Freitag, 24. März 2017

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Wintergefahren im Straßenverkehr

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„Alle Jahre wieder….“

Die besinnliche Jahreszeit steht vor der Tür. Die Weihnachtsmärkte locken in den kommenden Wochen wieder eine Vielzahl an Besuchern in die Innenstädte.

Doch sinkende Temperaturen, Schneefall und ein erhöhtes Verkehrsaufkommen an den Adventswochenenden bergen auch negative Aspekte.

Durch ein umsichtiges Miteinander und die besondere Vorsicht jedes Einzelnen lassen sich die Gefahren im Straßenverkehr minimieren.

Ihre Polizeiinspektion Idar-Oberstein weist insbesondere auf folgende Gefahrenpunkte hin:

Die Bereifung eines Fahrzeugs stellt einen wesentlichen Aspekt zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit dar. Insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten kommt es durch Regen, Schnee und Eis zu gefährlich glatten Straßenverhältnissen. Bei starken Regenschauern ist außerdem mit Aquaplaning zu rechnen. Insbesondere Fahranfänger schätzen die hiermit verbundenen Risiken häufig falsch ein. Durch Anpassung der Geschwindigkeit sowie eine besonders vorsichtige und umsichtige Fahrweise lassen sich Verkehrsunfälle vermeiden. Hierbei ist anzumerken, dass ein Einhalten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit bei schlechter Sicht durch Nebel, Regen und Schneefall häufig nicht ausreicht. Hier gilt es für jeden Verkehrsteilnehmer, die Geschwindigkeit den Straßen- und Witterungsverhältnissen anzupassen, dies kann insbesondere bei Straßenglätte auch eine deutliche Unterschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit bedeuten.

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Trier. Ihre Polizei informiert - Winterreifenwechsel jetzt !

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Alle Jahre wieder…. kommt der Winter und für viele Autofahrer die Verunsicherung beim Thema Winterreifen. Die Polizei hat die wichtigsten Fakten zusammengetragen und beantwortet die wichtigsten Fragen.

Bereits bei Temperaturen unter 7°C verhärtet die Gummimischung von Sommerreifen. Die Folge: spürbar reduzierte Bodenhaftung und damit ein längerer Bremsweg.

Winterreifen sollten dann aufgezogen werden, wenn die Gefahr „winterlicher Straßenverhältnisse“ besteht. Die Straßenverkehrsordnung schreibt entsprechende Bereifung bei „Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte“ vor. Ein Zeitraum ist nicht vorgeschrieben. Jeder Autofahrer muss selbst entscheiden, wann er sein Fahrzeug umrüstet. Als Faustregel gilt der Zeitraum von Oktober bis Ostern.

Welche Reifen dürfen verwendet werden?

Es dürfen Winterreifen bzw. Allwetter- oder Ganzjahresreifen (mit M+S-Kennzeichnung) verwendet werden. Das bekannte M+S-Symbol (englisch „mud and snow“, deutsch: „Matsch und Schnee“) ist kein Garant dafür, dass der Reifen ein echter Winterspezialist ist. Die Polizei empfiehlt Winterreifen mit dem Schneeflocken-Symbol („Three-Peak-Mountain-Snowflake“). Das Symbol dürfen nur Reifen tragen, die eine Mindestgriffigkeit auf Schnee aufweisen.

Gibt es Ausnahmen von der Winterreifenpflicht?

Für Lkw und Busse ist die Winterreifenpflicht nur für die Antriebsachsen vorgeschrieben. Land- und forstwirtschaftliche Nutzfahrzeuge sind von der Winterreifenpflicht komplett ausgenommen. Diese Fahrzeuge sind üblicherweise mit Reifen ausgestattet, die aufgrund ihres grobstolligen Profils und des Reifenaufbaus für den Betrieb bei winterlichen Verhältnissen ausreichend sind.

Wichtig: Dies gilt nicht für grobstollige Sommerreifen von Geländewagen oder Quads. Diese Fahrzeuge unterliegen der Winterreifenpflicht.

Wann müssen Winterreifen erneuert werden

Die Profile sollten nach Expertenmeinung eine Tiefe von 4 Millimeter nicht unterschreiten. Die gesetzlichen Vorschriften für die Mindestprofiltiefe sind für Winter-, Sommer- und Ganzjahresreifen übrigens gleich: mindestens 1,6 Millimeter.

Welches Bußgeld droht?

Wer ein Kraftfahrzeug ohne entsprechende Reifen führt, muss mit einem Bußgeld von 60 Euro rechnen. Behindert er dadurch Andere z.B. dadurch, dass er liegenbleibt, beträgt das Bußgeld 80 Euro. Werden Andere gar gefährdet, beträgt das Bußgeld 100 Euro, bei einem Verkehrsunfall 120 Euro. In den letzten drei Fällen kommt jeweils ein Punkt im Fahreignungsregister hinzu.

Wie alt sind eigentlich Neureifen?

Neben dem Reifenprofil spielen auch die Beschaffenheit und das Alter eine wesentliche Rolle für die Bodenhaftung. Je älter ein (auch ungenutzter) Reifen ist, desto schlechter sind die technischen Eigenschaften. Dies gilt besonders für den Grip bei Winterreifen. Experten empfehlen, keinen Reifen zu kaufen, der älter als drei Jahre ist.

Ein als neu verkaufter Reifen kann vor dem Verkauf ein paar Jahre im Lager gelegen haben.

Deshalb immer auf die DOT-Nummer achten! Sie ist auf der Reifenflanke eingepresst und verrät das Herstellungsdatum. So steht beispielsweise „3015“ für die 30. Kalenderwoche des Jahres 2015.

 

 

 

 

Vortrags- und Übungsreihe zu IT in der Siedlungswasserwirtschaft

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KOBLENZ. In Kooperation mit der Barthauer Software GmbH veranstaltet Prof. Dr.-Ing. Lothar Kirschbauer vom Fachbereich Bauwesen der Hochschule Koblenz eine Vortrags- und Übungsreihe zum Thema „IT in der Siedlungswasserwirtschaft“. Vom 17. bis 18. November 2016 können sowohl Studierende als auch externe Interessierte Einblicke gewinnen in die Nutzung eines Kanalinformationssystems am Beispiel einer Kanalsanierungsplanung. Die Themen umfassen ein breites Spektrum, von „standardisierten Datenaustauschformaten im Fachbereich Abwasser“ über „Kanalinformationssysteme – Grundlagen am Beispiel des Netzinformationssystems BaSYS der Barthauer Software GmbH“ bis hin zur „grafischen Erfassung eines Kanalbestandnetzes unter ArcGIS“. Die Veranstaltung findet am RheinMoselCampus Koblenz, Konrad-Zuse-Straße 1, Raum A247 / A163, statt. Anmelden können Interessierte sich bei Prof. Dr.-Ing. Lothar Kirschbauer unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder der Telefonnummer: 0261 9528-631. Eine Teilnahmebescheinigung kann ausgestellt werden.

Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz

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Rechtsaußen in Kreistagen und Stadträten

Zweite und erweiterte Auflage der Studie "Die NPD in rheinland-pfälzischen Kommunalparlamenten. Analyse und Empfehlungen" der Landeszentrale für politische Bildung in Mainz erschienen / Kostenlos erhältlich

Die 116-seitige Studie "Die NPD in rheinland-pfälzischen Kommunalparlamenten. Analyse und Empfehlungen" von Luis Caballero und Stefan Diehl ist ab sofort bei der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) in der erweiterten und aktualisierten zweiten Auflage erhältlich.

LpB-Direktor Wolfgang Faller stellt fest:


"Der Erfolg der ersten Auflage der Studie zeigte die Notwendigkeit das reale Verhalten rechtsextremer Parteien in den Parlamenten zu analysieren. Die Studie verdeutlicht, wie dass der Einzug und die Aktionen der Rechtsaußen von der NPD in Kreistage und Stadträte die konstruktive Arbeit demokratischer Mandatsträgerinnen und Mandatsträger erschwert haben.
Wie die Anwesenheit der extremen Rechten in den Parlamenten von den demokratischen Abgeordneten erlebt wurde und wie diese darauf reagierten, dokumentiert die Untersuchung mit Auszügen aus Interviews mit Angehörigen aller Fraktionen.
Unsere Broschüre bietet Hilfen und Orientierungsleitlinien zum Umgang mit Rechtsextremen in kommunalen Vertretungen. Dabei gilt wie so oft in der Politik, dass es keine einfachen Lösungen gibt. Die Situation vor Ort muss immer mit bedacht werden."

Die Broschüre "Die NPD in rheinland-pfälzischen Kommunalparlamenten" ist auf schriftliche Bestellung kostenlos bei der Landeszentrale für politische Bildung, Am Kronberger Hof 6 in 55116 Mainz und direkt zum Abholen dort sowie bei der LpB im Weiterbildungszentrum Kaiserslautern (Kanalstr. 3), der LpB im Medienladen Koblenz (im 2. Stock des Kurt-Esser-Hauses, Markenbildchenweg 38) und der LpB im Medienladen Trier (Zurmaiener Straße 114, Exzellenzhaus) erhältlich.

Als pdf-Datei gibt es sie auf der Homepage der Landeszentrale (www.politische-bildung-rlp.de) zum Herunterladen.

Bundesweiter Fahrrad-Klimatest 2016

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Aktuell ruft der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) zur Beteiligung am Fahrrad-Klima-Test 2016 auf. Die Online-Umfrage wird durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur unterstützt.
Ziel der Umfrage ist es, den Stand der Fahrradfreundlichkeit in den Kommunen zu bestimmen und der Radverkehrsförderung weiteren Schwung zu verleihen.

Aus Koblenz beteiligten sich an der Umfrage in 2014 über 450 Personen. Die Stadtverwaltung bittet daher um rege Beteiligung an der Umfrage, die noch bis zum 30.11.2016 möglich ist unter: www.fahrradklima-test.de
Dort sind umfassende Informationen zum aktuellen Fahrradklima-Test und dessen Hintergrund erhältlich.

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