Dienstag, 23. Mai 2017

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Filmvorführung „Nicht alles schlucken“ – Krisen und Psychopharmaka

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BOPPARD Am Mittwoch, den 23. November um 19.00 Uhr lädt die Bethesda St. Martin gGmbH zum Filmabend ins Cinema Boppard, Oberstr. 141 ein. Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Nicht alles schlucken“ der Regisseure Jana Kalms, Piet Stolz und Sebastian Winkels.

Der Film zeigt eine Gruppe von Menschen, die von ihren individuellen Erlebnissen mit Psychopharmaka berichten. Die Aussagen kommen dabei nicht nur von Patienten selbst, sondern auch von Angehörigen, Ärzten und weiteren Fachkräften. Das Zuhören lohnt sich. Der Eintritt ist frei.

Anders als der plakative Titel vermuten lässt, geht nicht um eine Verteufelung von Psychiatrie und Psychopharmaka oder um generalisierende Anklagen. Vielmehr ergeben die Aussagen der Menschen nach und nach ein sehr vielschichtiges Bild psychischer Krankheiten und wie sehr sie zum Menschsein dazugehören, was sie für den Einzelnen bedeuten und wie in unserer Gesellschaft heute damit umgegangen wird. Bewertungen durch die Regisseure oder bildhafte Ausschmückungen werden bewusst vermieden. Im Mittelpunkt stehen allein die Protagonisten und deren Aussagen. Der Zuschauer erfährt sich dabei als unmittelbarer Teil der Gesprächsrunde und wird ungefiltert mit den dargestellten Erfahrungen konfrontiert. Zum Beispiel wenn eine Tochter sich von ihrer akut psychotischen Mutter bedroht fühlt und diese in eine Klinik zwangseinweist. Oder wenn die Einnahme von Psychopharmaka nicht nur als Linderung der psychischen Erkrankung, sondern auch als Gefühl der allgemeinen seelischen Leere geschildert wird. Gleichzeitig berichten andere Patienten, dass sie erst durch die Einnahme von Medikamenten die Kontrolle über ihr Leben wiedererlangten.

Nach der Vorführung besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch.

Was wird sich ab 2017 für Pflegebedürftige ändern? Die KNAPPSCHAFT gibt Antworten!

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Pflegebedürftige und ihre Angehörigen stolpern oft über die Fachsprache im Gesundheitswesen. Was verbirgt sich beispielsweise hinter dem Begriff „einrichtungseinheitlicher Eigenanteil“ (EEE)?

Pflegeberater Markus Siegmann von der Kranken- und Pflegekasse KNAPPSCHAFT erklärt, was es hiermit auf sich hat:

„Bisher zahlen pflegebedürftige Heimbewohner einen individuellen Eigenanteil, der abhängig von der Pflegestufe ist und mit zunehmender Pflegestufe steigt. Das heißt, je höher die Pflegestufe ist, desto höher ist auch die Eigenbelastung für den Betroffenen.
Ab 1. Januar 2017 zahlen Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 bis 5 einen vom Pflegegrad unabhängigen einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE).

Damit wird erreicht, dass der von den Pflegebedürftigen zu tragende Eigenanteil nicht mehr mit der Schwere der Pflegebedürftigkeit steigt. Durch diese Umstellung wird für die finanzielle Planung der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen Sicherheit geschaffen.“

Pflegende Angehörige – gut für sich selbst sorgen

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Interview mit Dr. Marianne Koch im neuen Pflegemagazin der Unfallkasse Rheinland-Pfalz

Pflegende Angehörige sollten regelmäßig Auszeiten von der Pflege nehmen, damit die Situation für sie nicht zu belastend wird. Schon die stundenweise Ablösung durch eine professionelle Pflegekraft schenkt zeitliche Freiräume, um den eigenen Bedürfnissen nachzukommen. Zum Beispiel in der Natur spazieren gehen oder die Zeitung lesen – ganz egal was. „Selbstsorge durch Resilienz“, also durch seelische Widerstandsfähigkeit, nennt das die bekannte Internistin Dr. Marianne Koch in einem Interview des Magazins „Zu Hause pflegen – gesund bleiben“ der Unfallkasse Rheinland-Pfalz.

Dr. Koch ist nicht nur aus der früheren Rate-Sendung „Was bin ich“ mit Robert Lembke bekannt. Sie hat auch viele Jahre in ihrer eigenen Praxis in München praktiziert und dabei immer wieder erlebt, dass viele Angehörige, die aufopfernd pflegen, zu weit über ihre psychischen und physischen Kräfte hinausgehen.


Oft folgt daraus eine soziale Isolation, die wiederum den seelischen Druck steigern kann. Deshalb ist es wichtig, so Koch, auch Freundschaften zu pflegen, eingebunden zu sein in ein Netzwerk von Freunden, Verwandten, Familie. „Wenn dies zur Verfügung steht, ist der seelische Druck viel leichter auszuhalten“, sagt sie. Das komplette Interview „Selbstsorge durch Resilienz“ mit Dr. Marianne Koch kann nachgelesen werden unter www.ukrlp.de, Webcode:  94.

„Diabetes“

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Gesundheit ist unser höchstes Gut. Als Flächenregion legen wir deshalb sehr viel Wert darauf, dass die medizinische Versorgung auf dem Land sichergestellt wird. Spezielle Gesundheitsvorträge vermitteln Fachwissen auch außerhalb der Ballungszentren. Daher lädt die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. mit ihrem Forum Gesundheit, in Kooperation mit der Volkshochschule Andernach zum folgenden Vortrag nach Andernach ein:

„Diabetes“

Doppelt so viele Diabetiker im Vergleich zur heutigen Anzahl werden bis 2030 weltweit erwartet. Dass sie zu viel essen und sich zu wenig bewegen würden, hören Betroffene oft. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Diabetes hat viele Gesichter.

Die Erkrankung kann Schwangere ebenso treffen wie Kinder. Bei Letzteren entwickelt sich der Diabetes Typ 1, durch die Zerstörung der insulinproduzierenden Zellen.

Der Typ-2-Diabetes, früher auch als Altersdiabetes bezeichnet, betrifft zwar vorwiegend erwachsene Menschen, aber auch immer mehr Kinder und Jugendliche erkranken daran. Diabetes Typ 2 entsteht meist schleichend und kann über Jahre unbemerkt bleiben. Genau das ist das Heimtückische: Der Körper merkt sich jede einzelne Überzuckerung und präsentiert Jahre später die Folgen. Man spricht auch vom "Zuckergedächtnis". Die Ernährung ist ein wichtiger Baustein bei der Vorbeugung und der Behandlung des Diabetes Typ 2.

Patienten können mit dem, was sie Tag für Tag zu sich nehmen, entscheidend mitwirken, um Blutzuckerspitzen nach dem Essen zu vermeiden und langfristig die Werte zu bessern, mit dem Ziel trotzdem den Genuss am Essen und Trinken nicht zu verlieren.

Der Eintritt ist frei. Um fernmündliche Vormerkung bei der VHS Andernach unter 02632 922-164 wird gebeten.

Termin:

Montag, 14. November 2016, 19:00 Uhr,

Realschule Plus St. Thomas, Breite Straße 108,

56626 Andernach

Diagnose und Prognose der MS oder: “Warum hat mir das vorher keiner gesagt?”- Vortrag am 14.11.

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Die Informationsvermittlung rund um die Themen Diagnose und Prognose der Multiplen Sklerose wird oft vernachlässigt. Dabei sind das komplexe Themen, deren Verständnis bei Betroffenen überhaupt erst die Voraussetzungen dafür schaffen würde, informierte Entscheidungen treffen zu können, Im Vortrag soll, anhand von wissenschaftlichen Daten, mit falschen Vorstellungen aufgeräumt werden.

Wann: Montag, 14.11.2016, 19 Uhr
Leitung: Dr. med. Jutta Scheiderbauer
Wo: TIMS, Saarstraße 51-53, 54290 Trier

Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht nötig.

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