Montag, 25. September 2017

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Warn- und Informationssystem Katwarn wird getestet

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Probealarm am 3. April, 11 Uhr

KREIS MYK. Einen Probealarm des elektronischen Warn- und Informationssystems KATWARN, das im Landkreis Mayen-Koblenz seit März 2015 im Einsatz ist, kündigt die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz für Montag, 3. April, um 11 Uhr an. Der Probebetrieb wird 30 Minuten andauern und in allen Kommunen des Landkreises geschaltet. Es wird die Funktionsfähigkeit der  „Warnung der Bevölkerung“ überprüft.

Bei Gefahrensituationen wie Hochwasser, Großbränden oder Industrieunfällen ist es mit dem Warn- und Informationssystem zusätzlich zu den etablierten Warnungen durch Polizei, Feuerwehr sowie Fernsehen und Rundfunk möglich, den Bürgern per Smartphone-App Warnungen und Verhaltenshinweise herauszugeben. Zudem übermittelt die Anwendung Warnungen zu „extremen Unwettern“ des Deutschen Wetterdiensts. Die Anmeldung ist freiwillig und kostenfrei. Wer kein Smartphone besitzt, kann Katwarn auch als SMS- oder E-Mail-Service abonnieren.“

Die Mayen-Koblenzer Nutzer von Katwarn werden den Hinweis bekommen, dass es sich bei der Alarmierung um einen Probealarm handelt.

Weitere Informationen im Internet unter www.kvmyk.de oder www.katwarn.de .

Heimische Gehölze in Kommunen richtig pflanzen, pflegen und nutzen

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KREIS MYK. „Natur im Zwischenraum“ war Thema eines Vortrags, in dem Gärtnermeisterin Johanna Wieg Bürgermeistern, Ratsmitgliedern und Gemeindemitarbeitern die Vorteile heimischer Gehölze auf kommunalen Grünflächen näherbrachte.

„Heimische Gehölze sind all die Pflanzenarten, die schon vor der Entdeckung Amerikas in unseren Breitengraden ohne menschliches Zutun wuchsen. An diese Gehölze sind bereits viele heimische Tierarten angepasst.“ Rüdiger Kape, Koordinator der Integrierten Umweltberatung in der Kreisverwaltung, erklärt, warum es sich lohnt, heimische Gehölze anzupflanzen. Mehrere dieser Arten seien bestens für die Verwendung in der Stadt geeignet, da sie mit dem besonderen Standort Stadt gut zurechtkommen. In den Städten herrscht oft eine schlechte Luftqualität, viele Flächen sind entweder bebaut oder versiegelt, der Boden ist oft verdichtet. Staunässe oder Trockenheit können die Folge sein. Im Winter setzt den Pflanzen an vielen Stellen Streusalz zu. Generell gilt für alle Pflanzen: Der Standort muss passend gewählt werden. An ein giftiges Gewächs, beispielsweise eine Eibe  in der Nähe eines Kindergartens, dessen Früchte die Kinder verzehren könnten, ist nicht zu denken. Ebenso sind stark behangene Bäume an oder über Parkplätzen zu vermeiden, wenn durch herabfallende Früchte Autos beschädigt oder verschmutzt werden könnten. Auch müssen Pflegenotwendigkeit und Nutzung der Gehölze durch verschiedenste Tierarten bedacht werden. Vielen Gemeinden fehlen hier oft die Möglichkeiten, sich immer um jeden gepflanzten Baum zu kümmern.

Für Tiere stellen heimische Gehölze nicht selten ihre Nahrungsgrundlage und ihren Lebensraum dar. So werden etwa die Beeren der Felsenbirne gerne von Vögeln verzehrt. Einem Baum der gut für die Einzelstellung geeignet ist und der das städtische Klima verkraftet. Die Ansprüche an den Boden, in dem er eingepflanzt wird, sind wiederum gering.

Die Haselnuss kann als einzelner Strauch oder als Hecke gepflanzt werden. In beiden Formen ist sie bei zahlreichen Vögeln und Nagern gleichfalls als Nahrungsquelle beliebt. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie kaum mit anderen Pflanzen konkurriert.

Die Eiche ist wohl eines der bekanntesten Gehölze der Liste und ist nicht nur ein wichtiger Pollenlieferant, womit sie den Bienen eine Nahrungsquelle gibt, sondern sie ist auch die Nahrungsgrundlage für den Eichelhäher. Hier bezieht der Vogel besonders im Winter seine Nahrung. Zudem ist der Baum absolut robust. Die Eiche übersteht das Stadtklima problemlos und hält sogar Überschwemmungen Stand. Die tiefdringende Pfahlwurzel gelangt bis ins Grundwasser.

Ebenso zu den heimischen Gehölzen gehört die Mehlbeere. Sie bedarf keiner Pflege und ist absolut anspruchslos. Weder Trockenheit, noch ein schlechter Boden, schränken sie ein. Auch an das schadstoffreiche Stadtklima gewöhnt sich die Mehlbeere schnell.

Im Mühlental haben Amphibien nachts Vorrang

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Koblenz. Noch bis zum Ende der Hauptwanderzeit haben Kröten, Frösche, Molche und Salamander nachts im Mühlental Vorrang. Weil die Tiere in ihre Laichgebiete wandern und von dort zurück kommen, wird die Straße in der Zeit von 18.00 bis 07.00 Uhr aus Richtung Arenberg hinter der Einmündung des Kastanienwegs bis zur Abzweigung nach Ehrenbreitstein für den Durchgangsverkehr gesperrt. Anlieger dürfen die Straße langsam befahren.

Erstmeldung - Kleines Erdbeben bei Ochtendung

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Heute Morgen wurde die Region mit einem kleinen Erdbeben begrüßt.
Stärke (2,5 / epizentrum ochtendung)

Bisher sind noch keine Schäden bekannt.

Spannendes Leben auf der ehemaligen Mülldeponie

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Mülldeponie Fernthal wird zum Paradies für Gelbbauchunken

Kreis Neuwied/Fernthal – Wer Mülldeponie hört, denkt zunächst an beerdigten Müll. Wer die ehemalige Mülldeponie, direkt an der Autobahn A3 gelegen, sieht, denkt zunächst an Wald. Wer aber genauer hinschaut, der entdeckt einen besonderen Lebensraum, den sich Spezialisten aus der Tierwelt zu erobern beginnen – die Gelbbauchunken.

Es war im letzten Sommer eine tolle Überraschung als Michael Kötting aus Neustadt bei Hans-Peter Job von der Unteren Naturschutzbehörde anrief und ihm ein Foto aus der rekultivierten Deponie Fernthal schickte: “Was ist das für ein Lurch?“. „Das ist eine Gelbbauchunke,“ so Job. „Dann haben wir uns die Flächen genauer angesehen und haben feststellen können, dass es dort eine kleine Population dieser nach der Europäischen Richtlinie Fauna, Flora, Habitat (FFH), streng geschützten Amphibienart gibt.“

Schnell war der Entschluss gefasst, die Habitatbedingungen in Fernthal zu optimieren. Der winzige Teilbereich des gesamten Deponiegeländes wurde von größeren und kleineren Gehölzen freigestellt, damit mehr Sonne die Kleinstgewässer schneller erwärmen kann.

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