Donnerstag, 23. November 2017

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Taschendiebe tummeln sich gerne auf Frühlingsfesten

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Polizei gibt Tipps, wie sich Besucherinnen und Besucher von Frühlingsfesten und anderen Veranstaltungen schützen können

Der Frühling lockt wieder viele Besucherinnen und Besucher auf Frühlingsfeste und andere Veranstaltungen unter freiem Himmel. Leider ziehen diese Menschenansammlungen auch Taschendiebe an. Die Langfinger verursachen dabei hohen finanziellen Schaden. Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurden im Jahr 2016 in Deutschland insgesamt 164.771 Taschendiebstähle angezeigt, 2015 waren es noch 168.142 Fälle. Zwar sind die Fälle damit um zwei Prozent gesunken, doch insgesamt machten die Diebe mehr Beute: 2016 entstand ein Schaden von 51,5 Millionen Euro, im Jahr 2015 waren es 50,8 Millionen Euro. Wie sich Besucherinnen und Besucher in Feststimmung vor dem Griff in die Tasche schützen können, dazu gibt die Polizei bewährte Tipps.

„Gerade in den Gängen zwischen den Buden und an besonders begehrten Ständen herrscht oft unübersichtliches Gedränge. Dies nutzen die Diebe, um Wertsachen zu stehlen und  wieder schnell in der Menschenmenge unterzutauchen“, sagt Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes.  Solche Diebstähle sollten immer und schnellstmöglich der Polizei gemeldet werden. Ebenso sollten entwendete Giro- oder Kreditkarten  unter der zentralen Notrufnummer 116 116 sofort gesperrt werden, empfiehlt er.

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Absolvent der Pflegewissenschaft, was nun?

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Unter dem Slogan „Ach, Du bist so ein Bachelor!“ hat die Pflegewissenschaft der Universität Trier ihre vier Partnerkliniken auf den Campus eingeladen. Professorinnen, Studierende und Kliniken diskutierten über die Berufsaussichten der angehenden Absolventen des dualen Studiengangs der Universität Trier.

Den dualen Studiengang der Pflegewissenschaften gibt es an der Universität Trier erst seit drei Jahren. Studierende absolvieren gleichzeitig ein Studium und eine Berufsausbildung. Nach vier Jahren haben die Studierenden gleich zwei Abschlüsse in der Tasche: eine staatlich anerkannte Berufsausbildung und einen Bachelor-Studienabschluss.

Die ersten Absolventen der Pflegewissenschaft werden im nächsten Jahr neu auf dem Berufsmarkt in Trier und der Region einsteigen. Um die Berufsaussichten der Studierenden zu befördern, haben die Professorinnen der Pflegewissenschaft, Heike Spaderna und Margit Haas, alle vier Kooperationskliniken des Studiengangs, das Brüderkrankenhaus Trier, Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen Trier, Marienhauskliniken in Bitburg, Bernkastel/Wittlich und Hermeskeil sowie das Krankenhaus Maria Hilf Daun zum Dialog auf den Campus eingeladen.

Die Studierenden der Pflege haben dem Besuch ihre aktuellen Forschungsarbeiten vorgestellt. Interessant waren für die Vertreter der Kooperationskliniken des Studiengangs vor allem Patienteninformationsbroschüren. Sie sollen nun in den Kliniken umgesetzt werden.

Mit dem Kennenlernen möchten sich die Professorinnen der Pflegewissenschaft dafür einsetzen, dass die Absolventinnen mit der hohen Qualifikation in verantwortungsvolle Jobs gelangen, in denen sie die Zukunft der Pflege mitgestalten können. Pflegewissenschaftsprofessorin Margit Haas sieht so zukünftig die studierten Fachkräfte Brücken schlagen zwischen der Wissenschaft der Pflege zum Berufsalltag in der Pflege: „Durch akademisierte Pflegefachpersonen kann der Transfair von evidenzbasiertem Wissen in die pflegerische Praxis unterstützt werden.“

Die Kliniken müssen sich erst auf das neue akademisch ausgebildete Pflegefachpersonal einrichten und neue Stellen schaffen. Damit kann es erst zu der in der Pflege angestrebten Professionalisierung kommen.

 

„Europa versinkt im Verkehrslärm

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Konferenz in Brüssel spricht von 125 Mio. Menschen, die stark von Verkehrslärm betroffen sind, und jährlich 16.000 Todesfällen, die auf Lärm zurückzuführen sind

Die EU-Kommissionen für Verkehr und Umwelt hatten zum Lärmgipfel nach Brüssel eingeladen, um gemeinsam mit Abgeordneten des EUParlaments sowie Vertretern von Mitgliedsländern, der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Europäischen Umweltagentur (EEA) und weiteren Interessengruppen über die europäische Lärmschutzpolitik zu diskutieren. Bei der gut besuchten Konferenz, an der auch Pro-RheintalSprecher Frank Gross teilnahm, konnten Verkehrskommissarin Violeta Bulc und Umweltkommissar Karmenu Vella nicht verhehlen, dass die bisherige Lärmschutzpolitik der EU mit ihrer seit 2002 begonnenen Lärmaktionsplanung nicht viel mehr bewirkt habe als zusätzliche Arbeit für die öffentliche Verwaltung, ohne dass auch nur ein Dezibel an Lärm abgebaut werden konnte.

Immerhin sei das Lärmbewusstsein gestiegen, so Bulc, die große Hoffnungen in die Elektromobilität und die damit verbundene Lärmreduktion setzt, obwohl Fachleute dies eher bezweifeln. Denn vor allem Roll- und aerodynamische Geräusche machen mehr als 90 Prozent des Verkehrslärms aus und daran ändert sich auch bei Elektroautos wenig. Außerdem ist die Eisenbahn das lauteste Verkehrsmittel, und das trotz Elektroantrieb. So konstatierte dann auch Daniel Calleja, Leiter der Generaldirektion Umwelt der EUKommission, dass immer noch 50 Prozent der Informationen aus der Lärmaktionsplanung fehlten und in vielen Bereichen nicht einmal klar sei, wer überhaupt zuständig ist. Was Maßnahmenpläne angehe, sei man noch bei Null.

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Wurmmittel für Weidetiere können die Keimung von Pflanzensamen beeinflussen

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Standardpräparat schränkt Entwicklung um bis zu zwei Drittel ein

Universität Trier. Was der Gesundheit von Weidetieren wie Rindern und Schafen nutzt, kann der Vermehrung von Pflanzen schaden. Das haben Wissenschaftler in einer Studie unter Federführung von Dr. Carsten Eichberg von der Universität Trier herausgefunden. Erstmalig haben die Forscher gezeigt, dass ein Standardpräparat zur Bekämpfung von Parasiten bei Weidetieren die Keimung typischer Pflanzenarten des Graslandes um bis zu zwei Drittel einschränkt. Die Europäische Kommission schätzt diese neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse als sehr relevant ein und hat sie nun auf ihrer Homepage veröffentlicht. Sie könnten auch Auswirkungen für die Halter von Weidetieren haben: Ihnen empfehlen die Forscher aus ökologischen Gründen, das Wurmmittel nur in Zeiträumen zu verabreichen, in denen die pflanzliche Vermehrung möglichst wenig beeinträchtigt wird - sofern sich dies mit tiergesundheitlichen Aspekten vereinbaren lässt.

Die Studie wurde von Dr. Carsten Eichberg (Geobotanik der Universität Trier) in Zusammenarbeit mit PD Dr. Tobias W. Donath (Landschaftsökologie, Universität Kiel), Dipl.-Chem. Manuel Wohde und Prof. Dr. Rolf-Alexander Düring (Bodenkunde und Bodenerhaltung, Universität Gießen) erstellt.

Wurmmittel wie das Standardpräparat Cydectin® werden Rindern, Schafen und anderen Weidetieren verabreicht, um Innenparasiten zu bekämpfen. Vor allem Fadenwürmer können die Gesundheit der Tiere erheblich beeinträchtigen. Bei der Bekämpfung spielt insbesondere die Wirkstoffgruppe der makrozyklischen Laktone eine wichtige Rolle. Diese wirken bereits in kleiner Dosis, haben aber nur geringe Nebenwirkungen auf Weidetiere.

Seit Längerem weiß man, dass Rückstände von Wurmmitteln im Dung Larven von Käfern und Fliegen erheblich schädigen können, die für den Abbau des Dungs wichtig sind. Über mögliche toxische Wirkungen von Wurmmitteln auf Pflanzen war dagegen bisher kaum etwas bekannt. Neben Insektenlarven befinden sich im Dung auch keimfähige Pflanzensamen, die Weidetiere in ihrem Inneren in großer Anzahl transportieren. Insbesondere Schafe tragen erheblich zum Austausch von Samen und somit zu Artenreichtum bei, der durch intensive Landnutzung im europäischen Grasland gefährdet ist. Der Ausbreitungsprozess gelingt aber nur, wenn der Samen nach dem Ausscheiden keimen kann und nicht durch Wurmmittel eingeschränkt wird.

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Präventionsprojekt „Firewall Live“ von KNAPPSCHAFT und dem Deutschen Kinderschutzbund

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Wirksamkeit bestätigt - Das Präventionsprojekt „Firewall Live“ von KNAPPSCHAFT und dem Deutschen Kinderschutzbund klärt nachhaltig über Cybermobbing und Sicherheit im Internet auf

(Bochum/Berlin, 24. April 2017) Mit dem Präventionsprojekt „Firewall Live“ stärken die Krankenkasse KNAPPSCHAFT und der Deutsche Kinderschutzbund seit 2012 die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen und fördern nachhaltig deren sicheren Umgang mit dem Internet sowie den sozialen Netzwerken. Nun liegen zum Projekt die Ergebnisse einer aktuellen Evaluation vor.

Seit 2012 sind die Krankenkasse KNAPPSCHAFT und der Deutsche Kinderschutzbund Bundesverband e.V. mit „Firewall Live“ bundesweit an bisher 59 Schulen unterwegs. Dabei wurden ca. 3.120 Kindern und Jugendlichen die Themen Cybermobbing und Datensicherheit näher gebracht sowie 150 Lehrkräfte und etwa 3.150 Eltern durch das Präventionsprojekt geschult und aufgeklärt. Dass der Bedarf da ist, zeigt auch die aktuelle PISA-Studie zum Lernumfeld. Demnach ist jede/r sechste 15-Jährige/r Opfer von Mobbingattacken (www.oecd.org, PISA 2015 Results (Volume III): Students‘ Well-Being, 4/2017). Gemobbt wird heutzutage aber nicht mehr nur von Angesicht zu Angesicht. Das Thema Cybermobbing erhält eine immer größere Bedeutung in unserer Gesellschaft. Peinliche Bilder, Hasstiraden oder Verleumdungen werden über das Internet verbreitet.

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