Sonntag, 22. Oktober 2017

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Multiple Sklerose und Schmerzen

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MS-Betroffene, die unter Schmerzen leiden, sollten wissen: Psyche und Schmerzen hängen in vielfältiger Weise zusammen.
Welche Prozesse daran beteiligt sind und wie Betroffene dieses Wissen für sich nutzen können, wird im Vortrag erläutert. Außerdem wird ein kurzer Überblick über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten gegeben. Im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit zu Fragen und zur Diskussion.

Leitung: Christiane Jung, Dipl. Psych.
Wann: Montag, 03. April 2017, 19 Uhr
Wo: TIMS, Saarstraße 51-53, 54290 Trier

Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmedlung nicht nötig.

Unterschriftenaktion nach EuGH-Urteil

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Über 50.000 Bürger in Rheinland-Pfalz fordern von Politik:
Schützen Sie die Apotheken vor Ort!

Mainz, den 15. März 2017 – Schon mehr als 50.000 Menschen in Rheinland-Pfalz haben sich mit ihrer Unterschrift für den Erhalt und Schutz der wohnortnahen Apotheken zwischen Westerwald und der Südlichen Weinstraße, von Trier bis Mainz ausgesprochen. Das ist der bisherige Stand der Auswertung für die Unterschriftenaktion „Gesundheitssystem in Gefahr“, die zwischen Weihnachten und Ende Februar in rheinland-pfälzischen Apotheken als Teil einer bundesweiten Aktion lief. Mehr als 260 Apotheken aus Rheinland-Pfalz haben Unterschriftenlisten eingeschickt – und noch immer gehen weitere Unterschriften bei der zentralen Auswertungsstelle der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ein.

Theo Hasse, Vorsitzender des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV wertet die Aktion als klares Signal: „Wenn mehr als 50.000 Bürger mit ihrer Unterschrift eine sozial gerechte und wohnortnahe Arzneimittelversorgung für die Zukunft einfordern, dann ist das ein klarer Auftrag in Richtung Politik zu handeln. Und zu handeln, heißt in diesem Fall: den Versand von Arzneimitteln auf den Bereich nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel zurückzuführen und das entsprechende Gesetz zügig zu verabschieden.“ Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz, ergänzt: „Nachdem sich in den letzten Wochen schon Berufsverbände und Patientengruppierungen für unser Ziel stark gemacht haben, freue ich mich, dass jetzt auch so viele Menschen individuell ihre Unterstützung zum Ausdruck gebracht haben. Und den vielen Kolleginnen und Kollegen in den Apotheken vor Ort bin ich dankbar für ihr Engagement.“

Am 19. Oktober 2016 hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass ausländische Versandanbieter sich im Gegensatz zu den öffentlichen Apotheken in Deutschland nicht an die Festpreisbindung für verschreibungspflichtige Arzneimittel halten müssen. Um die daraus resultierenden Probleme zu lösen, setzt sich die Apothekerschaft in Rheinland-Pfalz für ein Versandverbot rezeptpflichtiger Medikamente ein, wie es auch ein Gesetzentwurf des Bundesgesundheitsministeriums vorsieht. Zwischen dem 20. Dezember 2016 und dem 1. März 2017 haben zahlreiche Apotheken in Rheinland-Pfalz und auch bundesweit Unterschriftenbögen ausgelegt, die folgenden Text enthielten: „Aktuelle Entscheidungen der EU machen es ausländischen Konzernen noch einfacher, sich an unserem Gesundheitssystem zu bereichern. Internationale Versandhändler wollen die Rosinen aus unserem System picken, ohne das zu leisten, was meine Apotheke vor Ort macht: Nacht- und Notdienst, persönliche Beratung, Rezeptur … Ich fordere von der Politik: Stoppen Sie die gefährlichen Einflüsse von außen. Schützen Sie die Apotheken vor Ort!“.

„Ich hab Rücken …“

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Volksleiden Rückenschmerzen in der Selbstmedikation

Mainz, den 13. März 2017 – Fast jeder zweite Deutsche leidet unter Rückenschmerzen. Damit belegt der Rücken nach dem Kopfschmerz Platz zwei der häufigsten Schmerzen. Sie sind damit auch Spitzenreiter bei den Gründen für Arztbesuche und auch bei den Krankheitstagen. Dies macht Rückenbeschwerden mittlerweile zu einem beträchtlichen volkswirtschaftlichen und medizinischen Kostenfaktor. Vorbeugende Gesundheitsmaßnahmen und Mittel der Selbstmedikation können bei beginnenden Rückenschmerzen größeren Schaden verhindern. Darauf weist der Landesapothekerverband Rheinland-Pfalz anlässlich des Tages der Rückengesundheit am 15. März 2017 hin.

Beschwerden am Rücken nehmen mit zunehmendem Alter zu und sie betreffen Menschen mit sitzenden Tätigkeiten ebenso wie sportlich aktive. Rückenschmerzen können verschiedene Ursachen haben, erläutert Andreas Hott, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV: „Mangelnde Bewegung kann genauso zu Rückenbeschwerden führen wie eine dauerhaft schwere körperliche Belastung wie beispielsweise beim Bauarbeiter. Falsches Heben von Lasten oder auch eine falsche Körperhaltung im Stehen oder Sitzen kann zur Folge haben, dass sich Sehnen, Bänder und Muskeln so verändern, dass Schmerzen im Rücken entstehen. Auch Fehl- oder Überlastung beim Sport können dazu führen, dass der Rücken sich meldet. Sehr häufig treten Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule auf. Das ist dann das, was Patienten landläufig als Rückenschmerzen beschreiben.

Einmalige und Schmerzen von kürzerer Dauer lassen sich im ersten Schritt häufig selbst behandeln. Am häufigsten lösen Muskelverspannungen solche Schmerzen aus. „Hier kann Wärme mit Heizkissen oder Wärmeflasche schon erste Linderung bringen. Es gibt auch spezielle Salben oder Pflaster mit wärmendem und somit muskelentspannendem Effekt“, beschreibt der Apotheker Methoden der Selbstbehandlung. Weiter stehen schmerzstillende Wirkstoffe wie Diclofenac, Ibuprofen oder Paracetamol zur Verfügung. Welcher Wirkstoff geeignet ist, muss im Einzelfall im Beratungsgespräch geklärt werden. „Auch frei verkäufliche Schmerzmittel haben Nebenwirkungen und können mit anderen eingenommenen Arzneimitteln Wechselwirkungen entfalten. Menschen mit schweren Nieren- oder Leberproblemen dürfen beispielsweise kein Paracetamol einnehmen. Diclofenac und Ibuprofen hingegen sind für Menschen mit empfindlichem Magen oder Darm nicht geeignet. Es kann bei längerer Einnahme zu Magenblutungen oder sogar Magengeschwüren kommen.“ Ebenso gehört zur Beratung, dass vorliegende Grunderkrankungen sowie die bestehende Medikation mit betrachtet werden. Menschen, die beispielsweise an Asthma, Blutgerinnungsstörungen, Bluthochdruck oder Diabetes leiden, vertragen nicht jedes Schmerzmittel.

DAK-Hotline zu Alkoholsorgen bei Kindern

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Experten beraten Eltern am 14. März zum richtigen Umgang mit Bier oder Schnaps

Koblenz, 08.März 2017. Ein Fünftel aller Eltern in Deutschland macht sich Sorgen, dass ihre Kinder zu viel Alkohol trinken könnten. Das hat eine repräsentative Elternbefragung der DAK-Gesundheit ergeben. Tatsächlich sind 2015 in Koblenz rund 38 Kinder und Jugendliche mit einer akuten Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gekommen. Was können Eltern tun, um ihre Kinder vor dem sogenannten Komasaufen zu schützen? Wie viel Alkohol dürfen Mütter und Väter selbst trinken, um noch als gutes Vorbild zu gelten? Ab wann ist Alkoholkonsum riskant für die Gesundheit? Antworten auf diese und andere Fragen bekommen Eltern bei einer aktuellen Telefon-Hotline der DAK-Gesundheit. Medizinische Experten beraten am 14. März zwischen 8 und 20 Uhr. Das Serviceangebot unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841 können Versicherte aller Krankenkassen nutzen.

„Mit unserer Hotline informieren wir Mütter und Väter, wie sie am besten mit dem Thema Alkohol in ihren Familien umgehen können“, sagt Jürgen Wilhelm von der DAK-Gesundheit. Der Alkoholkonsum bei Kindern und Jugendlichen wird stark durch ihre Eltern beeinflusst. Bei hohem Alkoholkonsum der Eltern steigt auch bei ihren Kindern das Risiko fürs Rauschtrinken. „Als Krankenkasse liegt uns die Prävention in Koblenz sehr am Herzen, deshalb wollen wir Risiken klar benennen und Hilfe anbieten“, so Wilhelm.

Eltern lassen Kinder ab vierzehn probieren

Im Auftrag der DAK-Gesundheit hat das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) die Entwicklung von riskantem Trinkverhalten bei Heranwachsenden über neun Jahre hinweg verfolgt. Demnach sind Jugendliche, die später als andere ihre ersten Rauscherfahrungen machen, besser geschützt. Professor Reiner Hanewinkel, Leiter des IFT-Nord und Studienpartner der Kasse erklärt: „Wenn wir es schaffen, bei den Jugendlichen den Einstieg in den Alkoholkonsum um ein paar Lebensjahre zu verzögern, hat das bereits einen positiven Effekt.“ Laut DAK-Elternbefragung lassen derzeit noch 34 Prozent der Eltern ihre Kinder mit vierzehn oder fünfzehn Jahren Alkohol probieren.

Weitere Informationen zu einem gesundheitsbewussten Umgang mit Alkohol gibt es unter www.dak.de/glasklar im Internet.

Gesundheit, Alter, Bewegung und Demenz im Blick

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Kreisweite Veranstaltungsreihe des Kreises startet am 4. April

KREIS MYK. Gesundes Älterwerden, solange wie möglich zu Hause bleiben und am gesellschaftlichen Leben teilhaben: Das wünschen sich die meisten Menschen. Wie kann unterstützt werden und wie kann auch ein besserer Umgang mit von Demenz betroffenen Menschen erreicht werden?  Antworten zu diesen Fragen möchte der  Landkreis Mayen-Koblenz gemeinsam mit dem Landfrauenkreisverband in einer Veranstaltungsreihe an verschiedenen Orten im Landkreis geben. Referenten zum Thema „Pflege – Zu Hause alt werden/Unterstützung für pflegende Angehörige“ sind die Pflegeberaterinnen der örtlichen Pflegestützpunkte. Zum Thema „Demenz - Ich bin dement und nicht verrückt“ referiert Waltraud Klein von der Alzheimer Gesellschaft nördliches Rheinland-Pfalz.

Die ersten Termine zum Thema Pflege sind am 4. April, 18 Uhr, im Haus der Familie Andernach und am 6. Juni, 18 Uhr im Mehrgenerationenhaus Café Cati Mayen. Demenz wird am 27 April 18 Uhr in der  Verbandsgemeindeverwaltung Mendig und am 10. Mai, 17.30 Uhr im Bürgerhaus Kattenes Thema sein. Die weiteren Termine findet man unter www.mayen-koblenz.de, Stichwort Senioren – Gemeinsam

Anmeldungen bitte bis jeweils eine Woche vor Veranstaltungstermin an Lea Bales, Telefon 0261/108-275, Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 

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