Dienstag, 25. April 2017

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Brandanschlag auf Fahrzeug von Familie Uwe Junge (AfD)

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In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag verübten unbekannte Täter im Raum Mayen einen Brandanschlag auf ein Fahrzeug von Familie Junge. Nachbarn haben das brennende Auto am Donnerstag gegen 3:00 Uhr entdeckt und sofort Feuerwehr und Polizei alarmiert. Dadurch konnte eine größere Inbrandsetzung des Wohnhauses von Familie Junge verhindert werden. Die Spurensicherung wurde von der Kriminalpolizei vorgenommen. Der entstandene Sachschaden beschränkt sich zurzeit auf das total ausgebrannte Fahrzeug und einen noch nicht definierbarerer Schaden am Wohnhaus, der durch die vom Fahrzeug übergreifende Flammen verursacht wurde. Familie Junge blieb unverletzt.

Klimawandel gefährdet Heuschrecken

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Vermehrte Dürren dezimieren Populationen des Sumpfgrashüpfers und führen zu genetischer Verdrängung

In einer mehrjährigen Untersuchung haben Wissenschaftler der Universität Trier ermittelt, dass Populationen des gefährdeten Sumpfgrashüpfers (Chorthippus montanus) besonders stark einbrechen. Als Folge davon nimmt die Wahrscheinlichkeit einer Kreuzung mit der deutlich häufiger vorkommenden Schwesterart zu, dem Gemeinen Grashüpfer (Chorthippus parallelus). Diese Ergebnisse einer Untersuchung wurden kürzlich unter der Leitung des Biogeographen Dr. Axel Hochkirch von der Universität Trier in der Zeitschrift „Functional Ecology“ publiziert.  

Über mehrere Jahre hat die Biogeographin Dr. Katja Rohde zwei Populationen des Sumpfgrashüpfers bei Reinsfeld im Hunsrück (Kreis Trier-Saarburg) untersucht. Der Sumpfgrashüpfer gehört zur Familie der Feldheuschrecken. Hierbei zeigte sich bei beiden Populationen ein deutlicher Rückgang und zwar von 99 Prozent und 75 Prozent.

Am auffälligsten war der Rückgang im Zeittraum 2011 bis 2012. Durch Korrelationen mit Klima-Daten stellten die Biogeographen fest, dass dafür vor allem längere Dürre-Perioden im Winterhalbjahr verantwortlich waren. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die dann im Boden liegenden Eier eine ständige Wasserzufuhr benötigen. Aber auch ein verregneter Frühling macht der Art zu schaffen, da die Jungtiere viel Sonne für die Entwicklung benötigen.
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„Eh da“: Konzept für mehr Artenvielfalt in Kommunen

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Projekt kommunalen Vertretern vorgestellt

KREIS MYK. Die Artenvielfalt in Kommunen zu erhöhen: Das ist Ziel des „Eh da“-Projektes, das in der Kreisverwaltung kommunalen Vertretern vorgestellt wurde.

„Eh da“-Flächen sind Flächen, die, wie der saloppe Name sagt, „sowieso vorhanden“ sind. „Es sind unter anderem Flächen in Siedlungsbereichen, die weder einer wirtschaftlichen Nutzung noch einer gezielten naturschutzfachlichen Pflege unterliegen“, so Mark Deubert von der landeseigenen RLP AgroScience, der mit Professor Christoph Künast (E–Sycon)  Bürgermeistern, Räten und Gemeindemitarbeitern das Konzept vorstellte.  „Beispiele sind wegbegleitende Flächen: Straßenböschungen, Wegränder, Verkehrsinseln oder Gemeindegrün. Diese Flächen bieten Raum für eine ökologische Aufwertung.“

Das Konzept zielt nicht auf Einzelmaßnahmen, sondern auf eine spezifische und vernetzende Aufwertung von Flächen. Sie sind nach einer ersten Analyse in Absprache mit Flächeneignern und zuständigen Institutionen festzulegen, bevor es an die Umsetzung geht.

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Gesetzliche Regelungen beim Gehölz- und Strauchschnitt beachten

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Rhein-Lahn-Kreis. Auch beim Rückschnitt von Bäumen und Gebüschen sind die gesetzlichen Regelungen zu beachten. So empfiehlt die Untere Naturschutzbehörde des Rhein-Lahn Kreises aus Gründen des Naturschutzes und wegen der restriktiven gesetzlichen Vorgaben generell auf Gehölzrückschnittmaßnahmen und Gehölzbeseitigungen während der Brut- und Aufzuchtzeit zu verzichten und planbare Maßnahmen in die Zeit vom 1. Oktober bis Ende Februar zu legen.

Am 1. März 2010 trat das neue Bundesnaturschutzgesetz in Kraft. Danach ist es verboten, Bäume, die außerhalb des Waldes oder gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen. Verstöße gegen diese Bestimmung stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann.

Ausnahmen von dem vorgenannten Verbot sind auf gärtnerisch genutzten Grundflächen wie Gärtnereien und Baumschulen aber auch Vorgärten und Parkanlagen, die hobbymäßig betrieben werden und im Innenbereich bzw. Siedlungsbereich gelegen sind, zulässig. Dort dürfen auch im geschützten Zeitraum schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen durchgeführt werden. Ferner gilt das generelle Verbot u. a. nicht für Maßnahmen, die im öffentlichen Interesse nicht auf andere Weise oder zu einer anderen Zeit durchgeführt werden können, wenn sie der Gewährleistung der Verkehrssicherheit dienen.

Unabhängig von den Schonzeiten sind bei allen Gehölzarbeiten sowohl im Innen- bzw. Siedlungs- als auch Außenbereich die artenschutzrechtlichen Vorschriften zum Schutz von Tieren zu beachten. Zwischen Anfang März und Ende September ist regelmäßig davon auszugehen, dass durch Gehölzarbeiten insbesondere Vögel in ihrem Brutgeschäft gestört werden können und hierdurch ein Verstoß gegen die strengen Artenschutzvorschriften des Bundesnaturschutzgesetzes vorliegt. Ein solcher Verstoß kann die Einleitung eines Strafverfahrens nach sich ziehen, so die Kreisverwaltung.

Zu Auskünften im Einzelfall stehen Manfred Hübner (Tel.: 02603/972-370), Michael Kießling (Tel.: 02603/972-269) und Helmut Meier (Tel.: 02603/972-268) von der Unteren Naturschutzbehörde bei der Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises, Insel Silberau 1, 56130 Bad Ems, zur Verfügung.

Deutsche Rentenversicherung unterstützt bei der Steuererklärung 2016

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Die Deutsche Rentenversicherung stellt Rentnern und Versicherten auf Wunsch kostenlose Bescheinigungen aus, die beim Ausfüllen der Steuervordrucke „Anlage R“ und „Anlage Vorsorgeaufwand zur Steuerklärung“ helfen. Die Bescheinigungen enthalten alle steuerrechtlich relevanten Beträge mit Hinweisen, in welchen Zeilen dieser Vordrucke die Werte eingetragen werden müssen. Viele Versicherte und Rentner müssen in diesem Jahr bis zum 31. Mai ihre Steuererklärung abgeben. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See hin.

Rentenbeziehern, die schon einmal eine Rentenbezugsmitteilung bei der Deutschen Rentenversicherung beantragt haben, wurde im Januar 2017 eine Bescheinigung über die für das Kalenderjahr 2016 gemeldeten Daten automatisch zugesandt.

Soweit eine Rentenbezugsmitteilung zur Vorlage beim Finanzamt erstmalig benötigt wird, kann man sie als Bezieher einer Rentenleistung im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung.de unter Services/Online-Dienste oder über das kostenfreie Servicetelefon der Deutschen Rentenversicherung 0800 1000 4800 anfordern. Wer die Bescheinigung einmal beantragt hat, erhält sie fortan jährlich automatisch von der Rentenversicherung zugesandt.

Weitere Informationen gibt es in der kostenlosen Broschüre „Versicherte und Rentner: Informationen zum Steuerrecht“. Diese und andere hilfreiche Broschüren können ebenfalls über
www.deutsche-rentenversicherung.de oder telefonisch angefordert werden.

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