Donnerstag, 23. November 2017

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Handysammelaktion bei der Naspa

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Gemeinsame Initiative der Wiesbadener ÖKOPROFIT-Unternehmen anlässlich der „Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit“

19. Mai 2017. Wissen Sie nicht wohin mit dem alten Handy? Dann tun Sie Gutes und bringen es zur Nassauischen Sparkasse (Naspa). Anlässlich der „Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit“ sammelt die Naspa vom 22. Mai bis zum 9. Juni ausgemusterte Handys. Sie beteiligt sich an einer gemeinsamen Sammelaktion der Wiesbadener ÖKOPROFIT-Unternehmen, die damit ein Zeichen für Ressourcenschonung setzen und gleichzeitig ökologische Projekte unterstützen. Die Naspa ist seit 2013 Mitglied im Ökoprofit-Klub Wiesbaden und drei Mal als Wiesbadener ÖKOPROFIT-Betrieb ausgezeichnet.

Die Handys werden in drei Finanzcentern (FC) gesammelt:
FC Wiesbaden, Rheinstraße 42-46, 65185 Wiesbaden;
FC Frankfurt, Zeil 127, 60313 Frankfurt;
FC Limburg, Neumarkt 9, 65549 Limburg.

Für die ausgemusterten Handys stehen Sammelboxen von AfB social&greenIT bereit. Das Unternehmen sammelt Handys bei Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen ein und wiederverwertet bzw. recycelt diese. Zuvor werden die darauf befindlichen Daten nach einem zertifizierten Verfahren gelöscht.

Die „Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit“ sind vom Rat für Nachhaltige Entwicklung im Jahr 2012 ins Leben gerufen worden. Sie finden jährlich statt mit dem Ziel, auf das Thema nachhaltige Entwicklung aufmerksam zu machen. Aktionszeitraum in diesem Jahr ist vom 30. Mai bis zum 5. Juni und damit zeitgleich mit der Europäischen Nachhaltigkeitswoche, einer Initiative Deutschlands, Frankreichs und Österreichs.

Großes Interesse an Wohn-Pflege-Gemeinschaften

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Wohn-Pflege-Gemeinschaften sind als Modell immer stärker gefragt und ihre Zahl ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Wie die Vertragsgestaltung dieser neuen Wohnform zu regeln ist, darüber informierte die Landesberatungsstelle Neues Wohnen und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz auf der Informationsveranstaltung „Vertragsgestaltung in Wohn-Pflege-Gemeinschaften“ in Mainz.

Über 90 Interessierte aus Kommunen und Kreisverwaltungen, von Trägern und Verbänden aus dem Sozialbereich, von Pflegediensten und Pflegestützpunkten, aus der Landesverwaltung und von Wohn-Initiativen nahmen an der Veranstaltung teil. Expertinnen und Experten der Verbraucherzentrale, der Landesberatungsstelle Neues Wohnen und der Beratungs- und Prüfbehörden nach dem Landesgesetz über Wohnformen und Teilhabe (LWTG) informierten hier rund um das Thema der Vertragsgestaltung in Wohn-Pflege-Gemeinschaften.

„Zwischenzeitlich gibt es rund 100 Wohn-Pflege-Gemeinschaften in Rheinland-Pfalz und zahlreiche Initiativen sind aktuell dabei neue Projekte ins Leben zu rufen. Da gibt es einen hohen Informationsbedarf, denn in Wohn-Pflege-Gemeinschaften gibt es neben dem Mietvertrag häufig auch einen Betreuungsvertrag, Pflegeverträge und zusätzlich Bewohnervereinbarungen“, erklärte Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

„Die neuen Wohnformen sind deswegen so erfolgreich, weil sie dem Wunsch der Menschen entgegenkommen, möglichst lange Zuhause im gewohnten Dorf oder Quartier leben zu können“, so Ministerin Bätzing-Lichtenthäler weiter. „Eine gute Vertragsgestaltung ist aus Verbrauchersicht wichtig und trägt zu einem guten Miteinander von Vermietern, Dienstleistern und Bewohnern bei. Ich danke daher den Beteiligten für die gemeinsame Organisation der Veranstaltung.“

Die Landesregierung unterstützt den Aufbau von Wohn-Pflege-Gemeinschaften unter anderem mit dem Projekt „WohnPunkt RLP“ und der Landesberatungsstelle Neues Wohnen. Über das Informations- und Beschwerdetelefon Pflege und Wohnen in Einrichtungen bei der Verbraucherzentrale können sich Bewohner und Angehörige informieren. Informationen dazu auf der Homepage „Menschen pflegen“ und unter www.wohnen-wie-ich-will.rlp.de .

Die Informationsveranstaltung „Vertragsgestaltung in Wohn-Pflege-Gemeinschaften“ wurde gemeinsam von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und der Landesberatungsstelle Neues Wohnen Rheinland-Pfalz organisiert.

Der Jugendschutz in Deutschland: Welche Jugendschutzbestimmungen gibt es?

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Der Jugendschutz soll junge Menschen, vor allem Kinder, vor schädlichen Einflüssen, wie Alkohol oder Zigaretten schützen. Zwar liegt die Kindererziehung in der Hand der Eltern, jedoch bildet der Jugendschutz einen gesetzlichen Rahmen, an den sich sowohl die Eltern als auch Außenstehende halten müssen. Durch soll die positive psychosoziale sowie gesundheitliche Entwicklung für alle Kinder und Jugendlichen gewährleistet werden.

In Deutschland existieren insgesamt vier Gesetze zum Jugendschutz. Das Jugendschutzgesetz besteht seit 2002. Es behandelt unter anderem die Bestimmungen zum Alkoholverzehr, den Aufenthalts in Clubs, Bars und Gaststätten sowie dem Konsum von Zigaretten. Grundsätzlich geht es bei diesem Gesetz um den Jugendschutz in der Öffentlichkeit. Das zweite Gesetz zum Jugendschutz ist das Jugendarbeitsschutzgesetz, bei dem es um die beruflichen Tätigkeiten von Kindern und Jugendlichen geht. Laut Gesetz ist die Wochenarbeitszeit für Jugendliche hier auf 40 Stunden begrenzt, wenn diese 5 Tage in der Woche arbeiten. Zudem werden Vorschriften zu Pausen, dem Urlaubsanspruch sowie Feiertagen gegeben, die vom Arbeitgeber in einem Arbeitsvertrag festgehalten und eingehalten werden müssen. Laut §59 des Jugendarbeitsschutzgesetzes machen sich Arbeitgeber, die das Wohl des Jugendlichen absichtlich gefährden strafbar und müssen mit Sanktionen von bis zu 2.500 Euro rechnen. Das Sozialgesetzbuch VIII behandelt unter anderem die Eingliederung von seelisch behinderten Jugendlichen und Kinder. Des Weiteren dreht sich alles um die Vormundschaft sowie die Familienförderung und die Zuständigkeit verschiedener Behörden. Der Jugendschutz im Internet, Fernsehen und bei Musik wird durch den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag geregelt.

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Jetzt ist Zeit zum Schulwegüben

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„Sicher zur Schule“

Einmaleins der Verkehrssicherheit rechtzeitig im Vorschulalter lernen

Rheinland-Pfalz Verkehrssicherheitstraining ist in Kitas immer aktuell und gehört zum Alltag – sei es beim Spaziergang oder beim Ausflug. „Vorschulkinder sollen rechtzeitig mit ihrem künftigen Schulweg vertraut gemacht werden“, raten Landesverkehrswacht und Unfallkasse. Dazu bieten sie Kitas bzw. Kita-Fördervereinen oder -Elternvertretungen kostenfrei die Broschüren „Sicher zur Schule“ an. Ein Arbeitsheft hilft beim Verkehrssicherheitstraining, bei dem die Kinder lernen, Gefahren im Straßenverkehr zu meistern oder – noch besser – zu umgehen. Mit einem Ratgeber wenden sich die Initiatoren direkt an die Eltern. Die Unterlagen eignen sich für Verkehrssicherheitsprojekte in der Kita, können aber auch direkt an die Eltern weitergegeben werden.

Der Unfallkasse Rheinland-Pfalz wurden im vergangenen Jahr 5.267 Wegeunfälle gemeldet, an denen Schul- bzw. Kitakinder beteiligt waren. „Und genau hier möchten wir mit den ‚Sicher zur Schule‘-Medien gegensteuern und uns gemeinsam mit der Landesverkehrswacht, der Polizei, den Kreisverkehrswachten und dem Forum Verkehrssicherheit Rheinland-Pfalz gezielt dafür einsetzen, die Unfälle mit Kindern drastisch zu reduzieren bzw. zu vermeiden und damit auf ‚Null‘ zu setzen“, betont Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz.

Eltern sind gefordert

„Das Projekt spricht bewusst auch die Eltern an, denn ihnen obliegt die Vorarbeit bei der Verkehrserziehung ihrer Kinder“, informiert die Landesverkehrswacht Rheinland-Pfalz. Kein Erwachsener dürfte sein Vorbildverhalten unterschätzen, denn Kinder lernten durch Nachahmen. Das sollte jedem bewusst sein.

Rechtzeitiges Üben vor der Einschulung

Das sichere Verhalten im Straßenverkehr erfassen Kinder am besten, wenn sie es über einen längeren Zeitraum in der Praxis üben. Die Broschüren „Sicher zur Schule“ eignen sich dazu bestens. So können sie wichtige Sicherheitsregeln gut verinnerlichen und sind bei der Einschulung nach den Sommerferien bestens gerüstet.

Die Broschüren für die Kinder und die Eltern erhalten Kitas kostenfrei über die Unfallkasse Rheinland-Pfalz: E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Die Polizei warnt vor Betrügern

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Falsche Polizei ruft an

-Betrüger wollen Ersparnisse ergaunern-

„Polizei ………., Kommissar …….. !  Sie sind im Visier einer osteuropäischen Bande. Sie müssen dringend ihr Geld von der Bank abheben, den Tresor zuhause leeren und alles Wertvolle der Polizei übergeben !“

So sinngemäß ist der Inhalt der Anrufe, mit denen besonders Senioren laut der Kripo Mayen auch in unserer Region aktuell drangsaliert werden.

Zunächst sieht es so aus, als ob wirklich die örtliche Polizei am Hörer sei:

Es wird der Name eines tatsächlich dort Dienst verrichtenden Beamten genannt und auch die richtige Telefonnummer der Dienststelle oder die Notrufnummer „110“ werden angezeigt.

Aber: All dies ist Lug und Trug !

Die Polizei hat gar nicht angerufen und auch die angezeigte Nummer wurde mit elektronischen Tricks entsprechend verfälscht.

Dann erzählt der falsche Polizeibeamte dem Angerufenen eine abenteuerliche Story:

Die Polizei habe aktuell in der Region drei Einbrecher einer Bande aus Osteuropa festgenommen. Einer von Ihnen hatte einen Zettel dabei, auf dem der Name des Angerufenen und dessen Adresse standen.

Zudem die Begriffe: Frau – Geld - Tresor – Schmuck und Goldbarren.

Die Polizei habe aber nicht alle Mitglieder der Bande verhaften können.

Man habe zudem die Erkenntnis, dass auch bei einer heimischen Bank ein „Maulwurf“ sitze, der zur Bande gehöre. Daher sei das Geld dort auch nicht sicher und sollte schnellstens abgehoben werden.

Das gesamte Geld und die Wertsachen des Betroffenen würden deshalb zur Sicherheit von einem Kriminalbeamten abgeholt und solange bei der Polizei verwahrt, bis die akute Gefahr vorüber sei.

Man solle Stillschweigen gegenüber Dritten bewahren, denn die Polizeiaktion sei geheim und noch nicht abgeschlossen.

Für denjenigen, der auf diese Masche hereinfällt, ist das gesamte Ersparte natürlich

für immer weg: Der nach mehreren Telefonaten angekündigte Abholer ist natürlich ein Komplize der Täter und kein echter Kriminalpolizeibeamter.

Mit dieser Vorgehensweise haben die Betrüger schon hohe fünfstellige Summen erbeutet.

Mit folgenden Tipps der Polizei können Sie sich in diesen Fällen vor den Betrügern  schützen:

  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis. Die Polizei würde dies nie telefonisch erfragen. Lassen sie sich nicht einschüchtern oder drängen.
  • Teilen sie solche Anrufe ihrer örtlichen Polizei mit, im Eilfall mit dem Notruf „110“.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

Die „echte“ Polizei würde niemals selbst in dieser Weise Geld von Privatpersonen in Verwahrung nehmen.

  • Fordern Sie grundsätzlich von angeblichen Amtspersonen, die sie aufsuchen, den Dienstausweis (zum Beispiel von Polizisten, die nicht in Uniform sind).
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen sie sich die dazu passende Nummer selbst im Telefonbuch heraus und lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.

Alle Amtspersonen haben für solche Vorsichtsmaßnahmen vollstes Verständnis.

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