Mittwoch, 26. April 2017

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MS und Sport – Vortrag am 12.10.

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Wurde MS-Betroffenen noch vor gar nicht langer Zeit von Sport abgeraten, weiß man heute, wie wirksam körperliches Training ist  und Symptomen wie Fatigue, Spastik und Gleichgewichtsstörungen entgegenwirken kann. In diesem Vortrag werden wissenschaftliche Erkenntnisse vermittelt und ein Überblick über effektive Trainingsgestaltung geboten.

Leitung: Florian Beaudouin, MSc, Sportwissenschaftler

Termin: Montag, 12.10., 19:00 Uhr

Ort: TIMS, Saarstraße 51-53, 54290 Trier


TIMS - Trierer Informationsstelle Multiple Sklerose

Anwendung von Homöopathika bei lebensmittelliefernden Tieren

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Im Hinblick auf den Verbrauch und die Reglementierung von Antibiotika in der Nutztierhaltung suchen viele Landwirte nach Behandlungsalternativen und greifen zu Homöopathika.

Keine Human-Homöopathika
Hier gilt es zu bedenken, dass bei lebensmittelliefernden Tieren nur Arzneimittel angewendet werden dürfen, die auch für diese Tiere zugelassen, bzw. registriert sind. Fast alle Homöopathika sind nur in der Apotheke zu beziehen, sie sind damit apothekenpflichtig. Sie dürfen somit nur beim Tier angewendet werden, wenn es ausdrücklich auf dem Arzneimittel verzeichnet ist, bei Human-Homöopathika ist das nicht der Fall!

Keine Nosoden
Weiterhin werden häufig sogenannte Nosoden bei der Behandlung der Tiere eingesetzt. Für lebensmittelliefernde Tiere dürfen nur Substanzen verwendet werden, die hinsichtlich ihrer Rückstandshöchstmengen als unbedenklich eingestuft sind; eine Liste dieser Stoffe befindet sich in Tabelle 1 der Verordnung EU 37/2010. Dass heißt, nur Stoffe, die in dieser Tabelle verzeichnet sind, dürfen beim lebensmittelliefernden Tier angewendet werden. Die Nosoden zählen nicht zu diesen Stoffen, sie dürfen nicht verwendet werden.

Kein Versand
Arzneimittel für lebensmittelliefernde Tiere dürfen nicht im Internet auf dem Wege des Versandes bezogen werden.

Alle diese Punkte sind Verstöße gegen das Arzneimittelrecht und sind bußgeldbewehrt!

Dokumentationspflicht für Tier-Homöopathika
Für Tiere registrierte Homöopathika dürfen bei lebensmittelliefernden Tieren angewendet werden. Als Bezugsnachweis gilt die Rechnung der Apotheke entsprechend dem Abgabebeleg des Tierarztes. Das Homöopathikum muss, wie andere apothekenpflichtige  Arzneimittel auch, im Bestandsbuch dokumentiert werden.

Bei Fragen melden Sie sich bitte bei Dr. Kerstin Jacobs, Tel. 06761 82-812, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 

DAK-Gesundheitsreport 2015

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Mehr Depressionen in Koblenz und im Landkreis MayenKoblenz- Krankenstand in der Region unter Landesniveau – Sonderanalyse untersucht Hirndoping im Job

Koblenz / Andernach. Der Krankenstand in der Stadt Koblenz und im Landkreis Mayen-Koblenz ist 2014 gleich geblieben. Die Ausfalltage aufgrund von Erkrankungen blieben entgegen dem Landestrend auf Vorjahresniveau. Mit 4,0 Prozent hatte die Region einen etwas niedrigeren Krankenstand als der Landesdurchschnitt (4,1 Prozent). Laut DAK-Gesundheitsreport waren damit an jedem Tag des Jahres von 1.000 Arbeitnehmern 40 krankgeschrieben. Der höchste Krankenstand in Rheinland-Pfalz wurde mit 5,1 Prozent in den Landkreisen Birkenfeld und Kusel gemessen. Der niedrigste mit 3,5 Prozent in Neustadt an der Weinstraße.

Die aktuelle Analyse der DAK-Gesundheit für die Stadt Koblenz und den Landkreis Mayen-Koblenz zeigt die wichtigsten Veränderungen bei der Zahl und Dauer der Krankschreibungen. Die meisten Ausfalltage erfolgten aufgrund von Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenschmerzen. Diese Diagnose war Ursache für jeden fünften Fehltag in der Region. Psychische Erkrankungen wie Depressionen und Angstzustände kamen mit 19 Prozent Anteil an den Fehltagen auf den zweiten Platz. Hier gab es einen Anstieg um rund 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Grund dafür waren mehr Fälle und eine längere Erkrankungsdauer. Dr. Stefan Elsner, Ärztlicher Direktor der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach, erklärt: „Wir beobachten seit Jahren eine erhebliche Nachfrage an teil- und vollstationärer Behandlung bei psychischen Erkrankungen. Gerade Depressionen spielen dabei eine sehr große Rolle.“

Die DAK informiert regelmäßig über den Krankenstand in der Region, „um Impulse für das Gesundbleiben und Gesundwerden der Beschäftigten zu geben“, sagt Jürgen Wilhelm von der DAK-Gesundheit Koblenz. „Um längeren Erkrankungen vorzubeugen, können Arbeitgeber Hilfe anbieten.“ In Rheinland-Pfalz seien zum Beispiel die Fehltage durch psychische Erkrankungen seit dem Jahr 2000 um 116 Prozent gestiegen.

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