Montag, 24. Juli 2017

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Stecker raus im Urlaub!

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Integrierte Umweltberatung: Tipps zum Energie sparen

KREIS MYK. Sommerzeit ist Urlaubszeit: Die Menschen fahren weg und lassen in ihren Wohnungen und Häusern jede Menge Elektro- und Heizungsgeräte am Netz. Urlaubszeit ist Energieverschwenderzeit, sagt daher die Integrierte Umweltberatung (IUB) beim Kreis Mayen-Koblenz.

Wer drei Wochen weg ist und die Warmwasserbereitschaft der Zentralheizung im Einfamilienhaus nicht ausschaltet, verbraucht unnütz Heizöl oder Gas. Wenn die Warmwasserzirkulation rund um die Uhr in Betrieb ist, sind es in drei Wochen bis zu 10 Liter Öl – je nach Alter der Geräte. Bei der Wiederinbetriebnahme der Heizung sollten hygienische Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Zum Schutz vor Legionellen ist die Warmwasserzirkulation auf 70 Grad Celcius hoch zu stellen. Anschließend sollte durch jede „Wasserzapfstelle“ im Haus eine gewisse Menge Wasser durchlaufen.

„Auch Strom fließt in Unmengen – auch wenn das Einfamilienhaus während der Urlaubstage nicht bewohnt ist“, erklärt Dr. Rüdiger Kape von der IUB. Der Stromverbrauch einer Zirkulationspumpe beträgt bis zu zehn Kilowattstunden, der des 80-Liter-Elektro-Warmwasserspeichers 25 Kilowattstunden, der des Fünf-Liter-Speichers etwa zehn Kilowattstunden. Ein Fernseher, der in Betriebsbereitschaft ist, braucht in drei Wochen etwa sieben Kilowattstunden Strom.

Steckernetzteile und Netzadapter für Radio, Halogenleuchten und Akkugeräte bringen es noch auf zwei Kilowattstunden. „Aber auch aus Sicherheitsgründen ist es sinnvoll, bei der Abreise nicht benötigte Geräte vom Netz zu trennen und die Absperrhähne für Gas und Wasser zu schließen, so Kape. Denn: Wer den Stecker zieht, schützt die Geräte besonders vor Blitzschlag. Bei Kühlschränken und -truhen gilt: „Wer es planen kann, dass sie zu Urlaubsbeginn leer sind, darf auch diese Geräte ausschalten und spart kräftig Strom. Man sollte dann aber die Türen aus hygienischen Gründen einen Spalt offen lassen.“

Region Trier. Vorsicht bei Aquaplaning – Zahlreiche Verkehrsunfälle

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Die starken Regefälle der letzten Wochen führen nicht nur zu Überschwemmungen. Auch zahlreiche Verkehrsunfälle sind auf die Unwetter zurückzuführen. Alleine bei 19 von 49 Verkehrsunfällen, die seit dem 1. Juni von der Polizeiautobahnstation Schweich aufgenommen wurden, war Aquaplanung zumindest mit ursächlich.  Zwei Menschen wurden dabei verletzt.

So verlor am 13. Juni ein Autofahrer zweihundert Meter vor dem Autobahndreieck Vulkaneifel die Kontrolle über seinen PKW. Er kam von der Fahrbahn ab und schleuderte etwa hundert Meter später in eine Hecke. Grund dürfte der Platzregen und nicht angepasste Geschwindigkeit gewesen sein.

Die Polizeiautobahnstation Schweich weist alle Fahrzeugführer auf die Gefahr durch Aquaplaning hin. Aquaplaning entsteht wenn sich ein Wasserkeil zwischen Fahrbahn und Reifen bildet. In der Folge „schwimmt“ der Reifen auf und verliert den Kontakt zur Fahrbahn. Damit ist das Fahrzeug nicht mehr steuerbar und auch die Bremswirkung wird deutlich herabgesetzt.

Neben der Beschaffenheit der Fahrbahn kommt es aber auch auf die Reifenbreite und Profiltiefe an. Je breiter der Reifen, desto mehr Wasser muss verdrängt werden.  Bei Profiltiefen unter 3 mm kann es bereits bei „nur“ feuchter“ Straße und ab einer Geschwindigkeit von 100 km/ h  zu Aquaplaning kommen.

Die Polizei rät daher bei nasser Fahrbahn die Geschwindigkeit deutlich zu reduzieren. Bei plötzlich einsetzendem Starkregen gilt dies umso mehr. Dann sollten Autofahrer auch auf aufspritzende Wasserfontänen gefasst sein. So erschreckte sich ein Autofahrer am 12.Juni beim Überholen eines Kleinbusses auf der Autobahn A 1 Höhe Longuich aufgrund einer Wasserfontäne, die von dem Kleinbus auf die Windschutzscheibe des Autos spritzte, derart, dass er sein Steuer verriss und in den Grünstreifen fuhr.

Polizeiautobahnstation Schweich

Mit Sicherheit im Gepäck

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Polizei gibt Tipps für eine sichere Urlaubszeit

Beim Reisen gilt: Sicherheit muss ins Gepäck, denn Langfinger und Betrüger machen keinen Urlaub. Gerade in der Reisezeit sind Taschendiebe besonders aktiv. Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurden im Jahr 2015 in Deutschland insgesamt 168.142 Taschendiebstähle angezeigt, 2014 waren es noch 157.069 Fälle. Mit diesem Anstieg von sieben Prozent und einem Schaden von 50,8 Millionen Euro erreichen die Zahlen ein sehr hohes Niveau. Vor dem Hintergrund, dass Taschendiebstähle vor allem im Gedränge, an Bahnhöfen und Flughäfen geschehen, ein Anlass für jeden Urlauber besonders achtsam zu sein. Wie sich jeder während der Reise und am Urlaubsort schützen kann, zeigt die Polizei.

Eine sichere Reise an den Urlaubsort braucht etwas Vorbereitung. „Die Polizei rät dazu noch vor Reisebeginn, alle wichtigen Unterlagen wie Ausweispapiere zu kopieren und diese getrennt vom Original aufzubewahren. Im Falle eines Diebstahls, sind wichtige Dokumente schnell parat“, erklärt Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK). Jeder Reisende sollte genau überlegen, welche Wertgegenstände und wie viel Bargeld ins Urlaubsgepäck gehören. Tatsache ist, dass Taschendiebstähle eher selten aufgeklärt werden können oder Gestohlenes aufgefunden wird. In Deutschland beispielsweise lag die Aufklärungsquote 2015 gerade bei 6,4 Prozent. „Wenn Betroffene den Diebstahl bemerken, sind die Täter oft längst verschwunden. Das gilt auch für Urlaubsregionen“, sagt Klotter. „Deswegen ist der beste Schutz vor Kriminellen stets Wachsamkeit und eine der Situation angepasste Vorsicht.“

Die wichtigsten Tipps der Polizei gegen Diebstahl im Urlaub:

-Behalten Sie Ihr Gepäck immer im Auge. Das gilt besonders für Bahnhöfe, denn Diebe nutzen selbst die geringste Unaufmerksamkeit, um blitzschnell zuzugreifen.

- Tragen Sie Ihre Zahlungsmittel, Ausweispapiere und Wertsachen immer direkt am Körper – möglichst in verschließbaren Innentaschen Ihrer Kleidung, im Brustbeutel bzw. einer Gürteltasche.

- Tragen Sie Handtaschen immer am Schulterriemen und klemmen Sie diese unter den Arm auf der Seite, auf der sie nicht von vorbeifahrenden Rad- oder Mopedfahrern entrissen werden kann.

- Tauschen Sie Geld möglichst nur in Geldinstituten und keinesfalls auf der Straße. Viele Täter sind darauf aus, Ihnen das Geld zu entreißen oder Sie mit Falschgeld bzw. Geldbündeln aus Zeitungspapier zu betrügen.

- Lassen Sie am Urlaubsort nie Zahlungsmittel, Ausweispapiere oder Wertsachen im Auto liegen.

- Kaufen Sie Fahrscheine für Ausflugsfahrten oder Eintrittskarten für Veranstaltungen nur im Hotel oder bei offiziellen Verkaufsstellen und nicht bei „fliegenden“ Händlern auf der Straße.

- Notieren Sie niemals Ihre PIN irgendwo im Portemonnaie (schon gar nicht auf der Zahlungskarte).

- Sollten Ihnen Zahlungskarten abhandengekommen sein, lassen Sie diese sofort für den weiteren Gebrauch sperren, z. B. telefonisch über den bundesweiten Sperr-Notruf (0049) 116 116.

Weitere Informationen hat die Polizei in ihrem Faltblatt „Langfinger machen niemals Urlaub!“ zusammengestellt. Dieses ist kostenlos bei allen (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstellen erhältlich oder kann im Internet herunterladen werden unter:

http://www.polizei-beratung.de/medienangebot/medienangebot-details/detail/24.html

Diese Pressemitteilung sowie weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.polizei-beratung.de/presse

Die aktuelle Infografik zu Taschendiebstahl in Deutschland finden Sie unter: http://www.polizei-beratung.de/presse/infografiken.html

 

Vorsicht Jungtiere

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Wie die Untere Jagdbehörde beim Ordnungsamt der Stadt Koblenz mitteilt, gibt es derzeit in der Natur bis in die Wohnbereiche hinein zahlreiche Jungtiere. Diese haben noch keine Erfahrungen mit Menschen gemacht und sind deshalb zum Teil noch sehr zutraulich. Manche Jungtiere vertrauen auch auf ihre Tarnfarbe und bleiben bewegungslos liegen. Jungvögel verlassen zurzeit bereits ihre Nester, fast alle Wildarten haben bereits oder bekommen in den nächsten Wochen ihre Jungen. Aufgefundene Jungtiere dürfen nicht berührt werden, da die Elterntiere diese sonst nicht mehr mit Nahrung versorgen, weil sie den Geruch des Menschen fürchten.

Hunde und Katzen müssen in der Setz- und Brutzeit von Ihrem Halter besonders beaufsichtigt werden. Hunde gehören zu dieser Jahreszeit in der freien Natur an die Leine oder müssen sich unmittelbar im Einwirkungsbereich des Hundehalters befinden (d.h. der Hund muss gehorchen). Hunde und Menschen sollen sich auf den Wegen und nicht in Wiesen und in den Einständen des Wildes aufhalten.
Jedes Jahr kommt es vor, dass von Hunden gerissene Jungtiere oder Muttertiere in Feld und Flur gefunden werden. Die ermittelten Hundebesitzer erklären meist selbst bestürzt dazu „das hat der vorher aber noch nie gemacht“.
Wenn das Muttertier getötet wird, dann müssen die Jungtiere verhungern und das kann kein Tierfreund auch nur billigend in kauf nehmen.

Abgesehen davon darf der Jagdschutzberechtigte auch Hunde töten die dem Wild nachstellen und dieses gefährden. Dies gilt auch für Katzen die in einer Entfernung von mehr als 300 m vom nächsten Haus angetroffen werden.
Der Gesetzgeber hat diese Möglichkeit zum Schutz der wildlebenden Tiere in § 33 Absatz 6,7 des Landesjagdgesetzes ausdrücklich vorgesehen.
Nach § 48 Absatz 2 Nr. 19 in Verbindung mit Abs. 4 des Landesjagdgesetzes kann derjenige, der seinen Hund unbeaufsichtigt in einem Jagdbezirk laufen lässt mit einer Geldbuße bis zu 5.000,-- € belegt werden.

Bei steigenden Wildunfallzahlen richtet sich vor allem die Aufforderung zu mehr Rücksicht gegenüber den Wildtieren auch an die Autofahrer. Die Jungtiere laufen genau so unbefangen wie Kinder auf die Straße und haben keine Chance den Fahrzeugen auszuweichen.
Bitte fahren sie auch in Feld-, Wiesen- und Waldbereichen angemessen und achten auf die Wildwechselbeschilderungen.

Neue Pflegedienstleitung im Haus im Rebenhang

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Nadine Wehrhahn hat Fortbildung erfolgreich absolviert

WINNINGEN Das Personal des Betreuungs- und Begegnungszentrums Hauses im Rebenhang sorgt sich rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr um seine 44 Bewohner. Eine große Leistung! Umso beachtlicher ist es, wenn sich  Mitarbeiter neben ihrer Arbeitszeit noch beruflich weiterbilden! Nadine Wehrhahn, examinierte Altenpflegerin, absolvierte zwei Jahre neben ihrer Tätigkeit als examinierte Fachkraft die Ausbildung zur Pflegedienstleitung und Wohnbereichsleitung neben ihrer Tätigkeit als examinierte Altenpflegerin.

Jeweils zweimal wöchentlich bildete sich die 29-Jährige an der Berufsakademie für Alten- und Krankenpflege in Koblenz zu den Themen  Wirtschaftlichkeit, Führungskompetenz oder Organisation der Pflege weiter. Bereits seit 2010 ist sie zunächst als Auszubildende und anschließend als examinierte Altenpflegerin  im Betreuungs- und Begegnungszentrum Haus im Rebenhang tätig und engagierte sich schnell als stellvertretende Wohnbereichsleitung. Als Pflegedienstleitung unterstützt sie nun seit Anfang Mai 2016 das Team.  Sie folgt Lydia Schütt, die als stellvertretende Einrichtungsleitung auch die Leitung der Tagespflege und die Praxisanleitung der Schüler übernimmt.

Einrichtungsleiter Frank Schirra  und das gesamte Team gratulierten Nadine Wehrhahn ganz herzlich mit einem Blumenstrauß zur erfolgreich bestandenen Prüfung und Doppelqualifikation. „Der Schlüssel zu Qualität, Zuverlässigkeit und hervorragendem Service in der Pflege sind unsere gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Schirra. Haus im Rebenhang setzt daher weiter auf Fachpersonal in der Pflege und räumt der Ausbildung und Fortbildung einen hohen Stellenwert ein.

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