umfangreiche Daten, die im Rahmen der „Sozialberichterstattung der amtlichen Statistik“ durch die statistischen Ämter des Bundes und der Länder regelmäßig aktualisiert und erweitert werden, finden Sie – ergänzt um ausführliche methodische Erläuterungen – im gemeinsamen Statistik-Portal unter www.amtliche-sozialberichterstattung.de, oder über einen Link auf unserer Homepage unter der Rubrik „Sozialberichterstattung“.

Die Armutsgefährdungsquoten 2015 für Rheinland-Pfalz nach soziodemografischen Merkmalen sind in einer Tabelle unter www.statistik.rlp.de im Themenbereich „Soziales“ dargestellt.

Korrigiert am 22. September 2016

Die Daten stammen aus der Mikrozensusbefragung 2015. Bei dieser jährlichen Erhebung werden ein Prozent aller Haushalte zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Situation befragt. In Rheinland-Pfalz werden für die Stichprobe des Mikrozensus ca. 18.000 Haushalte ausgewählt.

Die Armutsgefährdungsquote bzw. die Einkommensreichtumsquote ist der Anteil der Personen mit einem Äquivalenzeinkommen von weniger als 60 Prozent bzw. mehr als 200 Prozent des Medians der Äquivalenzeinkommen der Bevölkerung in Privathaushalten am Ort der Hauptwohnung. Das Äquivalenzeinkommen wird auf Basis der neuen OECD-Skala berechnet. In die Berechnung gehen alle Haushalte/ Personen mit gültigen Einkommensangaben ein.

Diagramm: Armutsgefährdungsquoten nach Bundesländern im Jahr 2015 gemessen am Bundesmedian

Diagramm: Armutsgefährdungsquoten in Rheinland-Pfalz 2015 nach Altersgruppen und Geschlecht gemessen am Bundesmedian

Diagramm: Armutsgefährdungsquoten gemessen am Bundesmedian in Deutschland und Rheinland-Pfalz sowie in Planungsregionen

Diagramm: Einkommensreichtumsquoten nach Bundesländern im Jahr 2015 gemessen am Bundesmedian

Erntedankfest in Trier

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Bauern und Winzer kommen nach Trier!

Trier. Am Samstag, den 01. Oktober 2016 findet ab 9.00 Uhr das Zentrale Erntedankfest des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, des Landfrauen- und des Landjugendverbandes in Trier statt. An der Porta Nigra präsentiert der 28. große Bauernmarkt die Vielseitigkeit der heimischen Erzeugung: Kartoffeln, Obst, Gemüse, Edelbrände, Wein, Viez, Sekt, Federweißer, Ziegenkäse, Küchenkräuter, Wurst, Fisch, Holzofenbrot, Honig und Leinenkleider. Der Bauernmarkt ist voller Attraktivitäten und lässt nichts zu wünschen übrig.

Die Veranstaltung beginnt um 12.15 Uhr mit einem Platzkonzert des Musikvereins Altrich auf dem Domfreihof vor dem Trierer Dom. Nach dem feierlich zelebrierten Erntedankgottesdienst um 13.00 Uhr im Trierer Dom, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger und Gäste der Stadt Trier herzlich eingeladen sind, findet gegen 14.00 Uhr der Umzug zur Porta Nigra statt. Anschließend begrüßt der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, neben weiteren Grußwortrednern die Gäste des zentralen Erntedankfestes und überreicht dem Oberbürgermeister der Stadt Trier, Wolfram Leibe, die Erntekrone, die von der Landjugend Daun gebunden wird.

Die LandFrauen, die Landjugend und der Bauern- und Winzerverband präsentieren Musik, Tanz und Folkloredarbietungen auf der Bühne vor der Porta Nigra. Tierpräsentationen und die Direktvermarkter bieten sowohl den Erwachsenen als auch den Kindern interessante Einblicke in die landwirtschaftliche Produktion und die Tierhaltung.

Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt das zentrale Erntedankfest.

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