Donnerstag, 25. Mai 2017

Letztes Update:08:15:37 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Mitgliederversammlung der UNESCO Welterbestätten Deutschland e.V. in Hamburg

Drucken

Claudia Schwarz als Vorsitzende für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt

Deutschland. Die Mitglieder des Vereins UNESCO Welterbestätten Deutschland e.V. trafen sich im Mai in der Speicherstadt Hamburg zur regulären Mitgliederversammlung.

„Wir sind Welterbe“ lobte die Vorsitzende, Claudia Schwarz, in ihrem Geschäftsbericht das Netzwerk der deutschen Welterbestätten. Zahlreiche Aufgaben, Termine und Marketingaktivitäten hätten im vergangenen Jahr zu einer höheren Aufmerksamkeit für den Verein geführt. „Das UNESCO-Siegel ist von hoher Bedeutung für Reiseentscheidungen im Ausland und gilt als eine wichtige Qualitätsmarke im internationalen Tourismus.“ ist Claudia Schwarz überzeugt. Durch die Arbeit des Vereines werde der Bekanntheitsgrad der UNESCO-Welterbestätten in Deutschland gesteigert und der Kulturtourismus nach Deutschland gefördert.

Der Vorstand wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung in den Ämtern bestätigt. Hierzu gehören, neben Claudia Schwarz als Vorsitzende, die beiden Stellvertreter Martina Ziesing, Bremen und Norbert Huschner, Wismar. Beisitzer sind weiterhin Barbara Schwartz, Lübeck und Sabine Thiele, Regensburg. Im Amt der Schatzmeisterin wurde Patricia Ellendt, Trier bestätigt. Geborene Mitglieder des Vorstandes sind Jochen Nehr als Vertreter der Deutschen Zentrale für Tourismus,  Kerstin Manz für die Deutsche UNESCO Kommission, und Dr. Steffen Skudelny für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz.

Den Vorsitz des Marketingausschusses des Vereins führt nun Dr. Manuel Becher aus Bayreuth. „Meine Wahl gibt mir die Chance, zusammen mit engagierten Marketingkolleginnen die Arbeit des Vereins weiter voranzubringen“ so Becher.  Im Marketingausschuss des Vereines sind MarketingkollegInnen von Welterbestätten aus ganz Deutschland aktiv . Neben Dr. Manuel Becher sind dies Anja Domnik aus Wilhelmshaven als Vertreterin für die Naturerbestätten, Sonja Hackmann aus Bremen, Erwin Maurer aus Regensburg, Christiane Schalk aus Potsdam, Martina Tendick aus Essen, Andreas Volkert aus Eisenach sowie Silke Walter aus Hamburg.  Als Vertreter der DZT ist Roland Johannknecht Mitglied des Marketingausschusses.

Auf der anschließenden Jahrestagung tauschten sich unter dem Motto „Visionen, Werte und Reformen“ 120 Vertreter der Welterbestätten, Experten aus Politik, Bildung, Denkmalpflege, Kultur und Tourismus sowie Beteiligte von kommunaler, regionaler und Landesebene über Impulse und Inspirationen für die Zukunft aus.

Geschichte voller Leben

Es sind die herausragenden Zeugnisse der Geschichte der Menschheit und der Natur, die mit dem Emblem des UNESCO-Welterbes ausgezeichnet werden: stumme und doch beredte Zeugen großartiger Kulturleistungen und Naturphänomene.

Baudenkmäler, Städteensembles, aber auch Industriedenkmäler und außergewöhnliche Naturlandschaften, werden durch das Welterbekomitee der Unesco als Welterbe ausgezeichnet und somit unter besonderen, internationalen Schutz gestellt.

Die Welterbekonvention der UNESCO

1972 wurde von der Generalkonferenz der Unesco das „Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt“ verabschiedet. Es legt den Schutz eines Kultur- oder Naturgutes, das einen „außergewöhnlichen universellen Wert“ besitzt, in die Obhut der gesamten Menschheit. Mit der Unterzeichnung der Konvention verpflichtet sich jedes Land, die innerhalb seiner Landesgrenzen gelegenen Denkmäler zu schützen und für zukünftige Generationen zu erhalten. Als Gegenleistung erhalten die Mitgliedstaaten der Unesco Fachberatung zur Erhaltung ihrer Denkmäler, Staaten, die nur über begrenzte Mittel verfügen, auch finanzielle Hilfen. Es ist das Ziel der Konvention, die Zusammenarbeit zwischen allen Menschen und Völkern und den Schutz des Natur- und Kulturerbes zu fördern und zu intensivieren. Auch nachhaltiges Reisen kann einen Beitrag zum Erhalt von Welterbestätten leisten.

Der „UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V.“

Der „UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V.“ möchte die deutschen Welterbestätten bekannter machen und einen behutsamen und hochqualifizierten Tourismus im denkmalverträglichen Ausmaß fördern. Damit verbindet sich die Chance, das Welterbe nicht nur zu vermitteln und zugänglich zu machen, sondern über den Tourismus als eine wesentliche Einnahmequelle den Erhalt der Welterbestätten auch dauerhaft sicherzustellen.

Die Homepage www.unesco-welterbe.de informiert über alle 41 Welterbestätten und gibt zahlreiche Tipps und Anregungen für Veranstaltungen und Ausflüge.

Tourismus im ersten Quartal: Mehr Gäste, weniger Übernachtungen

Drucken

Übernachtungen

Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten im ersten Quartal 2017 einen Anstieg der Gästezahlen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten von Januar bis März knapp 1,4 Millionen Gäste im Land, was einem Plus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Die Übernachtungen gingen im gleichen Zeitraum um fünf Prozent auf 3,45 Millionen zurück.

In drei der neun Tourismusregionen lag das Übernachtungsaufkommen über dem Niveau des Vorjahreszeitraums, wobei Rheinhessen mit einer Steigerung um 6,8 Prozent den Spitzenplatz belegte. In den Regionen Westerwald-Lahn und Hunsrück erhöhte sich das Übernachtungsvolumen leicht um 0,9 bzw. 0,4 Prozent. In den übrigen Regionen waren die Übernachtungszahlen niedriger als im Vorjahreszeitraum. Den stärksten Rückgang musste die Region Mosel-Saar hinnehmen. Sieben der neun Tourismusregionen verzeichneten steigende Gästezahlen. Mit einem Plus von 7,8 Prozent erreichte auch hier Rheinhessen den größten Zuwachs.

Betriebsarten

Unter den elf Betriebsarten verbuchten lediglich die Hotels garnis und die Hotels einen Übernachtungszuwachs (plus 6,2  bzw. plus 0,6 Prozent). In den anderen Betriebsarten sank das Übernachtungsaufkommen. Die größten Rückgänge verzeichneten die Camping- und Reisemobilstellplätze, die Ferienhäuser und Ferienwohnungen sowie die Ferienzentren. Bei dieser Entwicklung dürfte unter anderem die Lage der Osterferien eine Rolle spielen, die 2016 überwiegend in den März und 2017 vollständig in den April fielen.

Herkunft

Im ersten Quartal 2017 übernachteten 1,16 Millionen Gäste aus dem Inland in Rheinland-Pfalz. Das war ein Plus von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahl ihrer Übernachtungen verringerte sich um 5,5 Prozent und belief sich auf 2,84 Millionen. Aus dem Ausland kamen 241.000 Besucherinnen und Besucher (plus 0,4 Prozent), die 614.000 Übernachtungen buchten (minus 2,6 Prozent).

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Autorin: Marie-Luise Schmittel (Referat 34 Auswertungen, Analysen A3)

IHK-Tourismusumfrage: Stimmung im Gastgewerbe auf Niveau des WM-Jahres 2006

Drucken

Koblenz, 17. Mai 2017. Der Aufwärtstrend in der Tourismusbranche hält weiter an: 57 Prozent der Betriebe im Hotel- und Gastgewerbe sind mit der aktuellen Geschäftslage zufrieden. Das geht aus einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz hervor, bei der mehr als 600 Betriebe aus Hotellerie und Gastronomie im nördlichen Rheinland-Pfalz befragt worden sind.

„Die Stimmung im Gastgewerbe ist so gut wie lange nicht. Der sogenannte Klimaindex, der sich aus der Geschäftslage des Vorjahres und den Erwartungen an die nächste Saison zusammensetzt, liegt sowohl für Beherbergungsbetriebe als auch für Gastronomiebetriebe auf dem Niveau der Fußballweltmeisterschaft 2006. Das sind extrem gute Werte“, erläutert Christian Dübner, Referent für Tourismus bei der IHK Koblenz, die Ergebnisse der Umfrage.

Die Investitionsbereitschaft der Betriebe entwickelt sich laut Umfrage positiv. 91 Prozent der Unternehmen wollen vor allem modernisieren. „Das ist wichtig und richtig. Denn Investitionen in den Betrieb sind ein geeignetes Mittel, um auch den Wert des Unternehmens zu steigern. Eine Modernisierung ist insbesondere für solche Unternehmen von Bedeutung, die in den kommenden Jahren zur Übergabe anstehen“, so Dübner. Bei rund der Hälfte der gut 8.000 gastgewerblichen Betriebe im Bezirk der IHK Koblenz stellt sich in den kommenden zehn Jahren die Frage nach der Unternehmensnachfolge. Daher sind eine frühzeitige und intensive Auseinandersetzung mit dem Thema und eine rechtzeitige Einleitung der geregelten Betriebsübergabe unerlässlich.

Die demografische Entwicklung stellt das Hotel- und Gaststättengewerbe in den kommenden Jahren vor eine zusätzliche Herausforderung. Das gilt insbesondere für die Fachkräftesicherung und die Nachwuchsgewinnung. „Die Branche ist gefordert, attraktive Rahmenbedingungen zu schaffen und sich als gefragter Arbeitgeber zu positionieren. Das ist eine wesentliche Voraussetzung, um eine positive Dynamik in der Entwicklung der Beschäftigtenzahlen zu erreichen“, warnt Dübner angesichts der aktuellen Fachkräftesituation. Laut Umfrage entwickelt sich lediglich in 15 Prozent der Betriebe die Beschäftigtenzahl positiv.

Die Tourismuswirtschaft zählt zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen in Rheinland-Pfalz, mit rund 8.000 Betrieben insbesondere auch im Bezirk der IHK Koblenz. Landesweit sind mehr als 150.000 Erwerbstätige in der Tourismusbranche tätig. Damit hängt jeder zehnte Arbeitsplatz in Rheinland-Pfalz am Tourismus. Die Branche erwirtschaftet landesweit einen Umsatz von 7,2 Milliarden Euro.

Die Umfrage kann unter www.ihk-koblenz.de, Nummer 3736212, heruntergeladen werden.

Tourist-Information in Waldbreitbach erhält erneut die iMarke

Drucken

Der Deutsche Tourismusverband DTV hat die Tourist-Information in Waldbreitbach erneut mit der i-Marke ausgezeichnet. Das rote Hinweisschild mit dem weißen i führt die Gäste auf schnellstem Weg zur Tourist-Information. Diese bietet eine sehr gute Beratungsqualität, umfangreiche Informationen und zusätzliche Dienstleistungen für die Besucher.

In Waldbreitbach überprüfte der DTV zunächst, ob die Tourist-Information die 15 Mindestkriterien erfüllt. Dabei geht es um Infrastruktur, Grundinformationen oder die Qualifizierung des Personals. Vor allem aber geht es um Service. Im umfangreichen Qualitätscheck vor Ort standen weitere 40 Kriterien auf der Prüfliste. Die Tourist-Information hat 84 % erreicht und damit mehr als beim letzten Test vor drei Jahren, womit man auch über dem Landesschnitt von 78 % liegt.

Florian Fark, Leiter der Tourist-Information, freut sich über das Ergebnis: „Wir sind stolz, die Qualitätskontrolle und die unangekündigten Tests so erfolgreich bestanden zu haben. Verbessern können wir die Innenausstattung und den Anstrich des Gebäudes. Das ist beides für den Winter geplant.“ Die Tourist-Information darf nun drei Jahre lang mit der i-Marke werben, bis im Mai 2020 eine erneute Überprüfung ansteht.

25 Jahre Tal toTal

Drucken

Autofrei durch das einzigartige Welterbetal zwischen Bingen/Rüdesheim und Koblenz am Rhein

Mittelrhein. Die Veranstalter hoffen auf bestes Radelwetter, wenn am Sonntag, den 25. Juni 2017, der 25. Geburtstag von „Tal toTal“ gefeiert wird. Die Jubiläumsveranstaltung wird in diesem Jahr in einem zweiten Anlauf durchgeführt, da im vergangenen Jahr witterungsbedingt abgesagt werden musste.

Traditionell am letzten Sonntag im Juni werden von 10.00 bis 18.00 Uhr die Straßen links- und rechtsrheinisch zwischen Rüdesheim/ Bingen und Lahnstein/ Koblenz-Stolzenfels für Autos gesperrt. 120 Kilometer Fahrbahn stehen dann für das unbegrenzte Radel- und Skatevergnügen zur Verfügung. Die einzigartige Atmosphäre im Welterbe Oberes Mittelrheintal mit zahlreichen Burgen und Schlössern auf den Höhen und der Weißen Flotte auf dem mächtigen Rhein begeistern alljährlich tausende Fahrradfahrer und Skater auf den Bundesstraßen. Eröffnet wird die Jubiläums-Veranstaltung auf den Maximilians-Brauwiesen in Lahnstein. In zahlreichen Orten entlang der Strecke wird von 11.00 bis 17.00 Uhr zudem ein Verpflegungs- und Unterhaltungsprogramm von Straßencafés und Raststationen mit regionalen Spezialitäten über Dorffeste bis hin zum Jazzfestival „Bingen swingt“ angeboten. Eine Verkostung des hiesigen Rieslings darf dabei natürlich nicht fehlen. Die Winzer sind es übrigens, die einen wesentlichen Teil zum Erhalt der prägnanten Kulturlandschaft beitragen.

Die Broschüre zum diesjährigen Tal toTal mit Programm und weiteren Informationen gibt es in den Tourist-Informationen der Orte im Welterbe Oberes Mittelrheintal. Weitere Informationen unter www.taltotal.de.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL