Samstag, 24. Juni 2017

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KNAPPSCHAFT bezahlt als erste deutsche gesetzliche Krankenkasse Gentest bei Brustkrebs

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Der Test gibt Auskunft über das individuelle Rückfallrisiko bei Brustkrebs und erlaubt vor allem auch eine Einschätzung, ob eine zusätzliche Chemotherapie gewinnbringend ist. Für Frauen mit Brustkrebs ist es besonders schwierig, gerade in dieser extremen Situation eine Entscheidung für oder gegen eine Chemotherapie zu treffen. Wie der Gentest funktioniert und welche Aussagen er treffen kann, erläutert Dr. med. Sherko Kümmel, Direktor des Brust- und Krebszentrums der Kliniken Essen-Mitte.

Welche Aussagen kann der Test liefern?

Der Test kann eine Prognose abgeben, wie das Rückfallrisiko für die Patientinnen nach einer Mamakarzinomerkrankung sein kann. Dabei werden bei der molekulargenetischen Untersuchung 21 Gene untersucht. Ergibt der Test beispielsweise ein niedriges Rückfallrisiko, dann weiß man, dass die Patientin eine hohe Chance hat, dass die Erkrankung nicht wiederkehrt. Man weiß auch heute, dass die Patientin keinen Gewinn durch eine Chemotherapie hat. Trotz Test bleibt die Entscheidung für oder gegen eine Chemotherapie letztendlich aber immer bei der Patientin.

Hilft der Test bei der Entscheidung für oder gegen eine Chemotherapie?

Der Test hilft sowohl den Frauen als auch den Therapeuten sehr bei der Entscheidung für oder gegen eine Chemotherapie nach einer Brustkrebsdiagnose.

Bedeutet das im Umkehrschluss, dass zu viele Chemotherapien durchgeführt werden?

Rückwirkend zu entscheiden, ob etwas nötig oder unnötig ist, ist nicht Ziel des  Tests. Wir sehen aber, dass wir Frauen viel gezielter beraten können, ob sie wirklich eine Chemotherapie brauchen. Das wichtigste an dem Test ist aber, dass wir sehr vielen Frauen mit diesem Test die Chemotherapie sicher ersparen können.

Was bleibt den Frauen erspart, wenn sie keine Chemotherapie bekommen?

Eine ganze Menge. Man unterscheidet zwischen kurzzeitigen Nebenwirkungen, wie Haarverlust, Übelkeit, Fieber und Erschöpfung. Darüber hinaus gibt es neben der beruflichen und privaten Ausfallsituation auch Langzeitschäden durch eine Chemotherapie. In einem geringen Prozentsatz kann es beispielsweise zu einer Herzmuskelschwäche oder einer Leukämieerkrankung kommen. Wie man sieht ist es eine große Bandbreite an Nebenwirkungen, die man den Patientinnen ersparen kann.
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Schlechter Schlaf? Hotline für müde Koblenzer

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DAK-Ärzte informieren am 6. April über gesunden Schlaf

Koblenz, 06. April 2017. 80 Prozent der Deutschen Arbeitnehmer schlafen schlecht – Tendenz steigend. Jeder Zehnte hat sogar handfeste Schlafstörungen. Das zeigt der aktuelle Gesundheitsreport „Deutschland schläft schlecht – ein unterschätztes Problem“. Grund genug für die DAK-Gesundheit in Koblenz eine spezielle Telefon-Hotline anzubieten. Was hilft gegen Ein- und Durchschlafprobleme? Sind Schlafmittel gefährlich? Welche Tipps gibt es bei Frühjahrsmüdigkeit? Am 6. April geben DAK-Ärzte individuelle Hinweise und Tipps rund um die Themen Schlafen und Schlafstörungen. Das spezielle Serviceangebot ist von 8 bis 20 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841 erreichbar. Kunden aller Krankenkassen können sich beraten lassen.

Schlafprobleme werden noch oft unterschätzt. Der DAK-Report zeigt: Jeder fünfte Arbeitnehmer schläft nur fünf Stunden oder weniger. Dabei ist ausreichend Schlaf ein entscheidender Faktor, um ausgeglichener, leistungsfähiger und gesünder zu sein. Schlafstörungen erhöhen beispielsweise das Risiko für Depressionen und Angststörungen. „Unsere Hotline hilft Betroffenen schnell und unkompliziert. Auch Fragen rund um das wichtige Thema Schlafmittel beantworten die Ärzte“, erklärt Jürgen Wilhelm von der DAK-Gesundheit Koblenz. „Denn Medikamente sollten nur in Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden, da sie sehr schnell abhängig machen können.“

Doch wie viel Schlaf ist pro Nacht am besten? Was sind Schlafräuber? Und welche Strategien sind für einen gesunden Schlaf wirklich hilfreich? Diese und andere Fragen beantworten die Experten der DAK-Gesundheit am 6. April von 8 bis 20 Uhr. Ausführliche Infos zum Thema gesunder Schlaf sowie ein Schlaftagebuch gibt es auch im Internet unter: www.dak.de/schlaf

 

In Bewegung kommen mit Fitnesspapst Detlef Soost

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BodyChange: Gesünder leben mit der KNAPPSCHAFT

Sportlich aktiver, bewusster ernähren und endlich nicht mehr rauchen - das sind nur einige Stichworte für all diejenigen, die 2017 mit vielen guten Vorsätzen gestartet sind. Das umfangreiche Angebot an Gesundheitskursen der KNAPPSCHAFT hilft dabei sie umzusetzen. Sogar von zu Hause aus kann man durchstarten, denn viele Kurse sind online.

Neu ist zum Beispiel das „Präventive Ganzkörpertraining mit BodyChange“. Das Training hat die Bewegungsexpertin Anke Blöchl mit Detlef Soost entwickelt: Nur ein paar Klicks - und der bekannte Fitness- und Bewegungscoach Detlef Soost zeigt, wie man sportlich aktiv werden kann, informiert tag in seiner neusten Ausgabe.

In nur acht Wochen lernt man in multimedialen Schritt-für-Schritt-Anleitungen alles, was für eine körperliche und mentale Gesundheit wichtig ist. Neben Übungen, um Fitness und Koordination zu verbessern, gibt es auch Übungen zur Stressbewältigung und Work-Life-Balance. Detlef Soost leitet durch die Kurseinheiten und steht motivierend zur Seite.

Die Teilnehmer können das Online-Programm bequem und flexibel zu jeder Zeit von zu Hause aus nutzen. Alle Inhalte von BodyChange sind so aufgebaut, dass die Teilnehmer Bewegungsformen lernen. Dadurch erhalten sie ein Grundwissen für eine anhaltende Fitness im Alltag, in der Freizeit und im Beruf. Im Interview erläutert Detlef Soost exklusiv für tag, welche Vorteile das Online-Training hat und für welche Zielgruppe es besonders geeignet ist. Das komplette Interview steht in tag, der neusten Ausgabe des Mitgliedermagazins der KNAPPSCHAFT.

„Menschen mit Demenz im Krankenhaus“

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Informationen und Tipps für Angehörige
-Vortrag am Montag, 24. April in Weißenthurm-
Ein Aufenthalt im Krankenhaus ist für Menschen mit Demenz und ihre Familien oft eine besondere Situation. Dem Betroffenen ist es in der Regel kaum möglich, sich in der fremden Umgebung des Krankenhauses zu orientieren, sich dem vorgegebenen Tagesablauf anzupassen und bei der Diagnostik und Behandlung mitzuwirken. Das pflegerische und medizinische Personal hat oftmals nicht die Zeit, Patienten mit Demenz entsprechend ihren Bedürfnissen zu versorgen. Die Angehörigen machen sich einerseits Sorgen, sind aber gleichzeitig die wichtigsten Bezugspersonen für den Erkrankten und Ansprechpartner für Ärzte und Pflegekräfte.
Um den Krankenhausaufenthalt für alle Beteiligten so reibungslos wie möglich zu gestalten, lohnt es sich, im Vorfeld und während der stationären Versorgung im Krankenhaus einige wichtige Punkte zu beachten. Referentin Frau Renate von Ritter, Fachkraft für Gerontopsychiatrie, beleuchtet in ihrem Vortrag die besonderen Problemlagen von Menschen mit Demenz im
Krankenhaus und gibt Antworten auf Fragen wie zum Beispiel: Wie kann ich den Klinikaufenthalt
vorbereiten? Wie kann ich meinen Angehörigen im Krankenhaus unterstützen? Was ist vor der
Entlassung zu beachten? In einer anschließenden Diskussionsrunde besteht die Möglichkeit
Fragen zu stellen, Erfahrungen auszutauschen und zusätzliche Informationen zu erhalten.
Der Vortragsabend „Menschen mit Demenz im Krankenhaus“ findet am Montag, den 24. April 2017
von 18.00 bis 20.00 Uhr im Pflegestützpunkt Weißenthurm, Kirchstraße 8, 56575 Weißenthurm
statt. Bis November 2017 sind sechs weitere Vorträge mit diesem Thema an verschiedenen Orten
im ganzen Landkreis geplant. Eine Terminübersicht finden sie auf der Internetseite vom Netzwerk
Demenz Mayen-Koblenz unter www.demenz-myk.de
Die Veranstaltung wird im Rahmen des Förderprogramms „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ durch finanzielle Mittel des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert und ist daher für alle Interessierte kostenfrei.
Ihre Anmeldung zum Vortragsabend richten sie bitte an das Netzwerk Demenz Mayen-Koblenz, Olaf Spohr, Telefon: 02652-528359
Informationen und Tipps für Angehörige - Vortrag am Montag, 24. April in Weißenthurm-

Ein Aufenthalt im Krankenhaus ist für Menschen mit Demenz und ihre Familien oft eine besondere Situation. Dem Betroffenen ist es in der Regel kaum möglich, sich in der fremden Umgebung des Krankenhauses zu orientieren, sich dem vorgegebenen Tagesablauf anzupassen und bei der Diagnostik und Behandlung mitzuwirken. Das pflegerische und medizinische Personal hat oftmals nicht die Zeit, Patienten mit Demenz entsprechend ihren Bedürfnissen zu versorgen. Die Angehörigen machen sich einerseits Sorgen, sind aber gleichzeitig die wichtigsten Bezugspersonen für den Erkrankten und Ansprechpartner für Ärzte und Pflegekräfte.

Um den Krankenhausaufenthalt für alle Beteiligten so reibungslos wie möglich zu gestalten, lohnt es sich, im Vorfeld und während der stationären Versorgung im Krankenhaus einige wichtige Punkte zu beachten. Referentin Frau Renate von Ritter, Fachkraft für Gerontopsychiatrie, beleuchtet in ihrem Vortrag die besonderen Problemlagen von Menschen mit Demenz im
Krankenhaus und gibt Antworten auf Fragen wie zum Beispiel:

Wie kann ich den Klinikaufenthalt
vorbereiten? Wie kann ich meinen Angehörigen im Krankenhaus unterstützen? Was ist vor der Entlassung zu beachten? In einer anschließenden Diskussionsrunde besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen, Erfahrungen auszutauschen und zusätzliche Informationen zu erhalten.

Der Vortragsabend „Menschen mit Demenz im Krankenhaus“ findet am Montag, den 24. April 2017 von 18.00 bis 20.00 Uhr im Pflegestützpunkt Weißenthurm, Kirchstraße 8, 56575 Weißenthurm statt. Bis November 2017 sind sechs weitere Vorträge mit diesem Thema an verschiedenen Orten im ganzen Landkreis geplant. Eine Terminübersicht finden sie auf der Internetseite vom Netzwerk
Demenz Mayen-Koblenz unter www.demenz-myk.de

Die Veranstaltung wird im Rahmen des Förderprogramms „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ durch finanzielle Mittel des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert und ist daher für alle Interessierte kostenfrei.

Ihre Anmeldung zum Vortragsabend richten sie bitte an das Netzwerk Demenz Mayen-Koblenz, Olaf Spohr, Telefon: 02652-528359

Schniefnasen sanft behandeln

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Apotheker helfen bei Allergien

Mainz, den 29. März 2017 – Kaum ist die letzte Erkältungswelle abgeklungen, geht für viele Allergiker das Schniefen weiter. Die Heuschnupfensaison hat bereits jetzt begonnen. Weide-, Hasel- oder Erlen-Pollen sind schon unterwegs und können zu den typischen Symptomen wie laufender oder verstopfter Nase sowie zu tränenden Augen führen. Bei derartigen allergischen Reaktionen auf Pollen können rezeptfreie Arzneimittel helfen, zeigt der Landesapothekerverband Rheinland-Pfalz auf. Bei schweren Reaktionen sollte ein (Fach-)Arzt zu Rate gezogen werden.

„Allergien sind immer eine Überreaktion des Immunsystems gegenüber bestimmten körperfremden Substanzen wie beispielsweise Pollen oder Tierhaaren“, erläutert der Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV, Andreas Hott. „Das körpereigene Immunsystem reagiert bei betroffenen Menschen viel zu stark, obwohl keine Gefahr für die Gesundheit besteht. Der Heuschnupfen, medizinisch als allergische Rhinitis bezeichnet, ist eine spezielle Entzündung der Nasenschleimhaut durch die Pollen. Begleitendes Asthma ist bei Allergikern auch sehr weit verbreitet.“

Bei leichterem Heuschnupfen stehen verschiedene Arzneimittel zur Selbstmedikation aus der Apotheke zur Verfügung. Die Medikamente können helfen, die allergischen Prozesse zu unterbinden oder abzuschwächen. Andreas Hott: „Es gibt die Gruppe der sogenannten topischen Medikamente. Dazu gehören Augentropfen, Nasenspray und Asthmasprays. Sie wirken dort im Körper, wo sie angewendet werden. Systemische Medikamente wie Tabletten wirken dagegen im gesamten Organismus.“ Am häufigsten werden Antihistaminika eingesetzt. Die meist rezeptfreien Produkte haben wenige Nebenwirkungen und lindern die Beschwerden zuverlässig. Die bekanntesten Wirkstoffe sind Cetirizin und Loratadin, die im Vergleich zu früheren Wirkstoffen auch nicht mehr so müde machen sollen. Daneben spielen Kortisone in der lokalen Therapie eine große Rolle, so der LAV. Ihre Wirkung ist gut und die Nebenwirkungen eher gering. Sie sind aber, besonders in der systemischen Wirkform, teilweise verschreibungspflichtig und werden dann eingesetzt, wenn Antihistaminika nicht ausreichend wirksam sind. Kortisonhaltige Arzneimittel in der Selbstmedikation sollten immer nur kurzfristig angewendet werden.

 

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