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Gastgewerbe zufrieden mit der Sommersaison

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Sorgen wegen Energiepreisen, Arbeitskosten und Fachkräftemangel

Obwohl im vergangenen Sommer nicht immer die Sonne vom Himmel strahlte, sind die heimischen Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe mit der Saison 2014 zufrieden. 47 Prozent aller Betriebe stufen die Geschäftslage als gut ein. Das geht aus der aktuellen Saisonumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier hervor. Besonders die Gastronomie bewertet die Geschäftslage besser als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (+8,4 Prozent).

Die Aussichten auf die kommende Saison sind jedoch verhalten. Insgesamt gehen 65 Prozent der Befragten von einer gleichbleibenden Geschäftslage aus. In der Gastronomie glauben nur 8,8 Prozent an eine günstiger verlaufende Saison 2015.

2014 sind die Umsätze im Gastgewerbe in der Region Trier gestiegen. Vor allem die Menschen aus der Region haben wieder mehr Appetit: Im Vergleich zum Vorjahr haben heimische Gäste der Gastronomie fast 12 Prozent mehr Umsatz eingebracht. Erfreulich ist auch der Trend bei den Übernachtungen: Die durchschnittliche Auslastung der Betriebe lag 2014 bei 51,2 Prozent - 15,1 Prozent mehr als in der Vorsaison.

Der Klimaindex, der sich aus der Einschätzung der Geschäftslage des Vorjahres und den Erwartungen an die kommende Saison zusammensetzt, ist im gesamten Gastgewerbe nur minimal um 0,5 Prozent auf 112,2 Punkte gesunken. "Somit ist das konjunkturelle Klima in der Freizeit- und Tourismuswirtschaft weiterhin positiv", sagt Silvia Fries, Tourismusreferentin der IHK Trier.

Die größten Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung 2015 sind aus Sicht der Tourismusbranche die Energiepreise (70,7 Prozent), die Arbeitskosten (56 Prozent) und der Fachkräftemangel (47,4 Prozent). 40 Prozent der Betriebe geben an, offene Stellen nicht besetzen zu können, da die passenden Arbeitskräfte fehlen. Daher plant jeder Zweite, Fachkräfte aus dem Ausland und/oder mehr ältere Mitarbeiter einzustellen. Obwohl seit Jahresbeginn für die gesamte Branche der gesetzliche Mindestlohn gilt, passen Gastronomie und Beherbergung die Preise nur geringfügig an - oder gar nicht, wie 74 Prozent aussagen.

Die Region Trier hat in den vergangenen Jahren stark in die touristische Wanderinfrastruktur investiert. In der IHK-Umfrage zeigt sich, dass vor allem die Beherbergungsbetriebe mit knapp 66 Prozent den Wandertourismus als positiv für ihr Unternehmen ansehen. "Die räumliche Nähe der Betriebe zu einem Wanderweg spielt eine große Rolle. Viele Gastgeber haben sich auf diese Zielgruppe eingestellt und bieten entsprechende Arrangements an", berichtet Fries. Vom höheren Bekanntheitsgrad der Region als Wandergebiet und der gestiegenen Nachfrage im Restaurant- beziehungsweise Terrassengeschäft profitieren die Betriebe ebenfalls. Die meisten Wanderer, die hier unterwegs sind, kommen aus Nordrhein-Westfalen und dem nahen Ausland, zehn Prozent aus Rheinland-Pfalz selbst oder dem Saarland.

Neuer Gästerekord im Tourismus

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Übernachtungszahlen legen von Januar bis Oktober ebenfalls zu

Der rheinland-pfälzische Tourismus verzeichnete im Zeitraum von Januar bis Oktober 2014 ein Rekordergebnis bei den Gästezahlen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten nahezu 8,1 Millionen Gäste im Land, das waren 1,9 Prozent mehr als in den ersten zehn Monaten des Vorjahres. Das sehr gute Ergebnis aus dem Jahr 2011 - damals fand die Bundesgartenschau in Koblenz statt - wurde um fast 10.000 Gäste übertroffen. Die Besucher blieben jedoch im Durchschnitt etwas kürzer und buchten gut 21,8 Millionen Übernachtungen; das waren 0,7 Prozent mehr als in der Zeit von Januar bis Oktober 2013.

Tourismusregionen

Vier der neun Tourismusregionen - Rheintal, Mosel-Saar, Eifel, Pfalz - wiesen eine positive Entwicklung des Gäste- und Übernachtungsaufkommens aus. Dagegen nahmen in Rheinhessen, an der Ahr und im Naheland zwar die Besucherzahlen zu, die Übernachtungen gingen jedoch zurück. In den Gebieten Westerwald-Lahn und Hunsrück waren beide Werte rückläufig, wobei der Hunsrück von einem starken Nachfragerückgang, insbesondere in der Region um den Flughafen Hahn, betroffen war.

Betriebsarten

Ein höheres Gäste- und Übernachtungsaufkommen als im Vorjahreszeitraum wurde im Campingtourismus, in Pensionen, in Hotels, in den großen Ferienzentren sowie in Ferienhäusern und Ferienwohnungen registriert. Die Hotels garnis, die Privatquartiere und gewerblichen Kleinbetriebe, die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken sowie die Erholungs-, Ferien- und Schulungsheime wiesen zwar ein erhöhtes Gästeaufkommen aus; die Übernachtungszahlen gingen hier jedoch zurück. Gasthöfe sowie Jugendherbergen, Hütten und ähnliche Einrichtungen verzeichneten ein Minus bei Gästen und Übernachtungen.

Herkunft

Nahezu 6,3 Millionen Übernachtungsgäste aus Deutschland besuchten Rheinland-Pfalz. Das waren 2,3 Prozent mehr als im Zeitraum Januar bis Oktober 2013. Die Zahl ihrer Übernachtungen lag bei fast 16,5 Millionen und stieg damit um 0,6 Prozent. Dazu kamen mehr als 1,8 Millionen Gäste (plus 0,6 Prozent) aus dem Ausland, die über 5,3 Millionen Übernachtungen buchten (plus ein Prozent).

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Unternehmensstatistiken)

Rheinzug

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Tag der offenen Tür bei der Romantischer Rhein Tourismus GmbH

(rr) Nach 5 Jahren auf dem Loreleyplateau ist die Romantischer Rhein Tourismus GmbH jetzt nach Koblenz umgezogen. Den „Rheinzug“ hat die GmbH am Freitag, den 19. Dezember 2014  mit einem Tag der offenen Tür gefeiert.

Gemeinsam mit Gesellschaftern, Kollegen und Geschäftspartnern wurde auf die erfolgreiche Weiterentwicklung der Region bzw. Regionalagentur angestoßen. Claudia Schwarz, Geschäftsführerin der Romantischer Rhein Tourismus GmbH freut sich über die neuen Büroräume. „Wir sind  gewachsen, haben uns weiterentwickelt, neue Aufgaben übernommen und sind  nun in die geographische Mitte der Region, nach Koblenz, zurückgekehrt.“ so Schwarz.

Die touristische Regionalagentur ist für das touristische Marketing der Region zwischen Rüdesheim und Bingen im Süden und Remagen und Unkel im Norden zuständig. Der Aufsichtsratsvorsitzende Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig gratulierte im Rahmen der  turnusmäßigen Aufsichtsratssitzung zu den neuen Büroräumen: „Ich freue mich, dass diese wichtige Einrichtung im Oberzentrum Koblenz angekommen ist. Für eine touristische Vermarktungsorganisation, die die Region zwischen Bingen und Bonn vertritt, ist Koblenz genau der richtige Standort.“

30 Städte und Kommunen entlang des Romantischen Rheines kooperieren in Fragen des überregionalen Marketings. So wird im Tourismusmarketing die Region als Ganzes betrachtet und vermarktet. Zu den nationalen und internationalen Vermarktungsaktivitäten zählen die Herstellung von Informationsmaterialen, das Online-Marketing mit eigenen Internet-Auftritten, Blogs sowie Facebook und Twitter, die Präsentation und das Netzwerken auf touristischen Fachmessen, die Betreuung von Reisejournalisten, der Vertrieb von Pauschalreisen, und vieles mehr.

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AR und GV Romantischer Rhein tagen in neuen Räumen

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Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der "Romantischer Rhein Tourismus GmbH" tagt erstmals in neuen Räumlichkeiten in Koblenz
Im November hat die Romantischer Rhein Tourismus GmbH ihren Sitz von St. Goarshausen nach Koblenz verlegt. Nun tagte der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung zum ersten Mal in den neuen Räumlichkeiten an der Königsbacher. Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig (8. v.l.) konnte als Vorsitzender einige neue Mitglieder der Gremien begrüßen.

Der Koblenzer Stadtchef freut sich, dass die Gesellschaft nun einen sehr zentralen Standort bezogen hat, kümmert sie sich doch um die touristische Vermarktung des Rheintals von Bingen bis zur nördlichen Landesgrenze.

IHK-Umfrage in Gastgewerbe und Tourismus:

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Umsätze steigen – Mindestlohn und Fachkräftemangel bereiten Sorgen

Koblenz, 18. Dezember 2014: Positive Nachrichten von Gastronomen und Tourismusbetrieben: Derzeit bewerten knapp 40 Prozent ihre Geschäftslage als gut. Und die Aussichten auf die kommende Saison erscheinen den Unternehmen vorwiegend positiv. Das geht aus der aktuellen Saisonumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz hervor. Die IHK Koblenz hatte aktuell mehr als 600 Betriebe aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz befragt.

Insgesamt berichten in der Umfrage 64 Prozent der gastronomischen Betriebe von konstanten oder steigenden Umsätzen. Bei den Beherbergungsbetrieben stellt sich die Umsatzentwicklung noch positiver dar: 78 Prozent geben stetige beziehungsweise steigende Umsätze an.

„Die zurückliegende Sommersaison war von der Fußballweltmeisterschaft geprägt, die der Gastronomie aber nicht die erwarteten Umsatzsteigerungen brachte – gefolgt von einem teils kühlen und verregneten Sommer“, erläutert Christian Dübner, Referent Tourismus bei der IHK Koblenz. „In dieser Zeit haben die Betriebe für ihre Außengastronomie teilweise viel Geld gezahlt, die Gäste blieben aber wetterbedingt häufiger aus.“ Kompensiert worden sei diese Entwicklung erst durch einen „goldenen Herbst“.

 

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