Dienstag, 25. April 2017

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Achtsamkeitstraining für MS-Betroffene, noch bis Jahresende

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Das Erlernen von Achtsamkeit ist ein nützliches Mittel zur Selbsthilfe und hilft MS-Betroffenen, z..B. Stressbelastung und Fatigue zu vermindern. Das Training ist kostenlos und  findet jeden Montag von 17 - 18 Uhr in den Räumen der Informationsstelle in der Saarstraße 51-53 statt. Anmeldung und Infos unter Tel. 0651 9760835 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Natuschutzbeirat warnt vor der Anwendung von Glyphosat

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In der  jüngsten Sitzung des Naturschutzberirates im Kreis Neuwied , beschäftigte sich der Beirat unter Vorsitz von Kurt Milad auf Anregung der Beiratsmitglieder , mit dem Thema „Anwendung von Herbiziden im privaten und öffentlichem Bereich“. Bei den Unkrautvernichtungsmitteln wird dabei immer häufiger vor der Anwendung von glyphosathaltigen Mitteln gewarnt.

Was ist eigentlich Glyphosat? Es ist ein farb-und geruchloser Stoff, der herbizide Wirkung hat und deshalb in vielen Pflanzenvernichtungsmitteln vorhanden ist. Es hemmt ein Enzym, das nur im pflanzlichen , nicht aber in tierischen und menschlichen Zellen vorkommt. Deshalb betont der Hersteller , dass die Anwendung für Tier und Mensch unbedenklich sei.

„Aber immer mehr Wissenschaftler warnen mittlerweile davor, da das zugesetzte Tallowamin, welches die Eindringtiefe in die Pflanze beschleunigt, in Verdacht steht die Darmflora von Rindern zu zerstören und dort auch schwere Folgeerkrankungen hervorrufen. Mittlerweile haben sich schon in vielen Pflanzen Resistenzen gebildet, dies wiederum fördert den verstärkten Mitteleinsatz. Inzwischen lässt sich Glyphosat auch weltweit bei Menschen im Urin nachweisen“, teilt der Beiratsvorsitzende Kurt Milad mit.

Experten der WHO diskutieren die auch möglicherweise krebsauslösende Wirkung des Herbizids , das häufig auch unter dem Handelsnamen „Roundup“ in allen Bau- und Gartenmärkten in allen Variationen erhältlich ist. Aber nicht nur in der Landwirtschaft wird das Gift angewendet, die weitaus häufigsten Anwender sind Menschen , die ihre Hausumgebung unkrautfrei halten möchten, sowie  Städte und Kommunen, z.B. bei der Unkrautfreihaltung  von  Friedhöfen und sonstigen vergleichbaren öffentlichen und privaten Flächen. Der Vorteil der bequemen Anwendung verleitet schnell zum Griff auf die Giftspritze.

Daher empfiehlt der Naturschutzbeirat , auf die Anwendung dieser Mittel zu verzichten und dem Unkraut konventionell zu Leibe zu rücken mit dem Ziel einer nachhaltigen, lebenswerten Zukunft.

 

Das 1x1 der Vorsorge:

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Von der Patientenverfügung bis zur Vorsorgevollmacht – Info-Veranstaltung der CDU Braubach am 13. November 2015, 18:30 Uhr, Braubacher Marktstuben

Viele Menschen haben sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, was passiert, wenn sie selbst nicht mehr in der Lage sind, eigene Entscheidungen zu treffen. Das kann leider schnell passieren. Ein Unfall oder ein Schlaganfall können unerwartet eintreten und man selbst und die eigenen Angehörigen kommen nicht nur in physische und psychische Schwierigkeiten, sondern auch in rechtliche.

Eine individuelle Patientenverfügung sorgt in diesem Fall dafür, dass die Ärzte genau wissen, wie der Patient medizinisch behandelt werden möchte und eine Vorsorgevollmacht ermög­licht es der Person des Vertrauens, Entscheidungen zum Beispiel über das Vermögen der betroffenen Person zu treffen.

Die CDU Braubach bietet zu diesem Thema eine Vortragsveranstaltung an und setzt damit die im Frühjahr begonnene Informationsreihe zum "1x1 der Vorsorge" fort.

Am Freitag, 13. November 2015, um 18:30 Uhr, im Gasthaus „Braubacher Marktstuben“, Marktplatz 7 in Braubach, referiert Rechtsanwalt Mathias Schaefer zum Thema „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“. Schirmherr der Veranstaltung ist Landtagskandidat Dennis Maxeiner.

Rechtsanwalt Schaefer wird auf die aktuelle Rechtssituation eingehen und steht zur Beant­wor­­­tung von Fragen zur Verfügung. Interessierte Bürger und Bürgerinnen sind herzlich will­kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Auskünfte gibt es bei CDU Vor­stands­mitglied Rolf Heep, Telefon (02627 - 8538), dem CDU Ortsvorsitzenden Markus Fischer, Telefon (02627 - 971379) oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Das Wohlbefinden pflegebedürftiger Menschen fördern

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Zwölf Betreuungskräfte der Bethesda-St. Martin gGmbH reflektierten ihre Betreuungsarbeit

BOPPARD Wie verhalte ich mich, wenn sich Demenzerkrankte herausfordernd verhalten? Welche therapeutischen Ansätze helfen mir in der Betreuungsarbeit? Wie kommuniziere ich angemessen mit dementiell erkrankten Menschen?

Foto: Reflektierten gemeinsam die Arbeit in der Betreuung pflegebedürftiger Menschen und brauchten sich auf den neusten Stand. Zwölf Betreuungskräfteaus den Altenhilfeeinrichtungen der Stiftung Bethesda-St.Martin.  Von links: Artan Prifti, Gabriela Knebel,  Carmen Mitscher (Kursleiterin), Viola Crescimone, Petra Löhr, Ina Brauers Monika Nickenig , Monika Kröter , Liane Banbey ,  Axel Klauke, Gundhild Schmitt und Rosa Tiga.

Die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen, das Pflegestärkungsgesetz, die Förderung des Wohlbefindens durch Validation, Möglichkeiten und Aktivierung von Bewohnern in der Einzel- und Gruppenbetreuung, Spezielle Angebote für männliche Bewohner waren ebenso Themen. Unter Leitung von Carmen Mitscher, Dipl.-Pflegewirtin und Qualitätsmanagementbeauftragte des Trägers gingen die zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diesen Fragen nach. Sie arbeiten - zum Teil schon seit einigen Jahren - in den Einrichtungen Altenzentrum Haus Elisabeth in Boppard, Altenzentrum Ev. Marktkirchengemeinde in Neuwied, Seniorenzentrum Bethesda in Höhr-Grenzhausen sowie im Begegnungs- und Betreuungszentrum Haus im Rebenhang in Winningen. Ihre Aufgabe ist die Alltagsbegleitung und Betreuung demenzerkrankter Bewohnerinnen und Bewohner.

Die sog. Refresher-Jahresqualifikation ist eine zweitägige Fortbildung nach dem § 87b Abs. 3 SGB XI. Sie ist mindestens einmal jährlich erforderlich, um den Berufszugang als „Betreuungskraft in Pflegeheimen“ auch über das Erwerbsjahr zu erhalten. „In der Fortbildung wird die berufliche Praxis reflektiert und das erworbene Wissen aktualisiert“, erläutert Carmen Mitscher.

Die Kursteilnehmer waren sich einig, dass das vermittelte Knowhow nachhaltig ihr professionelles Handeln verbessert. Der Kurs wird künftig im Rahmen des Fortbildungsprogrammes der Stiftung Bethesda-St.Martin angeboten und steht auch externen Interessenten offen.

Wenn Schäfchenzählen nicht mehr wirkt

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Hilfe aus der Apotheke bei plagenden Schlafschwierigkeiten

Mainz, den 29. Oktober 2015 – Rund 25 Prozent aller Deutschen klagen laut dem Robert-Koch-Institut über Schlafstörungen. Jeder zehnte kann zwar schlafen, erlebt den Schlaf jedoch als nicht erholsam. Welche Ursachen für Ein- und Durchschlafschwierigkeiten verantwortlich sind, lässt sich nicht pauschal beantworten. Die vielfältigen Gründe können von Stress über schweres Essen bis hin zu gesundheitlichen Einschränkungen reichen. Leichtere Schlafstörungen lassen sich durch einen veränderten Lebensstil beeinflussen und unterstützend können pflanzliche Schlafmittel den Betroffenen helfen.

Gestresste oder ältere Menschen leiden häufiger unter Einschränkungen beim Ein- und Durchschlafen, erläutert Andreas Hott, Apotheker und Vorstandsmitglied des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz: „Hektische Tagesabläufe und beruflicher Stress sorgen dafür, dass man auch abends nicht zur Ruhe kommt. Wenn sich das Gedankenkarussell nachts weiterdreht, sind Schlafprobleme vorprogrammiert. Auch ältere Menschen berichten häufiger von Schlafstörungen. Sie lassen dabei aber oft außer Acht, dass ältere Menschen weniger Schlaf brauchen und oft am Tage nicht so aktiv sind. Darum stellt sich auch die Müdigkeit nicht mehr so ein, wie beim jungen Menschen.“ Veränderungen der Lebensgewohnheiten können hier bereits Abhilfe schaffen. Geregelte Tagesabläufe, nicht zu spätes Abendessen, kühle, ruhige und dunkle Schlafräume und regelmäßige Bewegung können helfen, dass es mit dem Einschlafen und Durchschlafen besser klappt.

Pflanzliche Schlafmittel mit Baldrian oder als Kombinationspräparat mit Hopfen sind in ihrer Wirkung wissenschaftlich gut belegt. Apotheker Hott: „Der Baldrian muss jedoch entsprechend dosiert sein. 400 bis 900 Milligramm hochwertiger Baldrianextrakt aus der Apotheke werden empfohlen - und er sollte mindestens über vierzehn Tage genommen werden, bevor die gewünschte Wirkung eintritt. Gut am Baldrian ist, dass er eigentlich keine Nebenwirkungen hat. Es kommt also nicht zu Überhängen, dass man am Folgetag noch müde und erschlagen ist.“ Wenn Anspannung und Sorgen der Hintergrund für Schlafschwierigkeiten sind, können auch Lavendelkapseln helfen, besser zur Ruhe zu kommen. Es gibt auch verschreibungsfreie chemische Präparate gegen Schlafstörungen, die jedoch manchmal einen Hangover mit Müdigkeit am nächsten Tag nach sich ziehen können.

Eine Abhängigkeit von Schlafmitteln tritt in erster in erster Linie bei verschreibungspflichtigen, stärkeren Präparaten ein. Hott führt aus: „Solche Mittel werden bei Bedarf vom Arzt verschrieben und sollten nur relativ kurz eingesetzt werden. Sie eignen sich nicht für einen Dauergebrauch – denn die Schlaflosigkeit wird nur zeitlich befristet bekämpft. Danach können die Schlafprobleme sogar verstärkt auftreten, weil dann ein Ein- oder Durchschlafen ohne diese Unterstützung immer schwerer fällt.“

 

 

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