Montag, 18. Dezember 2017

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Impfung im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung in Simmern

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Im Rahmen der Gesundheitsvorsorge bietet das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis in Simmern in regelmäßigen Abständen kostenfrei Impfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Keuchhusten und Poliomyelitis (Kinderlähmung) an. Der Impfschutz gegen Tetanus und Diphtherie soll nach erfolgter Grundimmunisierung alle zehn Jahre durch eine Impfung aufgefrischt werden. Gegen Poliomyelitis ist man im Erwachsenenalter nach erfolgter Grundimmunisierung dauerhaft geschützt. Nur bei Reisen in Länder mit Poliomyelitis-Risiko wird noch eine Auffrischimpfung als Reiseimpfung empfohlen.

Der nächste Impftermin im Gesundheitsamt Simmern, Hüllstraße 13, ist am Mittwoch, 28.06.2017 von 14 bis 17 Uhr. Wichtig: Bitte bringen Sie Ihren Impfausweis mit! Weitere Infos zu den Impfungen erhalten Sie unter der Telefonnummer 06761 82-701.

Ernährung im Alter und bei Krankheit

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Ist Vitamin- und Nährstoffmangel unausweichlich?

Kau- und Schluckstörungen - was tun?

„Jeder wünscht sich, auch im Alter lange fit, gesund und leistungsfähig zu bleiben. Zu Leistungsfähigkeit und Gesundheit trägt eine ausgewogene, genussvolle Ernährung entscheidend bei. Es ist jedoch gar nicht so einfach, sich im Alter oder auch bei chronischen Erkrankungen, ausgewogen zu ernähren.“ Darauf weist Achim Hallerbach, 1. Beigeordneter und Gesundheitsdezernent des Landkreises Neuwied hin.

Oft nimmt der Appetit ab. Körperliche Veränderungen sind ein Grund dafür, ebenso häufig wird schlicht der Ernährung weniger Beachtung geschenkt. Gerade Alleinstehende vernachlässigen häufig das Kochen und das Essen. Ist unter diesen Voraussetzungen auf Dauer ein Vitamin- und Nähstoffmangel unausweichlich? Was sind die Folgen einer vermeidbaren Fehlernährung? Welche weiterreichenden Erkrankungen können daraus entstehen? Bei welchen Medikamenten und Erkrankungen muss ich besonders auf meine Ernährung achten um die ausreichende Zufuhr von Vitaminen, Mineralien und anderen essentiellen Nahrungsbestandteilen zu gewährleisten?

Herr Dr. Pöhlau, Arzt für Neurologie und Geriatrie, Chefarzt der Neurologischen Abteilung der DRK Kamillus Klinik Asbach wird in seinem Vortrag auf diese Fragen eingehen und aufzeigen, was bei der Ernährung im Alter besonders beachtet werden sollte.

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Zum Tag der Apotheke am 7. Juni 2017

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Gesundheitsbewusstsein in Rheinland-Pfalz seit 2008 kaum verändert

Mainz, den 6. Juni 2017 – „Seit 2008 hat sich das Gesundheitsbewusstsein der Menschen in Rheinland-Pfalz kaum verändert“, stellten heute Theo Hasse, Vorsitzender des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV und Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz fest. Damit fassten sie die Ergebnisse einer repräsentativen Meinungsumfrage im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände anlässlich des ‚Tags der Apotheke‘ am 7. Juni 2017 zusammen. Das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft hat dafür telefonisch 3415 Bundesbürger ab 16 Jahren befragt. Die Ergebnisse wurden mit einer weitgehend identischen Umfrage aus dem Jahr 2008 verglichen. Beide Studien fassen die Bundesländer RheinlandPfalz und das Saarland statistisch zusammen.

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Gegen Reisekrankheit ist ein Kraut gewachsen

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Übelkeit im Auto, Flieger, Zug: Ursachen und Gegenmaßnahmen

Mainz, den 1. Juni 2017 – Fast jeder Mensch hat schon einmal unter Reiseübelkeit gelitten. Viele Kinder, aber auch Erwachsene, reagieren empfindlich auf die Bewegung bei Reisen mit dem Auto, im Flieger oder auch bei Bahnreisen. Mit einfachen Mitteln kann man versuchen zu verhindern, dass die Übelkeit zu groß wird, so der Landesapothekerverband Rheinland-Pfalz. Auch spezielle Arzneimittel oder pflanzliche Wirkstoffe können Betroffenen helfen.

Hintergrund für die Reisekrankheit, der medizinische Fachbegriff lautet Kinetose, ist immer, dass das Gehirn unterschiedliche Signale erhält, erläutert Andreas Hott, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV: „Wer beispielsweise im Zug oder im Auto sitzt und liest, dem kann es passieren, dass ihm schlecht wird. Das Lesen vermittelt über die Augen die Information Stabilität ans Gehirn, während unser Körper die Bewegung spürt. Diese widersprüchlichen Informationen können manchmal vom Gehirn nicht in Einklang gebracht werden und springen dann auch auf das vegetative Nervensystem über, welches unsere Organe beeinflusst.“ Der Körper reagiert mit den bekannten Reisekrankheits-Symptomen wie Blässe, Hitze oder kaltem Schweiß, Übelkeit oder auch Kopfschmerzen. „Wenn die Übelkeit da ist, hilft es“, so Andreas Hott weiter, „wenn man eine ausführliche Pause machen kann, aus dem Auto aussteigt und sich an der frischen Luft bewegt. Das geht aber leider im Zug, im Flieger oder auf dem Schiff nicht.“ Hier empfiehlt der Apotheker, nach Möglichkeit etwas auf- und abzugehen und sich Plätze mit weniger Schwankungen zu suchen. Im Flieger oder bei Busreisen sollte man relativ weit vorne und am Mittelgang sitzen, auf dem Schiff ist es im Mittelteil und nah am Wasserspiegel am ruhigsten.“ Wer empfindlich auf Bewegung auf Reisen reagiert, sollte auf leichte Mahlzeiten achten und Alkohol oder Milchprodukte eher meiden. Hott: „Ein ganz leerer Magen ist aber ebenso wie ein zu voller nicht hilfreich.“

Auch rezeptfreie Arzneimittel helfen bei Reiseübelkeit: „In Apotheken gibt es Tabletten, Kaugummis oder auch Zäpfchen, die rasch Besserung bringen. Die Wirkstoffe, so genannte Antiemetika, wirken gegen den Brechreiz und die Übelkeit. Da sie müde machen, sind sie allerdings ungeeignet, wenn man beispielsweise nach einem kurzen Flug auf den Mietwagen umsteigen will. Hier sollte man auf pflanzliche Arzneimittel ausweichen. Bei starker Reisekrankheit gibt es noch verschreibungspflichtige Pflaster, die mehrere Stunden vor der Reise hinter dem Ohr aufgeklebt werden. Die geben dann den Wirkstoff Scopolamin kontinuierlich ab. Die verwendet man bei mehrtägigen Reisen wie beispielsweise einer Kreuzfahrt.“

Bei leichteren Beschwerden zeigt Ingwer eine gute Wirkung. Den gibt es als pflanzlichen Wirkstoff in Tablettenform oder auch als Tropfen. Ingwer kann in entsprechend hoher Dosierung den Brechreiz eindämmen und auch gegen kalten Schweiß und Schwindelgefühle helfen. Weitere Helfer sind Pfefferminze, Kamille, Schafgarbe und Schleifenblume – sie wirken beruhigend und entkrampfend auf Magen und Darm.

Welt-MS-Tag am 31.05., Infostand am Kornmarkt

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Am Mittwoch, 31.05. werden wir, wie gewohnt, mit einem Infostand in der Trierer Innenstadt vertreten sein: 10:00 – 18:00 Uhr in der Fleischstraße/ Höhe Kornmarkt

Dieses Jahr findet der Welt-MS-Tag unter dem Motto “Leben mit MS” statt.

Ein Großteil der MS-Betroffenen lebt gut mit der MS. MS-Betroffene sind gute Arbeitnehmer, Eltern, Freunde und Partner. Sie reisen, laufen Marathon oder machen Politik. Sicher kann die MS Beschwerden wie Fatigue oder Spastiken hervorrufen oder Betroffene auch dauerhaft einschränken.

Was das Leben mit MS allerdings zusätzlich erschwert, ist der schlechte Ruf, den diese Krankheit weiterhin in der Öffentlichkeit und, tragischerweise, auch bei vielen behandelnden Ärzten hat. Im schlimmsten Fall hält er MS-Betroffene grundlos davon ab, nach der Diagnose ihre Pläne und Träume zu verwirklichen. Und solange MS-Betroffene um ihren Job bangen müssen, wenn sie von Ihrer Krankheit erzählen oder fürchten müssen, als Versuchskaninchen der Pharmaindustrie benutzt zu werden, bleiben die vielen MS-Betroffenen, die weitgehend ohne Einschränkung leben, lieber unentdeckt. Hier gibt es noch viel zu tun.

#LebenmitMS wäre leichter, wenn die behandelnden Ärzte ihre Aufklärungspflicht ernst nehmen würden.

#LebenmitMS wäre leichter, wenn man MS-Betroffenen, trotz ihrer Erkrankung etwas zutraut, anstatt sie gleich abzustempeln.

#LebenmitMS wäre leichter, wenn Hilfsmittel und ergänzende Therapieangebote von der Kasse bezahlt und von Ärzten verordnet würden.

#LebenmitMS wäre leichter, wenn Wissenschaftler unabhängig von Industrieinteressen, ausschließlich an den Bedürfnissen der Betroffenen orientiert, forschen würden.

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