Montag, 24. Juli 2017

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Gesundheit, Alter, Bewegung und Demenz im Blick

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Kreisweite Veranstaltungsreihe des Kreises startet am 4. April

KREIS MYK. Gesundes Älterwerden, solange wie möglich zu Hause bleiben und am gesellschaftlichen Leben teilhaben: Das wünschen sich die meisten Menschen. Wie kann unterstützt werden und wie kann auch ein besserer Umgang mit von Demenz betroffenen Menschen erreicht werden?  Antworten zu diesen Fragen möchte der  Landkreis Mayen-Koblenz gemeinsam mit dem Landfrauenkreisverband in einer Veranstaltungsreihe an verschiedenen Orten im Landkreis geben. Referenten zum Thema „Pflege – Zu Hause alt werden/Unterstützung für pflegende Angehörige“ sind die Pflegeberaterinnen der örtlichen Pflegestützpunkte. Zum Thema „Demenz - Ich bin dement und nicht verrückt“ referiert Waltraud Klein von der Alzheimer Gesellschaft nördliches Rheinland-Pfalz.

Die ersten Termine zum Thema Pflege sind am 4. April, 18 Uhr, im Haus der Familie Andernach und am 6. Juni, 18 Uhr im Mehrgenerationenhaus Café Cati Mayen. Demenz wird am 27 April 18 Uhr in der  Verbandsgemeindeverwaltung Mendig und am 10. Mai, 17.30 Uhr im Bürgerhaus Kattenes Thema sein. Die weiteren Termine findet man unter www.mayen-koblenz.de, Stichwort Senioren – Gemeinsam

Anmeldungen bitte bis jeweils eine Woche vor Veranstaltungstermin an Lea Bales, Telefon 0261/108-275, Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 

Wie haben Sie von Ihrer MS erfahren?

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Wer einem Patienten die Diagnose Multiple Sklerose übermittelt, sollte behutsam vorgehen. Die Realität in Deutschland sieht aber oft anders aus. Im Vortrag wird Thomas Hehlmann, der die Bremer KoMS-Studie zum Thema “Diagnoseübermittlung bei MS” leitete, von den Ergebnissen der Studie berichten.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion und zum Austausch.

Leitung: Thomas Helhlmann, M.A.
Wann: Montag, 06.03.2017, 19 Uhr
Wo: TIMS, Saarstraße 51-53, 54290 Trier

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht nötig.

Müde Augen munter machen

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Was hilft bei trockenen, gereizten Augen?

Mainz, den 24. Februar 2017 – Trockene Heizungsluft, Bildschirmarbeit oder verqualmte Räume können die empfindliche Augenoberfläche belasten und dazu führen, dass das Auge zu wenig Tränenflüssigkeit zur Verfügung hat und deshalb gereizt und entzündet reagiert. Unter dem Begriff „trockenes Auge“ werden zwei unterschiedliche Störungen zusammengefasst, erklärt Andreas Hott, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV: „Entweder produziert das Auge zu wenig Tränenflüssigkeit oder sie verdunstet in zu hohem Ausmaß. Beides kann dann zu Missempfindungen oder einer Entzündung führen. Die Augen sind rot, zum Teil lichtempfindlich, sie können brennen und die Lider können morgens verklebt oder angeschwollen sein. Häufig klagen Betroffene über ein kratzendes Gefühl im Auge, als ob Sandkörner drin wären. All das sind Hinweise darauf, dass Menschen unter trockenen Augen leiden.“

Der Tränenfilm sorgt normalerweise dafür, dass der Augapfel glatt und geschmeidig gehalten wird. „Das ist nötig, damit wir gut und ungestört sehen können. Eine ausgetrocknete Augenoberfläche reagiert wund und wird undurchsichtig. Außerdem schützt die Tränenflüssigkeit das Auge vor Infektionen. Denn sie enthält sogar keimtötende Substanzen“, so Apotheker Hott. Im Tagesverlauf nimmt die Tränenproduktion gegen Abend ab. Auch hormonelle Schwankungen wie beispielsweise die Wechseljahre aber auch Erkrankungen der Schilddrüse, Rheumatismus oder Allergien können trockene Augen hervorrufen. Wer über einen längeren Zeitraum bestimmte Medikamente wie Psychopharmaka, Schlafmittel oder Arzneimittel gegen Allergien einnehmen muss, kann ebenfalls betroffen sein.

Bei trockenem Auge können Aufenthalte an der frischen Luft und sogenannte künstliche Tränen als eine erste Maßnahme helfen. „Bei vielen Betroffenen lassen sich dadurch die Beschwerden schon lindern“, weiß Hott aus Erfahrung. „Bei wem sich die Symptome aber nicht schnell bessern, sollte einen Augenarzt aufsuchen. Denn dann kann eine schwere Form der Benetzungsstörung im Auge vorliegen, die ärztlich behandelt werden muss.“

 

Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V.

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Gesundheit ist unser höchstes Gut. Als Flächenregion legen wir deshalb sehr viel Wert darauf, dass die medizinische Versorgung auf dem Land sichergestellt wird. Spezielle Gesundheitsvorträge vermitteln Fachwissen auch außerhalb der Ballungszentren. Daher veranstaltet die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V. zusammen mit der Volkshochschule Mendig ein Gesundheitsseminar zum Thema

„Rückenbeschwerden“

Der kostenlose Vortragsabend möchte Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und Präventionsmaßnahmen dieser Volkskrankheit aufzeigen. Immer mehr Menschen achten immer weniger auf ihre Wirbelsäule. Dabei gilt die Wirbelsäule als Achse des Körpers. Sie sorgt nicht nur für eine aufrechte Körperhaltung, sondern spielt auch bei vielen Körperbewegungen eine zentrale Rolle. Doch immer mehr Menschen halten sich falsch, belasten ihre Wirbelsäule einseitig oder bewegen sich zu wenig.

Frau Dr. Martina Zimmermann, Fachärztin für Innere Medizin, spezielle Schmerztherapie, Palliativmedizin, Notfallmedizin und Herr Dr. Dipl.-Psych. Hans Werner Becker, psychologischer Psychotherapeut, spezielle Schmerzpsychotherapie von der Schmerztagesklinik am Marienkrankenhaus St. Josef in Bendorf werden verständlich darstellen, wie schnell falsche einseitige Belastung, zu wenig Bewegung, aber auch psychologische Aspekte zu schmerzhaften Rückenschmerzen führen.

Abschließend stehen Frau Dr. Zimmermann sowie Herr Dr. Becker für eine Gesprächsrunde zur Verfügung.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung erbeten unter 02652 980010

Termin:

Mittwoch, 22. März 2017, 18 Uhr

Realschule Plus und Fachoberschule

Fallerstraße 49

56743 Mendig

 

Gesundheit

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Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder Arbeitsgruppe publiziert Gemeinschaftsveröffentlichung

Gut 250.000 Beschäftigte in Rheinland-Pfalz, eine Wertschöpfung von knapp 14 Milliarden Euro und Ausgaben von mehr als 4.000 Euro pro Kopf: Das sind Kennzahlen des Gesundheitssektors, den die Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder“ jetzt in einer gut 30-seitige Veröffentlichung porträtiert. „Aufgrund des wachsenden Gesundheitsbewusstseins des Menschen und der zunehmenden Alterung der Gesellschaft steigt die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft stetig. Die Broschüre gibt einen fundierten Überblick über die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft in Rheinland-Pfalz und den anderen Bundesländern“, so der Präsident des Statistischen Landesamtes Jörg Berres.

Gesundheitswesen gewinnt als Arbeitgeber an Bedeutung

Im rheinland-pfälzischen Gesundheitswesen waren 2014 rund 252.100 Personen beschäftigt. Das waren 13 Prozent bzw. 29.500 mehr als 2008 (Deutschland: plus 14 Prozent). Auf 1.000 Einwohnerinnen oder Einwohner kommen knapp 63 Beschäftigte im Gesundheitswesen. Damit liegt Rheinland-Pfalz im Vergleich der Länder, für die eine Gesundheitspersonalrechnung durchgeführt wird, auf Rang sieben.

Die bedeutendsten Arbeitgeber im Gesundheitswesen sind die ambulanten Einrichtungen, zu denen u. a. Arzt- und Zahnarztpraxen sowie Apotheken gehören. Hier arbeiteten 2014 101.800 Menschen, das waren 40 Prozent aller Beschäftigten im rheinland-pfälzischen Gesundheitswesen. Die stationären und teilstationären Einrichtungen wie Krankenhäuser und stationäre Pflegeeinrichtungen sind der zweitgrößte Arbeitgeber. In dieser Einrichtungsart arbeiteten 91.100 Beschäftigte (36 Prozent der im Gesundheitswesen Beschäftigten).

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