Dienstag, 25. April 2017

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So ist ihr Smartphone auch im Urlaub sicher

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Für viele Touristen ist das Smartphone mittlerweile der ideale Reisebegleiter. Mit den Geräten kann man aus den Bergen, vom Strand oder aus einer exotischenStadt sehr leicht auf alle sozialen Netzwerke zugreifen. Und einen hochauflösenden Fotoapparat hat man dann auch schon in der Tasche.

Dabei sind Smartphones auch im Urlaub ein einfacher Weg für Kriminelle, um an persönliche Daten zu gelangen. Und gerade weil man mit den Geräten kinderleicht im Internet surfen kann, sind sie bevorzugtes Ziel für Schadsoftware und Phishing.

Mit diesen Tipps können Sie die Sicherheit Ihres Smartphones auch im Urlaub gewährleisten:

- Lassen Sie Ihr Smartphone nie unbeaufsichtigt liegen. Geben Sie es auch kurzzeitig nur in Ihrem Beisein an Dritte weiter.

- Aktivieren Sie drahtlose Schnittstellen nur bei Bedarf. Eine direkte Koppelung mit anderen Geräten zum Austausch von Daten, etwa über Bluetooth oder NFC, darf nur mit vertrauenswürdigen Personen geschehen.

- Nutzen Sie fremde WLAN, z.B. öffentliche Hotspots an Flughäfen oder in Cafés nur mit einem VPN (Virtuelles Privates Netzwerk), das Ihre Internetverbindung abhör- und manipulationssicher macht.

- Nutzen Sie bei Verlust oder Diebstahl mögliche Ortungs-, Fernsperr- oder Löschdienste. Lassen Sie das Gerät sofort bei Ihrem Anbieter sperren. (+49 116 116)

- Nutzen Sie, wenn für Ihr mobiles Betriebssystem verfügbar, Antivirenprogramme und Überwachungsapps, die Ihnen die Berechtigungen von anderen Apps (z.B. Zugriff auf das Telefonbuch) anzeigen.

- Verwenden Sie Online-Banking-Apps nicht auf dem gleichen Gerät, auf dem Sie auch die mobilen TAN empfangen.

Weitere Tipps rund um das Thema Smartphone-Sicherheit finden Sie hier:

www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/smartphone-sicherheit

KEYLESS: Kein Schlüssel für Kfz-Diebe

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Wer sich derzeit einen Neuwagen zulegt, der kann bei vielen Herstellern die Sonderausstattung "KEYLESS" mitbestellen. Das System klingt praktisch: Man muss den Schlüssel nur mit sich führen und mittels Funkwellen wird das Auto dann entriegelt.Das ist jedoch mit Risiken verbunden: Dank eines einfachen Empfängers können Autodiebe das Funksignal auffangen und schnell den Wagen ausräumen oder gleich stehlen.Die Polizei gibt Ihnen grundlegende Tipps, wie Sie den Diebstahl Ihres "KEYLESS"-Fahrzeugs verhindern können:

- Legen Sie den Schlüssel nie in der Nähe der Haus- oder Wohnungstür ab bzw. versuchen Sie das Funksignal durch geeignete Maßnahmen (z.B. Aluminiumhüllen) abzuschirmen. Machen Sie vorher den Selbsttest. Nur wenn das Fahrzeug sich nicht einmal dann öffnet, wenn Sie den "abgeschirmten" Schlüssel direkt neben die Fahrzeugtür halten, haben auch die Diebe mit dieser Technik keine Chance.

- Achten Sie beim Aussteigen auf Personen mit Aktenkoffer, Rucksack in Ihrer unmittelbaren Nähe. Dabei könnte es sich um professionelle Autodiebe handeln.

- Fragen Sie beim Hersteller Ihres Fahrzeugs, ob für Ihr Fahrzeug der Komfortzugang temporär deaktiviert werden kann. Manche Hersteller bieten am Schlüssel die Funktion, durch zweimaliges Drücken auf die Verriegelungs-Taste am Schlüssel, die "KEYLESS" Funktion ganz auszuschalten. Fragen Sie bei Ihrer Fachwerkstatt nach, welche Möglichkeit es speziell für Ihr Fahrzeug gibt.

Weitere Informationen zum Thema Autodiebstahl finden Sie auf der Internetseite der Polizei unter:
www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl-und-einbruch/diebstahl-rund-ums-kfz/tipps

Am Jahresende 2015 erhielten 15.700 Personen Hilfe zum Lebensunterhalt

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Ende vergangenen Jahres erhielten 15.707 Personen Hilfe zum Lebensunterhalt gemäß Kapitel 3 des Sozialgesetzbuches XII. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz waren das 90 Personen bzw. 0,6 Prozent mehr als Ende 2014. Seit 2010 ist die Anzahl der Leistungsempfänger um rund 24 Prozent gestiegen. Zum Stichtag 31.12.2015 waren in Rheinland-Pfalz 3,9 von 1.000 Einwohnern auf Hilfe zum Lebensunterhalt angewiesen (2010: 3,2 Einwohner).

Landesweit wurden im Jahr 2015 rund 50,2 Millionen Euro und damit über sechs Prozent mehr für Hilfe zum Lebensunterhalt aufgewendet als im Jahr zuvor.

Anspruch auf diese Sozialleistung haben unter anderem befristet Erwerbsunfähige, Vorruheständler mit niedriger Rente, längerfristig Erkrankte, aber auch Menschen mit Behinderungen und pflegebedürftige Personen, die in Einrichtungen leben und die Hilfe zum Lebensunterhalt als Taschengeld erhalten. Mehr als zwei Drittel der Leistungsempfänger (10.619 Personen) lebten in Einrichtungen.

Hilfe zum Lebensunterhalt erhielten in Rheinland-Pfalz fast ebenso viele Männer (49,6 Prozent) wie Frauen (50,4 Prozent). Unter den Leistungsbeziehern waren rund 1.100 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren (6,9 Prozent). Zwei Drittel der Hilfebedürftigen (10.243) zählten zur Altersgruppe der 18- bis 64-Jährigen, 4.380 Personen (27,9 Prozent) waren 65 Jahre und älter. Das Durchschnittsalter aller Leistungsempfänger betrug 53,1 Jahre.

Die Daten stammen aus der Statistik der Empfänger von Hilfe zum Lebensunterhalt. Die Angaben erhält das Statistische Landesamt einmal jährlich von den Landkreisen und den Delegationsgemeinden, d. h. den Verbandsgemeinden bzw. verbandsfreien Gemeinden sowie den kreisfreien Städten.

Autor: Gerhard Hehl (Sachgebiet Soziale Leistungen)

Ausgaben für Sozialhilfe stiegen 2015 um fast fünf Prozent

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Je Einwohner wurden durchschnittlich 331 Euro aufgewendet

Im Jahr 2015 wurden in Rheinland-Pfalz netto mehr als 1,3 Milliarden Euro für Sozialhilfe ausgegeben. Das waren nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes knapp fünf Prozent mehr als im Jahr zuvor. Rein rechnerisch werden somit je Einwohner 331 Euro für die Sozialhilfe aufgewendet (2014: 319 Euro).

Zu den Leistungen der Sozialhilfe nach dem Zwölften Buch des Sozialgesetzbuches (SGB XII) zählt ein breites Spektrum, das neben der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung auch Hilfen zur Pflege, zum Lebensunterhalt, zur Gesundheit sowie sonstige Hilfen umfasst.

Die Ausgaben für diese Leistungen, die unter anderem gewährt werden um die Folgen von Behinderungen, gesundheitlichen und altersbedingten Einschränkungen zu beseitigen bzw. zu mildern und die auch der Deckung des Bedarfs an Ernährung, hauswirtschaftlichem Bedarf und den persönlichen Bedürfnissen des täglichen Lebens dienen, steigen seit Jahren kontinuierlich. Im Jahr 2006 waren landesweit noch weniger als 900 Millionen Euro bzw. rechnerisch 220 Euro pro Einwohner für die Sozialhilfe aufgewendet worden.

Regionale Unterschiede

Regional gibt es erhebliche Unterschiede. Die rechnerisch höchsten Ausgaben je Einwohner hatte im Jahr 2015 die Stadt Pirmasens mit 588 Euro (2014: 566 Euro), die niedrigsten der Rhein-Pfalz-Kreis mit 211 Euro (2014: 193 Euro). Die kreisfreien Städte waren mit durchschnittlich 419 Euro je Einwohner stärker belastet als die Landkreise (297 Euro je Einwohner).

Eingliederungshilfe größte Ausgabenposition

Mit über 61 Prozent stellte die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen die größte Ausgabenposition dar. Es folgt die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung mit mehr als 18 Prozent der Gesamtausgaben. Für die Hilfe zur Pflege wurden knapp 14 Prozent und für die Hilfen zum Lebensunterhalt knapp vier Prozent aufgewendet. Etwa zwei Prozent der Ausgaben entfielen auf die Hilfe zur Gesundheit und rund ein Prozent auf sonstige Hilfen in besonderen Lebenslagen.

Bei den einzelnen Hilfearten gab es unterschiedliche Entwicklungen. Am stärksten stiegen gegenüber dem Vorjahr die Aufwendungen für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (plus 9 Prozent), gefolgt von den sonstigen Hilfen mit einer Steigerung von sieben Prozent. Die Hilfe zum Lebensunterhalt stieg um sechs Prozent und die Eingliederungshilfe behinderter Menschen um vier Prozent. Wachsende Ausgaben waren aber auch für die Hilfen zur Gesundheit (plus 1,5 Prozent) sowie der Hilfe zur Pflege (plus 0,6 Prozent) zu verzeichnen.

Die Sozialhilfeausgaben wurden bei der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen und der Hilfe zur Pflege zu 87 bzw. 81 Prozent an Personen gewährt, die in einer Einrichtung lebten, während die Ausgaben für Leistungen bei der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zu 88 Prozent auf Hilfeempfänger entfallen, die sich außerhalb von einer Einrichtungen befanden.

Die Daten der Ausgaben der Sozialhilfe erhält das Statistische Landesamt jährlich von den Sozialämtern der kommunalen Gebietskörperschaften und vom Landesamt für Jugend, Soziales und Versorgung.

Anspruch auf Sozialhilfe hat, wer sich in einer Notlage befindet, die nicht aus eigenen Kräften und mit eigenen Mitteln behoben werden kann. Die Sozialhilfe greift ein, wenn andere Personen, andere Sozialleistungssysteme oder sonstige Stellen keine Leistungen vorsehen. Rechtliche Grundlage für die Leistungen zur Sozialhilfe ist das Zwölfte Buch des Sozialgesetzbuchs (SGB XII).

Hilfebedürftige, die erwerbsfähig sind, bekommen infolge der sog. Hartz IV-Reformen seit 2005 Leistungen der Bundesagentur für Arbeit nach dem Zweiten Buch des Sozialgesetzbuchs (SGB II). Aufwendungen hierfür sind in den hier nachgewiesenen Sozialhilfeausgaben nicht enthalten.

Die Nettoausgaben entsprechen den insgesamt ausgezahlten Beträgen abzüglich der Einnahmen (z. B. Kostenersatz, Erstattungen von Sozialleistungsträgern).

Autor: Gerhard Hehl (Sachgebiet Soziale Leistungen)

Pokémon GO: Spielen, aber sicher

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Der Hype um das "Augmented-Reality"-Spiel "Pokémon GO" kennt keine Grenzen.

Verständlich: Das Spiel macht Spaß und lässt Kindheitserinnerungen wieder aufblitzen. Der Haken: Beim vertieften Spielen sinkt die Aufmerksamkeit für die Umgebung. Das kann lebensgefährlich sein, beispielsweise im Straßenverkehr oder bei der Monsterjagd in Nähe von Bahnanlagen. Weitere Risiken: Kostenfallen und
Datennutzung.

Die Polizei gibt Tipps für sicheres Spielvergnügen:

- Seien Sie grundsätzlich aufmerksam, besonders im Straßenverkehr. Beim Überqueren von Straßen sollte der Blick nicht auf das Handy, sondern auf den Verkehr gerichtet sein.

- Betreten Sie beim Spielen keine Bahnanlagen. Bahnstrom mit 15.000 Volt kann schon ohne Berührung einer Stromleitung tödlich sein.

- Gehen Sie nicht alleine nachts auf die Jagd. An dunklen und abgelegenen Orten sind Sie ein leichtes Ziel beispielsweise für Diebe.

Noch ein Tipp für spielende Kinder: Deaktivieren Sie als Eltern die In-App-Kauffunktion. Die App ist zwar kostenlos, jedoch können Sie Spielgegenstände dazukaufen, was speziell bei Kindern, zu unerwarteten Kosten führen kann.

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