Montag, 25. September 2017

Letztes Update:06:42:32 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Neue Schnitt- und Pflegekurse für Obstbäume im Juni

Drucken

KREIS MYK. Die Streuobstinitiative Mayen-Koblenz der Integrierten Umweltberatung führt in Zusammenarbeit mit Gemeinden und Initiativen Schnitt- und Pflegekurse für hochstämmige Obstbäume im Juni durch.

Auch im Sommer können Schnitt und Pflege von hochstämmigen Obstbäumen entgegen landläufiger Meinung nicht pausieren. Der sommerliche Schnitt ist insbesondere dann notwendig, wenn durch den Winterschnitt ein intensiver Austrieb erfolgte oder wenn bei stark wüchsigen Bäumen kein Winterschnitt durchgeführt wurde. Im Sommer ist es notwendig, regulierend einzugreifen und nicht benötigte Austriebe zu entfernen.

Außerdem soll beim Kurs in Monreal die Reaktion auf die Düngung der Bäume begutachtet werden.

Die Kurse zum Thema „Baumpflege im Sommer an Jungbäumen“ können jetzt gebucht werden:

Freitag, 16. Juni 2017, 16.00 – 19.00 Uhr, Monreal

Freitag, 23. Juni 2017, 16.00 – 19.00 Uhr, Lonnig

Freitag, 30. Juni 2017, 16.00 - 19.00 Uhr, Wolken.

Eine Teilnehmergebühr von jeweils 5 Euro wird vor Ort erhoben. Die Kurse sind Praxiskurse und finden ausschließlich im Freien statt.

Seitens des Veranstalters besteht kein Versicherungsschutz für die Teilnehmer an den Kursen. Anmeldungen per Telefon bei Dagmar Wißner von der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz unter 0261/108441 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

KFN-Studie: Niedriges Entdeckungsrisiko lockt Einbrecher aus dem Ausland

Drucken
Eine hohe Beuteerwartung und die Möglichkeit, mit geringem Aufwand in Wohnungen einzudringen, lockt Täter aus dem Ausland, die gezielt nach Deutschland kommen, um Einbrüche zu begehen. Bei den Tätern handelt es sich um so genannte reisende Täter, die sich nur kurz in Deutschland aufhalten, sowie um zugereiste Täter, bei denen sich häufig die Perspektive auf ein besseres Leben mit legalen Mitteln zerschlagen hat. Zu beiden Tätergruppen hat das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. (KFN) jetzt ein Forschungsprojekt durchgeführt: Von April 2016 bis Mai 2017 wurden 30 Interviews mit inhaftierten Einbruchstätern geführt, die kurzzeitig nach Deutschland kamen, um Einbrüche zu begehen und solchen, die kurze Zeit nach ihrem Zuzug nach Deutschland Einbrüche begingen.

Die von der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes und der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK) sowie durch Eigenmittel des KFN finanzierte Studie zeigt, dass Einbrecher aus dem Ausland nicht nur in fest organisierten Banden vorgehen. Neben Alleintätern gibt es vielmehr eine große Bandbreite loser Bekanntschaftsbeziehungen, aus denen in wechselnder Konstellation je nach Gelegenheit Einbrüche begangen werden. Wichtig für die Täter ist ein niedriges Entdeckungsrisiko, weshalb sie vor allem schlecht gesicherte Türen und Fenster nutzen, die leicht aufzuhebeln sind, oder auch gekippte Fenster. Die Erkenntnisse in Bezug auf wirksame Präventionsmaßnahmen decken sich somit mit der polizeilichen Empfehlungspraxis: Zusätzliche Tür- und Fenstersicherungen, die Fenster beim Verlassen der Wohnung schließen sowie die eigene Abwesenheit verbergen sind einfache Maßnahmen, die die Täter abschrecken. Über ein Drittel der versuchten Einbrüche blieben letztes Jahr erfolglos, was größtenteils an erfolgreichen Präventivmaßnahmen liegt. Umfangreiche Informationen und Tipps für ein sicheres Zuhause gibt es unter www.k-einbruch.de, der Webseite der von der Polizei initiierten Einbruchschutzkampagne K-EINBRUCH.

Zur aktuellen KFN-Studie [www.kfn.de/publikationen/kfn-forschungsberichte/]

Sicher in den Urlaub

Drucken
Betrüger und Langfinger machen niemals Urlaub – insbesondere in der jetzt bevorstehenden Hauptreisezeit sind sie besonders aktiv. Gerade dann nutzen sie viele Tatgelegenheiten, um unvorsichtige Urlauber um ihre Wertsachen und Geld zu bringen. Damit Reisende sicher am Ziel ankommen und die Urlaubstage unbeschwert genießen können, gibt die Polizei unter anderem folgende Tipps:

- Machen Sie vor Reiseantritt Kopien Ihrer wichtigsten Reisedokumente (Pass, Flugtickets, Kreditkarten, Impfausweis) und bewahren Sie diese an separater Stelle in Ihrem Reisegepäck auf.
- Tragen Sie auf der Fahrt in den Urlaub Ihre Zahlungsmittel, Ausweise und Dokumente direkt am Körper.
- Reduzieren Sie Ihr mitgeführtes Bargeld auf das notwendige Minimum und zeigen Sie anderen möglichst wenig davon.
- Lassen Sie Ihr Gepäck nie unbeaufsichtigt. Das gilt bei der Abreise wie auch für die Ankunft.
- Verhalten Sie sich im Gedränge größerer Menschenmengen an Touristenattraktionen, Haltestellen, Bahnhöfen, Flugplätzen sowie in Bussen und Bahnen äußerst vorsichtig. Hier sind Taschendiebe besonders aktiv.
- Lassen Sie Ihre Wertgegenstände nie unbeaufsichtigt liegen.

Viele weitere Informationen sind auch im Faltblatt „Langfinger machen niemals Urlaub“ zusammengefasst. Das Faltblatt ist kostenlos bei den (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstellen erhältlich sowie im Internet abrufbar unter: www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/24-langfinger-machen-niemals-urlaub/

Vorsicht! Jungtiere

Drucken
Wie die Untere Jagdbehörde beim Ordnungsamt der Stadt Koblenz mitteilt, gibt es derzeit in der Natur bis in die Wohnbereiche hinein zahlreiche Jungtiere. Diese haben noch keine Erfahrungen mit Menschen gemacht und sind deshalb zum Teil noch sehr zutraulich. Manche Jungtiere vertrauen auch auf ihre Tarnfarbe und bleiben bewegungslos liegen. Jungvögel verlassen zurzeit bereits ihre Nester, fast alle Wildarten haben bereits oder bekommen in den nächsten Wochen ihre Jungen. Aufgefundene Jungtiere dürfen nicht berührt werden, da die Elterntiere diese sonst nicht mehr mit Nahrung versorgen, weil sie den Geruch des Menschen fürchten.

Hunde und Katzen müssen in der Setz- und Brutzeit von Ihrem Halter besonders beaufsichtigt werden.
Hunde gehören zu dieser Jahreszeit in der freien Natur an die Leine oder müssen sich unmittelbar im Einwirkungsbereich des Hundehalters befinden (d.h. der Hund muss gehorchen). Hunde und Menschen sollen sich auf den Wegen und nicht in Wiesen und in den Einständen aufhalten.
Jedes Jahr kommt es vor, dass von Hunden gerissene Jungtiere oder Muttertiere in Feld und Flur gefunden werden. Die ermittelten Hundebesitzer erklären meist selbst bestürzt dazu „das hat der vorher aber noch nie gemacht“.
Wenn das Muttertier getötet wird, dann müssen die Jungtiere verhungern und das kann kein Tierfreund auch nur billigend in kauf nehmen.

Abgesehen davon darf der Jagdschutzberechtigte auch Hunde töten die dem Wild nachstellen und dieses gefährden. Dies gilt auch für Katzen die in einer Entfernung von mehr als 300 m vom nächsten Haus angetroffen werden.
Der Gesetzgeber hat diese Möglichkeit zum Schutz der wildlebenden Tiere in § 33 Absatz 6,7 des Landesjagdgesetzes ausdrücklich vorgesehen.
Nach § 48 Absatz 2 Nr. 19 in Verbindung mit Abs. 4 des Landesjagdgesetzes kann derjenige, der seinen Hund unbeaufsichtigt in einem Jagdbezirk laufen lässt mit einer Geldbuße bis zu 5.000,-- € belegt werden.

Bei steigenden Wildunfallzahlen richtet sich vor allem die Aufforderung zu mehr Rücksicht gegenüber den Wildtieren auch an die Autofahrer. Die Jungtiere laufen genau so unbefangen wie Kinder auf die Straße und haben keine Chance den Fahrzeugen auszuweichen. Muttertiere springen in Sorge um ihre Jungen häufig hinter diesen her ohne auf Gefahren zu achten.
Bitte fahren sie auch in Feld-, Wiesen- und Waldbereichen angemessen und achten auf die Wildwechselbeschilderungen.

Deutsches Kinderhilfswerk

Drucken
Deutsches Kinderhilfswerk ruft Grundschulen in Rheinland-Pfalz zur Teilnahme am Modellprojekt „Kinderrechteschule“ auf

Das Deutsche Kinderhilfswerk ruft die Grundschulen in Rheinland-Pfalz dazu auf, sich um die Teilnahme am Modellprojekt „Kinderrechteschule“ zu bewerben. In diesem Projekt werden Schulen angeregt, die Vermittlung von Kinderrechten zu einem Leitgedanken ihrer Einrichtung zu machen. Zentrale Zielstellung ist es, die in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriebenen Kinderrechte mit den Schülerinnen und Schülern nicht nur abstrakt zu diskutieren, sondern ihnen zugleich einen konkreten Alltagsbezug zu vermitteln.

„Mehr als 25 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland müssen die Kinderrechte in allen Lebensbereichen verwirklicht werden. Natürlich ist die Diskussion über Kinderrechte im Unterricht wichtig, zentral ist für uns aber ebenso die Umsetzung im Lebensumfeld der Kinder. Leider werden hier die Kinderrechte im Alltag an vielen Stellen missachtet. Durch die aktive Einbindung der Schülerinnen und Schüler wollen wir dazu anregen, dass die Kinder und Jugendlichen über die Schule hinaus für ihre Rechte eintreten und ihre Lebenswelt so kinderfreundlicher machen“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Neben der fachlichen Beratung durch das Deutsche Kinderhilfswerk bietet die Teilnahme am Projekt Grundschulen die Möglichkeit, sich in einem bundesweiten Netzwerk mit anderen Bildungseinrichtungen auszutauschen, themenbezogene Praxismaterialien zu erhalten sowie verschiedene Qualifizierungsangebote wahrzunehmen. Nach erfolgreicher Projektumsetzung erhalten die teilnehmenden Einrichtungen vom Deutschen Kinderhilfswerk das Siegel „Kinderrechteschule“.

Das Projekt „Kinderrechteschule“ wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und von der Kultusministerkonferenz unterstützt. Das Projekt knüpft an den Kinderrechte-Koffer des Deutschen Kinderhilfswerkes an, den bereits mehr als 800 Schulen bundesweit für ihre Arbeit nutzen. Bisher sind im Rahmen des Modellprojektes sieben Schulen in Berlin, Brandenburg, Hessen und Niedersachsen als Kinderrechteschulen ausgezeichnet worden.

Weitere Informationen zum Modellprojekt Kinderrechteschule unter www.dkhw.de/kinderrechteschulen.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL