Mittwoch, 26. Juli 2017

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Wenn Grenzen nicht akzeptiert werden – Wie Sie sich vor Stalking schützen können!

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Stalking bezeichnet das wiederholte, bedrohliche Belästigen oder Verfolgen einer anderen Person. Dabei stehen oder standen Täter und Opfer häufig in einer persönlichen Beziehung:

Mit Anrufen, Briefen, E-Mails, SMS, Nachrichten in sozialen Netzwerken, permanenter Anwesenheit oder Kontaktaufnahmen über Dritte werden die Opfer beeinträchtigt.

Der in den meisten Fällen männliche Stalker versucht über alle Mittel und Wege, Kontakt zu seinem Opfer aufzunehmen: Dies ist Terror durch permanente Verfolgung und extrem belastend für die Opfer.

Der Täter fühlt sich zur Kontaktaufnahme berechtigt und möchte nicht selten eine beendete Beziehung wieder aufleben lassen. Die Realität nimmt der Täter nur noch eingeschränkt wahr, das „Nein“ des Opfers wird überhört.

Es liegt im Interesse der Polizei, Bürgerinnen und Bürger umfassend über dieses Phänomen zu informieren, denn nur informierte Personen können sich schützen und die vorhandenen Hilfsangebote annehmen.

Das subjektive Sicherheitsgefühl der Betroffenen ist stark beeinträchtigt, die Opfer fühlen sich häufig in die Enge gedrängt und hilflos

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Beatusbad öffent am Wochenende

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Aufgrund der derzeit unbeständigen Wetterlage wird das Beatusbad am kommenden Wochenende geöffnet. Danach steht das Bad der Öffentlichkeit am Samstag, 04. Juni von 09:00 bis 16:00 Uhr mit 2 Bahnen und am Sonntag, 05. Juni von 09:00 bis 16:00 Uhr das ganze Bad zur Verfügung.

Die Öffnungszeiten des Freibades werden von dieser Regelung nicht beeinträchtigt und bleiben an dem Wochenende in der Zeit von 8 bis 20 Uhr bestehen.

Obstbäume richtig schneiden

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Integrierte Umweltberatung bietet Sommerschnittkurse an

KREIS MYK. Die Streuobstinitiative der Integrierten Umweltberatung im Landkreis Mayen-Koblenz veranstaltet auch in diesem Sommer wieder in Kooperation mit Gemeinden und lokalen Initiativen Schnitt- und Pflegekurse an jungen hochstämmigen Obstbäumen.

Von den insgesamt vier angebotenen Kursen in dieser Saison findet der erste am Freitag, 10. Juni, von 15 Uhr bis 18 Uhr in Polch statt. Hier liegt der Schwerpunkt auf den im vergangenen Februar geschnitten Apfelbäumen, welche nun begutachtet und mit einem Sommerschnitt versehen werden sollen. Weiterhin wird auf die Themen Baumscheibe, Ernährungszustand sowie Krankheiten und Schädliche eingegangen. Ein Kurs mit vergleichbaren Themen wird am Freitag, 8. Juli, von 16 Uhr bis 19 Uhr in Plaidt stattfinden. Hier werden jedoch neben Apfelbäumen auch Süßkirschen, Zwetschgen und Pflaumen betrachtet und geschnitten.

In Lonnig werden bereits seit mehreren Jahren hochstämmige Apfelbäume gepflegt und ihre Reaktion darauf beobachtet. Um dieser Tradition zu folgen wird hier am Freitag, 17. Juni, von 15 Uhr bis 18 Uhr ein weiterer Schnittkurs durchgeführt. Der Winterschnitt vom März dieses Jahres soll nun nachbehandelt und der Sommerriss vorgeführt und geübt werden.

Ein weiterer Schnittkurs wird am Samstag, 25. Juni, von 14 Uhr bis 17 Uhr in Monreal veranstaltet. Hier werden vorranging Steinobstbäume wie die Süßkirsche oder die Zwetschge besprochen und geschnitten, da der Sommer den idealen Zeitpunkt für einen Schnitt dieser Bäume darstellt. Weitere theoretische Aspekte werden direkt am Baum erläutert.

Die Teilnahmegebühr beträgt jeweils 5 Euro und wird vor Ort eingesammelt. Interessierte können sich bei Rüdiger Kape per Telefon (0261/108-420), E-Mail ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) oder per Fax (0261/108-484) anmelden.

Bienen, Hummeln und Hornissen sind besonders geschützt

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Rhein-Lahn-Kreis. Jetzt sind sie wieder da – Wespen, Bienen, Hummeln und Hornissen. Wie jedes Jahr. Und jedes Jahr erreichen die Untere Naturschutzbehörde des Rhein-Lahn-Kreises Anrufe aus der Bevölkerung mit der Bitte, störende Nester der vorgenannten Insekten entfernen zu dürfen.

Aus diesem Grund weist die Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises auf die Rechtslage hin: Bienen, alle heimischen Arten der Hummeln sowie Hornissen gehören nach dem Bundesnaturschutzgesetz den besonders geschützten Tierarten. Dies hat zur Folge, dass es verboten ist, diese Tiere zu fangen, zu verletzen, zu töten, die Nist-, Wohn-, oder Zufluchtsstätten der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören. Sollte sich dennoch die Notwendigkeit ergeben, Nester dieser Tierarten entfernen zu müssen, wie zum Beispiel ein Hornissennest im Rollladenkasten des Kinderzimmers, bedarf es hierzu einer besonderen Genehmigung (Befreiung) von der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord. Ansprechpartner ist Herr Michael Ehlting, Tel.: 0261/120 21 02, E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Einige Personen bzw. Firmen haben bereits eine pauschale Ausnahmegenehmigung zur Entfernung der Nester. Sollte eine der nachstehenden Firmen die Arbeiten durchführen, erübrigt sich eine Befreiung für den Einzelfall durch die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord. Es handelt sich um folgende Personen bzw. Firmen: Fa. Rosenbach-Schurter, Triftstr. 1, 56337  Eitelborn, Tel.: 02620/25 42; Fa. nobaxx GbR, Koblenzer Str. 90 – 92, 53489  Sinzig, Tel.: 02642/905 920, E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ; Manfred Vogel, Steinebirkerweg 2, 56072 Koblenz, Tel.: 0261/942 33 21; Fa. Gilles Schädlingsbekämpfung GmbH, Koblenzer Str. 56, 56112 Lahnstein, Tel.: 02621/972 10.

Sollte die Notwendigkeit bestehen, Wespennester entfernen zu müssen, so ist zu beachten, dass Wespen zwar nicht dem besonderen Schutz des Bundesnaturschutzgesetzes unterliegen, weshalb eine Befreiung der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord nicht erforderlich ist. Dennoch dürfen diese weder mutwillig beunruhigt noch ohne vernünftigen Grund gefangen, verletzt oder getötet werden. Deshalb sollten auch in den Fällen der Entfernung von Wespennestern Fachleute die notwendigen Arbeiten durchführen.

Egal ob Wespen-, Bienen-, Hummel- oder Hornissennester – sollte ungerechtfertigter Weise ein Nest entfernt werden, droht ein Ordnungswidrigkeitsverfahren.

Körperverletzung: Fälle gehen erneut zurück

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Die Zahl der gefährlichen und schweren Körperverletzungsdelikte ist laut der Polizeilichen Kriminalstatistik auch im Jahr 2015 weiter gesunken. Während 2014 noch 57.594 Fälle von gefährlicher und schwerer Körperverletzung registriert wurden, waren es 2015 nur noch 56.479 Fälle. Wie der Zehnjahresvergleich der Infografik zeigt, gehen die Fallzahlen seit 2008 kontinuierlich zurück. Nach wie vor ist aber besorgniserregend, dass nahezu ein Drittel (31,9 Prozent) der Tatverdächtigen während der Tat unter Alkoholeinfluss stand.

Der Großteil der Tatverdächtigen war männlich (88,2 Prozent). Minderjährige und Heranwachsende machten rund 36 Prozent aller Tatverdächtigen aus. Eine gefährliche Körperverletzung liegt bereits dann vor, wenn mehrere Täter gemeinschaftlich handeln, auch ohne Einsatz von Waffen oder gefährlichen Werkzeugen. Gruppentaten sind bei Minderjährigen verbreiteter als bei älteren Personen. Häufig sind auch die Opfer Jugendliche oder junge Erwachsene.

Mehr zum Thema Gewalt lesen Sie unter:
www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gewalt.html

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