Mittwoch, 23. August 2017

Letztes Update:05:41:13 PM GMT

region-rhein.de

RSS

eBI überzeugt BARMER GEK – Kooperation zwischen KNAPPSCHAFT und BARMER wirkt zukunftsweisend

Drucken
Die Krankenkassen KNAPPSCHAFT und BARMER GEK gehen in der Erprobung innovativer Versorgungsmodelle zukünftig gemeinsame Wege. Die von der KNAPPSCHAFT entwickelte elektronische Behandlungsinformation (eBI) wird demnächst auch Versicherten der BARMER GEK mehr Sicherheit im Versorgungsgeschehen bieten. eBI liefert wichtige Informationen zur Behandlungshistorie von Patienten wie Arzneimittel, Erkrankungen, Angaben zu  Krankenhausaufenthalten sowie behandelnden niedergelassenen Ärzten. Bei einem Krankenhausaufenthalt können die am Projekt beteiligten Krankenhäuser diese Daten mit Einverständnis des Patienten einsehen und so zum Beispiel mögliche Nebenwirkungen verschiedener Medikamente erkennen.

„Die Zusammenarbeit der KNAPPSCHAFT mit der BARMER GEK ist ein wichtiges Signal für Patientinnen und Patienten und für Behandler. Bisher waren unterschiedliche technische Lösungen unterschiedlicher Kassen ein Schreckgespenst für Ärzte und Krankenhäuser. Die Kooperation mit der BARMER GEK zeigt nun, dass erfolgreiche Projekte Verbreitung finden können. Damit kann die Innovation der KNAPPSCHAFT noch besser in der Fläche verwurzelt werden“, so die Geschäftsführerin der KNAPPSCHAFT, Bettina am Orde.

Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER GEK, betonte bei der heutigen Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung den über die verschiedenen Sektoren der medizinischen Versorgung reichenden Nutzen der Zusammenarbeit. „Mit der elektronischen Behandlungsinformation können Informationslücken zwischen der ambulanten Versorgung und der Behandlung im Krankenhaus geschlossen werden.“ Möglich werde dies unter anderem durch einen Medikationsplan, der nach einem Krankenhausaufenthalt an den weiter behandelnden Arzt übermittelt werden kann. Auch hierfür ist die Zustimmung des Patienten Voraussetzung.

Der Kooperationsvertrag ist auf vier Jahre angelegt. Ziel der Partner ist es, die eBI als Industriestandard im Umfeld der gesetzlichen Krankenversicherung zu etablieren. Dazu sollen weitere Krankenkassen als Partner gewonnen und eine Förderung durch den Innovationsfonds erreicht werden. Spätestens nach vier Jahren soll das Projekt Teil der Regelversorgung werden.

"Eine Stunde nur für mich"

Drucken

Sich eine Stunde lang entspannen, eine Stunde lang einer Geschichte lauschen, eine Stunde lang aufmerksam sein oder sich eine Stunde lang mit anderen austauschen - all das ist in unserem "Eine Stunde für mich"-Angebot möglich. Hier werden, unter Leitung von Dipl. Psych. Christiane Jung, verschiedene Elemente aus den Bereichen Achtsamkeitstraining, Stressbewältigung und Gespächstherapie angeboten, um so MS-Betroffenen die Gelegenheit zu bieten, sich, wenn auch nur für eine Stunde, aus dem Alltag zurückzuziehen und neue Kraft zu tanken.

Wann: mehrere Termine montags: 14.03., 04.04., 18.04., 02.05., 23.05., 06.06.,  20.06., je 18:00 - 19:00 Uhr

Wo: Saarstraße 51-53, 54290 Trier

Das Angebot ist kostenlos. Anmeldungen und weitere Infos unter Tel.: 0651 9760835 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Zecken: Impfen schützt vor schlimmen Folgen

Drucken

Kleiner Pieks mit großer Wirkung

Mainz, den 29. Februar 2016 – Zeckenbisse können harmlos verlaufen, denn der Biss an sich ist nicht gefährlich. Die Gefahr liegt jedoch im Speichel der Zecke, der über den Biss ins Blut gelangt. Dieser kann die bakteriellen Erreger der Lyme-Borreliose oder Viren in sich tragen, die die gefährliche Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) auslösen können. Baden-Württemberg gehört seit Jahren zum FSME-Hochrisikogebiet. Rheinland-Pfalz ist zwar nicht so stark betroffen, aber der Landkreis Birkenfeld gehört nach Einstufung des Robert-Koch-Instituts ebenfalls zum Hochrisikogebiet. Deshalb sind rund um das Thema Zeckenbiss die Aufklärung, die Beratung und die Impfung nach wie vor wichtig, um möglichst breite Bevölkerungsschichten zu schützen. Auch der Apothekerverband Rheinland-Pfalz weist regelmäßig auf das Thema hin, Andreas Hott als Vorstand erklärt: „Bayern und Baden-Württemberg führen bundesweit die Hitliste der Risikogebiete an. Bei uns ist der Landkreis Birkenfeld als Hochrisikogebiet eingestuft. Unsere Sensibilisierung für die Impfung wendet sich aber darüber hinaus an alle Menschen, die im Wald unterwegs oder im Grünen aktiv sind. Das können Gartenbesitzer, Freizeitsportler oder Besitzer von Hunden sein. Denn auch Haustiere können Zecken mit in die Wohnungen bringen.“

Gerade die FSME kann erhebliche Komplikationen mit sich bringen. Trotz des medizinischen Fortschritts kann diese Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute auch heute noch tödlich verlaufen. Dennoch wird die Schutzimpfung zu wenig nachgefragt, bedauert Hott: „Wir haben keine Impfpflicht. Dabei würde eine erhöhte Impfquote das Risiko an Erkrankungen deutlich minimieren. Durch die verhältnismäßig milden Winter vermehren sich auch die Zecken. Die Chancen, auf eine infizierte Zecke zu treffen, werden größer.“

Weiterlesen...

Gesundheitsamt bietet Impfberatungen an

Drucken

Sprechstunden an allen drei Standorten

KREIS MYK. Das Gesundheitsamt Mayen-Koblenz unterhält in Koblenz, Mayen und Andernach eine Dauerimpfstelle, die Sprechstunden zu festen Sprechzeiten durchführt. Ohne Voranmeldung können Beratungs- und Impfwillige das Angebot zu den folgenden Zeiten beanspruchen: Im Gesundheitsamt Andernach jeweils am letzten Mittwoch im Monat von 13.30 bis 15 Uhr, in Einzelfällen sind auch Ausweichtermine nach telefonischer Vereinbarung möglich (Tel. 02632/251600); im Gesundheitsamt Koblenz donnerstags von 13 bis 15 Uhr  (Tel. 0261-9148070); im Gesundheitsamt Mayen am ersten Mittwoch in jedem Monat 14  bis 15 Uhr  (Abweichungen sind aber möglich, bitte zuvor telefonisch abklären, Tel. 02651/96430).

Für alle drei Standorte gilt, dass eine telefonische Beratung auch zu anderen Zeiten nach telefonischer Anfrage möglich ist. Neben den Beratungen werden die öffentlich empfohlenen Schutzimpfungen gegen Masern-Mumps-Röteln, Diphtherie, Tetanus, Polio und Keuchhusten kostenlos angeboten.

Zur Überprüfung des Impfstatus ist es unbedingt notwendig, das Impfbuch (Impfausweis) mitzubringen. Zusätzlich erfolgt eine Impfberatung für Fernreisen. In den Gesundheitsämtern Andernach und Mayen nach telefonischer Anfrage, im Gesundheitsamt Koblenz donnerstags von 13.30 bis 15.30 Uhr.

Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V.

Drucken

Gesundheitsgespräch am 18.Februar 2016 in Betzdorf zum Thema „Der Tod sitzt im Darm-das Leben aber auch“

Mehr als 70 Teilnehmer informierten sich in einem Gesundheitsgespräch am 18.02.2016 in Betzdorf, zu dem die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V. gemeinsam mit der Volkshochschule Betzdorf e. V. eingeladen hatte.

Werner Schmitt begrüßte als stellvertretender  Vorsitzender der Initiative die Teilnehmer und insbesondere die Referentin des Abends, die Heilpraktikerin Sigrun Birkelbach, Inhaberin der Phönix Naturheilpraxis für Schmerzerkrankungen, chronische und Schwersterkrankungen aus Asbach. Sein Dank ging auch an Frau Inka Theissen, der Geschäftsführerin der Volkshochschule Betzdorf e. V., die für die Organisation vor Ort verantwortlich war.

„Wussten Sie, dass Darmstörungen die Ursache von Arthrose, Rheuma, Bluthochdruck, Krebs und Hormonstörungen sein können? Dass der Darm Ihr Immunsystem trainiert und Sie sogar Depressionen aufgrund von Darmstörungen bekommen können? Dass chronische Müdigkeit und Burn-Out Ihre Ursache häufig in einer fehlerhaften Verdauungsleistung haben?“ waren die Eingangssätze von Frau Birkelbach und sie ergänzte, dass der Darm und die Verdauungsleistung des Körpers ihr absolutes Lieblingsthema seien.

Der Darm sei der wichtigste Teil des Verdauungstraktes des Menschen. In charmanter und sehr unterhaltsamer Form erläuterte Frau Birkelbach was im Darm abläuft und wie wir mit diesem Wissen unseren Alltag besser gestalten können.

Was macht alles der Darm? Er zieht sowohl Nährstoffe aus dem Essen, verdaut, beherbergt Bakterien, puffert schädliche Stoffe, stellt selbst Vitamine her und scheidet Unbrauchbares aus, um nur einiges zu nennen.

Und wie kann der Darm kräftig gestört werden? Zum Beispiel durch falsches Essen und Trinken, Medikamente, unzureichendes Kauen, verdorbene Lebensmittel, zu wenig/zu viel/zu schnell und zu einseitig essen, zu viel Aufnahme von Zucker/falschen Fetten/Alkohol/Nikotin.

Der Verzehr von Ballaststoffen ist für einen funktionsfähigen Darm unverzichtbar. Da unsere heutige Ernährungsweise immer balaststoffärmer wird, können wir einen Ausgleich z.B. mit dem Verzehr von Chiasamen und Flohsamenschalen schaffen. Auch sind eine kurmäßige Zufuhr von Magnesium, Kalium und Calcium sowie ausgewählte Darmbakterienpräparate wichtig für das Säure-Basen-Gleichgewicht.

Bei der großen Vielfalt von möglichen Stoffwechselstörungen empfiehlt Frau Birkelbach der Sache auf den Grund zu gehen und nicht vordergründig die Symptome zu behandeln. Sie bezeichnet sich selbst als „Terrier“, was heißen soll, dass sie nicht nachlässt, bis sie mit Hilfe von spezifischen Diagnoseverfahren die Ursache für die Funktionsstörung herausfindet, um darauf ein entsprechende Behandlung auszurichten.

Eine lebhafte Diskussion begleitete die Ausführungen der Referentin, die auch noch persönlich den Teilnehmern für individuelle Fragen zur Verfügung stand.

 

 

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL