Dienstag, 23. Mai 2017

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TSZ Mittelrhein

Zweimal Silber, zweimal Gold und ein Aufstieg bei Titelkämpfen der Kinder und Junioren

Am 5.2. richtete der TSC Landau die alljährlichen Titelkämpfe in den lateinamerikanischen Tänzen der Kinder-, Junioren- und Jugendklassen aus.

stolz ist das Tanz- und Sportzentrum Mittelrhein über seine drei neuen Kinderpaare, alle erst zwischen 7 und 10 Jahre alt.

Shayevych/Anna Gorte, Artur Lipinskji/Milena Evdomikov, und Marcel Braun/Milena Evdomikov meisterten ihren ersten Auftritt auf dem Turnierparkett bravurös, sie behielten ihre Nervosität im Griff und zeigten saubere rhythmische Vorträge in einem erfreulich starken Kinder-D-Klassen-Feld und alle durften sich über ihre ersten Urkunden für die Finalteilnahme freuen.

Mit Ilja Shayevych/Alexandra Nikulina schickte das TSZ Mittelrhein einen bewährten Medaillenjäger ins Feld der Junioren I C Latein, dort wurden sie knapp geschlagen Vizelandesmeister und stiegen mit dieser Platzierung in die Junioren I B Klasse, der höchsten Startklasse der Junioren I auf. Das frischgebackene B-Latein-Paar ertanzte sich in dieser neuen Klasse auch auf Anhieb den Vizelandesmeistertitel.

Mit Spannung wurde der Start der neuen Paarkonstellation Daniel Gert/Alexandra Gorte in der Junioren C Latein Klasse erwartet. Die beiden tanzen erst seit drei Wochen zusammen, Daniel ein bereits erfahrener erfolgreicher Turniertänzer, Alexandra, eine sehr gute rhythmische Sportgymnastin, die vor vier Monaten ihrer kleinen Schwester Anna folgend den Spaß am Tanzen überhaupt für sich entdeckt hatte.

Nach drei Wochen intensiver Arbeit ist ein äußerst attraktives und talentiertes Paare entstanden.

Alexandra und Daniel ertanzten sich nach dieser unglaublich kurzen Zeit souverän und verdient mit fast allen Einserwertungen den Landesmeistertitel der Junioren II C Latein. Auch beim nächsten Start in der nächst älteren Startgruppe der Jugend C Latein überzeugten sie klar mit ihrem sauberen Tanzen und gewannen den zweiten Landesmeistertitel.

Tischtennisabteilung des VfL Oberbieber startet siegreich in die Rückrunde

Als die gelb-schwarzen Tischtenniscracks um Mannschaftsführer Holger Nickolaus vor Saisonbeginn einen soliden Mittelfeldplatz als Ziel ausgaben, konnte sich der ein oder andere Konkurrent in der 2. Bezirksliga ein Schmunzeln kaum verkneifen. Die Abgänge in Richtung zweiter Mannschaft schienen zu stark, die neue Mannschaft noch nicht ausreichend gefestigt. Dass die Oberbieberer zum Jahresbeginn als Ligadritter nun selbst zum Angriff auf den Relegationsplatz blasen würden, schien im Sommer mehr als unrealistisch.

Doch beeindruckende Auftritte in der Liga und im Pokal zeigen ein vollkommen anderes Bild. Mit einem glasklaren 9:1 wurde zum Auftakt der Rückrunde der TV Mülhofen vor eigener Kulisse deklassiert und damit der dritte Sieg in Stafette eingefahren. Den Grundstein legten drei charakterfeste und starke Doppel, die trotz mehrfacher Rückstände allesamt die Oberhand behielten und gleich einen soliden 3:0-Puffer einläuteten. Als dann Mathias Walldorf den Spitzenspieler der Gastgeber im fünften Satz in die Knie zwang, wurde schnell klar, wohin der Abend führen sollte. Durch weitere Siege von Saed Kazemi, Christopher Lohrum, Holger Nickolaus und Marcel Wickert wurden die übrigen Zähler für den überaus klaren Sieg eingefahren. Leidglich Jörg Röder musste trotz früher Führung seinem Kontrahenten vollkommen überraschend gratulieren und erwies den Gastgebern die Möglichkeit auf leichte Ergebniskosmetik.

Durch den Patzer der Konkurrenz aus Waldbreitbach liegt der VfL nun punktgleich mit dem Vizeprimus der Liga auf Platz 3 und nährt zunehmend die Hoffnung auf eine mögliche Sensation im Aufstiegskampf.

Dort wo die erste Mannschaft noch hin möchte zieht die zweite Mannschaft des VfL Oberbieber bereits ihre Kreise. Mit einem soliden und kampfbetonten 8:5 im Derby gegen den TV Feldkirchen festigte sie ihren Platz an der Sonne der Kreisliga. Überrangende Akteure einer starken Mannschaftsleistung waren dabei Florian Henrich und Christian Ehlscheid, die gemeinsam sechs Einzelpunkte dem Gesamtsieg beisteuerten.

Volles Haus beim Bowling-Turnier in Koblenz

Über 140 Sportler mit und ohne Handicap kämpften bei dem inklusiven Bowling-Turnier im pinup Bowling- und Eventcenter um den Sieg.

Insgesamt 17 Einrichtungen und insgesamt 21 Teams waren der Einladung von Special Olympics Rheinland-Pfalz gefolgt, um an dem größten Bowlingevent seiner Art in Rheinland-Pfalz teilzunehmen.

Neben den Mixed-Teamwettbewerben, bestehend aus vier oder acht Athleten, gingen auch UnifiedTeams in Koblenz an den Start. Diese bestehen aus zwei Athleten mit und zwei Sportlern ohne Handicap.

Direkt zu Beginn erlebten die Sportlerinnen und Sportler ein schon traditionelles Highlight. Zu Beginn eines jeden Bowling-Turniers wird unter Beifall aller Teilnehmer die Special Olympics Fahne gehisst. Darauf folgt das Entfachen des Special Olympics Feuer, welches feierlich durch den Fackelträger in das Pinup Bowlingcenter getragen wurde.

Nach einer kurzen Einspielrunde folgten die Divisionierungswettbewerbe, die die Mannschaften in Gruppen mit gleicher Leistungsstärke einteilten. Auf Grund der zahlreichen Anmeldungen wurde in insgesamt sechs Gruppen gebowlt. Am Ende des Tages wurden die Teams im Rahmen der Siegerehrung für ihre erbrachte Leistung geehrt.

In der ersten Gruppe des Klassischen 8er-Team-Wettbewerbs gewannen die Lebenshilfe Werkstätten Bad Kreuznach (Durchschnittspunkte: 107) die Goldmedaille; in Gruppe zwei konnte sich die die Langauer Mühle / Stiftung Scheuern (Durchschnittspunkte: 62) den ersten Platz erspielen. Bei den Klassischen 4er-Team-Wettbewerben konnten sich die Caritas Werkstatt Cochem (Durchschnittspunkte: 68) und das Herz-Jesu-Haus Kühr (Durchschnittspunkte: 75) über die GoldMedaille freuen.

Bei den inklusiven Unified-Quartetten wurden die Rhein-Mosel Fachklinik (Durchschnittspunkte: 80) und die St. Laurentius Schule Daun I (Durchschnittspunkte: 100) für Ihre geworfenen Pins mit der goldenen Medaille geehrt.

Fotos: SO RLP

König Ludwig-Skilanglauf

Sensationeller Erfolg beim König Ludwig-Skilanglauf mit Ärzte und Apotheker WM in Oberammergau für SRC Nordic Skiing Team – 2017 – Zwei WM-Titel für Viktor Koch

Trotz des Wärmeeinbruchs mit Regen der letzten Tage  konnte der traditionelle internationale König-Ludwig-Skimarathon mit Worldloppetwertung und der Ärzte und Apotheker WM stattfinden. Statt 25 bzw. 50 km wurden Streckenlängen von 19 und 38 km in der Freien und klassischen Skilanglauftechnik angeboten. Hierbei konnten drei Teammitglieder vom SRC Nordic Skiingteam durch tolle Leistungen überzeugen. Über 38 km in der Freien Technik erreichte Alexander Puderbach mit einer Zeit von 02:07:13.9 h einen 31. Platz in der Klasse H21 ( Gesamt: 241. ) und Stefan Puderbach mit einer Zeit von 02:00:19.5 h einen 36.Platz in der Klasse H51 ( Gesamt 193. ). Diese Plätze waren für beide eine sehr Leistung, da diese Altersklasse stark besetzt waren. Das Highlight lieferte an beiden Tagen der für den SRC Heimbach-Weis 2000 e.V. startende Viktor Koch der innerhalb seiner Altersklasse: 19 km Freie Technik  58:00.3 min 8. Platz H41 ( Gesamt 79. ) und 38 km Klassische Technik 1:57:09.6 h 23. H41 ( Gesamt 224. ). Dies bedeutete für Ihn als Zahnarzt beide WM-Titel sowohl über 19 km in der Freieen Technik wie auch über 38 km in der klassischen Skilanglauftechnik bei der zeitgleich ausgetragenen WM der Ärzte und Apotheker im Rahmen des traditionsreichen König-Ludwig-Laufes in Oberammergau. Auch wenn im Moment die Trainingsbedingungen für Skilanglauf im Skibezirk Rheinland-Ost noch gut sind, so gilt es jetzt schon sich auf die nächsten Winter und Saison’s vorzubereiten Daher alle Interessenten die Möglichkeit im DSV Nordic aktiv Ausbildungszentrum Skiverband Rheinland e.V. beim SRC Heimbach-Weis 2000 e.V. und Rengsdorfer Land ganzjährig mit Nordic aktiv Sport auch ohne Schnee für Skilanglauf zu trainieren. Nächster wichtiger Termin ist die Biathlonrheinlandmeisterschaft mit Lasergewehren am 11.02.2017 im Verbandsgebiet im Westerwald in Emmerzhausen in der Freien Technik. Die Durchführung der Veranstaltung ist bereits jetzt gesichert, da bei Schneemangel ein Crosslauf mit Laserschiessen durchgeführt wird ( weitere Informationen Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . 0152/28926702 )

 

TV Weißenthurm erhält MYK-Sport-Medaille

Engagierte Arbeit: 1050 Mitglieder – Angebote für alle Altersstufen

KREIS MYK. Der Gewinner der MYK-Sport-Medaille ist der TV Weißenthurm. 1050 Mitglieder hat der Verein, dem Landrat Dr. Alexander Saftig in den Räumen der Verbandgemeinde Weißenthurm die Auszeichnung und einen Scheck über 2000 Euro überreichte. „Der Verein leistet Arbeit auf einem unglaublich hohen Niveau. Das Motto ´Gemeinsam statt einsam – Sport im Verein und fit im Alter´ und der TV Weißenthurm, das passt gut zusammen“, so Saftig. „Der TV Weißenthurm sorgt mit zahlreichen, unterschiedlichen Angeboten für Senioren dafür, dass ältere Menschen gemeinsam statt einsam leben und fit im Alter sind und bleiben.“

20 Vereine haben sich bislang die Medaille gesichert, die seit 2005 als zusätzliche Förderung des Sports in der Region durch die Sportstiftung ins Leben gerufen wurde. Vereine, die es geschafft haben, in den Sparten „Jugendarbeit, Breitensport, sportliche Erfolge, Veranstaltungen und sozial-gesellschaftlichem Aspekt“ zu punkten – so die offiziellen Bewertungskriterien.

Nicht nur bezogen auf das Seniorensportangebot ist der TV Weißenthurm ein wirklich vorbildlicher Verein. Mit seinen rund 1.050 Mitgliedern ist der Verein in den Top Ten der mitgliederstärksten Sportvereine im Landkreis Mayen-Koblenz vertreten. „Er bietet ein breites Spektrum an Sportarten und das für jedes Alter. Vom Tanzen, über Basketball, Tischtennis, Leichtathletik und Turnen bis hin zu Trendsportarten, Boule und Wandern. Und das ist längst nicht alles, was hier angeboten wird. Es ist nicht übertrieben wenn man sagt: Der TV Weißenthurm stellt mit seinem großen Angebot für alle Generationen einen Sportverein dar, wie man ihn sich wünscht“, erklärte der Landrat.

Statistisch sind rund 17 Prozent aller Mitglieder in Sportvereinen des Landkreises älter als 60 Jahre – Tendenz steigend. Beim TV Weißenthurm sind es sogar 22 Prozent. Man muss kein Prophet sein um vorherzusagen, dass sich diese Zahlen in den nächsten Jahren kontinuierlich erhöhen werden. „Das muss nicht negativ sein. Ältere Menschen legen oft größeren Wert auf das Schaffen einer Gemeinschaft. Das kommt dem gesamten Verein zu Gute. Sie verfügen außerdem über einen riesigen Erfahrungsschatz und jüngere Vereinsmitglieder können einiges von ihnen lernen“, betonte der Kreischef in seiner Laudatio.

Für Thomas Przybylla, Vorsitzender des Vereins, ist die Auszeichnung mit der Sportmedaille das Ergebnis jahrelanger Arbeit: „Den 42 Übungsleitern gilt mein Dank, sie sind die wahren Gewinner.“ Erfolg sei kein Zufall: „Auch wir mussten uns die Frage stellen, wie wir mit der demografischen Entwicklung umgehen und uns darauf einstellen.“ Der TV Weißenthurm sei ein moderner Familienverein mit Tradition. Dass man nun dem Motto der Ausschreibung für die Sportmedaille so gut entsprechen konnte, sei auch der Verdienst des Ältestenrats, der den Vorstand berate.

Ein wichtiger Punkt für den Landrat: „Eine Verschiebung der Altersstruktur bedeutet für die Vereine, dass sie sich den geänderten Rahmenbedingungen anpassen müssen. Man kann nicht erwarten, dass 80-Jährige noch dem runden Leder auf dem Platz hinterherjagen. Unsere Vereine müssen sich der Herausforderung stellen, den der demografische Wandel und der damit verbundene Sport mit älteren Menschen mit sich bringen. Das ist hier hervorragend und beispielhaft gelungen.“

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