Dienstag, 17. Oktober 2017

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Tourismus von Januar bis April 2016

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Gäste- und Übernachtungszahlen legen zu

Die rheinland-pfälzische Tourismusbranche konnte in den ersten vier Monaten 2016 mehr Gäste begrüßen als im Vorjahr. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten von Januar bis April über 2,1 Millionen Gäste im Land, das waren 3,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Besucherinnen und Besucher blieben im Durchschnitt 2,6 Tage und buchten fast 5,5 Millionen Übernachtungen, was einem Anstieg um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

Tourismusregionen

Sieben der neun Tourismusregionen registrierten Zuwächse bei den Übernachtungen, wobei das Rheintal mit plus 8,2 Prozent den Spitzenplatz belegte. Dahinter stand Rheinhessen an zweiter Stelle (plus 6,8 Prozent). Nur in der Pfalz und in der Eifel gingen die Übernachtungszahlen zurück. Einen Anstieg der Gästeankünfte verzeichneten alle rheinland-pfälzischen Regionen außer der Pfalz.

Betriebsarten

Bei den Betriebsarten zeigte sich ein ähnliches Bild; fast alle verzeichneten in den ersten vier Monaten Zunahmen beim Übernachtungsaufkommen. Die Übernachtungen in Ferienhäusern und Ferienwohnungen stiegen mit zweistelliger Zuwachsrate. An zweiter Stelle folgten Jugendherbergen, Hütten und ähnliche Einrichtungen. Pensionen, Gasthöfe sowie Camping- und Reisemobilplätze mussten einen Rückgang der Übernachtungen hinnehmen. Zugleich wies die Mehrzahl der Betriebsarten steigende Gästezahlen auf.

Herkunft

Von Januar bis April 2016 besuchten mehr als 1,7 Millionen Übernachtungsgäste aus Deutschland Rheinland-Pfalz. Das war ein Plus von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahl ihrer Übernachtungen stieg um 1,9 Prozent auf über 4,4 Millionen. Aus dem Ausland kamen fast 392.000 Besucherinnen und Besucher (plus 3,5 Prozent). Sie buchten etwas mehr als eine Million Übernachtungen, was einen Zuwachs von 3,9 Prozent bedeutete.

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Unternehmensstatistiken)

Weinpokal am Marktplatz erstrahlt im neuen Glanz

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Neben den Kirchen und Türmen in der Stadt ist der Pokal am Marktplatz eines der beliebtesten Fotomotive in Oberwesel. Stets der Witterung ausgesetzt war er in die Jahre gekommen und so musste er sich einer umfangreichen Sanierung durch die städtischen Bauhofmitarbeiter unterziehen.

„Der jährliche Auf- und Abbau hat in den Jahrzehnten sichtbare Spuren hinterlassen und in diesem Zustand hätten wir ihn nicht mehr aufstellen können“, waren sich Stadtbürgermeister Jürgen Port und Bauhofleiter Richard Renzler über den Handlungsbedarf einig. Die Frühjahrsmonate wurden genutzt und vom Untergestell bis zum Kelch alle Einzelteile restauriert. Dazu wurden rund 18 Quadratmeter Multiplexplatten verarbeitet. Dabei griff man auch auf Lärchenholz aus dem Oberweseler Stadtwald zurück, das selbst eingeschnitten wurde. Motivgefach für Motivgefach des Sockels wurde ausgemalt und mit neuen Leisten umrahmt. Zum Schluss wurde noch dem großen Pokal ein neuer Anstrich verpasst, so dass man nun wieder von einem rundum schönen Motiv für ein Erinnerungsfoto vieler Touristen sprechen kann.

Sehr zufrieden mit dem Ergebnis ihrer Arbeit sind auch die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs. „Das haben sie sehr gut gemacht und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen“, freute sich denn auch Stadtbürgermeister Jürgen Port, konnten damit doch seine Mitarbeiter einmal mehr ihr handwerkliches Können unter Beweis stellen.

Traditionshaus mit viel Liebe zum Detail wiederbelebt

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Gästezimmer mit 5-Sternen ausgezeichnet

Lahnstein. Das Historische Wirtshaus an der Lahn ist weit über die Lahnsteiner Stadtgrenzen hinaus bekannt. Das traditionsreiche, unter Denkmalschutz stehende Haus wurde von den neuen Eigentümern, Familie Reinhard und Maria Nett, frisch saniert und liebevoll eingerichtet. Davon überzeugten sich nun Touristik- und Medienvertreter bei der offiziellen Eröffnung. Beim Rundgang durch das ehrwürdige Gebäude zeigte Maria Nett die beiden neu eingerichteten Themenzimmer, die mit der höchsten Bewertung für Privatzimmer ausgezeichnet wurden. "Wir freuen uns riesig, dass wir nun eine Unterkunft von solcher Qualität in der Stadt bieten können. Das ist bisher einmalig am Mittelrhein. Die Kombination aus historischem Ambiente und modernem Anspruch ist hier perfekt gelungen", so Petra Bückner, Leiterin der Lahnsteiner Touristinformation.

Schon der große Dichterfürst Goethe wusste das Haus zu schätzen und die Ideen von Familie Nett lassen für die Zukunft Bestes hoffen. Drei bis sieben weitere Themenzimmer sind geplant. Ein frisch sanierter Weinkeller gehört ebenfalls zum Angebot des Hauses und bietet ein stilvolles Ambiente zum Genießen des edlen Traubensaftes. Wie schon in der Vergangenheit können Räumlichkeiten für Trauungen und sonstige Feierlichkeiten angemietet werden. Auch die Außengastronomie auf der Terrasse und das Restaurant im historischen Gebäudeinneren wurden wieder belebt; die Chefin kocht hier selbst, gemeinsam mit ihrer Tochter Marie-Luise Oster. "Direkt am Radweg gelegen, ist auch gerade das Terrassenlokal mit Blick auf die Lahn für Ausflügler und Tagestouristen ein wunderbarer Rastpunkt", so Bückner weiter. Außengastronomie und Restaurant sind zunächst von Donnerstag bis Sonntag ab 14.30 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen sind unter www.wirtshaus-an-der-lahn.info sowie bei der Lahnsteiner Touristinformation (Telefon: 02621 914-171, www.lahnstein.de) erhältlich.

 

Ausflug ins Mittelalter – mit Apolonia, der Magd von Wesel

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Neue Themenführung feierte erfolgreich Premiere zum Stadtmauerfest

Einen „Ausflug ins Mittelalter“ geführt von Gaby Loch als „Apolonia“, der Magd von Wesel, konnten die Besucher des Stadtmauerfestes, am 5. Juni, erleben.

Zwei Uhrzeiten wurden den Besuchern kostenfrei für die 1,5 stündige Führung mit Startpunkt Liebfrauenkirche und Endpunkt Stadtmauergarten angeboten. Auf leichte und sehr amüsante Art verstand Apolonia es den Gästen aus  dem Leben in früheren Zeiten zu berichten.

Manche Geschicht(ch)en wurden mit einem kleinen Augenzwinkern kommentiert und so herrschte am Schluss der Tour bei allen eine heitere Stimmung. „Als Premiere und um unser neues Angebot bekannt zu machen, haben wir gerne die Gäste eingeladen“ so Lena Höver, Leiterin der Tourist-Information und Stadtmanagerin. „Oberwesel hat viele Geschichten zu erzählen und wir möchten unseren Gästen immer wieder neue Einblicke durch neue Führungsangebote eröffnen“, ergänzt sie abschließend.

Die gewandete Führung ist ab 10 Personen (max. 25 Personen) nach Terminvereinbarung über die Tourist-Information Oberwesel buchbar (Kosten: 7,00 € pro Person, inkl. Kräutertrunk; Kinder bis 14 Jahre frei).

Tourist-Information Oberwesel

Rathausstraße 3

55430 Oberwesel

Tel.: 06744-710624

www.oberwesel.de

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Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V.

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Das Forum Kultur, Sport und Tourismus der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. informiert zum Tourismus in der Region Koblenz-Mittelrhein

Die Region Koblenz-Mittelrhein – ein Land der Möglichkeiten. Möglichkeiten, die genutzt werden müssen. Eine klare Forderung der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V..

Dies spiegelte sich auch in der Veranstaltung des Arbeitskreises Kultur, Sport und Tourismus der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. in der Weinlounge der Tourist Information im Forum Confluentes wieder.

Referenten waren die Geschäftsführer der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH, Herr Stefan Zindler, und der Koblenz-Touristik, Herr Claus Hoffmann. Sie stellten den Gästen die Bedeutung, die Strukturen und die Herausforderungen des Tourismus in Rheinland-Pfalz vor. Der Tourismus ist ein starker Bekanntheits- und Imageträger für das Standortmarketing. Er ist Botschafter des Landes und seiner Regionen. Er ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, Schlüsselfaktor für die Ansiedlung von Unternehmen und somit von Arbeitsplätzen und trägt dazu bei, gewohnte Strukturen aufrecht zu erhalten.

Beide betonten, dass die vorhandenen Stärken der Region noch deutlicher hervorgehoben und vernetzt werden müssen. Die Region Koblenz Mittelrhein ist eine hervorragende Tourismusregion und verfügt über eine hohe touristische Bekanntheit. Sie hat viele Sehenswürdigkeiten, eine schöne und einzigartige Natur und Landschaft, ist beliebt und verfügt über ein hervorragendes kulinarisches Angebot, inklusive ihres Bekanntheitsgrades als Weinregion. Sie kann kurze Anreisewege aufzeigen und hat eine gute Infrastruktur. Für Menschen, die sich entscheiden an einem bestimmten Ort Urlaub zu machen, spielen der Erholungsgrad, die Freizeitgestaltung und die Angebote im Gesundheitswesen eine große Rolle. All diese Faktoren führen bei entsprechender Vermarktung zu einer Reiseentscheidung, die es zu unterstützen gilt.

Als Fazit stellten Herbert Grohe, Sprecher des Forums Kultur, Sport und Tourismus und der Vorsitzende der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V., Hans-Jörg Assenmacher fest, dass die Region als Marke deutlicher identifiziert werden muss. Die Region Koblenz-Mittelrhein bietet eine enorme Vielfalt an Naherholungsmöglichkeiten, denn kaum eine Gegend vereint so viele landschaftliche Reize gepaart mit gastronomischen Highlights. „Wir wollen die Verantwortlichen im Bereich Tourismus dazu bewegen, unsere schöne Region gemeinsam zu vermarkten und so einen Anreiz schaffen, damit Menschen ihren Urlaub in der Region Koblenz-Mittelrhein verbringen.“, so Assenmacher abschließend.

 

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