Montag, 25. September 2017

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Rheinland-Pfalz: Ausgaben für Heilmittel steigen stark

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Mainz, 18. April 2017 - In Rheinland-Pfalz sind die Ausgaben für Heilmittel stark gestiegen. Allein bei der BARMER haben sie sich von 2013 bis 2015 um 17,3 Prozent von 39,4 Millionen Euro auf 46,2 Millionen Euro erhöht. Je Versicherten ist das ein Anstieg von 84,87 Euro auf 99,56 Euro. Nur in Berlin, Sachsen und Hamburg wird mehr für Heilmittel ausgegeben. Das zeigt der Heil- und Hilfsmittelreport der BARMER. „Auffällig sind erhebliche Unterschiede zwischen den Bundesländern bei den Ausgaben für Heilmittel”, sagt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

Betrugen die Kosten für Heilmittel im Jahr 2015 je BARMER Versicherten in Bremen 65,86 Euro, lagen sie in Berlin mit 121,85 Euro 85 Prozent darüber. In der Podologie waren die Pro-Kopf-Ausgaben in Sachsen fast 210 Prozent höher als in Bremen. Bei der Ergotherapie lagen die Kosten je Versicherten in Hamburg fast 120 Prozent über denen in Bremen. Die Daten wurden nach Geschlecht und Alter standardisiert. Die Bevölkerungsstrukturen in den Bundesländern können diese Unterschiede also nicht erklären.

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Landkreis und Landfrauen informieren über Demenz

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Nächste Veranstaltungen in Mendig, Kattenes und Mayen

KREIS MYK. Gesundes Älterwerden, solange wie möglich zu Hause bleiben und am gesellschaftlichen Leben teilhaben, wünschen sich die meisten Menschen. Wie kann man Betroffene und deren Familien dabei bestmöglich unterstützen? Antworten auf diese Frage möchte der Landkreis Mayen-Koblenz gemeinsam mit dem Landfrauenkreisverband in einer Veranstaltungsreihe geben. Die nächsten Termine sind am 27. April in Mendig, am 10. Mai in Kattenes und am 6. Juni in Mayen.

Waltraud Klein, Geschäftsführerin der Alzheimer Gesellschaft nördliches Rheinland-Pfalz informiert über das Thema Demenz. Unter dem Motto „Ich bin dement und nicht verrückt“ zeigt sie Hilfen auf und geht auf den Blickwinkel der von Demenz betroffenen Menschen ein. Termine sind am 27. April, um 18 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung Mendig und am 10. Mai, um 17.30 Uhr im Bürgerhaus in Kattenes.

Im Mehrgenerationenhaus Café Cati in Mayen informieren am 6. Juni, um 18 Uhr Beraterinnen des örtlichen Pflegestützpunktes über Unterstützungsangebote, Voraussetzungen und Leistungen der Pflegeversicherung.

Anmeldungen und mehr Informationen zu den Veranstaltungen bei Lea Bales, Gleichstellungsbeauftragte des landkreises Mayen-Koblenz, telefonisch 0261/108-275 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Infos im Internet unter www.mayen-koblenz.de (Stichwort Senioren).

 

Wunder Po in der Windel

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Zarte Babyhaut richtig schützen und pflegen

Mainz, den 12. April 2017 – Babys oder Kleinkinder leiden immer mal wieder unter wunden Stellen im Bereich der Windel. Betroffen von solch einer Windeldermatitis sind nicht so sehr Neugeborene, sondern etwas ältere Babys ab neun Monaten. Der Hintergrund: Bei ihnen ist die Verdauung schon aktiver, sie scheiden mehr Urin und Stuhl aus als Neugeborene und strampeln auch mehr. Dadurch kann die Windel am Po reiben und die Haut reizen. Innerhalb der dicht sitzenden Windel herrscht zudem ein feucht-warmes Hautklima, das Entzündungen begünstigt. Weitere Auslöser können sein, dass säurehaltige Früchte wie Orangen oder Erdbeeren über die Muttermilch zusätzlich reizen. Auch wenn Babys zahnen oder an einer Durchfallerkrankung leiden, können vermehrt wunde Stellen auftreten. Als Gegenmaßnahmen sollten Eltern darauf achten, dass der Kontakt mit Urin und Stuhl möglichst kurz gehalten wird. Ein regelmäßiges Wechseln der Windel verhindert generell, dass die wunden Stellen sich verschlimmern.

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KNAPPSCHAFT bezahlt als erste deutsche gesetzliche Krankenkasse Gentest bei Brustkrebs

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Der Test gibt Auskunft über das individuelle Rückfallrisiko bei Brustkrebs und erlaubt vor allem auch eine Einschätzung, ob eine zusätzliche Chemotherapie gewinnbringend ist. Für Frauen mit Brustkrebs ist es besonders schwierig, gerade in dieser extremen Situation eine Entscheidung für oder gegen eine Chemotherapie zu treffen. Wie der Gentest funktioniert und welche Aussagen er treffen kann, erläutert Dr. med. Sherko Kümmel, Direktor des Brust- und Krebszentrums der Kliniken Essen-Mitte.

Welche Aussagen kann der Test liefern?

Der Test kann eine Prognose abgeben, wie das Rückfallrisiko für die Patientinnen nach einer Mamakarzinomerkrankung sein kann. Dabei werden bei der molekulargenetischen Untersuchung 21 Gene untersucht. Ergibt der Test beispielsweise ein niedriges Rückfallrisiko, dann weiß man, dass die Patientin eine hohe Chance hat, dass die Erkrankung nicht wiederkehrt. Man weiß auch heute, dass die Patientin keinen Gewinn durch eine Chemotherapie hat. Trotz Test bleibt die Entscheidung für oder gegen eine Chemotherapie letztendlich aber immer bei der Patientin.

Hilft der Test bei der Entscheidung für oder gegen eine Chemotherapie?

Der Test hilft sowohl den Frauen als auch den Therapeuten sehr bei der Entscheidung für oder gegen eine Chemotherapie nach einer Brustkrebsdiagnose.

Bedeutet das im Umkehrschluss, dass zu viele Chemotherapien durchgeführt werden?

Rückwirkend zu entscheiden, ob etwas nötig oder unnötig ist, ist nicht Ziel des  Tests. Wir sehen aber, dass wir Frauen viel gezielter beraten können, ob sie wirklich eine Chemotherapie brauchen. Das wichtigste an dem Test ist aber, dass wir sehr vielen Frauen mit diesem Test die Chemotherapie sicher ersparen können.

Was bleibt den Frauen erspart, wenn sie keine Chemotherapie bekommen?

Eine ganze Menge. Man unterscheidet zwischen kurzzeitigen Nebenwirkungen, wie Haarverlust, Übelkeit, Fieber und Erschöpfung. Darüber hinaus gibt es neben der beruflichen und privaten Ausfallsituation auch Langzeitschäden durch eine Chemotherapie. In einem geringen Prozentsatz kann es beispielsweise zu einer Herzmuskelschwäche oder einer Leukämieerkrankung kommen. Wie man sieht ist es eine große Bandbreite an Nebenwirkungen, die man den Patientinnen ersparen kann.
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Schlechter Schlaf? Hotline für müde Koblenzer

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DAK-Ärzte informieren am 6. April über gesunden Schlaf

Koblenz, 06. April 2017. 80 Prozent der Deutschen Arbeitnehmer schlafen schlecht – Tendenz steigend. Jeder Zehnte hat sogar handfeste Schlafstörungen. Das zeigt der aktuelle Gesundheitsreport „Deutschland schläft schlecht – ein unterschätztes Problem“. Grund genug für die DAK-Gesundheit in Koblenz eine spezielle Telefon-Hotline anzubieten. Was hilft gegen Ein- und Durchschlafprobleme? Sind Schlafmittel gefährlich? Welche Tipps gibt es bei Frühjahrsmüdigkeit? Am 6. April geben DAK-Ärzte individuelle Hinweise und Tipps rund um die Themen Schlafen und Schlafstörungen. Das spezielle Serviceangebot ist von 8 bis 20 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841 erreichbar. Kunden aller Krankenkassen können sich beraten lassen.

Schlafprobleme werden noch oft unterschätzt. Der DAK-Report zeigt: Jeder fünfte Arbeitnehmer schläft nur fünf Stunden oder weniger. Dabei ist ausreichend Schlaf ein entscheidender Faktor, um ausgeglichener, leistungsfähiger und gesünder zu sein. Schlafstörungen erhöhen beispielsweise das Risiko für Depressionen und Angststörungen. „Unsere Hotline hilft Betroffenen schnell und unkompliziert. Auch Fragen rund um das wichtige Thema Schlafmittel beantworten die Ärzte“, erklärt Jürgen Wilhelm von der DAK-Gesundheit Koblenz. „Denn Medikamente sollten nur in Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden, da sie sehr schnell abhängig machen können.“

Doch wie viel Schlaf ist pro Nacht am besten? Was sind Schlafräuber? Und welche Strategien sind für einen gesunden Schlaf wirklich hilfreich? Diese und andere Fragen beantworten die Experten der DAK-Gesundheit am 6. April von 8 bis 20 Uhr. Ausführliche Infos zum Thema gesunder Schlaf sowie ein Schlaftagebuch gibt es auch im Internet unter: www.dak.de/schlaf

 

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