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Narbentherapie – Vortrag DALM Trier

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Mittwoch, 02. November 2016 DALM/Bezirksärztekammer Trier

Programm: 17:00 Registrierung und Begrüßungskaffee

17:15 – 18:00 PD Dr. med. G. Gauglitz „Therapie und neue Ansätze zur Behandlung von Narben“

18:00 – 18:30 Dr. med. G. Kautz „Besondere Fälle und Diskussionsrunde“

Referent: PD Dr. med. G. Gauglitz, LMU – Klinikum der Universität München Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Frauenlobstrasse 9–11 80337 München

Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Gerd Kautz, Dozent für Lasermedizin Universität Greifswald, Präsident Deutsche Dermatologische Lasergesellschaft (DDL)

Tagungsanschrift: Bezirksärztekammer Trier, Balduinstrasse 10–14, 54290 Trier, Telefon: 0 6 51 / 99 47 59 0

Auskunft zur Veranstaltung: Haut- und Laserklinik Dr. Gerd Kautz, Anette Wildhagen, Am Markt 3, 54329 Konz, Telefon: 0 65 01 / 60 71 70, www.dr-kautz.com, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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Was wird sich ab 2017 für Pflegebedürftige ändern? Die KNAPPSCHAFT gibt Antworten!

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Neues Verfahren zur Begutachtung der Pflegebedürftigkeit

Am 1. Januar 2017 treten neue gesetzliche Regelungen bei der Pflegeversicherung in Kraft. Mit den neuen Bestimmungen soll vor allem die Situation von Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz - das sind vornehmlich Demenzerkrankte – insbesondere im ambulanten Bereich gestärkt werden.

Pflegeberater Markus Siegmann von der Pflegekasse der KNAPPSCHAFT erklärt die wesentlichen Änderungen, die das neue Gesetz mit sich bringt:

„Die Einschätzung der Pflegebedürftigkeit erfolgt mit einem neuen Begutachtungsverfahren. Maßstab bei der Begutachtung der Pflegebedürftigkeit ist ab 1. Januar 2017 der Grad der Selbstständigkeit des Versicherten. Bisher ist es so, dass die Gutachter vor allem feststellen, wie viele Minuten Hilfe der pflegebedürftige Mensch beim Waschen, Anziehen und bei der Nahrungsaufnahme benötigt. Dies ist bisher für die Empfehlung einer Pflegestufe entscheidend. Das ändert sich mit dem neuen Verfahren grundlegend. Im Mittelpunkt steht künftig die Frage, wie selbstständig der Versicherte bei der Bewältigung seines Alltags ist: Was kann er und was kann er nicht mehr? Wobei benötigt er Unterstützung?

Der Gutachter bewertet, wie selbstständig der Pflegebedürftige bestimmte Aktivitäten umsetzen kann. Der Grad der Selbstständigkeit wird dabei in vier Stufen unterschieden – je nachdem, ob jemand etwas ganz alleine kann, ob er es mit geringer Unterstützung, nur mit umfangreicher Hilfestellung oder gar nicht kann. Alle Bewertungen des Gutachters fließen in ein Punktesystem ein, mit dem der Pflegegrad errechnet wird. Künftig gibt es statt der bisher drei Pflegestufen fünf Pflegegrade. Die Pflegegrade reichen von Pflegegrad 1 ─ eine geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit ─ bis Pflegegrad 5 ─ schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit mit besonderen Anforderungen an die Pflege ─ das ist z. B. bei Menschen mit einer fortgeschrittenen Demenz und körperlichen Einschränkungen der Fall. Zusätzlich trifft der Gutachter Aussagen zur Hilfeplanung sowie zum Bedarf und zu geeigneten Maßnahmen zur Rehabilitation und Prävention. Sollten Sie noch Fragen haben: Rund um das Thema Pflegereform stellt die KNAPPSCHAFT unter www.knappschaft.de/pflegereform2017 alle wichtigen Informationen zur Verfügung.“

Wichtig: Sport-Checks

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Die Knappschaft erstattet ihren Versicherten anteilig die Kosten

Bei Sporttreibenden besteht vor allem bei Neu- und Wiedereinsteigern sowie älteren Personen ein erhöhtes Risiko im Bereich Herz, Kreislauf und Bewegungsapparat. Aber auch bei bereits bestehenden Erkrankungen, zum Beispiel des Herz-Kreislaufsystems, bei Stoffwechselstörungen (wie Diabetes) oder orthopädischen Leiden ist körperliche Aktivität wichtig. Sport kann einer Verschlimmerung der Krankheit entgegenwirken oder den Krankheitsprozess verzögern.

Doch bevor man loslegt, sollte unbedingt eine sportmedizinische Untersuchung erfolgen. Bei Personen mit bisher unerkannten Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems ist das Herzinfarktrisiko bei intensiver sportlicher Betätigung erhöht. Teilweise wird sogar von Sportvereinen vor Aufnahme des Trainings beziehungsweise vor Integration in eine Mannschaft ein entsprechender Nachweis gefordert.

Sport-Checks zur Vorsorge gehören jedoch nicht zum Pflichtkatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Oft gelten sie als privat zu bezahlende „Individuelle Gesundheitsleistungen“ (IGeL). Die Krankenkasse Knappschaft übernimmt für die Untersuchung bei einem Sportmediziner 80 Prozent der Kosten, bis maximal 120 Euro.

Die Sport-Checks sind für alle Versicherten, die im jüngeren oder höheren Lebensalter etwas für ihre Gesundheit tun wollen und im Vorfeld ärztlicherseits prüfen lassen möchten, ob zum Beispiel orthopädische oder kardiologische Risiken vorliegen. Der zusätzliche Fitness-Check beinhaltet bei ärztlicher Notwendigkeit, ein Belastungs-EKG, eine Lungenfunktionsuntersuchung und/oder eine Laktatbestimmung.

 

„Morsche“ Knochen: Osteoporose

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Rechtzeitig handeln und gegensteuern

Zum Weltosteoporosetag am 20. Oktober 2016

Mainz, den 17. Oktober 2016 – Unter Osteoporose versteht man eine übermäßige Knochenbrüchigkeit. Die Erkrankung zeichnet sich dadurch aus, dass schon leichtere Stürze zu Knochenbrüchen führen können. Frauen haben ein fast 50 Prozent höheres Risiko, an Osteoporose zu erkranken als Männer. Hintergrund ist, dass die weibliche Hormonsteuerung die Versorgung der Knochen mit dem nötigen Calcium und Vitamin D spätestens mit den Wechseljahren nicht mehr optimal gewährleistet. Darum ist die Osteoporose eine Erkrankung, an der eher ältere Frauen erkranken – bei Stürzen ziehen sie sich häufig Oberschenkelhalsknochenbrüche zu. Am Weltosteoporosetag am 20. Oktober soll für die Krankheit sensibilisiert und aufgezeigt werden, wie man die Stabilität der Knochen bis ins höhere Alter verbessern kann.

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Die Grippeimpfung: 10 Fragen, 10 Antworten

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Früher Infektionsschutz beugt vor – Gesundheitsamt Mayen-Koblenz gibt Tipps

KREIS MYK. Die Temperaturen sinken, das Winterhalbjahr steht vor der Tür. Wenn dann der Hals schmerzt und die Nase läuft, handelt es sich wahrscheinlich um eine harmlose Erkältung. Gefährlicher ist die Grippe – gegen die eine Impfung Schutz bietet. Zu den wichtigsten Fragen hat Dr. Jürgen Otten, Leiter des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz, Antworten.

Macht die Impfung Sinn?

Auf jeden Fall! Grippeviren sind Verwandlungskünstler. Die Weltgesundheitsorganisation beobachtet die Virusvarianten, überwacht Vorkommen und Ausbreitung und gibt eine Einschätzung, welche Stämme wahrscheinlich im Winter häufig auftreten. Daraus wird der Impfstoff entwickelt – und das jedes Jahr.

Ist man damit 100-prozentig geschützt?

Nein, die Wirksamkeit hängt von vielen Faktoren ab. Studien zeigen, dass der Zeitpunkt der Grippewelle Einfluss hat, aber auch das Alter oder Grunderkrankungen beeinflussen die Wirksamkeit.

Wenn das Alter eine Rolle spielt: Wann macht die Impfung dann am meisten Sinn?

Grundsätzlich in jedem Alter. Bei jüngeren Menschen sagt man, dass drei von vier Menschen, die ohne Impfung erkrankt wären, mit dem Wirkstoff geschützt sind. Bei Erwachsenen liegt dieser Wert etwas niedriger. Dennoch muss man sagen: Je älter man ist, desto wichtiger wird die Impfung.

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