Freitag, 26. Mai 2017

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Spannendes Leben auf der ehemaligen Mülldeponie

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Mülldeponie Fernthal wird zum Paradies für Gelbbauchunken

Kreis Neuwied/Fernthal – Wer Mülldeponie hört, denkt zunächst an beerdigten Müll. Wer die ehemalige Mülldeponie, direkt an der Autobahn A3 gelegen, sieht, denkt zunächst an Wald. Wer aber genauer hinschaut, der entdeckt einen besonderen Lebensraum, den sich Spezialisten aus der Tierwelt zu erobern beginnen – die Gelbbauchunken.

Es war im letzten Sommer eine tolle Überraschung als Michael Kötting aus Neustadt bei Hans-Peter Job von der Unteren Naturschutzbehörde anrief und ihm ein Foto aus der rekultivierten Deponie Fernthal schickte: “Was ist das für ein Lurch?“. „Das ist eine Gelbbauchunke,“ so Job. „Dann haben wir uns die Flächen genauer angesehen und haben feststellen können, dass es dort eine kleine Population dieser nach der Europäischen Richtlinie Fauna, Flora, Habitat (FFH), streng geschützten Amphibienart gibt.“

Schnell war der Entschluss gefasst, die Habitatbedingungen in Fernthal zu optimieren. Der winzige Teilbereich des gesamten Deponiegeländes wurde von größeren und kleineren Gehölzen freigestellt, damit mehr Sonne die Kleinstgewässer schneller erwärmen kann.

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Schnittkurs für Obstbäume in Koblenz

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Die Waldökostation des Umweltamtes lädt zu einem Schnittkurs am Mittwoch, 15. März ein. Hierbei können Interessierte an einem Obstbaumpflegeeinsatz am Remstecken teilnehmen. Treffpunkt ist um 16.00 Uhr im Schulungsraum der Waldökostation am Remstecken.

Obstwiesen sind ein wertvoller Bestandteil unserer Kulturlandschaft. Die Mehrzahl der noch am Rande der Dörfer vorhandenen Obstwiesen sind durch Baumaßnahmen oder andere Eingriffe gefährdet. Ohne eine laufende Betreuung, Pflege und Bewirtschaftung sind diese typischen Kulturbiotope auf Dauer nicht zu erhalten.

Bei der zweieinhalbstündigen Veranstaltung wird an Jung- und Altbäumen der Erziehungs-/ Erhaltungsschnitt demonstriert und auf weitere wichtige Pflegemaßnahmen hingewiesen.

Eine Anmeldung für die kostenlose Veranstaltung ist nicht erforderlich.

Kooperation zwischen den Feuerwehren in Rheinland-Pfalz und der Süwag

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Frankfurt, 7. März 2017: Vertreter der Süwag und des Landesfeuerwehrverbands Rheinland-Pfalz unterzeichneten gestern im Süwag ServiceCenter in Neuwied eine Kooperationsvereinbarung. Für über 51.000 Mitglieder des Landesfeuerwehrverbandes in Rheinland-Pfalz gibt es ab sofort die Möglichkeit, einen vergünstigten Stromvertrag abzuschließen.

„Wir schätzen die oft ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehrleute sehr und möchten so unsere Anerkennung und unsere ‚Kraft vor Ort‘ zum Ausdruck bringen“, so Mario Beck, Leiter Süwag-Vertriebskanalmanagement. Bernd Naunheim, Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz, ergänzt: „Der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz bietet mit dieser Kooperation seinen Mitgliedern eine weitere Vergünstigung als Dank für ihr Engagement an, welches eigentlich unbezahlbar ist“.

Fütterungsverbot für Wasservögel

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KOBLENZ. Seit Jahren gibt es im Freibad Oberwerth große Probleme mit den Hinterlassenschaften von Gänsen. Während der Freibadesaison entsteht so morgens vor der Öffnung des Bades ein hoher zusätzlicher Reinigungsaufwand. Es wurden viele verschiedene Maßnahmen ergriffen, die Gänse vom Freibadgelände fern zu halten. Bisher leider ohne dauerhaften Erfolg.

In diesem Zusammenhang wurde auch immer wieder das Füttern der Tiere durch Spaziergänger und auch Badegästen beobachtet. Die Stadtverwaltung weist daher ausdrücklich auf ein bestehendes Fütterungsverbot hin.

Sowohl Kanadagans als auch Nilgans gehören zu den potentiell invasiven Arten und stehen auf der Beobachtungsliste des Bundesamtes für Naturschutz. Beide Arten verbreiten sich expansiv, verhalten sich in ihrem Brutrevier sehr aggressiv und verdrängen unsere heimischen Wasservogelarten. Nilgänse zerstören auch Gelege, töten Jungtiere der heimischen Arten und nehmen deren Nester in Beschlag.

Diese Tiere verursachen durch ihre Hinterlassenschaften in den öffentlichen Bereichen und hier vor Allem im Freibad Oberwerth große Probleme mit einem hohen Reinigungsaufwand. Durch den Kontakt mit Gänsekot können gesundheitsgefährdende Folgen für den Menschen nicht ausgeschlossen werden.

Die Fütterung dieser Gänsevögel ist im Hinblick auf ihre Natur und die damit verbundene zusätzliche Reproduktionsfähigkeit unbedingt zu unterlassen.
Die Stadtverwaltung weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich auf ein bestehendes Fütterungsverbot hin.

"§2 Abs. 1 Nr. 10 Gefahrenabwehrverordnung der Stadt Koblenz:
Auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Anlagen ist es verboten, Tauben oder Wasservögel zu füttern, Futter auszulegen oder auszustreuen…"

Amphibien wandern wieder!

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Die Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis bittet auch in diesem Jahr um Rücksichtnahme auf die jetzt, durch steigende Temperaturen und feuchte Witterung, massiv einsetzenden Amphibienwanderungen. Die Tiere suchen zur Fortpflanzung ihre traditionellen Laichgewässer auf. Auf dem Weg dorthin müssen die Kröten und Molche häufig Straßen und Wege überqueren. An einigen Straßen im Kreisgebiet sind daher Leiteinrichtungen und Warnschilder zum Schutz der Tiere angebracht. Auch sammeln ehrenamtliche Helfer Tiere ein und tragen sie über die Straße. Pro Saison können so an einer Straße durchaus ca. 5.000 Amphibien gerettet werden.

Trotz aller Schutzmaßnahmen werden aber jedes Jahr viele Amphibien durch Fahrzeuge getötet. An allen Querungsstellen Zäune aufzustellen und Umsetzaktionen durchzuführen ist leider nicht möglich. Angesichts der akuten Bestandsgefährdung der heimischen Amphibienarten bittet die Kreisverwaltung alle Autofahrer, insbesondere in den Abend- und Nachtstunden, durch eine angemessene Fahrweise auf die wandernden Tiere Rücksicht zu nehmen. Ebenso sollte verstärkt auf die ehrenamtlichen Helfer, die in den Morgenstunden bei Ihren Umsetzaktionen häufiger die Straße überqueren müssen, geachtet werden.

Krötenwanderungen können im gesamten Kreisgebiet auftreten. In erhöhtem Maße auf folgenden Straßenabschnitten:

L108: Tiefenbach – Kreershäuschen

K19, K 18 - B50: Simmern – Nannhausen – Nickweiler

L220: Bereich Tongrube bei Pleizenhausen

L 214: zwischen Leiningen und Sauerbrunnen

K 46: zwischen Kleinweidelbach und der B50 im Bereich des Ellerner Weihers

L 212 und dem Abzweig der K 118: zwischen Weiler und Bad Salzig in Höhe der LVA Mittelrheinklinik

 

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