Freitag, 24. März 2017

Letztes Update:05:34:55 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Infoveranstaltung in DRK Kamillus Klinik Asbach am 29. September

Drucken

Ernährung im Alter und bei Krankheit - Was tun bei Kau- und Schluckstörungen?

Kreis Neuwied – „Ernährung im Alter und bei Krankheit - Was tun bei Kau- und Schluckstörungen?“, zu diesem Thema gibt es am Donnerstag, 29. September ab 18 Uhr in der DRK Kamillus Klinik Asbach umfangreiche praktische Informationen.

„Gerade im Alter benötigt man eine ausgewogene, gesunde Ernährung mit ausreichender Zufuhr von Vitaminen, Mineralien und anderen essentiellen Nahrungsbestandteilen. Leider sind vor allem  ältere Menschen oft fehlernährt, was zu einer Vielzahl von vermeidbaren Störungen und Krankheiten führen kann“, unterstreicht der 1.Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent Achim Hallerbach.

Bei älteren Menschen kann es durch eine Gehirn-, Nerven- oder Muskelerkrankung oder durch Medikamente, zu einer Kau- und Schluckstörung kommen. Auch Erkrankungen wie Schlaganfälle, Parkinson, Multiple Sklerose sowie Krebserkrankungen können Kau- und Schluckstörungen hervorrufen. Aus dieser Störung können sich weitreichende weitere Probleme für die Patienten ergeben. Durch falsches Schlucken und Verschlucken kann es immer wieder zu Pneumonien (Lungenentzündungen) kommen. Längerfristig führt die Konzentration auf einige wenige, leicht zu schluckende Speisen zu einem stark eingeschränkten Speiseplan, was sowohl die Lebensqualität mindern wie auch zu einer Mangelernährung der betroffenen Patienten führen kann.

„Die Diagnostik und Therapie von Kau- und Schluckstörungen wird häufig zu wenig berücksichtigt. Wir sind sehr froh darüber, dass wir zu diesem wichtigen Thema derart kompetente Referenten gewinnen konnten“, betont Gesundheitsdezernent Achim Hallerbach.

Dr. Dieter Pöhlau, Arzt für Neurologie und Geriatrie, Chefarzt der Neurologischen Abteilung der DRK Kamillus Klinik Asbach hat sich dieses Themas angenommen. In seinem Vortrag wird er zunächst das Thema „Ernährung im Alter – ist Vitamin- und Nährstoffmangel unausweichlich?“ ansprechen.

Dr. Monika Weber-Hellwig und Andrea Fauck, Schlucktherapeuten der DRK Kamillus Klinik werden auf Ursachen, Auswirkungen und Behandlungsmöglichkeiten von Schluckstörungen eingehen und die Schluckdiagnostik praktisch vorführen

Anschließend stellt Birgit Merkelbach, Küchenleitung und Diätassistentin, die verschiedenen Möglichkeiten der Ernährungsanpassung bei Schluckstörungen vor.

Zum Abschluss können angepasste Speisen aus der Küche der DRK Kamillus Klinik probiert werden. So kann jeder Teilnehmer selbst feststellen, dass auch bei Kau- und Schluckstörungen die Ernährung nicht aus einem „Einheitsbrei“ bestehen muss, sondern schmackhaft und optisch ansprechend zubereitet werden kann.

Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit der Kreisverwaltung Neuwied, Gesundheitsförderung und der DRK Kamillus Klinik und richtet sich sowohl an Betroffene und ihre Angehörigen, an Fachkräfte aus dem Pflegebereich sowie alle Interessierte.

Die Veranstaltung ist kostenfrei! Zur besseren Vorbereitung wird um Anmeldung gebeten unter: Kreisverwaltung, Gesundheitsamt, Rita Hoffmann-Roth, Telefon 02631-803-718 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 

Stress lass nach … richtig abschalten und entspannen

Drucken

Natürliche Hilfe aus der Apotheke

Mainz, den 9. September 2016 – Ständig in Alarmbereitschaft, Aufgaben und Termi-ne jagen einander, auch in den Pausen will sich eine Erholung nicht so recht einstellen – in solchen Lebenslagen fühlt man sich gestresst. Damit aus Leistungshochs mit einem gewissen Stresslevel kein gesundheitsschädlicher Dauerstress wird, gilt es, einige Regeln zu beachten. Wer die Symptome und Warnsignale kennt, kann mit Stresssituationen besser umgehen und im Einzelfall auch mit einfachen Mitteln für eine bessere Balance sorgen.

Stress gehört zum Leben. Er taucht in beruflichen und privaten Situationen auf. Wer gestresst ist, reagiert mit verschiedenen Symptomen auf die Überlastung, weiß Andreas Hott, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV: „Wenn der Tag 30 Stunden haben müsste, bis alles erledigt wird, fangen die meisten Menschen an, unkonzentriert zu werden. Geht der Stress über Tage oder Wochen können zur Nervosität und Überreiztheit weitere Symptome wie Schlaflosigkeit, Unruhe aber auch Sehstörungen oder eine Ängstlichkeit hinzukommen. Dann ist es höchste Zeit, gegenzusteuern, damit aus dem Stress keine größeren gesundheitlichen Probleme erwachsen. Denn das Herz-Kreislauf-System wird bei Stress deutlich stärker belastet. Durch den Ausnahmezustand kann auf Dauer auch das Immunsystem geschwächt werden. Wer über Wochen und Monate im Dauerstress ist, wird immer empfindlicher für weiteren Stress. Sehr schnell ist ein Teufelskreis entstanden, aus dem Betroffene nur noch schwer ausbrechen können. Dann ist ärztliche Hilfe nötig.“

Die besten Gegenmittel bei Stress sind immer noch Ruhe und Entspannung. Pausen sollten bewusst eingehalten werden und auch die Schlafzeiten sollten ausgedehnt werden. „Stressabbau kann aber auch gelingen, wenn man sich bewegt. Längere Spaziergänge in der Natur oder auch sportliche Aktivitäten, die Spaß machen, bringen eine Entlastung“, rät Apotheker Hott. Weiter gibt es Heilpflanzen, die alleine oder mit anderen pflanzlichen Wirkstoffen beruhigend oder ausgleichend wirken können. „Klassiker sind hier Präparate mit Baldrian. Oftmals wird er in Kombination mit Weißdorn und Melisse angeboten. Diese Arznei wirkt vor allem schlafanstoßend, wenn die Wirkstoffe ausreichend hoch dosiert sind. Gleiches gilt für Präparate mit der Heilpflanze Lavendel. Sie können Nervosität und Ängstlichkeit mindern. Wichtig ist, zu bedenken, dass diese pflanzlichen Präparate nicht sofort wirken. Es dauert eine Woche oder länger, bis die gewünschte Wirkung einsetzt.“

 

„Die Diabetes-Lawine rollt – Erbe oder Schicksal?“

Drucken

Betzdorf. Die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus oder kurz Diabetes genannt) ist wie weltweit auch in unserem Land auf dem Vormarsch und hat sich bereits zu einer Volkserkrankung entwickelt. Dabei handelt es sich besonders um den Diabetes Typ 2 (früher Altersdiabetes genannt). Der Diabetes Typ 1 (früher als Diabetes des Jugendalters bezeichnet) macht lediglich etwa 5 % aller Diabeteserkrankungen aus und ist auch nicht im Anstieg begriffen.

Wir wissen, dass insbesondere die Übergewichtigkeit zum Ausbruch des Diabetes beiträgt. Zudem ist das Risiko erhöht, wenn in der Familie bei Vater, Mutter, Großvater, Großmutter z. B. eine Diabeteserkrankung vorgekommen ist.

Die Probleme unserer zivilisierten Welt wie Bewegungsmangel, Überernährung, Fehlernährung, gepaart mit den familiären Voraussetzungen sind also auch die treibende Kraft für die zunehmende Zahl von Diabetikern Typ 2.

Die Veranstaltung soll interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern speziell folgende Einblicke gewähren:

Was kann ich tun, wenn ich an Diabetes erkrankt bin?

Was kann ich tun, um die Erkrankung zu verhindern?

Muss ich „Diät leben“ oder kann ich mich normal ernähren?

Wann sind Medikamente nötig, welche Medikamente gibt es, brauche ich Insulin?

Soll ich meinen Blutzucker selbst messen?

Diese und viele weitere Fragen können Sie während dieser Veranstaltung „loswerden“ und natürlich auch Sonstiges, was hier nicht explizit aufgeführt ist.

Wir erhoffen uns, dass dieses Seminar einen Beitrag leistet, die Erkrankung Diabetes zu verstehen und zu verhindern.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung erbeten unter 02741 291-900 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Pochen, stechen, dröhnen: Kopfschmerz hat viele Gesichter

Drucken

Ursachen und Behandlungsoptionen kennen

Mainz, 31. August 2016 – Rund 80 Prozent aller Menschen leiden immer wieder unter Kopfschmerzen, sehr häufig suchen sie zur Behandlung des Kopfschmerzes zunächst eine Apotheke auf. Der Weg zum Arzt folgt oft erst dann, wenn Schmerzen über einen längeren Zeitpunkt anhalten und sich auch mit den Mitteln der Selbstmedikation nicht mehr ausreichend behandeln lassen. Für die häufigsten Kopfschmerzarten gibt es eine ganze Reihe verschiedener, in ihrer Wirksamkeit gut belegter Wirkstoffe. Prinzipiell kann man Kopfschmerzen in drei Hauptgruppen unterscheiden. Die meisten Menschen leiden unter sogenannten Spannungskopfschmerzen, die zweite Gruppe sind Menschen, die unter Migräne leiden. Eine kleine Gruppe – und hier sind vor allem Männer betroffen – leiden unter sogenannten Cluster-Kopfschmerzen.

Spannungskopfschmerzen treten oft beidseitig auf und sind eher dumpf und drückend. Patienten fühlen sich wie mit einem Helm oder zu engem Hut auf dem Kopf, erklärt Andreas Hott, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV: „Der Kopfschmerz beginnt dabei häufig gefühlt vom Nacken her. Das hat ihm auch die Bezeichnung Spannungskopfschmerz eingebracht. Heute weiß man, dass auch andere Auslöser wie eine erhöhte Sensibilität für Schmerzreize oder auch zu viel Stress solche Spannungskopfschmerzen auslösen können. Unter Migräne versteht man Kopfschmerzen, die meist einseitig auftreten, so Andreas Hott weiter: „Der Schmerz ist pochend und so stark, dass viele Migränepatienten dann nicht mehr arbeiten können. Denn die Migräne bringt als Begleiterscheinungen Übelkeit, extreme Licht- oder Geräuschempfindlichkeit mit sich.“ Die Migräne ist eher unter Frauen verbreitet.

Apotheker Andreas Hott: „Cluster-Kopfschmerzen betreffen vor allem Männer und sie verlaufen extrem schmerzhaft. Der Schmerz sitzt vorne im Bereich von Augen, Schläfen und im Stirnbereich. Darum kann es zu Begleiterscheinungen wie entzündeten und tränenden Augen kommen. Der Begriff Cluster Kopfschmerz rührt daher, dass die Schmerzattacken gehäuft – also in Clustern – auftreten. Ein weiterer Unterschied ist, dass Cluster-Kopfschmerzen nicht medikamentös behandelt werden können.“

Bei Spannungskopfschmerzen und bei der Migräne hingegen gibt es einige Wirkstoffe, die auch in der Selbstmedikation gute Ergebnisse in der Schmerzbekämpfung erzielen. Beim Spannungskopfschmerz und bei leichter Migräne hat sich als Standardmedikament Acetylsalicylsäure in Kombination mit Paracetamol und Koffein bewährt. „Als Einzelwirkstoffe“, so Hott, „stehen außer ASS noch Paracetamol, Ibuprofen, oder Diclofenac zur Verfügung. Wobei Menschen mit Magenproblemen Diclofenac eher meiden sollten.“ Der Apotheker weiter: „Außerdem gibt es in der Selbstmedikation für Migränepatienten noch Naratriptan oder Amlotriptan als wirkstarke Mittel.“

Lang andauernde oder immer wiederkehrende Kopfschmerzen, die regelmäßig zehn- bis fünfzehnmal pro Monat auftreten, sollten unbedingt ärztlich abgeklärt werden. Ebenso verhält es sich bei sehr starken Kopfschmerzen, die plötzlich auftreten und die nicht auf eine Behandlung mit Schmerzmitteln ansprechen. „Das sind Alarmsignale, die mit einem Arzt besprochen werden müssen.“

 

 

Oberbürgermeister lädt ein – der Stadtwald Lahnstein in einem anderen Licht!

Drucken

Lahnstein. Mein Arzt- der Wald!! Neue Perspektive, auch für Standort Lahnstein auf der Höhe?

„Die Wälder sind die Krone der Berge, sie sind der Schatz des Landes, in ihnen ist der Nutzen mit der Sinneslust vermengt…“.

„Schöner als vor über 300 Jahren im Jahr 1713 Hans Carl von Carlowitz fühlte, kann man auch heute nicht auf diese wundersame Wirkung der Wälder verweisen. Mit diesen Gedanken wollen wir uns in der nächsten Zeit dem Stadtwald Lahnstein widmen und ihn in diesem Licht erstrahlen lassen“, so Oberbürgermeister Peter Labonte.

„Als großer Waldfreund unterstütze ich diese Initiative gern, denn mir selber geht es wie vielen Menschen, die im Wald unmittelbar spüren, dass er körperlich und seelisch entlastet und entspannend wirkt“, findet Innenminister Roger Lewentz.

„Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse stützen was viele Menschen fühlen, daher widmet sich dieser Beitrag vor allem der Gesundheitswirkung des Waldes“, betont der Leiter des Forstamtes Lahnstein Hans-Leo Cremer.

Weiterlesen...

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL