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„Diabetes“

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Gesundheit ist unser höchstes Gut. Als Flächenregion legen wir deshalb sehr viel Wert darauf, dass die medizinische Versorgung auf dem Land sichergestellt wird. Spezielle Gesundheitsvorträge vermitteln Fachwissen auch außerhalb der Ballungszentren. Daher lädt die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. mit ihrem Forum Gesundheit, in Kooperation mit der Volkshochschule Andernach zum folgenden Vortrag nach Andernach ein:

„Diabetes“

Doppelt so viele Diabetiker im Vergleich zur heutigen Anzahl werden bis 2030 weltweit erwartet. Dass sie zu viel essen und sich zu wenig bewegen würden, hören Betroffene oft. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Diabetes hat viele Gesichter.

Die Erkrankung kann Schwangere ebenso treffen wie Kinder. Bei Letzteren entwickelt sich der Diabetes Typ 1, durch die Zerstörung der insulinproduzierenden Zellen.

Der Typ-2-Diabetes, früher auch als Altersdiabetes bezeichnet, betrifft zwar vorwiegend erwachsene Menschen, aber auch immer mehr Kinder und Jugendliche erkranken daran. Diabetes Typ 2 entsteht meist schleichend und kann über Jahre unbemerkt bleiben. Genau das ist das Heimtückische: Der Körper merkt sich jede einzelne Überzuckerung und präsentiert Jahre später die Folgen. Man spricht auch vom "Zuckergedächtnis". Die Ernährung ist ein wichtiger Baustein bei der Vorbeugung und der Behandlung des Diabetes Typ 2.

Patienten können mit dem, was sie Tag für Tag zu sich nehmen, entscheidend mitwirken, um Blutzuckerspitzen nach dem Essen zu vermeiden und langfristig die Werte zu bessern, mit dem Ziel trotzdem den Genuss am Essen und Trinken nicht zu verlieren.

Der Eintritt ist frei. Um fernmündliche Vormerkung bei der VHS Andernach unter 02632 922-164 wird gebeten.

Termin:

Montag, 14. November 2016, 19:00 Uhr,

Realschule Plus St. Thomas, Breite Straße 108,

56626 Andernach

Diagnose und Prognose der MS oder: “Warum hat mir das vorher keiner gesagt?”- Vortrag am 14.11.

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Die Informationsvermittlung rund um die Themen Diagnose und Prognose der Multiplen Sklerose wird oft vernachlässigt. Dabei sind das komplexe Themen, deren Verständnis bei Betroffenen überhaupt erst die Voraussetzungen dafür schaffen würde, informierte Entscheidungen treffen zu können, Im Vortrag soll, anhand von wissenschaftlichen Daten, mit falschen Vorstellungen aufgeräumt werden.

Wann: Montag, 14.11.2016, 19 Uhr
Leitung: Dr. med. Jutta Scheiderbauer
Wo: TIMS, Saarstraße 51-53, 54290 Trier

Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht nötig.

Was wird sich ab 2017 für Pflegepersonen ändern? Die KNAPPSCHAFT gibt Antworten!

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Rentenbeiträge durch Pflegetätigkeit

Pflegeberater Markus Siegmann von der Kranken- und Pflegekasse KNAPPSCHAFT erklärt die wesentlichen Änderungen, die das neue Gesetz mit sich bringt:

Ab dem 1. Januar 2017 ändern sich auch die Regelungen zur Rentenversicherung der Pflegepersonen. Wann werden zukünftig Beiträge zur Rentenversicherung gezahlt?

„Bisher war es so, dass die KNAPPSCHAFT für ehrenamtliche Pflegepersonen Beiträge zur Rentenversicherung dann gezahlt hat, wenn die Pflege für eine oder mehrere pflegebedürftige Personen mindestens 14 Stunden in der Woche umfasst hat.

Zukünftig werden mehr pflegende Menschen rentenversicherungspflichtig als bisher. Ganz kon­kret werden ab dem 1. Januar 2017 Rentenversicherungsbeiträge für ehrenamtliche Pflegepersonen gezahlt, wenn sie

· eine oder mehrere pflegebedürftige Personen mit dem Pflegegrad 2 bis 5

· in häuslicher Umgebung

· mindestens 10 Stunden

· verteilt auf mindestens zwei Tage in der Woche

pflegen. Die Pflegeperson darf daneben weiterhin nicht mehr als 30 Stunden wöchentlich erwerbstätig sein.“

Ab dem 1. Januar 2017 werden Pflegepersonen auch in der Arbeitslosenversicherung versichert. Welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein?

„War die Pflegeperson unmittelbar vor Beginn der Pflegetätigkeit arbeitslosenversichert oder hat sie zuvor Leistungen der Agentur für Arbeit (z.B. Arbeitslosengeld) erhalten, wird sie arbeitslosenversicherungspflichtig. Hier gibt es allerdings auch Ausnahmen, da sollte man bei der eigenen Krankenkasse nachfragen.“

Sollten Sie noch Fragen haben: Rund um das Thema Pflegereform stellt die KNAPPSCHAFT unter www.knappschaft.de/pflegereform2017 alle wichtigen Informationen zur Verfügung.

 

Gesundheit

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Krankenhauskosten stiegen 2015 auf 4,5 Milliarden Euro

In den rheinland-pfälzischen Krankenhäusern fielen im Jahr 2015 Kosten in Höhe von rund 4,5 Milliarden Euro an. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes 3,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Mit rund 2,9 Milliarden Euro entfielen annähernd zwei Drittel des Gesamtbetrages auf Personalkosten. Diese stiegen gegenüber dem Vorjahr um über vier Prozent. Die Kostensteigerungen sind unter anderem auf die Ausweitung des Personalbestandes zurückzuführen. Gegenüber dem Jahr 2005 nahm die Zahl der in rheinland-pfälzischen Krankenhäusern beschäftigten Ärztinnen und Ärzte um 32 Prozent zu, die Kosten für das ärztliche Personal stiegen im gleichen Zeitraum um 74 Prozent. Die Steigerungsraten im Pflegedienst mit einem Plus von zwölf Prozent bei den Beschäftigtenzahlen und einer Kostenzunahme um 32 Prozent fielen dabei deutlich moderater aus. Die unterschiedliche Entwicklung wird nicht zuletzt durch das veränderte Behandlungsspektrum der Krankenhäuser beeinflusst. Neben der traditionellen „Pflege am Bett“ rechnen die  Krankenhäuser zunehmend ambulante sowie vor- und nachstationäre Leistungen ab. Diese werden vor allem von den Ärztinnen und Ärzten sowie vom medizinisch-technischen Dienst und dem Funktionsdienst erbracht. Ende 2015 waren in diesen beiden Berufsgruppen deutlich mehr Personen beschäftigt als zehn Jahre zuvor (plus 23 bzw. plus 27 Prozent). Die entsprechenden Personalkosten stiegen im Vergleichszeitraum um 66 bzw. 58 Prozent.

Die Sachkosten für die stationäre Versorgung erhöhten sich gegenüber dem Jahr 2014 um gut drei Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Deutlich weniger mussten die Krankenhäuser im Jahr 2015 hingegen für Zinsen und ähnliche Aufwendungen aufbringen.

Die Krankenhäuser melden die Kostendaten einmal jährlich an das Statistische Landesamt.

Autor: Torsten Hees (Sachgebiet Gesundheit, Rechtspflege)

Wenn die Seele im Alter krank wird

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Sprechstunden für  Angehörige und Betroffene im November

KREIS MYK. Regelmäßig bietet das Gesundheitsamt Mayen-Koblenz Sprechstunden für Menschen mit seelischen Problemen im höheren Lebensalter (z.B. Altersverwirrtheit) und ihre Angehörigen an. Die nächsten Termine sind am 7. November in Andernach, am 9. November in Mayen und am 21. November in Koblenz, jeweils ab 16 Uhr.

Jeweils am ersten Montag im Monat steht Dr. Marion Bauer-Hermani, Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie und Chefärztin der Gerontopsychiatrie der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach, im Gesundheitsamt Andernach Betroffenen und Angehörigen von alten und psychisch kranken Menschen zum Gespräch zur Verfügung. Jeweils am zweiten Mittwoch im Monat findet eine solche Sprechstunde im Mayener Gesundheitsamt statt. Am dritten Montag im Gesundheitsamt Koblenz.

Bei diesen Sprechstunden gibt Bauer-Hermani Betroffenen und Angehörigen Tipps zum Umgang mit der Erkrankung, nennt Anlaufstellen und lädt zum Erfahrungsaustausch ein.

Anmeldungen (bis spätestens 12 Uhr des jeweiligen Sprechtages) unter 02632/407-5537.

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