Freitag, 24. November 2017

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Diabetes stoppen mit Früherkennung

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Erwin Rüddel unterstützt Kampagne „Deutschland misst!“ am Weltdiabetestag
Kreisgebiet. „Diabetes zählt zu den häufigsten lebensstilbedingten Erkrankungen mit oftmals dramatischen Konsequenzen wie Herzinfarkten, Schlaganfällen, Amputationen, Erblindungen, Nierenversagen und einer deutlich geringeren Lebenserwartung. Deshalb sind Prävention und Früherkennung wichtige Säulen der Diabetesbekämpfung“, erklärt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel zum Weltdiabetestag, am Montag, 14. November.

Der Weltdiabetestag ist, neben dem Weltaidstag, der zweite offizielle Tag der UN, der einer Krankheit gewidmet ist. Der Weltdiabetestag soll zum Anlass genommen werden, bundesweit auf die heute noch so unterschätzte Erkrankung Diabetes mellitus aufmerksam zu machen. „Als Gesundheitspolitiker ist es mein Ziel, aufzuklären und die Eigenverantwortung eines Jeden so zu stärken, dass Zivilisationskrankheiten wie Diabetes verhindert werden können“, betont Rüddel, der dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages angehört.
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Was wird sich ab 2017 für Pflegebedürftige ändern? Die KNAPPSCHAFT gibt Antworten!

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Was ändert sich bei der Begutachtung von pflegebedürftigen Kindern?

Pflegeberater Markus Siegmann von der Kranken- und Pflegekasse KNAPPSCHAFT erklärt, was ab 2017 neu sein wird:

„Die Begutachtung von Kindern orientiert sich ab 1. Januar 2017, genau wie bei Erwachsenen, an einem neuen Verfahren. Die Gutachter stellen nicht mehr den Hilfebedarf in Minuten fest, sondern den Grad der Selbstständigkeit in den sechs Lebensbereichen:

-        Mobilität

-        kognitive und kommunikative Fähigkeiten

-        Verhaltensweisen und psychische Problemlagen

-        Selbstversorgung

-        Umgang mit krankheitsbedingten Anforderungen und Belastungen

-        Gestaltung des Alltagslebens und soziale Kontakte

Bei Kindern gilt als Vergleichsmaßstab die Selbstständigkeit von Kindern im vergleichbaren Alter ohne Beeinträchtigung. Im Gutachten sind ebenfalls Empfehlungen zur Hilfeplanung und zu Rehabilitationsmaßnahmen enthalten.

Bei der Begutachtung von Kleinkindern bis zu 18 Monaten gibt es eine Besonderheit. Hier werden lediglich die Bereiche ‚Verhaltensweisen und psychische Belastungen‘ sowie ‚Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen‘ begutachtet. Darüber hinaus wird festgestellt, ob es beim Kind gravierende Probleme bei der Nahrungsaufnahme gibt, die einen außergewöhnlichen pflegeintensiven Hilfebedarf mit sich bringen.

Ein Vorteil ist, dass bei dem neuen Verfahren für die Eltern häufige, oftmals belastende Begutachtungen in den ersten Lebensmonaten vermieden werden können. Denn Kleinkinder bis zu 18 Monaten werden bei gleicher Einschränkung automatisch einen Pflegegrad höher eingestuft als ältere Kinder und Erwachsene.“

Sollten Sie noch Fragen haben: Rund um das Thema Pflegereform stellt die KNAPPSCHAFT unter www.knappschaft.de/pflegereform2017 alle wichtigen Informationen zur Verfügung.




Dem Zucker auf der Spur

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Blutzuckerwerte messen und frühe Risiken erkennen

Mainz, den 11. November 2016 – Am 14. November wird der Welt-Diabetes-Tag begangen. Unter Diabetes versteht man Blutzuckererkrankungen, die in den Typ-1- und Typ-2-Diabetes unterschieden werden. Weltweit und auch in Deutschland ist der Typ-2-Diabetes als Volkskrankheit auf dem Vormarsch. In Deutschland sind mehrere Millionen Menschen daran erkrankt, während der Typ-1-Diabetes mit nur wenigen 100.000 Betroffenen sehr viel weniger verbreitet ist. Beide Krankheitsgruppen müssen jedoch ihre Blutzuckerwerte regelmäßig kontrollieren, um die Defizite in der Insulinversorgung ausgleichen zu können. Denn Blutzuckerspitzen gefährden auf Dauer die Gefäße. Diabetikern drohen Augen- oder Nierenschäden. Außerdem gibt es ein erhöhtes Risiko für den sogenannten Diabetischen Fuß, wobei Durchblutungsstörungen bis hin zu Amputationen führen können.

Der Typ-2-Diabetes wurde früher landläufig als Altersdiabetes bezeichnet, erklärt Andreas Hott, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV: „Mittlerweile sind längst nicht mehr nur ältere Menschen betroffen, sondern zunehmend jüngere und auch viele Kinder. Hintergrund hierfür ist, dass die Deutschen immer dicker werden. Übergewicht und auch Bewegungsmangel stellen die wichtigsten Risikofaktoren dar, den klassischen Typ-2-Diabetes auszubilden. Dabei haben die Betroffenen zwar immer noch insulinproduzierende Zellen, welche das Insulin aber aufgrund des Übergewichtes nicht mehr in ausreichendem Maße produzieren und verarbeiten können.“ Beim selteneren Typ-1-Diabetes hingegen hört die Insulinproduktion aufgrund einer Autoimmunerkrankung ganz auf, so Hott weiter: „Das kann innerhalb kurzer Zeit geschehen, weswegen Erkrankte deutliche Symptome wie ein sehr starkes Durstgefühl und sehr blassen Harn zeigen. Auch eine plötzliche Gewichtsabnahme kann ein Warnsignal sein.“

Um einen Diabetes zu erkennen oder zu behandeln wird der Blutzuckerwert im nüchternen Zustand ermittelt und regelmäßig auch in Selbstmessungen kontrolliert. Dieser Wert sollte unter 100 mg/dl (100 Milligramm Glukose pro Deziliter Blut) liegen. Apotheker Hott erläutert, worauf bei der Messung zu achten ist: „Man braucht für die Messung einen Tropfen Blut, den man von einem trockenen, desinfektionsmittelfreien und sauberen Finger nimmt. Bitte den Finger dabei nicht quetschen, denn ansonsten verfälscht das mit austretende Gewebewasser das Messergebnis. Auch wichtig: Die Pennadel nur einmal verwenden und immer darauf achten, dass die Teststreifen richtig eingelegt und nicht veraltet sind.“ Die Apotheken raten deswegen, Blutzuckerteststreifen nicht im Badezimmer, sondern kühl und trocken zu lagern.

 

Neue Wege und nachhaltige Gesundheit – Quantenphysik trifft Osteopathie in VHS Lahnstein

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Jahre lang hat einer der Dozenten, Günter Weick, beruflich Telekommunikation und Informationsverarbeitung als Ingenieur in elektronische Systeme umgesetzt. Er fragte sich, ob der Mensch nicht genauso bzw. noch viel intelligenter funktioniert. Die Quantenphysik schlägt die Brücke zwischen Wissenschaft und Bewusstsein zu mehr Lebensenergie und Sinnhaftigkeit als neuen Weg. Die Atmung ist der Schlüssel, laut Weick. Frau Jana Hein, die als Osteopathin in Bad Neuenahr tätig ist, wird auch das Seminar begleiten.

Ziel des Seminars am Samstag, 19.11.2016, an der VHS Lahnstein ist es, neue Wege und nachhaltige Gesundheit unter Einbeziehung von Körper und Geist aufzuzeigen. Dazu wird zum einen die Transformation über das Bewusstsein auf Basis der Quantenphysik beschrieben, zum anderen die entsprechende Verankerung im Körper auf Basis der Osteopathie konkretisiert. Daraus resultiert die Atmung als praktischen Schlüssel, der jedem Teilnehmer zur Umsetzung im Alltag an die Hand gegeben wird. „Dein Bewusstsein wird zu deiner Realität“.

Das Tagesseminar besteht aus Vorträgen, die das Bewusstsein als Realität erklären. Eine leicht verständliche und praxisnahe quantenphysikalische Betrachtung wird vorgeführt. Anwendungen für den Alltag werden auch aufgezeigt und diskutiert. Mit Gruppenarbeit werden Erfahrungen ausgetauscht sowie die einfache Anwendung der Atmung im Alltag gelernt. Sie lernen, was die Atmung im Körper bewirkt und wie die Osteopathie durch ihren ganzheitlichen, nachhaltigen Ansatz unterstützt.

Das Seminar liefert eine nachvollziehbare, theoretische Basis und gibt praxis- sowie alltagstaugliche Anwendungen an die Hand. Jeder kann das Gesagte diskutieren, einige Erfahrungen machen sowie in der Gruppenarbeit nachvollziehen, anwenden und festigen.

Wann: Samstag, den 19.11.2016

Wo: Kaiserplatz 1, Lahnstein

Dauer: 14:00 - 18:30

Kosten: 55 EUR

Veranstaltungsnummer.: V7

Dozenten: Jana Hein und Günter Weick

 

Psychiatrieerfahrene, Angehörige und Fachkräfte treffen sich zum Trialog

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Das nächste Trialog-Treffen findet am Montag, 21. November, um 19 Uhr in der evangelischen Erwachsenenbildungsstätte in Simmern (Herzog-Reichard-Straße 30) statt.

Mit dem Einstiegsthema „Angst, Panik, Unruhe!“ sind Psychiatrieerfahrene, Angehörige und Fachkräfte eingeladen, sich über die vielfältigen Aspekte im Erleben psychischer Erkrankung auszutauschen.

„Welche Ängste beschäftigen psychisch Erkrankte und deren Angehörige? Welche Erfahrungen haben Betroffene, Angehörige und Profis gemacht?“ Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt  sich die trialogische Gesprächsrunde.

Wer reden möchte, redet, wer schweigen möchte, kann schweigend teilnehmen.

Die Runde verzichtet auf professionelle Krankheitstheorien und wissenschaftliche Erkenntnisse. Gelernt wird durch persönliche Erfahrungen und Lebenswelten von Experten in eigener Sache.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, ein Einstieg somit jederzeit möglich.

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