Dienstag, 25. April 2017

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Impfung im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung in Simmern

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Im Rahmen der Gesundheitsvorsorge bietet das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis in Simmern in regelmäßigen Abständen kostenfrei Impfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Keuchhusten und Poliomyelitis (Kinderlähmung) an. Der Impfschutz gegen Tetanus und Diphtherie soll nach erfolgter Grundimmunisierung alle zehn Jahre durch eine Impfung aufgefrischt werden. Gegen Poliomyelitis ist man im Erwachsenenalter nach erfolgter Grundimmunisierung dauerhaft geschützt. Nur bei Reisen in Länder mit Poliomyelitis-Risiko wird noch eine Auffrischimpfung als Reiseimpfung empfohlen.

Der nächste Impftermin im Gesundheitsamt Simmern, Hüllstraße 13, ist am Mittwoch, 19.10.2016, von 14 bis 17 Uhr. Wichtig: Bitte bringen Sie Ihren Impfausweis mit! Weitere Infos zu den Impfungen erhalten Sie unter der Telefonnummer 06761 82-701.

Mit einer Impfung sich und andere vor Grippe schützen

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Alljährlich im Herbst steht die Grippeschutzimpfung an. Aus diesem Grund haben Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler gemeinsam mit der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz zur jährlichen Grippeschutzimpfung aufgerufen. Sowohl die Ministerpräsidentin, die Ministerin als auch der Hauptgeschäftsführer der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz sowie Kinderarzt und Allgemeinmediziner Dr. Jürgen Hoffart und Dr. Barbara Römer, niedergelassene Allgemeinärztin, gingen auch in diesem Jahr mit gutem Beispiel voran und ließen sich während der Auftaktveranstaltung heute im Foyer der Steinhalle des Landesmuseums impfen.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer wies darauf hin, dass die Impfung gegen Grippe den besten Schutz vor einer Erkrankung bietet. „Die Grippe ist leicht übertragbar, deshalb sollten sich möglichst viele Menschen impfen lassen. Nur so hat die Ausbreitung der Grippe keine Chance.“

Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler sagte: „Vor allem ältere Menschen, chronisch Kranke, Schwangere und Personen, die aufgrund ihres Berufes mit vielen Menschen in Kontakt kommen, sind besonders gefährdet, sich mit der Virusgrippe zu infizieren. Deshalb sollte sich dieser Personenkreis impfen lassen. Von der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut neu empfohlen ist die Impfung auch für Personen, die als mögliche Infektionsquelle im selben Haushalt lebende oder von ihnen betreute Risikopersonen gefährden können.“

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Warzen – unliebsame Hautveränderungen

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Vorbeugen und schmerzfrei entfernen

Mainz, den 6. Oktober 2016  – Raue, verhornte Hautstellen, die entfernt an einen Blumenkohl erinnern: Warzen sind meistens gesundheitlich unbedenklich und schmerzfrei, doch Betroffene empfinden die Hautveränderungen häufig als kosmetischen Mangel. Lediglich Dornwarzen, die oft an der Fußsohle zu finden sind, erweisen sich als schmerzhaft. Da die Hornhautverdickung nach innen wächst, verursacht sie wie ein Dorn einen stechenden Schmerz. Die meisten Warzen lassen sich mit Mitteln der Selbstmedikation behandeln und entfernen. Warzen, die im Genitalbereich auftreten wie Feigwarzen, müssen jedoch ärztlich behandelt werden.

Warzen werden durch Herpesviren oder humane Papillomviren (HPV) verursacht. Anstecken kann man sich im Schwimmbad, Sauna oder beim Sport, wo bei Körperkontakt die Viren durch kleinste Kratzer und Hautverletzungen in den Körper eindringen. Vorbeugend sollte man deswegen an diesen Orten nicht barfuß laufen, keine Handtücher teilen und sich gut in den Finger- und Zehenzwischenräumen abtrocknen.

Sehr häufig treten Warzen an Händen und Füßen einzeln oder auch als Warzengruppe auf. Mit speziellen Warzentinkturen oder -pflastern aus der Apotheke können die Hornhautwucherungen meistens in der Selbstbehandlung entfernt werden, so Andreas Hott, Vorstand des Apothekerverbandes: „Milch-, Ameisen- oder Salicylsäure sind hier die gebräuchlichsten Wirkstoffe, die auf die Warze in flüssiger Form oder auch als Pflaster aufgebracht werden. Sie bewirken eine Austrocknung oder Ablösung der verhornten, betroffenen Hautstelle. Das kann aber mehrere Wochen dauern und erfordert etwas Geduld bei der Behandlung. Außerdem gibt es spezielle Vereisungsprodukte, bei der die Warzen bei hohen Minustemperaturen absterben. Vereisungssprays dürfen nicht bei Kindern unter vier Jahren, bei Diabetikern oder Menschen mit Durchblutungsstörungen angewendet werden.“ Generell sei bei Warzen wichtig, so Hott, dass man möglichst schnell nach ihrem Auftreten mit der Behandlung beginnt: „Warzen neigen dazu, zu streuen und sie sind auch ansteckend. Darum darf man an Warzen nicht herumkratzen oder herumbohren.“

 

Mit einer Impfung sich und andere vor Grippe schützen

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Alljährlich im Herbst steht die Grippeschutzimpfung an. Aus diesem Grund haben Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler gemeinsam mit der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz zur jährlichen Grippeschutzimpfung aufgerufen. Sowohl die Ministerpräsidentin, die Ministerin als auch der Hauptgeschäftsführer der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz sowie Kinderarzt und Allgemeinmediziner Dr. Jürgen Hoffart und Dr. Barbara Römer, niedergelassene Allgemeinärztin, gingen auch in diesem Jahr mit gutem Beispiel voran und ließen sich während der Auftaktveranstaltung heute im Foyer der Steinhalle des Landesmuseums impfen.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer wies darauf hin, dass die Impfung gegen Grippe den besten Schutz vor einer Erkrankung bietet. „Die Grippe ist leicht übertragbar, deshalb sollten sich möglichst viele Menschen impfen lassen. Nur so hat die Ausbreitung der Grippe keine Chance.“

Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler sagte: „Vor allem ältere Menschen, chronisch Kranke, Schwangere und Personen, die aufgrund ihres Berufes mit vielen Menschen in Kontakt kommen, sind besonders gefährdet, sich mit der Virusgrippe zu infizieren. Deshalb sollte sich dieser Personenkreis impfen lassen. Von der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut neu empfohlen ist die Impfung auch für Personen, die als mögliche Infektionsquelle im selben Haushalt lebende oder von ihnen betreute Risikopersonen gefährden können.“

Dr. Hoffart nannte als besten Zeitraum für die Grippeschutzimpfung Oktober bis November. „Die Impfung sollte möglichst bis Ende des Jahres erfolgt sein, da es in der Regel im Januar zu einer deutlichen Zunahme von Influenzainfektionen kommt. Das Immunsystem braucht nach der Grippeschutzimpfung zwischen zehn und vierzehn Tage, um einen vollständigen Immunschutz aufzubauen. Danach sind nicht nur geimpfte Menschen selbst, sondern auch andere geschützt.“

Die Kosten der saisonalen Grippeschutzimpfung werden von den Krankenkassen für solche Versicherten übernommen, die zu den von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Gruppen zählen. „Versicherte, die nicht zu diesen Personenkreisen zählen und sich impfen lassen möchten, sollten sich zur Klärung der Kostenübernahme mit ihrer Krankenkasse in Verbindung setzen“, empfahl die Ministerin. Einige Krankenkassen hätten sich dazu bereit erklärt, die Impfkosten für alle ihre Versicherten zu übernehmen. Häufig wird die Grippeschutzimpfung auch vom Arbeitgeber übernommen.

Die Ministerpräsidentin, die Gesundheitsministerin und die Landesärztekammer raten allen Bürgerinnen und Bürgern, Arztbesuche regelmäßig auch dafür zu nutzen, ihren eigenen Impfstatus und den ihrer Kinder überprüfen zu lassen und fehlende Impfungen nachzuholen. Insbesondere vor dem Hintergrund bundesweit zunehmender Masernfälle ist ein vollständiger Impfschutz zum eigenen und zum Schutz anderer dringend erforderlich. Auch die Gesundheitsämter beraten zu Impfungen oder bieten Impfungen an.

Blutspende hilft Leukämiepatienten

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Stefan-Morsch-Stiftung und der DRK Blutspendedienst suchen im Oktober gemeinsam Lebensretter im Kreis Mayen-Koblenz

„Blutspender helfen Leukämiepatienten“ unter dieser Überschrift rufen der DRK-Blutspendedienst West sowie die Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands älteste Stammzellspenderdatei, zur Blutspende und zur Typisierung auf. Gemeinsam mit dem DRK Ortsverein will man darauf aufmerksam machen, wie durch Blutspenden und Stammzellspenden das Leben von Krebspatienten gerettet werden kann. Im September heißt es deswegen im Kreis Mayen-Koblenz: „Lebensretter gesucht!“

Ziel ist es, vor allem junge Menschen zur Blutspende zu motivieren und sich als Stammzellspender für Leukämie- und Tumorkranke bei der Stefan-Morsch-Stiftung registrieren zu lassen. Die exakten Termine sind:

Dienstag, 4.Oktober, 16 bis 20 Uhr, Urmitz, Peter-Häring-Halle, Kaltenengerser Str. 5

Dienstag, 25. Oktober, 16.30 bis 20 Uhr, Kobern-Gondorf, Schloßberghalle, Lennigstr. 14

Warum kooperiert die Stefan-Morsch-Stiftung mit dem DRK? Der überwiegende Teil der Empfänger von Bluttransfusionen sind heute Patienten mit bösartigen Erkrankungen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die beispielsweise an Blutkrebs (Leukämie) erkrankt sind. Dies hängt neben der eigentlichen Erkrankung insbesondere mit der modernen Chemotherapie zusammen. Diese Chemotherapie führt in vielen Fällen zu einer vorübergehenden kompletten Unterdrückung der körpereigenen Blutbildung im Knochenmark (Aplasie). Daher sind Patienten in diesen kritischen Behandlungsphasen auf lebenswichtige Blutübertragungen angewiesen. Viele moderne und heilende Behandlungsverfahren, gerade im Kampf gegen Krebs, können nur durchgeführt werden, wenn für diese Patienten genügend Blut zur Verfügung steht. So helfen Blutspenden auch über die Wartezeit hinweg, die es dauert, um beispielsweise einen passenden Stammzellspender zu finden, wenn eine Transplantation erforderlich ist.

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