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Sportlich und fit Welche Mikronährstoffe für Freizeitsportler?

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Mainz, den 24. Mai 2017 – In Zeiten, in denen der Alltag vieler Menschen ungesünder wird, suchen viele Menschen den Ausgleich und betätigen sich sportlich. Sehr häufig wird der Sport auch betrieben, um das Gewicht zu verlieren, welches man sich im Alltag zwischen den Pommes in der Kantine und der abendlichen Chips-tüte auf der Couch angefuttert hat. Wer dann die Reißleine zieht und wieder regelmäßig Sport machen will, sollte darauf achten, dass sein Köper mit all den Nährstoffen versorgt ist, die für die erhöhte Leistung nötig sind. Mikronährstoffe, die gezielt und individuell eingenommen werden, können die Leistungsfähigkeit verbessern und vermeiden Mangelsituationen.

Andreas Hott, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV, erklärt die Zusammenhänge: „Wer ungesund lebt, unter Stress leidet, vielleicht raucht, Alkohol trinkt, tagsüber nicht gesund isst, dem fehlen dadurch schon wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Fängt nun solch ein nicht optimal versorgter Mensch mit einer Diät und Sport an, so läuft er Gefahr, weiter in die Unterversorgung zu rutschen. In solchen Lebenssituationen kann es wichtig sein, einige Mikronährstoffe zusätzlich zur Nahrung einzunehmen.“ Unter Mikronährstoffen versteht man die Teile der Nahrung, die zwar keine Energie liefern, die aber für Stoffwechselprozesse sehr wichtig sind. Dazu gehören beispielsweise die B-Vitamine sowie die Mineralstoffe Calcium, Kalium und Magnesium. Der gesteigerte Bedarf beim Sport kommt sowohl durch die erhöhte Körperleistung als auch durch den vermehrten Verlust beim Schwitzen.

Die Unterversorgung an Vitaminen im Sport führt langfristig zu einer unspezifischen Symptomatik wie chronische Müdigkeit, erhöhtes Verletzungsrisiko, Leistungseinbuße, längeren Regenerationszeiten und erhöhte Infektanfälligkeit. Die Symptome des

Calciummangels sind ähnlich wie beim Magnesiummangel vor allem schmerzhafte Muskelkrämpfe, bei extremem Kaliummangel können schlimmstenfalls sogar Herzrhythmusstörungen die Folge sein.

Besonders Sportlerinnen leiden häufig an Calciummangel, hier ist der Konsum von Milch- und Milchprodukten beziehungsweise calciumreichen Mineralwässern zu empfehlen. Sportlich aktive, herz- und nierengesunde Menschen sollten aufgrund des erhöhten Verlustes ausreichend gesalzen essen. Insbesondere beim Mineralwasser sollten natriumreiche Sorten getrunken werden. Da Kalium ebenfalls vermehrt durch den Schweiß verloren geht, muss auch hier nach dem Sport für Ausgleich gesorgt werden. Der recht kaliumreiche Apfelsaft bietet sich hier als Schorle im Mischverhältnis zwei bis drei Teile Wasser, ein Teil Apfelsaft an. Und: Hände weg von fertigen Mischungen, sie enthalten oft zugesetzten Zucker.

Kunden der KNAPPSCHAFT zeichnen ihre Krankenkasse mehrfach als Testsieger aus

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Im Rahmen der aktuellen Wettbewerbsanalyse zur Kundenorientierung "ServiceAtlas Krankenkassen 2017" wird die KNAPPSCHAFT von ihren Kunden durchweg mit sehr gut bewertet und in vier von acht Leistungskategorien als Testsieger ausgezeichnet. Die KNAPPSCHAFT führt in den Kategorien „Erreichbarkeit“, „Individuelle Gesundheitsförderung“, „Leistungserweiterungen“ und „Service-Zusatzleistungen“ das Ranking an.

Die Kölner Analyse- und Beratungsgesellschaft ServiceValue GmbH untersucht seit 2011 jährlich die Kundenorientierung bei den größten gesetzlichen Krankenkassen Deutschlands im Rahmen einer Online-Befragung.

Bei der diesjährigen Befragung wurden im März und April insgesamt 2.777 Kundenurteile zu 29 Krankenkassen eingeholt.

Telematik zur gesundheitlichen Versorgung

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Telemedizin für eine gesunde Lunge – innovatives Projekt startet in Rheinland-Pfalz

Mit Unterstützung der Initiative Gesundheitswirtschaft des Landes Rheinland-Pfalz wird eine App zur innovativen Gesundheitsversorgung in der Region Koblenz unter Einbeziehung der Region Mittelrhein-Westerwald erprobt. Das Gesundheitsministerium hat diese neue Versorgungsform für Bürgerinnen und Bürger mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) und Asthma initiiert. Das Start-up-Unternehmen Qurasoft GmbH in Koblenz und seine Projekt-Partner erhalten für das am 1. Juni 2017 startende Projekt „Rheinland-Pfalz atmet durch! Telemedizin für eine gesunde Lunge“ eine Förderung von knapp 300.000 Euro aus Landesmitteln. 120 lungenkranke Patientinnen und Patienten werden mit der „Asthma Plus-App“ sowie einem tragbaren Lungenmessgerät ausgestattet und durch eine lungenfachärztliche Schwerpunktpraxis in Koblenz betreut. Die Universität Koblenz-Landau ist die Geburtsstätte der Qurasoft und wird das Projekt unter der Leitung von Professor Dr. J. Felix Hampe wissenschaftlich begleiten.

Allein in Deutschland leiden fast fünf Millionen Menschen unter COPD. Asthma bronchiale und COPD sind für die Betroffenen mit hohen Einbußen an Lebensqualität verbunden. Gerade in ländlichen Bereichen müssen Betroffene häufig weite Wege zum Facharzt zurücklegen. Mit dem Projekt soll es möglich werden, dass gut eingestellte Patientinnen und Patienten nicht zu jedem Termin in die Praxis müssen. Patientinnen und Patienten, für die der behandelnde Arzt das Telemonitoring als Verbesserung der Behandlung einstuft, sollen zu einer telemedizinischen Behandlung eingeladen werden. Das unmittelbare Arzt-Patienten-Verhältnis bleibt hierbei erhalten.

„Die Sicherstellung der Versorgung der Bürgerinnen und Bürger in den ländlichen Regionen von Rheinland-Pfalz ist mir ein besonderes Anliegen“, so Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Die Nutzung von E-Health-Lösungen ist dafür wegweisend. Hierbei kann zum Beispiel das Smartphone zu einem wichtigen Werkzeug werden, insbesondere zum Informationsaustausch mit Behandlern oder für ein verbessertes Selbstmanagement. Durch dieses Projekt wird eine gute fachärztliche Versorgung angeboten, ohne dass die Betroffenen dafür eine weite Anreise oder Wartezeiten in Kauf nehmen müssen.“

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Sprechstunde des Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung

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Der Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung im Rhein-Hunsrück-Kreis, Klaus Gewehr, bietet jeden Monat eine Sprechstunde in der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis in Simmern an. Herr Gewehr steht den Menschen mit Behinderung sowie deren Angehörigen und Interessenvertretern im Rhein-Hunsrück-Kreis als Ansprechpartner für besondere Anliegen und Probleme zur Verfügung. In regelmäßigen Kontakten zu den regionalen Einrichtungen und Diensten sowie zur Kreisverwaltung setzt er sich für die Belange von Menschen mit Behinderung und die Verbesserung von Teilhabe, Gleichstellung und Selbstbestimmung ein.

Die nächste Sprechstunde von Herrn Gewehr findet am Donnerstag, 1. Juni 2017, in der Kreisverwaltung in Simmern von 14 bis 16 Uhr statt. Anmeldung – aus organisatorischen Gründen unbedingt erforderlich – bei Heike Berg, Telefon 06761 82-114, oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Treffen Angehöriger psychisch kranker Menschen

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Das nächste Treffen der Angehörigen psychisch kranker Menschen findet am Donnerstag, 1. Juni 2017, 19 Uhr, im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises in Simmern, Hüllstraße 13 statt. Weitere Informationen erhalten Sie bei Harald Wellems, Telefon 06761 82-723 und Ute Sommer, Telefon 06761 82-721.

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