Samstag, 25. März 2017

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Mit einer Impfung sich und andere vor Grippe schützen

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Alljährlich im Herbst steht die Grippeschutzimpfung an. Aus diesem Grund haben Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler gemeinsam mit der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz zur jährlichen Grippeschutzimpfung aufgerufen. Sowohl die Ministerpräsidentin, die Ministerin als auch der Hauptgeschäftsführer der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz sowie Kinderarzt und Allgemeinmediziner Dr. Jürgen Hoffart und Dr. Barbara Römer, niedergelassene Allgemeinärztin, gingen auch in diesem Jahr mit gutem Beispiel voran und ließen sich während der Auftaktveranstaltung heute im Foyer der Steinhalle des Landesmuseums impfen.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer wies darauf hin, dass die Impfung gegen Grippe den besten Schutz vor einer Erkrankung bietet. „Die Grippe ist leicht übertragbar, deshalb sollten sich möglichst viele Menschen impfen lassen. Nur so hat die Ausbreitung der Grippe keine Chance.“

Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler sagte: „Vor allem ältere Menschen, chronisch Kranke, Schwangere und Personen, die aufgrund ihres Berufes mit vielen Menschen in Kontakt kommen, sind besonders gefährdet, sich mit der Virusgrippe zu infizieren. Deshalb sollte sich dieser Personenkreis impfen lassen. Von der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut neu empfohlen ist die Impfung auch für Personen, die als mögliche Infektionsquelle im selben Haushalt lebende oder von ihnen betreute Risikopersonen gefährden können.“

Dr. Hoffart nannte als besten Zeitraum für die Grippeschutzimpfung Oktober bis November. „Die Impfung sollte möglichst bis Ende des Jahres erfolgt sein, da es in der Regel im Januar zu einer deutlichen Zunahme von Influenzainfektionen kommt. Das Immunsystem braucht nach der Grippeschutzimpfung zwischen zehn und vierzehn Tage, um einen vollständigen Immunschutz aufzubauen. Danach sind nicht nur geimpfte Menschen selbst, sondern auch andere geschützt.“

Die Kosten der saisonalen Grippeschutzimpfung werden von den Krankenkassen für solche Versicherten übernommen, die zu den von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Gruppen zählen. „Versicherte, die nicht zu diesen Personenkreisen zählen und sich impfen lassen möchten, sollten sich zur Klärung der Kostenübernahme mit ihrer Krankenkasse in Verbindung setzen“, empfahl die Ministerin. Einige Krankenkassen hätten sich dazu bereit erklärt, die Impfkosten für alle ihre Versicherten zu übernehmen. Häufig wird die Grippeschutzimpfung auch vom Arbeitgeber übernommen.

Die Ministerpräsidentin, die Gesundheitsministerin und die Landesärztekammer raten allen Bürgerinnen und Bürgern, Arztbesuche regelmäßig auch dafür zu nutzen, ihren eigenen Impfstatus und den ihrer Kinder überprüfen zu lassen und fehlende Impfungen nachzuholen. Insbesondere vor dem Hintergrund bundesweit zunehmender Masernfälle ist ein vollständiger Impfschutz zum eigenen und zum Schutz anderer dringend erforderlich. Auch die Gesundheitsämter beraten zu Impfungen oder bieten Impfungen an.

Blutspende hilft Leukämiepatienten

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Stefan-Morsch-Stiftung und der DRK Blutspendedienst suchen im Oktober gemeinsam Lebensretter im Kreis Mayen-Koblenz

„Blutspender helfen Leukämiepatienten“ unter dieser Überschrift rufen der DRK-Blutspendedienst West sowie die Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands älteste Stammzellspenderdatei, zur Blutspende und zur Typisierung auf. Gemeinsam mit dem DRK Ortsverein will man darauf aufmerksam machen, wie durch Blutspenden und Stammzellspenden das Leben von Krebspatienten gerettet werden kann. Im September heißt es deswegen im Kreis Mayen-Koblenz: „Lebensretter gesucht!“

Ziel ist es, vor allem junge Menschen zur Blutspende zu motivieren und sich als Stammzellspender für Leukämie- und Tumorkranke bei der Stefan-Morsch-Stiftung registrieren zu lassen. Die exakten Termine sind:

Dienstag, 4.Oktober, 16 bis 20 Uhr, Urmitz, Peter-Häring-Halle, Kaltenengerser Str. 5

Dienstag, 25. Oktober, 16.30 bis 20 Uhr, Kobern-Gondorf, Schloßberghalle, Lennigstr. 14

Warum kooperiert die Stefan-Morsch-Stiftung mit dem DRK? Der überwiegende Teil der Empfänger von Bluttransfusionen sind heute Patienten mit bösartigen Erkrankungen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die beispielsweise an Blutkrebs (Leukämie) erkrankt sind. Dies hängt neben der eigentlichen Erkrankung insbesondere mit der modernen Chemotherapie zusammen. Diese Chemotherapie führt in vielen Fällen zu einer vorübergehenden kompletten Unterdrückung der körpereigenen Blutbildung im Knochenmark (Aplasie). Daher sind Patienten in diesen kritischen Behandlungsphasen auf lebenswichtige Blutübertragungen angewiesen. Viele moderne und heilende Behandlungsverfahren, gerade im Kampf gegen Krebs, können nur durchgeführt werden, wenn für diese Patienten genügend Blut zur Verfügung steht. So helfen Blutspenden auch über die Wartezeit hinweg, die es dauert, um beispielsweise einen passenden Stammzellspender zu finden, wenn eine Transplantation erforderlich ist.

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Hilfe bei krankhaftem Übergewicht

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Interprofessionelles Schulungsprogramm M.O.B.I.L.I.S. startet in Mayen

(Mayen, 20.09.2016)   „Fettleibigkeit“ (Adipositas) betrifft hierzulande fast jeden fünften Menschen. Unter Fachleuten gilt Adipositas in Kombination mit anderen Risikofaktoren schon lange als chronische Erkrankung, die unbehandelt zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustands führt.

Um stark übergewichtigen Erwachsenen mit BMI 30-40 kg/m² in ein gesünderes Leben zu helfen, wurde M.O.B.I.L.I.S. entwickelt. Sein Vier-Säulen-Konzept setzt mit viel Bewegung, einem ausgeklügeltem Ampelsystem zur ausgewogenen Ernährung, gezieltem Verhaltenstraining und medizinischer Begleitung auf langfristige Lebensstiländerung. M.O.B.I.L.I.S. ist das einzige Therapieprogramm in Deutschland, das mit allen genannten Säulen interprofessionell arbeitet, ohne Diätprodukte funktioniert und in den wissenschaftlichen Adipositas-Leitlinien empfohlen wird. Außerdem existiert zwischen dem gemeinnützigen Verein M.O.B.I.L.I.S. und der BARMER GEK eine bundesweite Vereinbarung, die eine anteilige Kostenerstattung ermöglicht. Auch die meisten anderen Krankenkassen, etwa die DAK-Gesundheit, übernehmen die Kosten nach diesem Modell.

Das Programm dauert ein Jahr und umfasst insgesamt 60 Treffen und drei ärztliche Untersuchungen. Ein speziell ausgebildetes Trainer-Ärzte-Team setzt es nach festen Qualitätsstandards in Mayen um. Eine neue Gruppe unter Team-Leitung von Dr. Silke Orth und Dr. Patrick Kudielka geht unmittelbar an den Start – sobald 15 Teilnehmer beisammen sind.

Interessenten können sich unverbindlich beim M.O.B.I.L.I.S. e.V. informieren und vormerken lassen unter der Telefonnummer 0761-503910 (Ortsnetz Freiburg). Ausführliche Informationen gibt es auch im Internet unter www.mobilis-programm.de.

Den Umgang mit Multiple Sklerose lernen

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MS-Selbsthilfegruppe gegründet / Auftaktveranstaltung am 4. Oktober

KREIS MYK. Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische, entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die Nervenbahnen im Rücken und Gehirn befällt. Zur Bewältigung der vielen von der Krankheit hervorgerufenen Herausforderungen kann es für den Erkrankten hilfreich sein, sich mit anderen Menschen, die ebenfalls unter MS leiden über seine Sorgen und Ängste auszutauschen. So fällt der Umgang mit der Krankheit leichter. Das Gesundheitsamt hat daher gemeinsam mit dem Mehrgenerationenhaus Koblenz eine neue MS-Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen, die sich jeden zweiten Dienstag im Monat in Koblenz trifft. Neben dem Informations- und Erfahrungsaustausch von Betroffenen und Angehörigen stehen auch Fachvorträge und gemeinsame Aktivitäten oder Ausflüge auf dem Programm. Am 4. Oktober wird die Selbsthilfegruppe vorgestellt.

Häufig sind es junge Menschen zwischen 20 und 40 Jahren, die erkranken. Die Diagnose „MS“ ist gerade zu einem Zeitpunkt, an welchem man wichtige Weichen für das spätere berufliche und auch familiäre Leben stellt, für Betroffene ein Schock. Zunächst kann es den Erkrankten helfen, andere MS-Patienten kennenzulernen. Von guten und weniger guten Erfahrungen des anderen kann man profitieren oder sich gegenseitig unterstützen.

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Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V.

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Gesundheit ist unser höchstes Gut. Als Flächenregion legen wir deshalb sehr viel Wert darauf, dass die medizinische Versorgung auf dem Land sichergestellt wird. Spezielle Gesundheitsvorträge vermitteln Fachwissen auch außerhalb der Ballungszentren. Daher lädt die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. mit ihrem Forum Gesundheit, in Kooperation mit der Kreisvolkshochschule Neuwied e. V. zum folgenden Vortrag nach Asbach ein:

„Diabetes: Genussvoll den Blutzucker im Griff!“

Doppelt so viele Diabetiker im Vergleich zur heutigen Anzahl werden bis 2030 weltweit erwartet. Dass sie zu viel essen und sich zu wenig bewegen würden, hören Betroffene oft. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Diabetes hat viele Gesichter.

Die Erkrankung kann Schwangere ebenso treffen wie Kinder. Bei Letzteren entwickelt sich der Diabetes Typ 1, durch die Zerstörung der insulinproduzierenden Zellen.

Der Typ-2-Diabetes, früher auch als Altersdiabetes bezeichnet, betrifft zwar vorwiegend erwachsene Menschen, aber auch immer mehr Kinder und Jugendliche erkranken daran. Diabetes Typ 2 entsteht meist schleichend und kann über Jahre unbemerkt bleiben. Genau das ist das Heimtückische: Der Körper merkt sich jede einzelne Überzuckerung und präsentiert Jahre später die Folgen. Man spricht auch vom "Zuckergedächtnis". Die Ernährung ist ein wichtiger Baustein bei der Vorbeugung und der Behandlung des Diabetes Typ 2.

Patienten können mit dem, was sie Tag für Tag zu sich nehmen, entscheidend mitwirken, um Blutzuckerspitzen nach dem Essen zu vermeiden und langfristig die Werte zu bessern, mit dem Ziel trotzdem den Genuss am Essen und Trinken nicht zu verlieren.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung erbeten unter 02683 9120 oder www.kvhs-neuwied.de

Termin:

Mittwoch, 26. Oktober 2016, 19:00 Uhr,

Realschule plus und Fachoberschule, Flammersfelder Straße 7

53567 Asbach

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