Freitag, 26. Mai 2017

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Wettbewerb für barrierefreie Tourismus-Angebote

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Lemke fördert „Tourismus für Alle“

Die rheinland-pfälzischen Tourismusregionen zeichnen sich bereits jetzt durch eine hohe Qualitäts- und Serviceorientierung aus. „Unser Ziel ist, dass auch mobilitäts- und aktivitätseingeschränkte Urlauber ihre freie Zeit bei uns in Rheinland-Pfalz unbeschwert genießen können“, sagte Wirtschaftsministerin Eveline Lemke. „Um die Tourismusregionen in diesem Entwicklungsprozess weiter gezielt zu unterstützen, ruft das Ministerium zur Teilnahme an seinem landesweiten Wettbewerb ‚Tourismus für Alle‘ auf“, so Lemke weiter.

Mitmachen können alle rheinland-pfälzischen Gemeinden, Verbandsgemeinden und Städte, die sich für den Wettbewerb jeweils zu einer Modellregion zusammenschließen und gemeinsam mit einem Konzept bewerben. Zur Teilnahme am Wettbewerb sind alle rheinland-pfälzischen Gemeinden, Verbandsgemeinden und Städte aufgerufen, die bereits im barrierefreien Tourismus aktiv sind oder sich zukünftig mehr engagieren möchten. Die Siegerregionen erhalten einen exklusiven Zugriff auf Fördermittel für öffentliche touristische Infrastruktur-Vorhaben und einzelbetriebliche Förderung für Beherbergungs-, Gastronomie- und Campingbetriebe im Rahmen der EFRE-Förderperiode 2014-2020. „Nur Antragsteller aus diesen Regionen sind in dem Zeitraum der Förderperiode für Investitionen zur Förderung der Barrierefreiheit antragsberechtigt. Diese einmalige Fördermöglichkeit sollten sich die Städte und Gemeinden sowie die touristischen Betriebe in Rheinland-Pfalz nicht entgehen lassen“, sagte Lemke.

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Besucherbefragung auf dem Festungsplateau: Über 90 % sind mit dem Angebot zufrieden

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Über 90 % der Besucher des Festungsplateaus sind mit dem Angebot zufrieden, das geht aus einer Besucherbefragung der Stadt Koblenz im Festungspark Ehrenbreitstein hervor.
Im September und Oktober vergangenen Jahres hatte die Stadt knapp 500 Besucher befragt. Ziel war es, die Besucherstruktur, die Besuchsanlässe sowie die Zufriedenheit und mögliche Entwicklungspotentiale zu ermitteln. Fast die Hälfte der befragten Besucher war 60 Jahre und älter. Gut 70 % davon waren Tagesgäste, knapp 30 % gaben an, in Koblenz zu übernachten. Rund ein Drittel der Besucher hat eine Fahrzeit von einer bis mehr als vier Stunden in Kauf genommen, um auf das Festungsplateau zu kommen. Etwa die Hälfte der Besucher kam aus Koblenz oder dem nahen Umland.

Seilbahn wird am häufigsten für die Anreise genutzt
Mehr als jeder zweite Besucher erreicht das Festungsplateau mit der Seilbahn, 35 % mit dem Auto. Ein fast gleich hoher Anteil von Festungsparkbesuchern hat das Auto in der Innenstadt abgestellt, die Hälfte davon in öffentlichen Parkgaragen. Die vorgefundenen Parkmöglichkeiten, sowohl auf dem Festungsplateau als auch in der Innenstadt wurden von der überwiegenden Mehrheit (81 %) als "gut" oder "sehr gut" bewertet.

Festung Ehrenbreitstein und Festungspark als Besuchermagnet

Hauptanlass für einen Besuch auf dem Festungsplateau ist die Festung, gefolgt von einem Spaziergang durch den Park. Kombiniert wird der Hauptanlass mit der Seilbahnfahrt und dem Besuch der Aussichtsplattform. Insgesamt gaben 60% der Befragten an, die Festung Ehrenbreitstein zu besuchen (als Hauptanlass oder Zusatzaktivität). Bei rund 600.000 Festungsbesuchern (2014, inkl. Sonder- und Abendveranstaltungen) ist damit von rund einer Million Besuchern auf dem Festungsplateau auszugehen. Besonders wichtig war den Befragten vom vorhandenen Angebot die Aussichtsplattform, gefolgt von den großflächigen Wiesenflächen.

Besucher schätzen Angebot auf dem Festungsplateau
Der Festungspark zeichnet sich als gepflegte Grünanlage aus bestätigten 78 % der Besucher. 87 % der Befragten ist dies sehr wichtig, wie auch eine ansprechende Gestaltung des Parks (85 %). Gefragt nach möglichen Verbesserungen sprechen sich die Befragten für mehr Gastronomie (18%), mehr Bäume, Blumen (16%) und Sitzgelegenheiten (13%) aus, auch eine Toilettenanlage und Konzerte im Park treffen auf die Zustimmung der Befragten. Zudem befürworten 65 % der Befragten die Errichtung eines Kletterparks oder einer Spielgolfanlage (60%). Im Verkehrsbereich beschränkten sich die Verbesserungsvorschläge sowie die wenigen kritischen Äußerungen fast ausschließlich auf das Wegweisungs- und Informationssystem.
Insgesamt ist die Besucherzufriedenheit sehr groß: Das aktuelle Gesamtangebot wird auf dem Festungsplateau von 94 % der Befragten als ausreichend angesehen.

Touristiker besuchen Ferien-Messe in Wien

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Lahnstein/Wien. Unter dem Dach des Vereins der Deutschen UNESCO-Welterbestätten, präsentierten sich das Obere Mittelrheintal und die Romantische Rhein GmbH, vertreten durch die Leiterin der Touristinformation Lahnstein, Petra Bückner, und die Geschäftsführerin der Romantischen Rhein GmbH, Claudia Schwarz, zum zweiten Mal auf der Ferien-Messe in Wien.

Das Nachbarland ist nämlich durchaus ein Markt, um den es sich aus touristischer Sicht zu kämpfen lohnt. Laut der Deutschen Zentrale für Tourismus liegt Deutschland dort auf Rang 2 der Auslandsreiseziele. 2013 wurden hierzulande rund 1,6 Millionen Ankünfte aus Österreich mit über 3 Millionen Übernachtungen verzeichnet.

Daher verwunderte das große Besucheraufkommen an den Messecountern der Welterbestätten die Touristikfachleute nicht. Viele Besucher verfügten bereits über nähere Kenntnisse und zeigten durch gezielte Nachfragen ihr Interesse an der Region. So wurden beispielsweise schon konkrete Buchungswünsche für die Veranstaltung „Rhein in Flammen“ in diesem Jahr entgegen genommen.

Lag im vergangenen Jahr der Schwerpunkt auf Busreisen, standen nun Flusskreuzfahrten im Vordergrund. Viele Besucher hatten konkrete Reisziele und nutzten die Messe zur Vorbereitung.

Neben den Endverbraucher sprach Petra Bückner aber auch mit Reiseveranstaltern, um die Stadt Lahnstein weiter am Markt zu positionieren. Stadt und Region sind bereits in zahlreichen Katalogen zu finden. Die Gästezahlen für 2014 belegen die positive Entwicklung. Lahnstein hat im Vergleich zum Vorjahreszeitraum den ausländischen Markt betreffend bis einschließlich Oktober 2014 eine Steigerung um 49.8 % bei den Gästeankünften und von 32.9 % bei den Übernachtungen erzielt.

Die offizielle Besucherzahl der Wiener Ferien-Messe belief sich auf  knapp 150.000 Personen. Die deutschen Touristiker waren insgesamt sehr zufrieden mit dem Messeverlauf. Gute Gespräche und neue Kontakte lassen auf eine erfolgreiche Nachbereitung hoffen.

 

Geht der heiß begehrte Titel wieder nach MYK?

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Traumpfad Pyrmonter Felsensteig im Rennen um „Deutschlands Schönster Wanderweg 2015“

KREIS MYK. Heiß begehrt ist alljährlich die vom Wandermagazin vergebene Auszeichnung „Deutschlands Schönster Wanderweg“. Mit dem „Pyrmonter Felsensteig“ hat die Fachzeitschrift für 2015 wieder einen der 26 Traumpfade des Landkreises für die Publikumsabstimmung nominiert. „Nach dreimaligem Titelgewinn durch einen Traumpfad bestätigt die nun erfolgte vierte Nominierung erneut, dass Mayen-Koblenz Wanderland von höchster Qualität ist“, unterstreicht Landrat Dr. Alexander Saftig.

„Alles, was es im Wanderportfolio gibt, kann ich auf dem knapp zwölf Kilometer langen Pyrmonter Felsensteig erleben“, so Michael Schwippert von der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik. Abenteuerliche Pfade und steile Felswände wechseln sich ab mit weitläufigen Feldern und grandiosen Rundumblicken. Das Gipfelkreuz am Sammetzkopf ist im Frühjahr von gelb leuchtender Rapsblütenpracht umrahmt. Durch einen herrlichen Erlenwald folgt der Pfad jeder Biegung des Elzbaches, dessen Tal ein wahres Naturidyll ist. Die eindrucksvollen Klippen der Teufelskammer sind bei der Wanderung ebenso zu erleben wie sagenhafte Aussichten auf die mittelalterliche Burg Pyrmont. Toller Höhepunkt ist der bei der Pyrmonter Mühle wunderschön gelegene, rauschende Wasserfall.

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Romantisches Kleinod sucht neuen Betreiber

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Rüdesheim Tourist AG führt Ausschreibung für Brömserburg durch

Die denkmalgeschützte Brömserburg ist eine markante Attraktion der Stadt Rüdesheim am Rhein im UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal. Ihre Ursprünge gründen im 12. Jahrhundert. Eine Blüte erlebte sie im Zeitalter der Romantik, als sie als erste Burg zur Wohnburg umgebaut wurde. Ihre exponierte und verkehrsgünstige Lage am Rhein, mit Anbindung an die Kernstadt Rüdesheim, prädestiniert sie für eine touristische, museale und freizeitwirtschaftliche Nutzung. Seit vielen Jahren beherbergt die Brömserburg das Rheingauer Weinmuseum und steht für Veranstaltungen wie z. B. Hochzeiten zur Verfügung. Foto: Brömserburg im Frühling © Rüdesheim Tourist AG – Fotografin: Marlis Steinmetz

„Die Stadt Rüdesheim am Rhein möchte diese Attraktion zukünftig gemeinsam mit einem privaten Betreiber weiterentwickeln und ungenutzte Potenziale des Standorts ausbauen“ erklärt Rolf Wölfert, Vorstand der Rüdesheim Tourist AG.

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