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Vortragsveranstaltung „Trauma – Posttraumatische Belastungsstörungen“

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Anlässlich des „Internationalen Tages der Abschaffung der Sklaverei“ lädt der Förderverein SOLWODI Schutzhaus Koblenz e.V. in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Koblenz alle Interessierten am Mittwoch, 2. Dezember 2015, 18 bis 20 Uhr  zu einem Vortrags- und Gesprächsabend ins Rathaus ein.

Der Referent Dr. med. Frank Matthias Rudolph, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Ärztlicher Direktor der Mittelrhein-Klinik spricht zum Thema „Trauma – Posttraumatische Belastungsstörungen“. Des Weiteren berichten die Mitarbeiterinnen des SOlWODI Schutzhauses in Koblenz über die Arbeit und Erfahrungen von SOLWODI und SOLWODI Schutzhaus Koblenz. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Gespräch. Musikalisch umrahmt wird der Abend von Odelia Lazar mit Liedern von Frauen und Leid in jiddisch, französisch und englisch.

Veranstaltungsort ist die Stadtverwaltung Koblenz, Willi-Hörter-Platz 2, Rathausgebäude II (Eingang durch den Innenhof), 2. Stock, Sitzungssaal 220. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Vortrag Ernährung

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Vortragsveranstaltung „Wenn der Bauch mit dem Kopf durchgeht“ Kann denn Essen Sünde sein?

Asbach. Welche Rolle spielt eigentlich das Essen in unserem Alltag? Dieser Frage will die diplomierte Ernährungsberaterin Irene Noack auf Einladung der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V. in Zusammenarbeit mit der KreisVolkshochschule Neuwied e. V., Außenstelle Asbach, nachgehen.

Pizza, Chips, Eis und Schokolade haben ein schlechtes Image, werden gerne heimlich gegessen, denn sie machen ja dick. Irene Noack hingegen sagt, kein Lebensmittel macht dick oder dünn - es kommt auf die Dosis an. An diesem Abend wird die Ökotrophologin neueste ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse präsentieren. Ihr Ziel dabei: Genuss - ohne schlechtes Gewissen.

Bei einer gemeinsamen Verkostung kann jeder Teilnehmer sich selbst überzeugen.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung erbeten unter 02683/9120 oder www.kvhs-neuwied.de.

Termin: Mittwoch, 2. Dezember 2015, 19:00 Uhr,

Realschule plus und Fachoberschule, Flammersfelder Straße 7 a, 55758 Asbach

 

 

Hautkrankheiten im Winter: Zum aus der Haut fahren

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Tipps zur Vorbeugung und zur richtigen Pflege

Mainz, den 16. November 2015 – Chronische Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Ekzeme oder die Schuppenflechte können sich in der kühleren Jahreszeit verschlechtern. Betroffene leiden dann mehr unter den typischen Symptomen wie starker Juckreiz, Entzündungen, offene Stellen. Grund dafür ist, dass trockene Heizungsluft oder dicke, oft eng anliegende Kleidung die Haut mehr als im Sommer reizt. Wenn die Tage kürzer und dunkler werden, wird auch die durch die Sonne angeregte Vitamin D-Synthese eingeschränkt, daher kann es zu einem richtigen Aufblühen der Hautbeschwerden kommen. Wichtig ist für Menschen mit Hauterkrankungen, die Haut mit der richtigen Pflege zu beruhigen und zu stabilisieren.

Etwa zwei Millionen Menschen sind in Deutschland an der Schuppenflechte erkrankt – in Industrienationen leiden rund 20 Prozent der Kinder und etwa fünf Prozent aller Erwachsenen an Neurodermitis. Die Ursachen für die Erkrankungen sind nicht vollständig geklärt. Zu einem großen Anteil kann die Veranlagung vererbt werden, erläutert Andreas Hott, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz: „Aber auch Faktoren wie Stress, Umwelteinflüsse und Allergene können bei entsprechender genetischer Veranlagung die Erkrankung auslösen. Sie kann in jedem Alter auftreten. Meist manifestieren sich solche Hauterkrankungen aber schon im Kindesalter.“ Typisch ist, dass die Erkrankungen nicht ursächlich geheilt werden können. In der Regel können nur die Symptome wie gerötete, entzündete oder sehr trockene Haut, Juckreiz oder offene Stellen behandelt werden.

Zur Pflege und Behandlung der Haut stehen viele Salben, Cremes und Lotionen zur Verfügung. Oft kommen Produkte sinnvollerweise mit Dexpanthenol oder Harnstoff zur Anwendung, so Apotheker Andreas Hott: „Sie helfen der Haut, wieder mehr Feuchtigkeit zu binden, bilden eine Schutzschicht gegen Hautreizungen und vermindern die Rötungen und das Spannungsgefühl der Haut. Wo keine Fertigarzneimittel zur Verfügung stehen, stellen Apotheken nach Verordnung des Hautarztes auch individuelle Salben oder Cremes als Rezepturen her. Gerade bei Hauterkrankungen sind Patienten oft darauf angewiesen, dass wir Salben oder Cremes speziell für einen Patienten anfertigen.“

Bei stark juckenden, entzündlichen Hautbeschwerden können manchmal Kortisoncremes zum Einsatz kommen. Obwohl die heute eingesetzten Kortikoide nicht mehr so viele Nebenwirkungen haben, sollte der Einsatz dennoch begrenzt bleiben. Kortisonpräparate gibt es schwach dosiert auch als Selbstmedikation zu kaufen. Stärker wirksame Kortisonpräparate müssen von einem Hautarzt verordnet werden.

 

„Rückenbeschwerden“

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Bad Hönningen. Die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V. veranstaltet zusammen mit der KreisVolkshochschule Neuwied e. V. ein Arzt-Patienten-Gespräch zum Thema „Rückenbeschwerden“. Das kostenlose Gesundheitsseminar möchte Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und Präventionsmaßnahmen dieser Volkskrankheit aufzeigen. Immer mehr Menschen achten immer weniger auf ihre Wirbelsäule. Dabei gilt die Wirbelsäule als Achse des Körpers. Sie sorgt nicht nur für eine aufrechte Körperhaltung, sondern spielt auch bei vielen Körperbewegungen eine zentrale Rolle. Doch immer mehr Menschen halten sich falsch, belasten ihre Wirbelsäule einseitig oder bewegen sich zu wenig.

Schmerztherapeutin Dr. Martina Schneider und Schmerzpsychotherapeut Dr. Dipl.-Psych. Hans-Werner Becker von der Schmerztagesklinik am Marienkrankenhaus St. Josef in Bendorf werden verständlich darstellen, wie schnell falsche einseitige Belastung, zu wenig Bewegung, aber auch psychologische Aspekte zu schmerzhaften Rückenschmerzen führen.

Abschließend stehen Frau Dr. Schneider und Herr Dr. Becker für eine Gesprächs-runde zur Verfügung.

Der Eintritt ist frei. Anmeldungen erbeten unter Tel.: 02635 7225 oder www.kvhs-neuwied.de

Termin:

Dienstag, 24. November 2015, 19:00 Uhr, Sitzungssaal (1. OG) des Rathauses Bad Hönningen, Markstraße 1

Gesundheit

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Mehr als 7.000 Krankenhausaufenthalte wegen Alkoholvergiftung
Jugendliche und junge Erwachsene vergleichsweise häufig betroffen

Im vergangenen Jahr mussten insgesamt 7.127 Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer wegen eines akuten Alkoholrauschs vollstationär in Krankenhäusern versorgt werden. Dies sind rund 4 Prozent mehr als im Vorjahr. Etwa sieben von zehn Betroffenen waren Männer (5.043 Patienten), es wurden allerdings auch annähernd 2.100 Frauen wegen missbräuchlichen Alkoholkonsums behandelt.

Vergleichsweise häufig handelte es sich bei den Patientinnen und Patienten um Jugendliche und junge Erwachsene (insgesamt 1.340 Behandlungsfälle). Je 1.000 der jeweiligen Bevölkerung mussten sich annähernd acht männliche und 4,5 weibliche 15 bis 19-Jährige wegen exzessiven Alkoholgenusses einem stationären Krankenhausaufenthalt unterziehen. Dies ist gegenüber dem Vorjahr eine deutliche Steigerung. In 2013 waren je 1.000 der jeweiligen Bevölkerung in dieser Altersgruppe noch 6,9 junge Männer und annähernd vier junge Frauen wegen akuter Alkoholvergiftung stationär behandelt worden.

Regional betrachtet ergibt sich für Jugendliche und junge Erwachsene offensichtlich eine besondere Gefährdung für Bewohner der kreisfreien Stadt Pirmasens mit 13,9 Betroffenen je 1.000 der Bevölkerung. Es folgen der Landkreis Birkenfeld (9,0), der Landkreis Südwestpfalz (8,9) und die kreisfreie Stadt Koblenz (8,8) sowie die kreisfreie Stadt Speyer (8,6). Die relativ geringste Zahl an Behandlungsfällen errechnet sich für Jugendliche und junge Erwachsene der kreisfreien Stadt Zweibrücken (3,4). Landesweit lag die Behandlungsquote der 15 bis 19-Jährigen aufgrund akuter Alkoholintoxikation bei annähernd 6,3 je 1.000 der Bevölkerung.

Daten über stationär versorgte Patientinnen und Patienten erhält das Statistische Landesamt einmal jährlich von den Krankenhäusern. Die Angaben stammen aus der Krankenhausdiagnosestatistik und beziehen sich auf Personen, die bundesweit in einem Krankenhaus vollstationär behandelt wurden und ihren Wohnort in Rheinland-Pfalz haben. Behandelte Personen, die wiederholt stationär aufgenommen wurden, werden in der Statistik mehrfach gezählt.
Die Diagnosen werden nach der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) gestellt. Jeder Krankenhausfall geht nur mit einer Diagnose, der Hauptdiagnose, in die Statistik ein. Die Diagnosen werden in einer Differenzierung nach einer dreistelligen Systematik statistisch nachgewiesen. Den hier kommentierten Fällen liegt die Diagnose F10.0 – Akute Intoxikation (akuter Rausch) durch Alkoholkonsum - zugrunde.

Autor: Gerd Reh (Abteilung Bevölkerung, Gesellschaft)

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