Mittwoch, 13. Dezember 2017

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Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V.

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Gesundheit ist unser höchstes Gut. Als Flächenregion legen wir deshalb sehr viel Wert darauf, dass die medizinische Versorgung auf dem Land sichergestellt wird. Spezielle Gesundheitsvorträge vermitteln Fachwissen auch außerhalb der Ballungszentren. Daher veranstaltet die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V. zusammen mit der Volkshochschule Mendig ein Gesundheitsseminar zum Thema

„Rückenbeschwerden“

Der kostenlose Vortragsabend möchte Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und Präventionsmaßnahmen dieser Volkskrankheit aufzeigen. Immer mehr Menschen achten immer weniger auf ihre Wirbelsäule. Dabei gilt die Wirbelsäule als Achse des Körpers. Sie sorgt nicht nur für eine aufrechte Körperhaltung, sondern spielt auch bei vielen Körperbewegungen eine zentrale Rolle. Doch immer mehr Menschen halten sich falsch, belasten ihre Wirbelsäule einseitig oder bewegen sich zu wenig.

Frau Dr. Martina Zimmermann, Fachärztin für Innere Medizin, spezielle Schmerztherapie, Palliativmedizin, Notfallmedizin und Herr Dr. Dipl.-Psych. Hans Werner Becker, psychologischer Psychotherapeut, spezielle Schmerzpsychotherapie von der Schmerztagesklinik am Marienkrankenhaus St. Josef in Bendorf werden verständlich darstellen, wie schnell falsche einseitige Belastung, zu wenig Bewegung, aber auch psychologische Aspekte zu schmerzhaften Rückenschmerzen führen.

Abschließend stehen Frau Dr. Zimmermann sowie Herr Dr. Becker für eine Gesprächsrunde zur Verfügung.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung erbeten unter 02652 980010

Termin:

Mittwoch, 22. März 2017, 18 Uhr

Realschule Plus und Fachoberschule

Fallerstraße 49

56743 Mendig

 

Gesundheit

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Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder Arbeitsgruppe publiziert Gemeinschaftsveröffentlichung

Gut 250.000 Beschäftigte in Rheinland-Pfalz, eine Wertschöpfung von knapp 14 Milliarden Euro und Ausgaben von mehr als 4.000 Euro pro Kopf: Das sind Kennzahlen des Gesundheitssektors, den die Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder“ jetzt in einer gut 30-seitige Veröffentlichung porträtiert. „Aufgrund des wachsenden Gesundheitsbewusstseins des Menschen und der zunehmenden Alterung der Gesellschaft steigt die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft stetig. Die Broschüre gibt einen fundierten Überblick über die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft in Rheinland-Pfalz und den anderen Bundesländern“, so der Präsident des Statistischen Landesamtes Jörg Berres.

Gesundheitswesen gewinnt als Arbeitgeber an Bedeutung

Im rheinland-pfälzischen Gesundheitswesen waren 2014 rund 252.100 Personen beschäftigt. Das waren 13 Prozent bzw. 29.500 mehr als 2008 (Deutschland: plus 14 Prozent). Auf 1.000 Einwohnerinnen oder Einwohner kommen knapp 63 Beschäftigte im Gesundheitswesen. Damit liegt Rheinland-Pfalz im Vergleich der Länder, für die eine Gesundheitspersonalrechnung durchgeführt wird, auf Rang sieben.

Die bedeutendsten Arbeitgeber im Gesundheitswesen sind die ambulanten Einrichtungen, zu denen u. a. Arzt- und Zahnarztpraxen sowie Apotheken gehören. Hier arbeiteten 2014 101.800 Menschen, das waren 40 Prozent aller Beschäftigten im rheinland-pfälzischen Gesundheitswesen. Die stationären und teilstationären Einrichtungen wie Krankenhäuser und stationäre Pflegeeinrichtungen sind der zweitgrößte Arbeitgeber. In dieser Einrichtungsart arbeiteten 91.100 Beschäftigte (36 Prozent der im Gesundheitswesen Beschäftigten).

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Netzwerk Demenz

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Angehörigen-Gesprächsgruppe „Demenz / Alzheimer“

Nächstes Treffen der Selbsthilfegruppe findet am Donnerstag 16. Februar von 18.00 – 19.30 Uhr im Haus Marienberg in Kamp-Bornhofen unter der Leitung von Pfarrerin Frau Funk statt.

Frau Funk moderiert eine offene Selbsthilfegruppe, welche sich einmal monatlich trifft. Sie möchte Betroffenen, pflegenden Angehörigen und allen anderen interessierten Menschen Informationen geben, und Unterstützung durch den Erfahrungsaustausch der Gruppe. Pfarrerin Funk wird die Treffen gelegentlich unter bestimmte Themenschwerpunkte stellen.

Sie sind herzlich willkommen, egal ob sie ihren Angehörigen zuhause selbst pflegen oder ob er nicht mehr zuhause betreut wird. In der Gesprächsgruppe erhalten Sie Tipps, die helfen die Erkrankung besser zu verstehen und den Umgang und die Kommunikation mit dem dementiell veränderten Menschen zu erleichtern.

Die Gesprächsgruppe ist ins Netzwerk Demenz integriert, dies ermöglicht zusätzliche Angebote wie z.B.: Vermittlung kompetenter Ratgeber aus stationären und ambulanten Pflegediensten, den Pflegestützpunkten, Beratung in Betreuungsfragen und Ansprechpartner für organisatorische Fragen, wie Anträge für Pflegegeld oder zusätzliche Betreuungsleitungen. Frau Funk leitet weitere Angehörigen-Gesprächsgruppen in Lahnstein und Nassau bzw. Bad Ems, ebenfalls einmal im Monat. Diese Termine erfragen Sie bitte.

Alle Treffen sind kostenfrei, unverbindlich und vertraulich. Sollten Sie niemanden haben, der sich während der Treffen um ihren Angehörigen kümmert, ist für die Zeit der Gruppensitzung im Haus Blütenweg parallel eine Betreuung im Demenz-Bereich möglich, dazu bitten wir um vorherige Anmeldung.

Treffen: Donnerstag 16. Februar 2017 um 18 Uhr

Wo: Haus Blütenweg, Kamp-Bornhofen, Kirchplatz 7 (direkt gegenüber vom Haus Marienberg)

Wir bitten um kurze telefonische Anmeldung wenn Sie das erste Mal zum Treffen kommen:

Haus Marienberg, Frau Brauch, Telefon: 06773-914921

Zeckenschutzimpfung – ein kleiner Pieks mit großer Wirkung

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So schützen Sie Ihre Familie

Mainz, den 13. Februar 2017 – Immer wieder im Frühjahr sind Aufklärung, Beratung und die Schutzimpfung wichtige Instrumente, um Erkrankungen und Komplikationen durch Zeckenbisse zu vermeiden. Viele Gebiete in Deutschland sind als Hochrisikogebiete für die von Zecken übertragenen Krankheiten ausgewiesen. In Rheinland-Pfalz ist der Landkreis Birkenfeld besonders betroffen. Darum ist ein Impfschutz beinahe unerlässlich für alle Menschen, die sich immer wieder draußen aufhalten – oder auch Urlaub beispielsweise im Schwarzwald, auf der Schwäbischen Alb oder in Bayern planen.

Gefährlich ist nicht der Zeckenbiss an sich, sondern der Speichel der Zecke, der über den Biss ins Blut gelangt. Dieser kann die bakteriellen Erreger der Lyme-Borreliose oder Viren in sich tragen, die die gefährliche Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) auslösen können, so Andreas Hott, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV: „Die FSME ist eine ernstzunehmende Erkrankung. Trotz des medizinischen Fortschritts kann diese Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute tödlich sein. Leider nehmen immer noch zu wenige Menschen die Schutzimpfung wahr. Da es keine Impfpflicht gibt, hängt es von jedem Einzelnen ab, die Impfquote zu erhöhen und das Risiko zu minimieren.“ Denn die Impfung gegen FSME ist nach wie vor das sicherste Mittel gegen die Krankheit. Die Kosten dafür tragen in Rheinland-Pfalz häufig die gesetzlichen Krankenkassen für ihre Versicherten.

Gegen die Lyme-Borreliose, eine bakterielle Infektionskrankheit, gibt es allerdings keine vorbeugende Impfung. An dieser Infektion, die Nervensystem und Gelenke schädigen kann, erkranken in Deutschland schätzungsweise 100.000 Menschen im Jahr neu. Genaue Zahlen gibt es nicht, da die Erkrankung nicht meldepflichtig ist. Typische Kennzeichen sind flächige Rötungen an der Einstichstelle sowie grippeähnliche Symptome mit Fieber und Schwellungen der Lymphknoten. Sie können innerhalb von vier Wochen nach dem Zeckenbiss auftreten und auch hier sollte bei entsprechenden Zeichen sofort medizinischer Rat eingeholt werden.

Für Apotheker Andreas Hott kommt deswegen der Vorbeugung ein besonderer Stellenwert zu: „Wer mit seiner Familie ins Freie – egal ob im Wald oder auf der Wiese – geht, muss sich schützen. Zecken abwehrende Sprays oder Lotionen verringern das Infektionsrisiko für alle Krankheiten, die durch Zecken übertragen werden. Helle, geschlossene Kleidung und das Vermeiden von unwegsamem Gelände und Unterholz halten Zecken zusätzlich fern. Wer draußen in der Natur unterwegs war, sollte sich und vor allem auch Kinder sowie die Haustiere nach den Spaziergängen gründlich nach Zecken absuchen. Festgesaugte Tiere kann man sehr schnell und einfach mit einer geeigneten Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange oder -karte entfernen.“

 

Rheinland-Pfalz zählt Millionen Arbeitsunfähigkeitstage

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Mainz, 10. Februar 2017 - Die Rheinland-Pfälzer waren 2015 öfter krankgeschrieben als im Jahr zuvor. Das zeigt der aktuelle Gesundheitsreport der BARMER, der die Daten von 185.000 rheinland-pfälzischen Erwerbspersonen auswertet. Das sind 13,6 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in dem Bundesland. Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und dem Saarland, sagt: „Hauptursache für die gestiegene Zahl von Krankschreibungen war eine Zunahme der Atemwegserkrankungen.“

Laut Gesundheitsreport waren fast sechs von zehn Erwerbspersonen (58,3 Prozent) in Rheinland-Pfalz mindestens einmal krankgeschrieben (Vorjahr: 55,4 Prozent). In Rheinland-Pfalz wurden damit mehr Arbeitsunfähigkeiten beobachtet als bundesweit (57,5 Prozent). Rheinland-Pfälzische Frauen (59,9 Prozent) blieben öfter krank zuhause als die Männer in dem Bundesland (56,9 Prozent).

Junge Menschen mit hohem Risiko für Kreislauf-Krankheiten

Jeder Beschäftigte in Rheinland-Pfalz meldete sich im Schnitt 1,3 Mal (Vorjahr: 1,2) arbeitsunfähig. Eine Krankschreibung dauerte durchschnittlich 13,6 Tage (Vorjahr: 14,3). Auf jeden Beschäftigten entfielen somit 17,8 gemeldete Arbeitsunfähigkeitstage (Vorjahr: 17,2). „Insgesamt kamen über 3,5 Million Arbeitsunfähigkeitstage in Rheinland-Pfalz zusammen“, rechnet Kleis vor.

Der Krankenstand lag in Rheinland-Pfalz bei 4,9 Prozent (Vorjahr: 4,7 Prozent). Das bedeutet, dass an einem durchschnittlichen Kalendertag von 1.000 Beschäftigten 49 arbeitsunfähig gemeldet waren. Häufigste Gründe für die Fehlzeiten rheinland-pfälzischer Beschäftigter waren Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems (22,3 Prozent, Bund: 22,1 Prozent), psychische Störungen (18,4 Prozent, Bund: 18,8 Prozent), Atemwegserkrankungen (14,7 Prozent, Bund: 14,7 Prozent) und Verletzungen (12,1 Prozent, Bund: 11,7 Prozent).

Beunruhigend: In Rheinland-Pfalz gibt es überdurchschnittlich viele junge Menschen, die an mindestens einem der für Blutkreislauf-Krankheiten bekannten Risikofaktoren Bluthochdruck, Diabetes oder Fettstoffwechselstörung leiden. In Rheinland-Pfalz betrifft das 5,6 Prozent der 16- bis 30-Jährigen. Zum Vergleich: Bundesweit sind es nur 4,8 Prozent und in Bremen lediglich 3,4 Prozent.

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