Sonntag, 26. März 2017

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Bündnis für Familie stellt sich neu auf:

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Neuer Bündnispartner, flexiblere Kita-Öffnungszeiten, Veranstaltungen 2017

Tausende Kinder im Alter von sechs Jahren haben vor drei Wochen ihren ersten Schultag gefeiert. Der Übergang vom Kindergarten in die Schule ist ein entscheidender Schritt.

Auch unser Bündnis ist jetzt sechs Jahre alt und stellt sich neu auf:

Die Arbeitsgruppen gehen über in projektbezogene Teams. Auf diesem Weg wollen wir jährlich bis zu drei Veranstaltungen organisieren, um das Thema Vereinbarkeit einer breiteren Öffentlichkeit ins Bewusstsein zu rücken.

Im Jahr 2017 wird das Bündnis seinen Schwerpunkt auf die Kindertagesbetreuung und hier insbesondere auf die Öffnungszeiten legen.

Auch an anderen Stellen im Bündnis geht die Arbeit an unseren Projekten weiter. Aktuelle Informationen dazu haben wir hier für Sie zusammengestellt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedern und Bündnispartnern.

Flexiblere Öffnungszeiten für Eltern und Unternehmen
Bündnis initiiert Debatte in Trier

Nach den Ferien ist vor den Ferien
Das Ferienbetreuungsticket FerTick ist ein Renner - und bringt dem Familienbündnis neue Partner

Vereinbarkeit per Smartphone testen
Bündnis und Hochschule entwickeln App mit Selbsttest für Unternehmen

Familie, Studium, Beruf - alles unter einen Hut
Neues Familienbüro an der Universität Trier

Armutsgefährdungsquote bei 15,2 Prozent

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Wert liegt unter dem Bundesdurchschnitt

Im Jahr 2015 waren 15,2 Prozent der rheinland-pfälzischen Bevölkerung – also gut jeder siebte Einwohner – von Armut bedroht. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems auf Basis der Ergebnisse des Mikrozensus 2015 mitteilt, lag die Armutsgefährdungsquote für Rheinland-Pfalz damit geringfügig unter den Werten der beiden vorangegangenen Jahre (2014: 15,5 Prozent; 2013: 15,4 Prozent). Im Bundesdurchschnitt ergab sich eine Armutsgefährdungsquote von 15,7 Prozent. Die höchsten Werte wiesen die Stadtstaaten Bremen und Berlin mit 24,8 bzw. 22,4 Prozent auf, die niedrigsten Werte waren mit 11,6 Prozent in Bayern und mit 11,8 Prozent in Baden-Württemberg zu verzeichnen. Lediglich vier Länder hatten niedrigere Armutsgefährdungsquoten als Rheinland-Pfalz.

Gemäß EU-Konvention ist die Armutsgefährdungsquote definiert als Anteil der Personen, deren Einkommen weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens (Median) der jeweiligen Bevölkerung beträgt. Das hier verwendete Konzept der relativen Einkommensarmut dient somit in erster Linie der Messung der Einkommensverteilung. Der 60-Prozent-Wert wird auch als Armutsgefährdungsschwelle bezeichnet. Unter Zugrundelegung des mittleren Einkommens im gesamten Bundesgebiet (Bundesmedian) lag er 2015 für einen Ein-Personen-Haushalt bei 942 Euro. Für einen Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren errechnet sich – unter Berücksichtigung der Kostenersparnis in einem Mehrpersonenhaushalt – eine Armutsgefährdungsschwelle in Höhe von 1.978 Euro.

Bevölkerungsgruppen

Lebensalter: In erhöhtem Maß von Armut bedroht waren unter 18-Jährige (19,4 Prozent) sowie die 18- bis unter 25-Jährigen (24,5 Prozent), die sich zum Teil noch in der Ausbildung befinden dürften. Auch für die Gruppe der 65-Jährigen und Älteren lag die Armutsgefährdungsquote mit 16,9 Prozent über dem Durchschnitt der Bevölkerung.

Geschlecht: Die Armutsgefährdungsquote der rheinland-pfälzischen Männer (14,0 Prozent) lag über zwei Prozentpunkte unter der der Frauen (16,4 Prozent). Insbesondere ältere Frauen (65 Jahre und älter) wiesen mit 19,7 Prozent eine deutlich höhere Armutsgefährdung auf als gleichaltrige Männer (13,4 Prozent). Hier dürften – z. B. durch Kindererziehung oder die Pflege von Angehörigen – unterbrochene Erwerbsbiografien der Frauen eine Rolle spielen.

Haushalts- und Familienzusammenhang: In besonderem Maß armutsgefährdet waren 2015 – wie in den vergangenen Jahren – Alleinerziehende (zumeist Frauen) und deren Kinder unter 18 Jahren, die eine Armutsgefährdungsquote von 44,2 Prozent aufwiesen. Die Armutsrisikoquote einer Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern lag dagegen bei 10,2 Prozent.

Qualifikationsniveau: Geringqualifizierte wiesen mit 30,5 Prozent eine mehr als sechsmal so hohe Armutsrisikoquote auf wie Hochqualifizierte (4,7 Prozent).

Erwerbsstatus: Unter allen betrachteten Bevölkerungsgruppen waren Erwerbslose am stärksten von Armut bedroht. Die Quote lag im Jahr 2015 bei 49,4 Prozent.

Migrationshintergrund: Auch Menschen mit Migrationshintergrund (Armutsgefährdungsquote von 26,9 Prozent) waren in erhöhtem Maß von Armut bedroht.

Regionale Betrachtung

Unter den rheinland-pfälzischen Regionen wies die Region Trier im Jahr 2015 das geringste Armutsrisiko auf. Gemessen am Bundesmedian waren dort 13,6 Prozent der Bevölkerung von Armut bedroht. In der Region Mittelrhein-Westerwald waren es 14,5 Prozent, im rheinland-pfälzischen Teil der Region Rhein-Neckar 15,4 Prozent, in der Westpfalz 16,3 Prozent sowie in der Region Rheinhessen-Nahe 16,4 Prozent. Bundesweit die niedrigsten Armutsgefährdungsquoten mit Werten unter zehn Prozent wiesen Regionen in Baden-Württemberg und Bayern auf, die höchsten Quoten mit 25 Prozent und mehr waren in Regionen in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Bremen zu verzeichnen.

Die Armutsgefährdung kann nach verschiedenen Maßstäben betrachtet werden. Neben dem hier verwendeten Vergleich mit dem mittleren Einkommen im Bundesgebiet kann auch der Median des jeweiligen Landes bzw. der jeweiligen Region zugrunde gelegt werden.

Einkommensreichtumsquote

Als Gegenstück zur Armutsgefährdungsquote ist die Einkommensreichtumsquote anzusehen, die nach herrschender Meinung den Anteil der Personen wiedergibt, deren Einkommen 200 Prozent des mittleren Einkommens übersteigt. Auf Basis des Bundesmedians betrug die Einkommensreichtumsquote im Jahr 2015 für Rheinland-Pfalz 8,6 Prozent; vier Bundesländer wiesen eine höhere Quote auf.

Diese und weitere umfangreiche Daten, die im Rahmen der „Sozialberichterstattung der amtlichen Statistik“ durch die statistischen Ämter des Bundes und der Länder regelmäßig aktualisiert und erweitert werden, finden Sie – ergänzt um ausführliche methodische Erläuterungen – im gemeinsamen Statistik-Portal unter www.amtliche-sozialberichterstattung.de, oder über einen Link auf unserer Homepage unter der Rubrik „Sozialberichterstattung“.

Die Armutsgefährdungsquoten 2015 für Rheinland-Pfalz nach soziodemografischen Merkmalen sind in einer Tabelle unter www.statistik.rlp.de im Themenbereich „Soziales“ dargestellt.

Korrigiert am 22. September 2016

Die Daten stammen aus der Mikrozensusbefragung 2015. Bei dieser jährlichen Erhebung werden ein Prozent aller Haushalte zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Situation befragt. In Rheinland-Pfalz werden für die Stichprobe des Mikrozensus ca. 18.000 Haushalte ausgewählt.

Die Armutsgefährdungsquote bzw. die Einkommensreichtumsquote ist der Anteil der Personen mit einem Äquivalenzeinkommen von weniger als 60 Prozent bzw. mehr als 200 Prozent des Medians der Äquivalenzeinkommen der Bevölkerung in Privathaushalten am Ort der Hauptwohnung. Das Äquivalenzeinkommen wird auf Basis der neuen OECD-Skala berechnet. In die Berechnung gehen alle Haushalte/ Personen mit gültigen Einkommensangaben ein.

Diagramm: Armutsgefährdungsquoten nach Bundesländern im Jahr 2015 gemessen am Bundesmedian

Diagramm: Armutsgefährdungsquoten in Rheinland-Pfalz 2015 nach Altersgruppen und Geschlecht gemessen am Bundesmedian

Diagramm: Armutsgefährdungsquoten gemessen am Bundesmedian in Deutschland und Rheinland-Pfalz sowie in Planungsregionen

Diagramm: Einkommensreichtumsquoten nach Bundesländern im Jahr 2015 gemessen am Bundesmedian

Erntedankfest in Trier

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Bauern und Winzer kommen nach Trier!

Trier. Am Samstag, den 01. Oktober 2016 findet ab 9.00 Uhr das Zentrale Erntedankfest des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, des Landfrauen- und des Landjugendverbandes in Trier statt. An der Porta Nigra präsentiert der 28. große Bauernmarkt die Vielseitigkeit der heimischen Erzeugung: Kartoffeln, Obst, Gemüse, Edelbrände, Wein, Viez, Sekt, Federweißer, Ziegenkäse, Küchenkräuter, Wurst, Fisch, Holzofenbrot, Honig und Leinenkleider. Der Bauernmarkt ist voller Attraktivitäten und lässt nichts zu wünschen übrig.

Die Veranstaltung beginnt um 12.15 Uhr mit einem Platzkonzert des Musikvereins Altrich auf dem Domfreihof vor dem Trierer Dom. Nach dem feierlich zelebrierten Erntedankgottesdienst um 13.00 Uhr im Trierer Dom, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger und Gäste der Stadt Trier herzlich eingeladen sind, findet gegen 14.00 Uhr der Umzug zur Porta Nigra statt. Anschließend begrüßt der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, neben weiteren Grußwortrednern die Gäste des zentralen Erntedankfestes und überreicht dem Oberbürgermeister der Stadt Trier, Wolfram Leibe, die Erntekrone, die von der Landjugend Daun gebunden wird.

Die LandFrauen, die Landjugend und der Bauern- und Winzerverband präsentieren Musik, Tanz und Folkloredarbietungen auf der Bühne vor der Porta Nigra. Tierpräsentationen und die Direktvermarkter bieten sowohl den Erwachsenen als auch den Kindern interessante Einblicke in die landwirtschaftliche Produktion und die Tierhaltung.

Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt das zentrale Erntedankfest.

Elektrogeräte nicht an illegale Sammler geben

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Umweltgerechte Entsorgung ist nicht gewährleistet

Kreis Neuwied – Auch im Landkreis Neuwied sind immer wieder Sammelunternehmen unterwegs, die sich teils sogar mit Handzetteln ankündigen und mit der scheinbar kostenlosen Entsorgung von Elektrogeräten werben. „Hierbei handelt es sich um illegale Sammlungen, denn Elektroaltgeräte aus Haushalten dürfen ausschließlich durch die öffentliche Abfallwirtschaft oder den Elektrohandel erfasst werden“, betont der 1.Kreisbeigeordnete und zuständige Abfallwirtschaftsdezernent Achim Hallerbach.

Während die strenge Gesetzgebung auch den Verbleib der regulär erfassten Geräte regelt und dazu entsprechende Nachweise vorschreibt, ist eine umweltgerechte Entsorgung der illegal gesammelten Geräte in der Regel nicht der Fall.

„Für regulär gesammelte Elektroaltgeräte gilt das Verursacherprinzip, das Hersteller und Importeure verpflichtet, die Verantwortung für die von Ihnen verkauften Geräte nach deren Nutzung wahrzunehmen. Und dazu gehören auch die Kosten für eine komplette und korrekte Entsorgung“, erklärt Hallerbach.

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Neue Welt entdecken, Vorurteile abbauen

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Jugendliche suchen Gastfamilien ab Oktober

FSA Youth Exchange sucht Gastfamilien
Der „Freundeskreis für Südafrika“ (FSA) sucht für sein Austauschprogramm 2016 Gastfamilien, die für vier Wochen oder drei Monate einen südafrikanischen Jugendlichen aufnehmen.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen zehn bis zwölf sind 15 bis 18 Jahre alt. Sie werden während ihres Deutschland-Aufenthaltes am Unterricht eines Gymnasiums oder einer Realschule teilnehmen.   Junge Südafrikaner und deutsche Familien haben so die Chance, eine neue Welt zu entdecken und Vorurteile abzubauen. Die Jugendlichen kommen im Dezember 2016/Januar 2017 für vier Wochen sowie von Oktober bis Januar 2017 für drei Monate.

Der FSA organisiert die Bahnfahrt zu und von den Gastfamilien, sowie die Kranken- und Haftpflichtversicherung und ist als Ansprechpartner jederzeit für die Gastfamilien erreichbar. Die Gastfamilien bieten den Jugendlichen Unterkunft, Verpflegung und die Teilnahme am Familienalltag und sollten möglichst Kinder im Alter zwischen 14 und 18 Jahren haben. Der FSA ist eine unpolitische Privatinitiative und wurde 1996 in Pretoria (SA) gegründet. Das deutsche Büro befindet sich in Süddeutschland und wird von Nicole Ip geleitet. Sie ist seit 1999 für die Auswahl und Betreuung der deutschen Gastfamilien und Schüler zuständig.  
Interessierte Familien können bei ihr unverbindlich und kostenlos die Broschüre „Die Faszination Südafrikas zu Hause erleben“ anfordern: Telefon 0931/3590770, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Webseite: www.fsa-schüleraustausch.de. Adresse: Nicole Ip, Angermaierstr. 75, 97076 Würzburg.

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