Montag, 18. Dezember 2017

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Treffen Angehöriger psychisch kranker Menschen

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Das nächste Treffen der Angehörigen psychisch kranker Menschen findet am Donnerstag, 1. Juni 2017, 19 Uhr, im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises in Simmern, Hüllstraße 13 statt. Weitere Informationen erhalten Sie bei Harald Wellems, Telefon 06761 82-723 und Ute Sommer, Telefon 06761 82-721.

Impfung im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung in Simmern

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Im Rahmen der Gesundheitsvorsorge bietet das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis in Simmern in regelmäßigen Abständen kostenfrei Impfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Keuchhusten und Poliomyelitis (Kinderlähmung) an. Der Impfschutz gegen Tetanus und Diphtherie soll nach erfolgter Grundimmunisierung alle zehn Jahre durch eine Impfung aufgefrischt werden. Gegen Poliomyelitis ist man im Erwachsenenalter nach erfolgter Grundimmunisierung dauerhaft geschützt. Nur bei Reisen in Länder mit Poliomyelitis-Risiko wird noch eine Auffrischimpfung als Reiseimpfung empfohlen.

Der nächste Impftermin im Gesundheitsamt Simmern, Hüllstraße 13, ist am Mittwoch, 31.05.2017 von 14 bis 17 Uhr. Wichtig: Bitte bringen Sie Ihren Impfausweis mit! Weitere Infos zu den Impfungen erhalten Sie unter der Telefonnummer 06761 82-701.

Tag des Schlaganfalls

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Bätzing-Lichtenthäler: Frühzeitig mit den Symptomen auseinandersetzen

„Gesundheit braucht Motivation. So finden Sie Ihren Weg!“ ist das diesjährige Motto des Tags gegen den Schlaganfall am 10. Mai. Der Schlaganfall gilt in Deutschland noch immer als zweithäufigste Todesursache. Die absolute Zahl der von den Folgen eines Schlaganfalls Betroffenen steigt weiterhin, was nicht zuletzt auf die demografische Entwicklung zurückzuführen ist. „Die Lebenserwartung der Menschen steigt und vielen Erkrankungen sind sie erst in höherem Alter ausgesetzt. Umso wichtiger ist es, dass sich die Menschen frühzeitig über die Symptome solcher Erkrankungen informieren“, so Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Das Erkennen eines Schlaganfalls ist wesentliche Voraussetzung dafür, so früh wie möglich die notwendige medizinische Behandlung einleiten zu können und so schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen zu entgehen.“

Plötzlich auftretende Lähmungserscheinungen, Sprach- und Sehstörungen gehören zu den ersten Symptomen eines Schlaganfalls. „Bitte wählen Sie bereits bei den ersten möglichen Anzeichen die Notrufnummer 112“, informierte die Ministerin. Der Rettungsdienst transportiert die Notfallpatientinnen und Notfallpatienten dann zum nächstgelegenen Krankenhaus mit einer Stroke Unit (Schlaganfalleinheit). In Rheinland-Pfalz verfügen 22 Krankenhäuser über eine dezentrale (regionale) Stroke Unit. Sechs weitere Krankenhäuser verfügen über eine zentrale Stroke Unit mit besonderer Expertise für besonders schwere Schlaganfälle, beispielsweise mit Hirnblutungen.

Das Gesundheitsministerium sorgt mit der Implementierung des Schlaganfallkonzeptes als Bestandteil der Krankenhausplanung dafür, dass den Menschen im Land bei Verdacht auf Schlaganfall flächendeckend gut erreichbare und qualitativ hochwertige Behandlungsmöglichkeiten in den Krankenhäusern zur Verfügung stehen. Im Rahmen des Telemedizinischen Schlaganfallnetzwerkes Rheinland-Pfalz stehen die sechs zentralen Schlaganfalleinheiten für teleneurologische Konsile zur Verfügung, um Schlaganfälle in den teilnehmenden Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz rund um die Uhr sicher erkennen und auf fachlich höchstem Niveau therapieren zu können.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.schlaganfall-hilfe.de

Mutter oder Vater zuhause pflegen

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Pflegeerleichterungen aus der Apotheke

Mainz, den 9. Mai 2017 – Maßnahmen der häuslichen Pflege helfen Senioren, auch im Alter möglichst lange in der gewohnten Umgebung bleiben zu können. Auch die Apotheken vor Ort können Pflegebedürftige oder deren Angehörige mit vielen Angeboten unterstützen. Darauf weist der Landesapothekerverband Rheinland-Pfalz im Vorfeld des Internationalen Tags des Pflegenden am 12. Mai hin.

Wer Angehörige wie Eltern oder Partner zuhause pflegt, benötigt bei dieser Aufgabe Hilfestellungen. Apotheken vor Ort sind gut vernetzt und haben gegebenenfalls Aufstellungen über mögliche Pflegedienste oder Hausnotrufanbieter .Viele Apotheken können auch erste Tipps geben, wo Unterstützungen zur häuslichen Pflege beantragt werden könnten. Weiter finden sich im pharmazeutischen Angebot von Apotheken viele Leistungen für die Erleichterung der häuslichen Pflege, so Andreas Hott, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV: „Wenn Patienten einem Pflegegrad zugeordnet wurden, so besteht auch Anspruch auf Pflegehilfsmittel. Dazu gehören Dinge wie Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel, Bettunterlagen, Mundschutz oder Mittel zur Hand- und Flächendesinfektion. Diese Artikel kann die Apotheke passend für die häusliche Pflege zusammenstellen. Monatlich ist ein Zuschuss der Pflegekasse in Höhe von bis zu 40 Euro möglich.“

Apotheken können auch bei der Beschaffung oder Genehmigung kleiner Hilfsmittel,  die der behandelnde Arzt gegebenenfalls verordnet hat, behilflich sein. Hott: „Dazu können Greifhilfen oder Esshilfen gehören wie auch Hilfsmittel für Bad und Toilette. Das kann beispielsweise ein Badewannenbrett sein, wenn der Angehörige nicht mehr sicher in der Wanne stehen kann. Ein Toilettenstuhl oder Inkontinenzhilfsmittel stehen zur Verfügung, wenn der Gepflegte nicht mehr eigenständig bis zum WC kann.“

Bei Mangelernährung von Senioren stehen in den Apotheken passende Zusatznahrungen zur Verfügung. Viele Pflegefälle leiden auch unter Schluckbeschwerden. Dickungsmittel können hier helfen, dass pflegebedürftige Menschen gut mit Nahrung und Flüssigkeit versorgt werden. Als Alltagshilfen für die Pflege im häuslichen Umfeld führen Apotheken unter anderem Medikamentenboxen und können Arzneimittel auch für Pflegebedürftige individuell in Tagesdosierer einsortieren. „Oft bringen Apotheken Medikamente bis ans Krankenbett, wenn Menschen bettlägerig sind. Dadurch, dass wir Patienten und deren Familien oft schon jahrelang begleitet haben, sind Apotheken und ihre Teams bekannte Helfer und können Pflegende individuell und ortsnah unterstützen.“

Sylvia Groß (AfD): Vegane Ernährung für Schwangere gefährlich

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Die AfD hat für die morgige (Donnerstag, 4. Mai) Plenarsitzung des rheinland-pfälzischen Landtags einen Antrag eingebracht, der um einen Warnhinweis auf der Internetseite der Landeszentrale für Gesundheitsförderung (LZG) vor veganer Ernährung während der Schwangerschaft und Kindheit bittet.

Dazu Sylvia Groß, gesundheitspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz: „Vegane Ernährung ist für Erwachsene nicht abzulehnen und unterliegt der Selbstbestimmung. In der Schwangerschaft ist diese Form der Ernährung aber mit Risiken verbunden, über die sehr gut aufgeklärt werden muss. Die AfD sieht hier die LZG gefordert, denn schließlich ist die Gesundheitsförderung ihre einzige Aufgabe. So gibt die Landeszentrale regelmäßige Hinweise für werdende Mütter heraus. Hierbei sollte der Bedeutung einer ausgewogenen, nährstoffreichen Ernährung für Kinder und Schwangere ein wichtiger Platz eingeräumt werden.“

Groß weiter: „Die Aufnahme von Vitamin B12 kann bei veganer Ernährung nur durch Zusatzpräparate sichergestellt werden. Das Vitamin ist für die Blutbildung insbesondere in der embryonalen und kindlichen Entwicklungsphase unerlässlich - hier darf es keine Experimente geben. Über diese Umstände sollte die LZG informieren und aufklären, damit vegan lebende Mütter ihre Kinder nicht durch den Wunsch, sie besonders gesund ernähren zu wollen, unwissentlich in Gefahr bringen. Bei nicht ärztlich begleiteter und nicht ausreichend unterstützter veganer Ernährung während der Schwangerschaft und Kindheit, kann es zu Blutarmut und Hirnschäden kommen. Eine entsprechende Aufklärung seitens der LZG kann das verhindern.“

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