Dienstag, 25. April 2017

Letztes Update:10:25:21 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Vortrags- und Übungsreihe zu IT in der Siedlungswasserwirtschaft

Drucken

KOBLENZ. In Kooperation mit der Barthauer Software GmbH veranstaltet Prof. Dr.-Ing. Lothar Kirschbauer vom Fachbereich Bauwesen der Hochschule Koblenz eine Vortrags- und Übungsreihe zum Thema „IT in der Siedlungswasserwirtschaft“. Vom 17. bis 18. November 2016 können sowohl Studierende als auch externe Interessierte Einblicke gewinnen in die Nutzung eines Kanalinformationssystems am Beispiel einer Kanalsanierungsplanung. Die Themen umfassen ein breites Spektrum, von „standardisierten Datenaustauschformaten im Fachbereich Abwasser“ über „Kanalinformationssysteme – Grundlagen am Beispiel des Netzinformationssystems BaSYS der Barthauer Software GmbH“ bis hin zur „grafischen Erfassung eines Kanalbestandnetzes unter ArcGIS“. Die Veranstaltung findet am RheinMoselCampus Koblenz, Konrad-Zuse-Straße 1, Raum A247 / A163, statt. Anmelden können Interessierte sich bei Prof. Dr.-Ing. Lothar Kirschbauer unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder der Telefonnummer: 0261 9528-631. Eine Teilnahmebescheinigung kann ausgestellt werden.

Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz

Drucken
Rechtsaußen in Kreistagen und Stadträten

Zweite und erweiterte Auflage der Studie "Die NPD in rheinland-pfälzischen Kommunalparlamenten. Analyse und Empfehlungen" der Landeszentrale für politische Bildung in Mainz erschienen / Kostenlos erhältlich

Die 116-seitige Studie "Die NPD in rheinland-pfälzischen Kommunalparlamenten. Analyse und Empfehlungen" von Luis Caballero und Stefan Diehl ist ab sofort bei der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) in der erweiterten und aktualisierten zweiten Auflage erhältlich.

LpB-Direktor Wolfgang Faller stellt fest:


"Der Erfolg der ersten Auflage der Studie zeigte die Notwendigkeit das reale Verhalten rechtsextremer Parteien in den Parlamenten zu analysieren. Die Studie verdeutlicht, wie dass der Einzug und die Aktionen der Rechtsaußen von der NPD in Kreistage und Stadträte die konstruktive Arbeit demokratischer Mandatsträgerinnen und Mandatsträger erschwert haben.
Wie die Anwesenheit der extremen Rechten in den Parlamenten von den demokratischen Abgeordneten erlebt wurde und wie diese darauf reagierten, dokumentiert die Untersuchung mit Auszügen aus Interviews mit Angehörigen aller Fraktionen.
Unsere Broschüre bietet Hilfen und Orientierungsleitlinien zum Umgang mit Rechtsextremen in kommunalen Vertretungen. Dabei gilt wie so oft in der Politik, dass es keine einfachen Lösungen gibt. Die Situation vor Ort muss immer mit bedacht werden."

Die Broschüre "Die NPD in rheinland-pfälzischen Kommunalparlamenten" ist auf schriftliche Bestellung kostenlos bei der Landeszentrale für politische Bildung, Am Kronberger Hof 6 in 55116 Mainz und direkt zum Abholen dort sowie bei der LpB im Weiterbildungszentrum Kaiserslautern (Kanalstr. 3), der LpB im Medienladen Koblenz (im 2. Stock des Kurt-Esser-Hauses, Markenbildchenweg 38) und der LpB im Medienladen Trier (Zurmaiener Straße 114, Exzellenzhaus) erhältlich.

Als pdf-Datei gibt es sie auf der Homepage der Landeszentrale (www.politische-bildung-rlp.de) zum Herunterladen.

Bundesweiter Fahrrad-Klimatest 2016

Drucken
Aktuell ruft der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) zur Beteiligung am Fahrrad-Klima-Test 2016 auf. Die Online-Umfrage wird durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur unterstützt.
Ziel der Umfrage ist es, den Stand der Fahrradfreundlichkeit in den Kommunen zu bestimmen und der Radverkehrsförderung weiteren Schwung zu verleihen.

Aus Koblenz beteiligten sich an der Umfrage in 2014 über 450 Personen. Die Stadtverwaltung bittet daher um rege Beteiligung an der Umfrage, die noch bis zum 30.11.2016 möglich ist unter: www.fahrradklima-test.de
Dort sind umfassende Informationen zum aktuellen Fahrradklima-Test und dessen Hintergrund erhältlich.

Jeder Rheinland-Pfälzer nutzt 700 Quadratmeter Siedlungs- und Verkehrsfläche

Drucken
Jede Rheinland-Pfälzerin bzw. jeder Rheinland-Pfälzer beansprucht rechnerisch rund 700 Quadratmeter Siedlungs- und Verkehrsfläche. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems betrug der Umfang dieser vom Menschen stark beeinflussten Flächen zum Stichtag 31. Dezember 2015 rund 2.836 Quadratkilometer, das waren 14,3 Prozent der Landesfläche. Zum Vergleich: In Deutschland betrug die Siedlungs- und Verkehrsfläche pro Kopf zum Stichtag 31. Dezember 2014 knapp 600 Quadratmeter (Zahlen für 2015 für ganz Deutschland liegen noch nicht vor).

Im Vergleich zum Jahr 2010 wurde die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Rheinland-Pfalz um 1.270 Hektar ausgedehnt. Das entspricht einer durchschnittlichen täglichen Zunahme von fast 7.000 Quadratmeter. Zum Vergleich: ein Fußballfeld für internationale Spiele muss mindestens 7.140 Quadratmeter umfassen.

Der Siedlungs- und Verkehrsfläche liegen mehrere Nutzungsarten zugrunde. Den größten Anteil machen mit 43 Prozent die Verkehrsflächen aus (1.221 Quadratkilometer), gefolgt von den Gebäude- und Freiflächen mit 42 Prozent (1.190 Quadratkilometer). Als Erholungsflächen, zu denen Grünanlagen und Sportplätze zählen, werden 342 Quadratkilometer (12,1 Prozent) genutzt. Der Rest (83 Quadratkilometer) entfällt auf Friedhöfe und Betriebsflächen (ohne Abbauland). Die einzelnen Nutzungskategorien haben sich im Zeitablauf unterschiedlich entwickelt. Während die Gebäude- und Freiflächen zunahmen, wurden die statistisch nachgewiesenen Verkehrsflächen reduziert. Die Gebäude- und Freiflächen nahmen gegenüber dem Jahr 2010 um 1,8 Prozent zu und dokumentieren den zunehmenden Bau von Gebäuden, z. B. Einfamilienhäusern. Die Abnahme der Verkehrsflächen ist methodisch bedingt. Vor allem nicht mehr genutzte Wege, wie z. B. Feldwege, wurden von der Katasterverwaltung neu bewertet und werden unter anderen Nutzungsarten nachgewiesen.

Die Gesamtfläche von Rheinland-Pfalz beträgt fast 19.855 Quadratkilometer. Den größten Anteil der Landesfläche nimmt Wald mit 42,3 Prozent vor der Landwirtschaftsfläche mit 41,5 Prozent ein.

Die Flächenerhebung nach Art der tatsächlichen Nutzung wertet Daten des Automatisierten Liegenschaftsbuches (ALB) der Vermessungs- und Katasterverwaltung nach einem detaillierten Nutzungsartenkatalog aus. Auf den Stand 31.12.2015 aktualisierte Ergebnisse liegen für alle rheinland-pfälzischen Verwaltungsbezirke vor. Die Berechnungen je Einwohner erfolgten mit dem Bevölkerungsstand vom 30.6.2014. Dem Flächenvergleich  wurde ein Fußballfeld von 68 * 105 m (entspricht 7140 qm) zugrunde gelegt.

Umrechnung: 1 km² entspricht 100 ha, 1 ha umfasst 10 000 m².

Autor: Jörg Breitenfeld, Referat Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt, Energie

Kork – mehr als nur ein Flaschenverschluss

Drucken

Kein Restmüll: 42 Stellen im Landkreis sammeln den kostbaren Rohstoff

KREIS MYK. Nach und nach beginnt die Traubenlese, als Endprodukt findet sich in unseren Regalen eine Flasche Wein. Trotz zunehmender Benutzung eines Schraubverschlusses, entscheiden sich einige Winzer für den klassischen Kork – eine Tradition, die sich bis ins alte Griechenland zurückverfolgen lässt. Wohin jedoch wandert der dafür verarbeitete Kork, wenn er nicht mehr gebraucht wird? Nicht in den Restmüll, denn zum Entsorgen ist der Naturstoff zu kostbar. Daher wird er in 42 Sammelstellen im Landkreis gesammelt.

Vor seiner Verarbeitung ist Kork nichts Anderes als eine Zellschicht unter der Rinde der Korkeiche, welche im westlichen Mittelmeerraum beheimatet ist. Die Bäume können erstmalig nach 25 Jahren Wachstum geschält werden. Danach alle 8 bis 10 Jahre. Kork wird auf verschiedenen Arten genutzt. Ob als Pinnwand, Fußbodenbelag, Dämmmaterial, orthopädische Schuheinlage oder dem typischen Flaschenkork. Der Naturstoff überzeugt durch Wasserabweisung, Elastizität und eine niedrige Wärmeleitfähigkeit. Das macht Kork vielfältig einsetzbar. Da Kork nur begrenzt vorhanden ist, wird er gesammelt und später wiederverwendet. Seine größte Wiederverwendung findet er als ökologischen Dämmstoff. Gesammelt wird nur reiner Kork (keine Plastikkorken) ohne Klebereste.

Die Sammelstellen findet man im Internet unter www.kreislaufwirtschaft-myk.de (Suchbegriff: Kork) oder auch telefonisch bei der Umweltberatung der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz unter 0261/108-417.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL