Samstag, 25. März 2017

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Jubiläen 2017 am Romantischen Rhein

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(rrt) Entlang des Romantischen Rheins – vom Rolandsbogen in Remagen bis zum Mäuseturm in Bingen – werden 2017 einige besondere Jubiläen gefeiert. Dabei kommen kultur-, sport- und geschichtsinteressierte Besucher des Mittelrheins voll auf ihre Kosten.

Bereits zum 200. Mal jährt sich die erste Rheinreise des berühmten britischen Malers William Turner. Während dieser Reise hat Turner an vielen Orten Rast gemacht und tolle Gemälde der Region gefertigt. Um die Arbeiten zu würdigen, werden diese Standorte nach und nach mit bronzenen Bodenplatten versehen, so dass Besucher die Perspektiven des Malers einnehmen können. Über einen QR-Code und eine eigene Webseite werden weitere interessante Informationen zu Turner und seinen Werken vermittelt.

Ein weiteres 200-jähriges Jubiläum wird in Koblenz gefeiert: Die Grundsteinlegung der „Festung Koblenz und Ehrenbreitstein“, eine der größten Festungskomplexe des 19. Jahrhunderts. Ein umfangreiches Angebot an Events und kulturellen Aktionen auf dem Fort Konstantin, Fort Asterstein, der Feste Kaiser Franz, Neuendorfer Flesche und Festung Ehrenbreitstein lädt Besucher dazu ein, die Großfestung neu zu entdecken. Höhepunkt der Veranstaltungsreihe ist die Auftaktveranstaltung am 13. April und die Abschlussveranstaltung am 22. Oktober 2017.

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Tourismusbranche: Stimmung besser als im BUGA-Jahr 2011

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Koblenz, 12. Dezember 2016: Der Aufwärtstrend in der Tourismusbranche hält weiter an: 64 Prozent der Betriebe im Hotel- und Gastgewerbe sind mit ihrer Geschäftslage zufrieden. Das geht aus einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz hervor, bei der mehr als 600 Betriebe aus Gastronomie und Hotellerie im nördlichen Rheinland-Pfalz befragt worden sind.

Die Stimmung in der Branche ist so gut wie lange nicht mehr: Der sogenannte Klimaindex, der sich aus der Geschäftslage des Vorjahres und den Erwartungen an die nächste Saison zusammensetzt, beträgt 139 Punkte für Beherbergungsbetriebe und 128 Punkte für Gastronomiebetriebe und übertrifft damit deutlich die Nulllinie bei 100 Punkten. "Damit liegt die Stimmung deutlich über den Werten aus dem BUGA-Spitzenjahr 2011“, so Christian Dübner, Referent für Tourismus bei der IHK Koblenz. Die insgesamt positive Stimmung lasse sich noch aus der diesjährigen Fußballeuropameisterschaft, während der insbesondere in der Außengastronomie gute Geschäfte erzielt wurden, sowie durch den „Goldenen Herbst" erklären.

Wie auch in den Umfragen der Vorjahre geben rund drei Viertel der Befragten an, ihre Preise konstant halten zu wollen. „Das überrascht, denn insgesamt hat die Branche mit steigenden Kosten zu kämpfen“, so Dübner. Eines der branchenbe-stimmenden Themen ist der Fachkräftemangel. "So geben rund 80 Prozent der befragten Betriebe an, ihre Personaldecke konstant zu halten und nicht etwa aufzustocken." Für gastgewerbliche Betriebe ist es zunehmend eine Herausforderung, offene Stellen mit Fachkräften zu besetzen. "Verschärft wird die derzeitige Situation zusätzlich durch die hohe Saisonalität besonders in den ländlichen Räumen", sagt IHK-Tourismusexperte Christian Dübner.

Die Investitionsbereitschaft der Betriebe entwickelt sich laut Umfrage positiv. 94 Prozent der Unternehmen wollen vor allem in die Modernisierung investieren. „Investitionswillige Betriebe dürfen nicht durch zusätzliche Kosten wie die mancherorts immer wieder diskutierte Tourismusabgabe zur Kasse gebeten werden“, warnt Dübner.

Die Tourismuswirtschaft zählt zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen in Rheinland-Pfalz, insbesondere auch im Bezirk der IHK Koblenz mit rund 8.000 Betrieben. Landesweit sind mehr als 150.000 Erwerbstätige in der Tourismusbranche tätig. Damit hängt jeder zehnte Arbeitsplatz in Rheinland-Pfalz am Tourismus.

Die Umfrage kann bei der IHK Koblenz unter www.ihk-koblenz.de, Nummer 3584448, heruntergeladen werden.

 

Schnellmeldung Tourismus Oktober 2016

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Plus beim Gäste- und Übernachtungsaufkommen

Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten im Oktober 2016 einen Anstieg der Gäste- und Übernachtungszahlen. Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems besuchten 1,05 Millionen Gäste das Land, das waren 1,7 Prozent mehr als im Oktober 2015. Die Besucherinnen und Besucher blieben durchschnittlich 2,6 Tage und buchten 2,76 Millionen Übernachtungen (plus 0,5 Prozent).

Von Januar bis Oktober 2016 kamen fast 8,51 Millionen Gäste nach Rheinland-Pfalz, und es wurden mehr als 22,37 Millionen Übernachtungen gezählt. Bei den Gästeankünften war im Vergleich zu den ersten zehn Monaten des Vorjahres ein Zuwachs von 1,8 Prozent zu verzeichnen; die Übernachtungen blieben nahezu unverändert (minus 0,1 Prozent).

Diese ersten vorläufigen Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort. Zu diesem frühen Zeitpunkt können lediglich Eckzahlen veröffentlicht werden. Die Veröffentlichung fachlich und regional untergliederter Ergebnisse ist für den 21. Dezember 2016 geplant.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Analysen/Auswertungen)

Tourismus: Oberwesel verzeichnet steigende Gäste- und Besucherzahlen

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Oberwesel kann sich in den ersten neun Monaten dieses Jahres über steigende Gäste- und Übernachtungszahlen freuen. Nach den vorläufigen Zahlen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems gab es bei den Gästeankünften mit insgesamt 48.684 eine Steigerung von 2,0 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, ohne Berücksichtigung der Campingplätze.

Bei den Übernachtungszahlen konnte Oberwesel einen Zuwachs um 2,2 % auf 109.403 Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (ohne Berücksichtigung der Campingplätze) erzielen. Hier liegt die Steigerung sogar über dem Zuwachs des gesamten Rheintals (+1,9% auf insgesamt 2.070.308 Übernachtungen, inkl. Camping).

„Der Tourismus ist essentiell für Oberwesel. Wir sind derzeit mitten in den Planungen für 2017. Zwei Messebesuche Anfang des Jahres in unseren wichtigsten Quellmärkten Belgien und Niederlande sollen die Bekanntheit von Oberwesel noch weiter steigern.“ erläutert Lena Höver, Stadtmanagerin und Leiterin der Tourist-Information Oberwesel.

Campingplätze im Vorstand des Touristik-Verband vertreten

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Waldbreitbach. Die Mitgliederversammlung des Touristik-Verband Wiedtal e.V. fand jetzt im Hotel Wiedfriede in Arnsau statt. Der 1. Vorsitzende Bürgermeister Werner Grüber informierte, dass der Verein aktuell 66 Mitglieder stark ist. Zu Beginn standen Vorstandswahlen an. Mit einer Ausnahme wurde der Vorstand komplett wiedergewählt. Nicht mehr angetreten ist Andreas Bieker vom Restaurant La Flamme, da der Betrieb von Waldbreitbach nach Neuwied umgezogen ist. Werner Grüber dankte ihm für die geleistete Arbeit. Neu gewählt wurde Natalia Treffers vom Campingplatz zum stillen Winkel in Bürder.

Das Budget für 2017 sieht Einnahmen in Höhe von 162.000.00 € und Ausgaben in gleicher Höhe vor. Anschließend präsentierte Geschäftsführer Florian Fark einige Zahlen des aktuellen Geschäftsjahres. Bei den Übernachtungen ist bis zum 3. Quartal eine Steigerung von 8,1 % zu verzeichnen – bei den Gästezahlen liegt das Plus sogar bei 9,3 %. Der Imagefilm wurde über 8.000 Mal angesehen. Es folgte ein Rückblick auf Anzeigenschaltungen, Messebesuche und die wichtigsten Neuerungen im laufenden Jahr. Dazu gehören neue Flyer, die 17 Infotafeln an den Wanderparkplätzen, die Mitgliedschaft im Deutschen Volkssportverband oder auch die Neuerungen im Weihnachtsdorf Waldbreitbach und dessen Bewerbung.

Beim Ausblick auf das Jahr 2017 berichtete Florian Fark vom neuen GastgeberJournal. Bestandskunden werden Anfang Januar in einem Mailing auf diesen neuen Katalog aufmerksam gemacht. Förderprojekte des Naturparks Rhein-Westerwald wurden vorgestellt. Die Fusion der Verbandsgemeinden Rengsdorf und Waldbreitbach war ebenfalls ein Thema. Zur Zukunft und Struktur des Touristik-Verband Wiedtal e.V. werden bald erste Gespräche stattfinden, wobei der Tourismus im Wiedtal weiterhin eine große Rolle spielen soll.

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