Montag, 24. Juli 2017

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Katzenkastrationswochen vom 16. bis 28. Januar 2017

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Der Landesverband Rheinland-Pfalz im deutschen Tierschutzbund führt im Januar 2017 wieder eine Katzen-Kastrationsaktion durch. Vom 16. bis 28. Januar sind alle Katzenbesitzer, vor allem diejenigen, wo die Samtpfote Freigang hat, aufgerufen, ihr Tier kastrieren zu lassen, bevor im Frühjahr Nachwuchs kommt. Jeder Katzenbesitzer, der in diesem Zeitraum mit seinem Tier an der Aktion teilnimmt, bekommt zu den Kastrationskosten einen Zuschuss. Die teilnehmenden Tierärzte stellen einen Beleg aus, der dann im Tierheim eingereicht werden kann.

Die Aktion wurde 2006 ins Leben gerufen angesichts immer größer werdender, frei lebender Katzenpopulationen, die in Städten immer mehr zum Problem werden. Etwa 4000 verwilderte Katzen streunen in Rheinland-Pfalz, die Tierheime sind überfüllt. Grund ist die unkontrollierte Vermehrung unkastrierter Katzen. Diese „Streuner“ leben unversorgt auf der Straße, leiden meist an Mangelerscheinungen, sind oft von infektiösen und ansteckenden Krankheiten, sowie von Parasiten befallen. Sie vermehren sich wild, oft auch mit frei laufenden Hauskatzen.

Denn viele Katzenbesitzer scheuen sich, ihr Tier beim Tierarzt kastrieren zu lassen, sei es aus falsch verstandener Tierliebe oder aus Kostengründen.

Mit den Katzenkastrationswochen will der Tierschutzverein Koblenz und Umgebung  in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tierschutzbund, Tierfreunden die Möglichkeit geben, zu weitaus günstigeren Kosten, Katzen und Kater kastrieren zu lassen.

Alle Besitzer von Hauskatzen, die ihre Tiere in der Zeit vom 16. bis  28. Januar 2017 bei den teilnehmenden Tierärzten kastrieren lassen, erhalten vom Tierschutzverein Koblenz eine Rückvergütung in Höhe von 20 Prozent der Kastrationskosten. Diese Rückerstattung kann auch nur dann erfolgen, wenn das Tier gekennzeichnet und registriert wird.

Der Kastrationszuschuss gilt für Katzen und Kater aus folgenden Städten bzw. Verbandsgemeinden, für die unser Verein zuständig ist.

Stadt Koblenz – Stadt Lahnstein – Stadt Bendorf – Verbandsgemeinde Rhens (Rhens-Stadt, Waldesch, Brey, Spay, Hünenfeld) – Verbandsgemeinde Emmelshausen - Verbandsgemeinde Vallendar -Stadt Boppard - Verbandsgemeinde Loreley – Verbandsgemeinde Oberwesel.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Tierschutzverein Koblenz und Umgebung unter der Telefonnummer  0261 – 406380.

Soziales

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Über 7.000 öffentlich geförderte Angebote der Jugendarbeit
Erstmals Ergebnisse aus der neu konzipierten Statistik

Im Jahr 2015 wurden in Rheinland-Pfalz insgesamt 7.028 Angebote der Jugendarbeit gezählt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, kamen fast drei Viertel (74 Prozent) dieser Angebote von den freien Trägern der Jugendhilfe. Hierzu zählen insbesondere die verschiedenen Jugendverbände sowie kirchliche (Diakonie, Caritas) und sonstige Träger (u. a. Arbeiterwohlfahrt, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Deutsches Rotes Kreuz). Die übrigen gut 26 Prozent waren Angebote öffentlicher Träger wie Jugendämter und Gemeinden bzw. Gemeindeverbände.

Für das Berichtsjahr 2015 wurde erstmals die neu konzipierte und nun als Angebotsstatistik bezeichnete Erhebung in der Kinder- und Jugendhilfe durchgeführt. Sie löst die letztmalig für das Jahr 2008 durchgeführte Statistik zu den Maßnahmen in der Kinder- und Jugendhilfe ab. Mit einer Verkürzung des Erhebungsturnus von vier Jahren auf jetzt zwei Jahre wird dem Bedarf an aktuellen Daten aus diesem Bereich Rechnung getragen.

Art der Angebote

Der überwiegende Teil (70 Prozent) der Angebote fällt in den Bereich Veranstaltungen und Projekte wie z. B. Ferienangebote, Seminare oder Projekte der internationalen Jugendarbeit. Fast 19 Prozent waren gruppenbezogene Angebote. Hierzu zählen auf Dauer angelegte AG von Jugendgruppen der unterschiedlichsten Verbände. Die restlichen knapp 12 Prozent waren offene Angebote z. B. in Jugendzentren oder Jugendtreffs. Sie zeichnen sich durch eine „Komm- und/oder Geh-Struktur“ aus, sind auf Dauer angelegt und weisen einen wechselnden Teilnehmerkreis auf.

Teilnehmende

An Veranstaltungen und Projekten hatten gut 269.000 Personen teilgenommen. Die gruppenbezogenen Angebote wurden von fast 25.000 Teilnehmenden wahrgenommen, und bei den offenen Angeboten wurden rund 23.000 Stammbesucherinnen und -besucher gezählt.

Ehrenamtlich pädagogisch tätige Personen

Fast 32.700 so genannte ehrenamtlich pädagogisch tätige Personen begleiteten die Angebote der Jugendarbeit. Die meisten von ihnen (78 Prozent) waren bei Veranstaltungen und Projekten tätig, 13 Prozent unterstützten gruppenbezogene und knapp neun Prozent offene Angebote. Über 40 Prozent der ehrenamtlich pädagogisch tätigen Personen waren zwischen 18 und 27 Jahre alt.

Jugendarbeit solI junge Menschen zur Selbstbestimmung befähigen und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und zu sozialem Engagement anregen und hinführen. Diesem Ziel dienen die unterschiedlichsten Maßnahmen und Angebote der Jugendarbeit wie beispielsweise außerschulische Jugendbildung mit allgemeiner, politischer, sozialer, gesundheitlicher, kultureller, naturkundlicher und technischer Bildung, internationale Jugendarbeit oder Kinder- und Jugenderholung.

Die Statistik der öffentlich geförderten Angebote der Jugendarbeit wird – beginnend mit dem Berichtsjahr 2015 – alle zwei Jahre durchgeführt und erfasst die Angebote der Jugendarbeit nach §11 SGB VIII sowie die Fortbildungsmaßnahmen für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anerkannter Träger der Jugendhilfe nach §74 Absatz 6 SGB VIII.

Befragt werden alle anerkannten Träger der Kinder- und Jugendhilfe.

Autorin: Dr. Julia Stoffel (Referat Soziale Leistungen, Gesundheit, Rechtspflege)

Ahmadiyya Jugend: 6.500 junge Muslime starten ins neue Jahr 2017

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Die Ahmadiyya Muslim Jugendorganisation startet bundesweit mit über 6.500 Mitgliedern das Jahr mit ihrer Neujahrs-Aktion. Sie kehren die Straßen und befreien sie von den Überresten der Silvesternacht.

- Die Ahmadiyya Muslim Jugendorganisation startet das Jahr am 01. Januar 2017 mit ihrer bundesweiten Neujahrsputz-Aktion. Die Jugendlichen greifen am Neujahrsmorgen zu Schaufel und Besen, befreien die Straßen und Plätze ihrer Heimatorte vom Müll der nächtlichen Festlichkeiten zu Silvester. Bundesweit nehmen über 6.400 ehrenamtliche Helfer an 240 Aktionen in den lokalen Gemeinden teil.

Die Neujahrsaktion hat eine lange Tradition: Seit über 20 Jahren startet die Ahmadiyya Jugend mit dem Selbstverständnis als Teil der

Zivilgesellschaft auf diese Weise das neue Jahr. Als einer der ältesten und größten musli-mischen Jugendverbände Deutschlands ist er nicht nur ein relevanter Ak-teur in der Kinder- und Jugendarbeit. Auch das gesellschaftliche Engage-ment der Ahmadiyya Jugend ist vielfältig. Es reicht von Wertevermittlung, über außerschulische Bildungsarbeit bis hin zu Sport- und karitativen Pro-jekten, etwa Benefizläufe oder gemeinsame Blutspende-Aktionen. Der Ju-gendverband möchte sich gerne als Ansprechpartner anbieten:

„Wetteifern in guten Werken (Der Heilige Koran, 2:149) ist unser Motto.  Es ist die Aufgabe der Muslime, Gesicht zu zeigen, zum Mit- und Füreinander in Deutschland beizutragen und den gesellschaftlichen Fortschritt konstruktiv mitzugestalten. Als Jugendverband ist es unser Anliegen, unsere Mitglieder dabei zu unterstützen“, erklärt Hasanat Ahmad, Bundesvorsitzender der Ahmadiyya Muslim Jugendorganisation. Hierfür setze man nun auch auf Sichtbarkeit, Dialog und bessere Vernetzung in der Gesellschaft.

Kurzinformation zur AMJ:

Die Ahmadiyya Muslim Jamaat wurde 1889 in Qadian (Indien) als Reformgemeinde im Islam gegründet. Seither setzt sie sich für Frieden, Toleranz, die Wahrung der Menschenrechte auf jedem Gebiet des menschlichen Lebens und eine Trennung von Politik von Religion ein. In Deutschland gehört die AMJ zu der ältesten und mit über 35.000 Mitgliedern zu den größten islamischen

Organisationen und hat als erste islamische Gemeinde auch den Körperschaftsstatus des öffentlichen Rechts erlangt.

Die Ahmadiyya Muslim Jugendorganisation ist mit über 12.000 aktiven Mit-gliedern einer der ältesten und größten muslimischen Jugendverbände

Deutschlands. Mit dem Selbstverständnis als Teil der deutschen Zivilgesellschaft initiiert die Jugendorganisation Dialog- und Aufklärungsinitiativen, Benefizläufe zugunsten von Hilfsorganisationen oder die Straßenkehraktion zum Neujahr.

Weihnachtszeit, Einbruchszeit

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Der Winter ist für viele Menschen die Zeit der Besinnung und Verbundenheit, gemütlicher Abende vor dem Kamin und der vorweihnachtlichen Stimmung. Leider gibt es in dieser Zeit Menschen, die die frühe Dämmerung dazu nutzen Einbrüche ,zu begehen.

Der Zeitpunkt ist günstig, da die hiesigen Haushalte vor und nach Weihnachten mit werthaltigen, neuwertigen Geschenken und Gegenständen gefüllt sind, derer sich die Täter nur zu gern bedienen.

Beobachten lässt sich eine Tatbegehungsweise, die den meisten Einbrüchen gemein ist. Die Täter brechen in Häuser ein, die - gerade in den frühen Abendstunden - unbewohnt aussehen. Oft hinterlassen die Bewohner ihr Heim im guten Glauben unbeleuchtet. Gerade dieser Zustand erregt die Aufmerksamkeit der Täter und man geht rückwärtige oder schlecht einsehbare Bereiche an, gelangt durch Fenster oder Terrassentüren ins Objekt.

Die Folgen sind ein durchwühltes Zuhause, fehlende Wertgegenstände, oft auch von ideellem Wert für die Betroffenen. Was neben dem wirtschaftlichen Schaden für die Opfer eines Einbruchs jedoch oft schwerer wiegt, sind die emotionalen Folgen des Einbruchs. Oft werden den Beamten gegenüber Gefühle von Unsicherheit und Angst geäußert. Das Gefühl, jemand war in meiner Wohnung, hat meine Intimsphäre auf rücksichtslose Art und Weise gestört, hallt lange nach.

Allerdings ist die Polizei, wie in den meisten Bereichen ihrer Tätigkeit, kein Einzelkämpfer und auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Viele Hinweise und Zusammenhänge ergeben sich erst durch Meldungen wachsamer Nachbarn. Die Polizei braucht ihre Mithilfe, melden Sie uns alle Ihnen verdächtig vorkommenden Personen und Fahrzeuge, nach dem Motto, „Bürger und Polizei, wir brauchen uns“.

Für weitergehende Hinweise, Handlungsempfehlungen und technische Möglichkeiten der Einbruchsprävention wenden Sie sich jederzeit an Ihre örtliche Polizeidienststelle, direkt an die Kriminalinspektion Mayen (02651/801-0) oder Ihr Polizeipräsidium Koblenz (0261/103-0).

Silvesterfeuerwerk sicher abbrennen

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Vorsicht beim Umgang mit Feuerwerkskörpern – Informationsblatt der Polizei klärt auf

Immer wieder kommt es an Silvester zu schweren Unfällen, wie zum Beispiel Verbrennungen und Verletzungen, weil Feuerwerkskörper nicht nach Gebrauchsanleitung verwendet beziehungsweise illegale oder selbstgebaute Silvesterböller abgebrannt werden. Dass man sich dabei nicht nur in Gefahr bringt, sondern auch strafbar machen kann, ist kaum bekannt. Die Polizei klärt hierüber auf und gibt Tipps für den richtigen Umgang mit Silvesterfeuerwerk.

Der Einsatz von Feuerwerkskörpern ist in Deutschland streng geregelt: Nur wer volljährig ist, darf zum Jahreswechsel Silvesterfeuerwerk nutzen und zwar nur in Deutschland zugelassene Böller. „Nicht zugelassene Feuerwerkskörper sind verboten“, betont Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Denn illegale Feuerwerkskörper können schwere Verletzungen zur Folge haben, z.B. Knalltraumata, Verbrennungen, Verlust von Gliedmaßen, Verätzungen, Atemnot oder Lungenschäden“, so Klotter weiter.

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