Montag, 24. Juli 2017

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Erstes Endspiel für die Dolphins Trier

TRIER. Nach der deutlichen Niederlage am letzten Wochenende gegen den Tabellenführer aus Elxleben steht für die DONECK Dolphins Trier am kommenden Samstag (23. Januar, 16 Uhr, Arena Trier) das erste Endspiel um die Playoff-Plätze an. Zu Gast ist die Mannschaft der Stunde in der ersten Rollstuhlbasketball-Bundesliga, die BSC-Rollers aus Zwickau.

Die Mannschaft aus Zwickau ist seit vier Spielen ungeschlagen in der Liga und steht auch im Pokal unter den besten vier Mannschaften in Deutschland. Grund genug also für die Dolphins, das Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

"Nach den Veränderungen im letzten Jahr hat sich die Mannschaft gefunden und kämpfen um die Playoffs", weiß Spielertrainer Dirk Passiwan.

Die Sachsen stehen punktgleich mit den Dolphins auf Platz 5 der Tabelle und wollen mit einem Sieg an Trier vorbeiziehen. Doch Passiwan wird seine Mannschaft bis zum Spiel zeigen, worauf es ankommt: "Wir müssen defensiv sicher stehen. Mit Skucas haben sie einen der besten 4,5-Punkte-Spieler der Liga in ihren Reihen. Unterstützt wird er von Pohlmann, der mit seinen 51 Jahren nochmal Hochleistungen bringt. Diese beiden Spieler müssen wir in Schach halten." Dass dies gelingen kann, zeigt das Hinspiel, das das Team aus der ältesten Stadt Deutschlands mit 85:61 gewinnen konnte.

"Wir hoffen, dass am Samstag einige Fans den Weg in die Arena finden werden. Es ist für uns eins der wichtigsten Spiele in dieser Saison. Da brauchen wir jede Unterstützung, die wir von den Rängen bekommen können."

DONECK Dolphins Trier (Kader):

Passiwan, Dadzite, Ciaplinskas, Finger, Ferguson, Koltes, de Jong, Bellers

RBBL-12.Spieltag: Doneck Dolphins Trier verlieren gegen den Ligaprimus

ELXLEBEN/TRIER. 30 starke Minuten reichen nicht für die eine Sensation. Die DONECK Dolphins Trier mussten sich am Samstagnachmittag dem Tabellenführer, den RSB Thuringia Bulls, mit 58:89 geschlagen geben. Ein schwaches drittes Viertel brachte die Entscheidung zugunsten der Thüringer, die weiterhin ungeschlagen die Tabelle anführen.

Dass es ein schweres Spiel werden wird, wusste Spielertrainer Dirk Passiwan bereits vor dem Spiel: "Thüringen hat das beste Team der Liga, es wird schwer dort zu bestehen. Wir haben eigentlich keine Chance, aber die wollen wir nutzen."

Und es sah lange Zeit auch danach aus, dass die DONECK Dolphins Trier dem Favoriten Paroli bieten können. Angeführt von Dina Dadzite und Mattijs Bellers konnte man bis zur Halbzeit an den Elxlebenern dran bleiben und ging nur mit 13 Punkten Rückstand in die zweite Halbzeit. "Wir wollten Alex Halouski nicht unter den Korb lassen und ihm einfache Punkte schenken. Das haben wir in den ersten 20 Minuten auch sehr gut geklappt." Der Center der deutschen Nationalmannschaft konnte nur vier Punkte erzielen.

Nach der Pause dann aber ein anderes Bild. Mit einem 14:0 Lauf, davon 8 Punkte für Halouski, war die Entscheidung gefallen. "Es war ein schlechtes drittes Viertel", so Passiwan, "wir haben einfache Körbe zugelassen und in der Offensive die Korbleger nicht verwandelt."

Elxleben spielte jetzt clever, ließ den Ball rotieren und kam immer wieder zu einfachen Punkten. Erst im letzten Viertel bäumten sich die Trierer nochmals auf und konnten das Spiel offener gestalten, jedoch reichte es nicht, um den Favoriten nochmals ins Schwitzen zu bringen.

"Gegen Thüringen kann man verlieren, jetzt heißt es volle Konzentration auf das wichtige Spiel gegen Zwickau", so Pressesprecher Bastian Lütge. Die punktgleichen Sachsen schnuppern als Fünfter der Tabelle an den Playoffs und wollen mit einem Sieg in Trier an den Dolphins vorbeiziehen.

Statistik:

Passiwan (27), Dadzite (12), Bellers (15), Koltes (2), Ciaplinskas (2), Finger (0), de Jong (0)

Bester Schütze bei den Gastgebern war Alex Halouski mit 19 Punkten.

 

Sechs Monate mit Bewährung wegen Dosenwurf gegen Polizeibeamten

Nach Abpfiff des Spiels 1. FC Kaiserslautern gegen SV Darmstadt 98 am 21. November 2014

Gestern wurde der Strafbefehl gegen einen 32-Jährigen aus Frankfurt am Main rechtskräftig, mit dem das Amtsgericht Kaiserslautern eine Bewährungsstrafe von sechs Monaten wegen gefährlicher Körperverletzung ausgesprochen hatte. Nach dem im Strafbefehl festgestellten Sachverhalt warf der alkoholisierte 32-Jährige nach Abpfiff des Spiels 1.FC Kaiserslautern gegen SV Darmstadt 98 am 21. November 2015 gegen 23 Uhr in der Zollamtstraße eine geöffnete, noch teilweise gefüllte Bierdose gezielt gegen den Kopf eines Polizeibeamten. Der Polizeibeamte, der im Rahmen der Trennung der Fangruppen eingesetzt und gerade mit der Festnahme einer anderen Person befasst war, erlitt ein Halswirbelschleudertrauma. Der Beschuldigte hatte zunächst Einspruch gegen den Strafbefehl eingelegt, den Einspruch aber in der gestrigen Hauptverhandlung zurückgenommen. Das Amtsgericht Kaiserslautern setzte als Bewährungsauflage eine Zahlung in Höhe von 2000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung fest.

Hattrick für sozial engagierten Karate-Meister - Zhelev wieder deutscher Meister

Koblenz. Der sozial engagierte Koblenzer Karate-Meister Zhelyazko Zhelev konnte seinen im Jahr 2013 erstmals erkämpften deutschen Meistertitel bei der offenen deutschen Meisterschaft im Kyokushin-Karate Ende 2015 in Krefeld zum zweiten Mal erfolgreich verteidigen und hat damit den Titel-Hattrick geschafft.

Das Kyokushin-Karate ist die wohl härteste Stilart des Karate: gekämpft wird im Vollkontakt ohne Schutzvorrichtungen, lediglich Zahnschutz und Tiefschutz sind erlaubt. Zhelev lebt das Kyokushin-Karate seit mehr als 25 Jahren und trägt mittlerweile den 2. Dan (Nidan).

Seit seinem Magister-Studium an der Universität Koblenz trainiert er dort eine Hochschulsportgruppe im Kyokushin-Karate, die mit Erfolg an Wettkämpfen teilnimmt und seit 2012 jährlich deutsche Meistertitel gewinnen konnte. Im Jahr 2015 konnten neben Zhelevs zweiter Titelverteidigung auch seine Schüler Marc Kuntz (3. Platz Masters bis 80 kg), Yanick Wallrath (3. Platz Männer Nachwuchs über 80 kg) und Angel Geschev (4. Platz Männer Nachwuchs bis 70 kg) Plätze auf dem Siegerpodest erkämpfen.

Sein Kämpferherz nutzt Zhelev auch als Sozialarbeiter im Bereich der ambulanten Jugend- und Familienhilfe: Gemeinsam mit Kompagnon Dirk Busch hat er das Sozialunternehmen TAGEWERK Familienhilfe aufgebaut. In dessen pädagogisches Konzept sind Erkenntnisse aus mehr als 25 Jahren als Karateka, Wettkämpfer und Trainer eingeflossen, die sich vor allem in den Ansätzen der konfrontativen Pädagogik und der geschlechtsbezogenen Jungenarbeit wiederfinden.

Den Ansatz der konfrontativen Pädagogik fasst Zhelev mit den Maximen „Klare Kante mit Herz“ und „Akzeptanz plus Konfrontation gleich Entwicklung“ zusammen: junge Menschen sollen auf der Basis einer Beziehung, die von Akzeptanz geprägt ist, auf ihre Verantwortung für die Entwicklungen in ihrem Leben hingewiesen und bei der Umsetzung von Veränderungen unterstützt werden. „Wenn Konflikte konstruktiv ausgetragen werden, wird die Persönlichkeit gestärkt und wächst die Beziehung.“ Dabei verweist Zhelev auf die Wettkämpfe im Kyokushin-Karate, bei denen die geregelte Auseinandersetzung und der Respekt zwischen den Beteiligten zwei Seiten einer Medaille sind: „Auf der Matte wird alles ausgetragen. Meistens respektiert man sich nachher mehr als vorher.“

Zhelev beobachtet schon seit längerem, dass die Eigenarten von Jungs und jungen Männern mittlerweile oft als problematisch erachtet werden: Sie haben ein Bedürfnis nach Aktivität und wollen sich mit anderen messen. Diesen Bedürfnissen wird in Schule und Gesellschaft nicht genug Rechnung getragen. Die Problematik verschärft sich, wenn Jungs keine positiven männlichen Rollenvorbilder haben, an denen sie sich orientieren können. Leider ist dies in unserer Gesellschaft immer häufiger der Fall. In der geschlechtsbezogenen Jungenarbeit unterstützen männliche Pädagogen Jungs und junge Männer bei der Entwicklung einer positiven Männlichkeit, damit sie wertschätzend mit sich selbst sowie mit anderen Männern und mit Frauen umgehen können. Auch hier nutzt Zhelev seine Kampfkunst. „Beim Kyokushin-Karate können die Jungs sich auspowern. Sie lernen, wie man sich in einem festen Regelsystem miteinander misst. Sie lernen, dass man ein Kämpfer sein und gleichzeitig mit anderen Menschen respektvoll und wertschätzend umgehen kann. Sie lernen, dass man Fortschritte nur mit Durchhaltevermögen und Disziplin erzielt. Außerdem lernen sie, was für einige Jungs sehr heilsam ist, dass sie nicht die stärksten sind.“

TAGEWERK ist für die Jugendämter von Städten und Landkreisen in Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen tätig und beschäftigt mittlerweile dreizehn Mitarbeiter. „Wir sind dankbar, dass unsere Auftraggeber unsere Arbeit mit Ihrem Vertrauen würdigen. Angesichts der steigenden Nachfrage könnten wir durchaus noch mehr Kollegen gebrauchen.“

Dolphins fordern den Tabellenführer

ELXLEBEN. Endlich starten die DONECK Dolphins Trier in das neue Jahr. Nachdem das Spiel gegen Frankfurt aufgrund der angespannten Hallenlage in der Mainmetropole abgesagt werden musste, treffen die Trierer am Wochenende auf den bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Elxleben, die RSB Thuringia Bulls.

Die Mannschaft aus dem thüringischen Elxleben steht mit elf Siegen aus elf Spielen bislang ungeschlagen auf Tabellenplatz 1. Mit Alex Halouski haben die Mannen von Trainer Josef Jaglowski den zweitbesten Scorer der Liga in ihren Reihen, nach Dolphins Spielertrainer Dirk Passiwan. Dass mit Dan Highcock ein weiterer Topspieler pünktlich zum Wochenende wieder fit wird, macht es den Dolphins nicht einfacher, in der Ferne zu bestehen.

Für Triers Trainer Passiwan ist die Rollenverteilung vor dem Spiel klar: „Wir fahren als krasser Außenseiter nach Thüringen. Sie sind das derzeit stärkste Team der Liga und ein echter Brocken in Europa. Wir haben dort nichts zu verlieren. Allerdings wollen wir gut ins Jahr starten und uns gut präsentieren. Kampflos werden wir die Punkte nicht in Elxleben lassen!“

Verzichten müssen die Dolphins allerdings auf die kanadische Weltmeisterin Tracey Ferguson, die aus persönlichen Gründen die Reise nach Thüringen nicht antreten wird. Angeschlagen wird Martin Koltes die rund 430 Kilometer in Angriff nehmen. Der Lowpointer hofft allerdings, pünktlich zum Spiel wieder fit zu sein. „Es wäre wichtig, dass Martin fit ist. Das gibt uns Alternativen bei den Lineups, die wir gegen Elxleben sicherlich gebrauchen werden.“

DONECK Dolphins Trier (Kader)

Koltes, Passiwan, de Jong, Bellers, Ciaplinskas, Dadzite, Finger

 

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